DoS Schutz?

Hallo,

Ich besitze unvollständiges Halbwissen über DoS-Attacken, IP-Adressen und VPNs. Deswegen wollte ich einfach mal mehr über eine Möglichkeit erfahren, sich vor einer DoS-Attacke auf das eigene, persönliche Netzwerk zu schützen.

Wenn ich das richtig verstanden habe, wird für eine DoS-Attacke eine IP-Adresse benötigt - nämlich die des Opfers. Diese IP-Adresse soll dann schließlich angegriffen werden. Meist wird diese ja beim durchschnittlichen Nutzer durch einen Anruf mit diversen Programmen wie Discord oder TeamSpeak erhalten, da der Täter die IP-Adresse des Opfers einsehen kann, weil sein PC diese schon auf Grund der Kommunikation mit dem Opfer benötigt. In selteren Fällen wird diese auch durch das Besuchen einer Website aufgefasst.

Ein VPN Changer stellt eine Schnittstelle zwischen Client und Server da, oder? D.h. Client A schickt Daten über IP-Adresse A an den VPN Server, anstelle des richtigen Servers. Dieser VPN Server empfängt die Daten und schickt sie dann unter IP-Adresse V weiter. Der Server würde jetzt also nur IP-Adresse V kennen, richtig? Ein weiterer Client B, der die Täterrolle annimmt, würde also ebenfalls nur IP-Adresse V kennen. Und wenn dieser schließlich einen DoS-Angriff startet, greift er dann IP-Adresse V an, also den VPN Server für den das ein Fliegenpups wär.

Worauf ich hinaus will ist die Frage, ob man in der Lage wäre, sich vor einem DoS-Angriff zu schützen, indem man einen VPN-Changer einrichtet, der alle Anfragen der persönlichen IP-Adresse annimmt und unter anderer IP-Adresse weiterleitet.

Wie gesagt, bin ich dem Bereich noch ziemlich unerfahren und deswegen sicher, dass ich in meiner Argumentation durch meine Unwissenheit einige Fehler eingebaut habe. Es wäre trotzdem nett, wenn jemand diese korrigieren und mir weiterhelfen könnte.

LG Xydru

PC, Computer, Windows, Technik, IT, DOS, VPN, ddos
2 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Ddos