Woher "wissen" Wespen, Bienen etc., dass sie über einen wirkungsvollen Stachel verfügen, mit welchem sie stechen können?

Vorhin, als mal wieder eine Wespe durch meine Bude schwirrte, habe ich mir ernsthaft die Frage gestellt, wie es funktioniert, dass Wespen und manch andere Inskekten "wissen" können, dass sie über einen Stachel verfügen, mit welchem sie zustechen können?

Um das wissen zu können, müsste man vielleicht eine Biene sein, doch kann sich dies die Wissenschaft auch nur annährend erklären?

Es spricht dagegen, dass sie es "wissen", denn sie verfügen über kein zentrales Nervensystem, sondern über einen Nervenknoten. Damit ist es eigentlich ausgeschlossen, dass diese Insekten rational agieren und reagieren können. Werden sie dabei von ihren natürlichen Instinkten gesteuert, oder wie kann ich mir das vorstellen? Existiert bei Insekten etwas wie ein Bewusstsein?

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Insekten "wissen", dass auch sie, beeinflusst durch den Stich, irreversible Schäden davontragen werden, aber um dies zu verstehen, müsste man zunächst verstehen, in wie weit sie "wissen", dass sie über diese wirkungsvolle "Waffe" verfügen.

Ich bedanke mich!

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Hummel nimmt keine Hilfe an. Wollte die Hummel sterben?

Hallo alle zusammen,

ich saß gerade auf meinem Balkon und beobachtete, wie eine Hummel (ziemlich schwach) gegen unser Balkonfenster flog und anschließend an meinen Balkonstuhl flog, wo sie dann auch sitzen blieb. Ich bin langsam aufgestanden und hab sie mir angeschaut. Sie blieb einfach sitzen und bewegte nur ihr Hinterteil hoch und runter. Ich ging rein und machte eine Zuckerlösung fertig... als ich wieder rauskam, saß sie immer noch genau an dieser Stelle. Also versuchte ich ihr den Esslöffel mit der Zuckerlösung langsam zu geben. Aber sie reagierte nicht, auch nicht als ich näher an Sie rankam. Ich ließ den Löffel auf dem Balkon liegen und ging rein, um zu googlen, was Hummeln noch mögen. Als ich rauskam, war sie weg. Ca. 5 Minuten später bemerkte ich, dass sie sich in meinen Bademantel verkrochen hat, der noch über dem anderen Stuhl hing. Diesen legte ich langsam auf den Boden. Wieder holte ich die Zuckerlösung raus und versuchte es erneut. Das Problem ist nur, sie wollte die Lösung nicht wirklich annehmen und hat sich ständig nur in meinem Badmantel verkrochen. In solche dunklen „Höhlen“. Zwischenzeitlich saß sie auch ein paar mal auf dem Löffel mit der Lösung aber sie trank nichts. Sie war nur mit den Füßen und ihrem Hinterteil in der Lösung. Mit dem Hinterteil hat sie, wie gesagt, nur die ganze Zeit gewackelt. So ging das ca. 5 Minuten. Und die Hummel war wirklich ziemlich schwach. Anschließend verkroch sie sich jetzt in einer Ritze vom Balkonboden und wird da jetzt wahrscheinlich auch sterben. Es kam mir so vor, als WOLLTE sie einfach nur allein im Dunkeln sterben. Weiß vielleicht einer, ob das stimmen kann? Ich bin verzweifelt und mache mir nun selbst Vorwürfe... :(

ich wollte sogar den Balkonboden abschrauben aber das ist leider nicht möglich. Kann mir einer eine Antwort geben?

Vielen Dank

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Hummeln kaufen für den Garten?

Letztes Jahr hatte ich nicht eine einzige Hummel gesehen. Auch Nachbar berichten, dass Hummeln hier wohl ausgestorben sind.

Mein Hummelhaus wurde daher von einer Feldmaus in Besitz genommen.

Wir haben uns nun entschieden ein Hummelvolk - Bomus terrestris zu kaufen und hier anzusiedeln. Am Mittwoch kommen die neuen Gartenhelfer.

Habt Ihr selbst Erfahrungen mit Hummeln im Garten oder womöglich schonmal ein Volk gekauft?

Welcher Standort?

Als Standort in unserem Sonnenüberfluteten Garten haben wir eine Stelle unter unserem Hasenussstrauch ausgewählt. Dort ist es vergleichsweise schattig und wir bauen eine einfache aber Wasserdichte überdachung. als Fundmanet haben wir Betonplatten verlegt. Der Ausgang kann wahlweise nach Süden, Osten oder Westen zeigen. Nach osten ist jedoch direkt der Misthaufen (1meter entfernt) nach Osten mögen es Hummeln nicht so gern. Bester Ausgang wäre nach Süden. Standort wäre direkt in der Obstbaumwiese, naher der später blühenden Beerenhecken und des großen Blumenbeetes mit später blühenden Blumen.

