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Atomstrom teuer?, ein dummes Argument?

Hi, des Öfteren hört man aus allen Richtungen abseits von der AfD das sich Atomstrom nicht lohnt, da diese einfach zu teuer und unsicher ist.

Der Parteienblock hat angeführt von der CDU nach der Katastrophe von Fukushima dann das Ende der AKW´s in DE eingeleitet und die Ampel hat dann am Ende auf den roten Knopf gedrückt und tatsächlich alles Platt gemacht.

Schade das unsere letzten Regierungen die nützlichen und guten Formen von "Diversität" nicht voran getrieben haben, ansonsten würden wir jetzt mit einer diversen Energieversorgung nicht so grauenvoll dastehen.

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Aber das Argument worauf ich hauptsächlich raus wollte war, dass Frankreich totale Probleme mit ihrer Energieversorgung haben und hohe Strompreise, weil die hauptsächlich auf AKW´s gebaut haben.

Dieses Argument habe ich bereits MEHRFACH gehört und oft bezieht sich dies auf eine Meldung von vor ein paar Jahren, wo Frankreich ein paar AKW`s drosseln musst, weil das Kühlwasser in den Flüssen zu warm wurde.

Jeder der aber sich einmal anschaut wie die Energiepreise tatsächlich aussehen, weiß genau was abgeht.

Energie-Kosten_Zentraleuropa:

AKW`s EU-Staaten:

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Kann mir hier mal jemand erklären, wie lange sich dieses wirklich dümmliche Argument halten konnte ?

Selbst das Fraunhofer hat man einen komplett ideologisch verstrahlten Artikel dazu rausgehauen, welcher mit einer wissenschaftlichen Betrachtung exakt 0 zu tun hatte.

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Wie wichtig ist Wirtschaftswachstum?

Ohne Wirtschaftswachstum gibt es kein Geld für den Sozialstaat, für Klimaschutz, für Infrastruktur, für Bildung – für gar nichts. Sollte eine Regierung deshalb in aller erster Linie Wirtschaftswachstum anstreben, weil das die Grundlage für alles andere ist?

Zur Klarstellung: Natürlich muss Wirtschaftswachstum unter den Rahmenbedingungen des Sozialstaats stattfinden. Trotzdem bleibt Wirtschsftswachstum die Grundlage für alles andere. Ich merke das ja unmittelbar in meinem eigenen Leben: 

Geht es der Weltwirtschaft schlecht, geht es meiner Firma schlecht, habe auch ich unweigerlich Sorgen und Existenzängste.

Es hängt alles mit allem zusammen, von der Weltwirtschaft und Weltpolitik bis hinunter in das Alltagsleben eines jeden von uns. Wirtschaftswachstum ist die Lebensader, die uns alle nährt.

Im jungen Jahren, als ich in mancher Hinsicht noch idealistischer und unbedarfter gedacht habe, hätte ich das nie so formuliert, weil es sich nach Neoliberalismus bzw. Wirtschaftsliberalismus anhört. So ist es aber nicht gemeint. Dahinter steht vielmehr die zunehmende Lebenserfahrung: Geld wächst nicht auf Bäumen, es muss erwirtschaftet werden. Dann erst kann man damit soziale, ökologische und sonstige Ziele finanzieren, die für eine funktionierende Gesellschaft genauso wichtig sind.

Wie seht ihr das, auch vor dem Hintergrund eure eigenen weltanschaulichen Prägung? (Für mich steht dahinter Lebenspragmatismus, keine konkrete Weltanschauung.)

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