Wie ernsthaft mit Klima-Kleber umgehen?

Dir ist bewusst dass genau KEIN Gemälde "zerstört" wurde?

Wenn eine "Beschmutzung" nicht mehr beseitigt werden kann, handelt es sich hierbei um eine "Beschädigung". Somit wurde die Kunst dauerhaft "zerstört".

Über die Schutzgläser bist du dir aber schon bewusst? Oder liest du grundsätzlich nur die Überschriften?

Und was soll die Aktion jetzt mal Hand auf Herz bezwecken, wenn die Händen auf Gläser beklebt werden?

Wieder falsch. Eine Beschädigung kann ausgebessert werden. Und es gab ja nicht mah eine Beschädigung. Wir reden glaub ich über Kartoffelbrei...

Ich könnte schwören, dass ich in der Presse mal gelesen habe, dass Kunstwerke beschäftigt wurden sind ohne dies jetzt direkt zu Googlen

Das ist ja eine ganz andere Frage. Dennoch ist deine Frage hier falsch formuliert und verbreitet Unwahrheiten.

Jetzt zwingst du mich ja mit der Antwort förmlich zu Googeln. LoL

Und warum überhaupt "ernsthaft", warum nicht humorig??

Es ist ein Schaden entstanden, allerdings wurden die Gemälde direkt nicht beschädigt. OPS! Mein Fehler!

Darum geht es nicht, ich hab in einem anderen F. auch so Leute, die diese Menschen überbewerten - die Kriegsgeneration hat das mit der Studentenbewegung auch schon getan.

Ich habe Ausländische Wurzeln und bin noch nicht mal Deutscher. Man kann eine Meinung haben, keine Frage. Aber abstempeln lassen ist der falsche Weg, vertau mir.

29 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja, die Klimaaktivisten sind nervig und auch ihre Form des Protests ist falsch. Denn die Nachricht die sie übermitteln wollen kommt nicht an. Man beschäftigt sich nicht mit den Klimawandel sondern überlegt nur, wie man die Klimakleber los wird. Eigentlich traurig, denn die Forderungen sind ja berechtigt, nur die Ausführung ist schrecklich.

ABER, zu sagen dass das „eine neue Form von Radikalität“ ist halt Blödsinn.

Bislang wurde niemand direkt verletzt oder gelötet. Andere Organisationen haben Menschen getötet, Hunderte wenn nicht tausende Polizeibeamte verletzt und viel erheblicher Sachschaden verursacht.

Die Klimakleber sind nervig, aber ein Trend der irgendwann nachlassen wird .

Form des Protestes,wenn dadurch Menschen ihr Leben verlieren können, weil Rettungswagen nicht rechtzeitig in ein Krankenhaus mit Verletzten oder Kranken erreichen kann ? Oft zählen da Minuten.

Möchtest du etwa, falls ein Angehöriger von dir, aufgrund einer Blockade im Rettungswagen verstirbt ?

Nein, das sind keine Aktivisten ,sondern Kriminelle.

Die Ampelregierung stellt 100 Milliarden für Klimaschutz bereit. Das ist eine immense Summe. Dazu braucht es keine zusätzlichen Aktivitäten mit denen man nur Aufmerksamkeit erreichen will.

Dadurch entstehen finanzielle Schäden bei Menschen die Termine verpassen, zu spät zur Arbeit kommen und Ärger bekommen. Wer kommt dafür auf ?

Fahrzeuge stehen wegen der Blockade im Stau. Luftverschmutzung zählt da offenbar nicht.

Unser Staat muss da hart und spürbar durchgreifen, sonst eskaliert die ganze Sache. Heute sind es Strassen die blockiert werden, was wird morgen davon betroffen sein ?

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@Ontario

In ein paar Monaten oder Jahren, spricht niemand mehr über die letzte Generation.

Es ist ein kurzweiliges Thema das Menschen interessiert und an dem sie sich beteiligen wollen, ähnlich wie bei FridaysFF. Das interessiert heute auch niemanden mehr.

Ja, die nötigen Menschen, ja, sie blockieren Straßen und ja sie müssen dafür bestraft werden.
Aber das ist ja gerade der Sinn und Zweck von Demos, sonst hätte diese ja keinen Sinn.

Die Lockführer demonstrieren auch nicht wenn sie frei haben und es niemanden juckt.
Sie demonstrieren wenn sie arbeiten und dadurch entsteht für mich ein Schaden. Wer bezahlt den mir, wenn ich nicht rechtzeitig zu meinem Termin komme, weil die Lokführer streiken.

Richtig, keiner.

Und nochmals, ja die letzte Generation sind Straftäter. Sie aber als Terroriststen oder Extremisten zu bezeichnen ist einfach nur dumm und de facto falsch.

