Existiert eine gute Rechtsschutzversicherung?

Hallo zusammen,

meine Frage ist: existiert bzw. mag eine mehr oder weniger gute Rechtsschutzversicherung existieren bzw. mag es eine Rechtsschutzversicherung geben, die nicht ganz frech ist?

Diese Frage stelle ich mir seit 1 Monat als mir mein Versicherungsmakler empfohlen hat, eine abzuschließen und dann noch eine konkrete genannt hat.

Bei der Recherche im Internet konnte ich vor allem auf trustpilot fast nur sehr schlechte Bewertungen dieser Versicherung finden.

Dann habe ich festgestellt, dass so gut wie alle Rechtsschutzversicherungen fast nur schlechte Bewertungen haben und nicht nur eine Kostenübernahme verweigern, sondern jede Gelegenheit nutzen, um den Vertrag zu kündigen, wenn der Versicherte nicht nur Prämien zahl, sondern ein normaler Sterblicher ist und somit die Versicherung auch in Anspruch nimmt. Wobei selbst wenn man die kostenlose telefonische Beratung in Anspruch nimmt zählt das schon wie z.B 10% eines Rechtschutzfalls und die Versicherung kündigt dann am Ende des Jahres.

Zudem noch habe ich herausgefunden, dass der vom Makler empfohlene Versicherer zu denen gehört, der sich weigerte, an der Untersuchung der Stiftung Warentest teilzunehmen... Wer da am besten abgeschnitten hat, weiß ich nicht, da das eine kostenpflichtige Info ist und ich ja nicht weiß, ob sie sich lohnen würde, denn ich mir nich 100% sicher sein kann, dass dass die komplett unabhängig ist.

Ich habe noch den Makler gefragt, was ist denn, wenn die Versicherung selber verklagt werden muss? Er hat gesagt, dass der den Versicherten unterstützen würde und sich um die Kommunikation mit dem Versicherer kümmern würde. Na ja, was könnte da da der Makler denn tun? Zwingen kann er die ja nicht und ich glaube, dass der Makler nicht mal den Ombudsmann anschreiben muss, oder? Aber selbst dann könnte der Makler ja nichts darüber machen, wenn der Versicherer kündigen würde, was der ja auf jeden Fall darf...

Da frage ich mich, ob eine Rechtsschutzversicherung lohnt und ob eine mehr oder weniger menschliche existiert, die zudem noch keine allzu hohe Prämien vorsieht...

Danke

Recht, Rechtsschutzversicherung
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Rechtschutzversicherung weigert sich einzutreten. Stichentscheidung?

Meine Rechtsschutzversicherung (ARAG) weigert sich für meinen Rechtsschutzfall einzutreten. Ich soll aus dem Beamtenverhältnis entlassen werden und habe meine Rechtsschutzversicherung um den Baustein "Beruf" bereits im April erweitert. Die Wartezeit war also im August vorbei. Im September erhielt ich den Entlassungsbescheid. Also den Bescheid der einen Verwaltungsakt beinhaltet der in meine Rechte eingreift. Die ARAG sagt nun, dass Sie nicht eingreifen muss, da die Gründe für die Entlassung ja schon vorher vorlagen . Es geht doch aber nicht um die Gründe sondern um den Eingriff in meine Rechte mit dem Bescheid vom September. DAGEGEN will ich mich ja wehren. Meine Rechtschutzversicherung urteilt also schon jetzt wie ein Gericht, dass die Vorwürfe stimmen und ich keinen Rechtsschutz erhalten soll. Die ARAG spricht hierbei von "tatsächlichem Fehlverhalten" und wertet die Vorwürfe als richtig ohne es besser zu wissen. Das Datum des Bescheids interessiert die gar nicht. Jedoch ist das meiner Meinung nach entscheidend. Das habe ich bemängelt und wieder die gleiche Antwort erhalten. Welche Möglichkeiten habe ich jetzt noch ? Ich hörte von einem Stichentscheid den ich verlangen kann. Lohnt sich das ? Sprich ist der Stichentscheid kostenfrei? Inzwischen geht es "nur" um das Begleichen einer Rechnung von 250 Euro bei einem anderen Anwalt zur Erstberatung da ich inzwischen Rechtsschutz über meine Gewerkschaft bekommen habe.

Recht, Rechtsschutzversicherung, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Bremssattel kaputt nach Wechsel der Bremsscheiben-/beläge?

Hallo liebe KFZ-Kenner :-)

Ich habe vor 3 Wochen die Bremsscheiben und -Beläge hinten an meinem VW Polo GTI Baujahr 2006 wechseln lassen. Ich bin gestern zum ersten Mal eine längere Strecke gefahren und auf einmal fingen meine Bremsen an uebelst zu qualmen (beidseitig!). Ich habe vorher schon beim fahren das Gefuehl gehabt, das hinten irgenwas nicht stimmt, aber das war eher unterbewusst. Hab mich dann vom ADAC abschleppen lassen. Der Herr vom ADAC meinte, dass hier hoechstwahrscheinlich von der Werkstatt gemurkst wurde und evtl die Fuehrungsbolzen nicht richtig gesaeubert wurden und wohl deswegen die Bremsbelagtraeger (auch nicht richtig gereinigt?) fest sind.

Er meinte ich solle mich nicht darauf einlassen, wenn die Werkstatt sich mit verschlissenen Bremssatteln rausreden moechte, denn das haette bei dem Bremsenwechsel bereits auffallen muessen.

Meine Werkstatt hat mich nun angerufen und gesagt, die Bremssattel u Handbremse muessen gewechselt werden, weil die Handbremse sich nicht richtig loest. Aber auch die Handbremse muss doch beim Wechsel hinten kontrolliert und neu eingestellt worden sein, oder??? Der Mechaniker hat mir vor 3 Wochen auch gesagt, dass die Handbremse ok sei!

Kosten laut Werkstatt 550€ fuer die Reparatur, die Bremsscheiben u Belaege machen sie "auf Kulanz"... aber ich weiss gar nicht, ob ich will, dass die nochmal an meinem Auto rumwerkeln.

Will nun die Werkstatt ihren Fehler vertuschen? Ich halte es fuer sehr unwahrscheinlich, dass nach ca 300 gefahrenen km nun auf einmal die Handbremse kaputt sein soll, wenn sie doch erst gecheckt wurde. Soll ich das Auto von einem unabhaengigen Gutachter pruefen lassen?

Auto, KFZ, VW, Werkstatt, Reparatur, Bremse, bremsen, Bremsscheiben, Rechtsschutzversicherung
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