Nun hatten wir überraschende Unterstützung bei dieser Frage erhalten. Eine Erdhummel suchte ein neues Zuhause, was Anfang April ein wenig spät ist. Sie flog verschiedene Löcher zwischen Steinen an, blieb kurz drin und flog dann wieder raus. Der Standort den die Hummel als geeignet hielt war aber die Nordseite im Vollschatten, was angeblich nicht geeignet ist. Möglicher Standort wäre demnach auch die Nordseite des Hauses am äußersten Eck wobei dann der Ausgang nach Osten zeigen müsste damit Licht und Schattenspiel möglich ist. Problem ist auch dass nur eine kleine Blumenwiese in direkter Umgebung ist, die zu befruchtenden Obstbäume und Sträucher sind in 30m. Entfernung was aber für Hummeln kein Thema sein sollte.

Weiterer Standort wäre am äußersten Rand unseres Gewächshauses. Dort wird duch eine Hecke ein leichter Schatten gespendet. Die Seitenwände des Gewächshauses sind entfernt für gute durchlüftung und damit es nicht zu heiß wird. Dennoch ist da drin immer noch eine sehr hohe Sommertemperatur. Standort wäre in der Mitte des Gartens.

Natur, Tiere, Garten, Insekten, Hummel
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Wieso bekomme ich bei solchen Insekten so gut wie immer Panikattacken?

Hallo,

ich habe seit meiner Kindheit das Problem, dass ich Panikattacken bekomme, wenn ich bestimmte Insekten (vor allem flugfähige) in meiner Nähe bemerke. Das trifft jetzt nicht auf jede Insektenart zu. Bei Insekten bis zur Größe einer normalen Fliege bekomme ich keine Panikattacken und lasse sie (bis auf Mücken, Zecken etc.) auch an mich heran kommen.

Bei großen Brummern, Bienen, Wespen, Hornissen, Hummeln etc. (=größer als eine "normale" Fliege) bekomme ich allerdings die genannten Panikattacken. Erklären kann ich mir das nicht wirklich, weil ich nicht einmal weiß, seit wann genau ich dieses Problem denn nun habe und was damals vorgefallen ist. Ich bin zwar schon mal auf ein Insekt getreten und von diesem gestochen worden, als ich barfuß über den Rasen gelaufen bin, aber da Fliegen ja nicht stechen können, passt das meiner Meinung nach nicht so ganz. Ich hab nicht einmal gesehen, was mich da eigentlich gestochen hat, aber da mir kein Stachel im Fuß steckte, war es definitiv auch keine Biene. Und ich weiß noch, dass es ziemlich schmerzhaft war.

Aber solche Panikattacken bekomme ich ja auch beispielsweise bei größeren Fliegen (siehe oben), Libellen und größeren Käferarten wie dem Borkenkäfer! (Letzterer hat mich mal um sieben Uhr morgens mit seinem Gebrumme aufgeweckt, ich hatte einen im Zimmer. Ich dachte erst "Scheiße, hoffentlich fliegt hier jetzt keine Hornisse rum!", bis ich das Licht eingeschaltet und den Käfer gesehen habe^^)

Und weder Libellen noch Fliegen noch Käfer haben einen Stachel!

Deshalb frage ich mich schon seit Jahren, wieso ich diese Panikattacken eigentlich bekomme, wo mir doch vollauf bewusst ist, dass diese Insekten mir nichts tun, solange ich ruhig bleibe und sie sich nicht bedroht fühlen, und dass die ja eigentlich eher süßen Tierchen viel mehr Angst vor mir haben als ich vor ihnen! An der Zahl der Beine kann es schlecht liegen, denn bei Spinnen bekomme ich keine Panikattacken! Nicht mal bei den richtig großen - und von denen haben wir schon öfter mal eine im Haus gehabt! (Eine hat mich vom Aussehen her sogar an Aragog aus Harry Potter erinnert, weil die wie eine Miniversion von ihm aussah^^)

Eigentlich mag ich Insekten ja auch und finde sie wie generell die Tierwelt faszinierend, aber gerade deshalb kann ich mir die Panikattacken ja nicht erklären!

Für eure Hilfe danke ich euch schon mal im Vorfeld, die hab ich nämlich echt nötig!

Gruß,

ein verwirrter Naturmacht

Insekten, Spinnen, Attacke, Bienen, Hornissen, Käfer, Panik, Wespen, Hummel
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