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Proteste sind immer wichtig.

Das ist Zeichen der Demokratie.

Die Frage ist, was ist der richtige Weg.

Aber ich möchte hier an die farbattacken an Pelzträger erinnern.

Angriffe auf Soldaten während Vietnam.

Steinewerfer, z.b. Joschka Fischer.

Startbahn bei Protesten waa Wackersdorf

Man kann Mal über das Ziel hinausschießen, und das sind immer nur einige wenige.

Im Rahmen der geltenden Gesetze gehören die bestraft.

Aber es ist auch wichtig, sich mit ungewöhnlichen Maßnahmen für etwas einzusetzen.

Nur mit nem Pappeschild am Straßenrand zu stehen bringt halt net viel

Greta hat doch so angefangen. Das Pappschild ist nicht so ohne.

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@stufix2000

Greta hat nicht so angefangen.

Das ist durchgeplant von Leuten, die sichs leisten können, und eh im Rampenlicht stehen.

Das war nur ne Geschäftsidee.

Die Familie und Greta interessiert die Umwelt genausoviel wie dich der Dreck unter meinen Schuhsohlen

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Demorecht erweitern, so das solche (Straßensperren) Demos angemeldet werden können und genehmigt werden. Mit Auflagen für das passieren der Demo durch Einsatzkräfte.

Ordnungsamt beauftragen, die Rettungsgassen zu überprüfen, die zu bilden sind, durch die Verkehrsteilnehmer. Dementsprechend hohe Sanktionen gegen die Verweigerer der Rettungsgasse.

Bei echter Beschädigung von Kustwerken etc, erhebliche Strafen.

Das ist grundsätzlich unzulässig. Das ist auch nicht der Sinn von Demos. Dürfen im übrigen Corona-Demonstranten auch Straßensperren anmelden und errichten?

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@Tonis9706

Ach die legen einfach den ganzen Innenstadtverkehr lahm.

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Leute aufgrund ihrer politischen Einstellung zu bestrafen, ist eine Sache, die im dritten Reich und in der DDR sehr gerne gemacht wurde. Das hat sich als schlechte Idee gezeigt. Ich hab letztens auch gelesen, dass die Bild-Zeitung in den 60ern sinngemäß geschrieben hat, dass "Linke Chaoten Polizeigewalt brauchen, damit sie wieder klar kommen". Bis Benno Ohnesorg ermordet wurde, dann hat die Bild ihre Berichterstattung von einem Tag auf den anderen geändert. Vielleicht sollten wir aus der Geschichte lernen, anstatt diese zu wiederholen (so wie es die Bild gerade wieder versucht) und die Aktivisten konsequent nach geltendem Recht bestrafen.

Dass Rettungskräfte blockiert werden, ist übrigens nichts Neues, sondern leider ein zeitloses Problem. Dieser Fall von vor gut einer Woche demonstriert das sehr schön - die öffentliche Aufregung darüber war irgendwie deutlich geringer als bei dem vergleichbaren Fall in Berlin.

Leute aufgrund ihrer politischen Einstellung zu bestrafen

Ist Präventivhaft für Aktivisten gerechtfertigt?

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@fb1701

Okay, ich hab dem Nutzer "realfacepalm" in der verlinkten Antwort ein "Hilfreich" gegeben. Ist schon verdient, der hat in drei Worten das ausgedrückt, wofür ich hier viel mehr Text gebraucht habe. Den realitätsfernen Quatsch in dem Kommentar darunter hab ich einfach ignoriert. So richtig?

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@bluebird5
So richtig?

Ja. Passt ins Bild wenn ich mir (stichprobenmäßig) Deine GF-Beiträge ansehe.

Ist mal wieder so ein Gutefrage BenutzerInnen-Profil das aus wenigen Fragen und vielen Antworten, mit nahezu ausschliesslich politischem Hintergrund, besteht.

Idee:

Teile die Anzahl der Antworten durch die Anzahl der Fragen.

Dabei kommt heraus, was ich den Akti-Score nenne:

Je höher der Wert, desto wahrscheinlicher betreibt der/die Gutefrage-UserIn Aktivismus/Agitation (oder verfolgt eine sonstige Mission).

Stand 20.11.2022:

  • Du hast einen Akti-Score von 421.
  • Der von Dir erwähnte realfacepalm hat einen Akti-Score von 595.
  • Ich habe einen Akti-Score von 13.
  • Stichprobenmässig geschaut bei einem User den ich von der Fotografie-Themenwelt kenne: Er hat einen Akti-Score von 11.
  • Ein extrem niedriger Akti-Score <<1 kann auch auf Agitation hinweisen (wenn Suggestivfragen gestellt werden).
  • Der FS von der aktuellen Frage hier hat zwar einen Akti-Score von 0,04 - stichprobenmäßig gecheckt sind die meisten Fragen aber neutral/unpolitisch.

Du kannst jetzt auch den Akti-Score als "realitätsfernen Quatsch" bezeichnen, aber ich finde das ein spannendes Beispiel für Big Data :-)

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@fb1701

Also die Beispiele zu Big Data, die ich während meines Studiums gehört haben, waren spannender. Ich will dir deine einfache Division... pardon, deinen ausgefeilten Algorithmus aber natürlich nicht madig reden. Dass Leute sich gerne zu Themen äußern, die sie interessieren, hättest du aber auch ohne Mathematik rausfinden können.

Die Idee aus deinem verlinkten Beitrag bleibt aber trotzdem Quatsch. Eine Präventivhaft ist schwer mit dem Grundgesetz vereinbar, verhindert durch die Stigmatisierung eine Resozialisierung bzw. ein Wegkommen von der schädlichen Ideologie und bei einigen Kriminellen braucht man nur in den Kalender gucken, um zu sehen, wann sie bevorzugt freidrehen. Der 1. Mai, die Ramadan-Zeit und Jom Kippur wären da Beispiele, in denen man präventiv viele Leute von den Straßen holen müsste.

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@bluebird5
Ich will dir deine einfache Division... pardon, deinen ausgefeilten Algorithmus aber natürlich nicht madig reden.
Dass Leute sich gerne zu Themen äußern, die sie interessieren, hättest du aber auch ohne Mathematik rausfinden können.

Alles guti. Den Sarkasmus brauchst Du nicht.

Ich finds halt spannend dass sich Eure Zahlen so ähneln.

Ein "monothematisches" Userprofil an GF-Beiträgen ist eigentlich ok.

Zum Beispiel wenn sich ein/e Hobbyfotograf/in primär in der Themenwelt "Fotografie" aufhält.

Derjenige/diejenige wird aber auch ab und zu Fragen zu anderen Themen stellen oder beantworten - was man so im Alltag hat wie PC-Probleme, Internetanschluss, Haushalt...

Wenn hingegen nahezu alle Beiträge politische Aussagen machen, hat das ein Geschmäckle.

Da bewegt sich der/die User/in hart an der Grenze zwischen informieren (Sinn von Gutefrage als Ratgeberportal) und agitieren.

Hier ein Beispiel : Auf die Frage "Gibt es eine Methode herauszufinden welche Partei zu einem passt?" kamen natürlich viele Antworten die auf den Wahl-O-Mat verwiesen haben.

Ein User hat als "Antwort" das Wahlprogramm der Grünen gepostet.

Das ist ein Beispiel, was ich mit "Geschmäckle" meine.

Die Idee aus deinem verlinkten Beitrag bleibt aber trotzdem Quatsch. Eine Präventivhaft ist schwer mit dem Grundgesetz vereinbar,

Ehrlich gesagt, ich selbst will auch gar nicht die Forderung nach einer Präventivhaft unbedingt verteidigen.

Über die Angemessenheit, Anwendbarkeit und Effektivität der Maßnahme kann man gerne streiten.

Ich weise nur darauf hin, dass es dumm und unehrlich ist, das Thema auf den Vorwurf einer Bestrafung von Gesinnung zu reduzieren.

verhindert durch die Stigmatisierung eine Resozialisierung bzw. ein Wegkommen von der schädlichen Ideologie

Ich glaube nicht, dass dieser Punkt bei Autobahnblockierern einen Sinn ergibt?

und bei einigen Kriminellen braucht man nur in den Kalender gucken, um zu sehen, wann sie bevorzugt freidrehen. Der 1. Mai, die Ramadan-Zeit und Jom Kippur wären da Beispiele, in denen man präventiv viele Leute von den Straßen holen müsste.

Ja, beschreibt das nicht den Hintergrund für die Forderung nach einer Präventivhaft für Autobahnkleber (z.B. vor Klimaschutztagen)?

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@fb1701
Ich weise nur darauf hin, dass es dumm und unehrlich ist, das Thema auf den Vorwurf einer Bestrafung von Gesinnung zu reduzieren.

Naja, dass Rettungsgassen blockiert werden und dadurch Menschenleben in Gefahr gebracht werden, ist leider kein aktuelles Thema, sondern wahrscheinlich ein Problem, das existiert, seitdem es Autos gibt. Dass Leute sich neuerdings plötzlich in Massen dagegen engagieren, ist hingegen ein neues Phänomen, welches seit den "Klimaklebern" plötzlich aufgekommen ist. Komischerweise aber auch nur in Zusammenhang mit den Klimaklebern. Ich habs ja schon oben in der Antwort geschrieben, dass der verlinkte fast gleichartige Fall für viel weniger Aufregung gesorgt hat. Man könnte also vermuten, dass die politische Einstellung bei vielen Antwortenden zu dem Thema doch eine Rolle spielt. Es ist löblich, wenn du die politische Einstellung ignorieren kannst, leider tun das wenige Antwortende.

Ja, beschreibt das nicht den Hintergrund für die Forderung nach einer Präventivhaft für Autobahnkleber (z.B. vor Klimaschutztagen)?

Nehmen wir mal jemanden, der früher wegen Rechtsextremismus aufgefallen ist, nun aber berufstätig ist. Aus irgendwelchen Gründen fällt unsere Beispielperson ins Raster und soll für die 10 Tage um Jom Kippur in Präventivhaft. Aber wie macht er das mit seiner Arbeit? Wird er da freigestellt, muss er Urlaub nehmen, wie kommt das auf seiner Arbeitsstelle an (wo schon im Vorstellungsgespräch nicht nach der politischen Einstellung gefragt werden darf und die politische Einstellung auch keine Rolle spielen sollte), bei seinen Kunden. Und auch bei seinem privaten Umfeld, wo aufgrund der plötzlichen Abwesenheit auffällt, dass da irgendwas im Busch ist.

Und damit erweckt man beim Extremisten jeglicher Art wieder den Eindruck, dass der Staat und die Gesellschaft sich gegen ihn verschworen haben und es ja vielleicht doch richtig ist, was er da macht. Und das erschwert die Resozialisierung.

Falls das übrigens nicht durchkam: ich finde, dass Klimakleber bestraft werden sollten. Ungefähr genauso hart wie Leute, die die Rettungsgasse blockieren. Nicht härter, nicht weniger.

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@bluebird5
Naja, dass Rettungsgassen blockiert werden und daduch Menschenleben in Gefahr gebracht werden, ist leider kein aktuelles Thema, sondern wahrscheinlich ein Problem, das existiert, seitdem es Autos gibt. Dass Leute sich neuerdings plötzlich in Massen dagegen engagieren, ist hingegen ein neues Phänomen, welches seit den "Klimaklebern" plötzlich aufgekommen ist. Komischerweise aber auch nur in Zusammenhang mit den Klimaklebern.

Äh nein, man muss aufpassen dass man nicht Ursache und Wirkung verwechselt.

Denn im Grunde gibt es doch folgenden kausalen Ablauf:

  1. Ein Ereignis (welches auch immer) führt dazu, dass die Straße blockiert ist.
  2. Ein Stau entsteht.
  3. Die Autofahrer schaffen es wg. Dummheit und/oder Dreistigkeit nicht, eine Rettungsgasse zu bilden.
  4. Rettungsfahrzeuge können nicht oder nur langsam durchkommen, weil die Rettungsgasse zu eng oder gar nicht vorhanden ist.
  5. Das Rettungsfahrzeug trifft nicht oder zu spät an einem Unfallort ein.
  6. Das Fehlen des Rettungsfahrzeugs am Unfallort führt ggf. dazu, dass dem Unfallopfer gar nicht oder nicht so gut geholfen werden kann, was ggf. dazu führt dass sich der gesundheitliche Zustand des Unfallopfers noch weiter verschlechtert und das Unfallopfer dadurch ggf. sogar stirbt.

Die Kritik an den "Klimaklebern" bezieht sich auf Punkt 1.

Denn normalerweise wird Punkt 1 versehentlich verursacht (z.B. Verkehrsunfall, technischer Defekt, LKW hat Ladung verloren).

Punkt 1 und damit Punkt 2 wird neuerdings bei den Störaktionen der Klimaaktivisten absichtlich provoziert. Das ist der Skandal.

Dass Punkt 3 und damit Punkt 4 usw. passieren, ist leider wie Du schon sagst ein längst bekanntes Thema. Aber hinter Punkt 3 steckt eben keine absichtliche politisch motivierte Intention.

Und dass bei Punkt 6 eine "hätte hätte Fahrradkette" Problematik vorliegt (man weiß nicht, ob das Opfer bei rechtzeitig eingetroffenen Rettungsfahrzeug überlebt hätte), ist sicher ein valides Argument. Es ändert aber nicht, dass mit Punkt 1 eine Ereigniskette in Gang gesetzt wurde, die zu Punkt 6 führen kann. Also muss Punkt 1 nicht unbedingt zu Punkt 6 führen (also ggf. keine Schädigung), aber Punkt 1 führt in jedem Fall dazu, dass Punkt 6 passieren kann (also Gefährdung).

Ich habs ja schon oben in der Antwort geschrieben, dass der verlinkte fast gleichartige Fall für viel weniger Aufregung gesorgt hat.

Ja. Das ist so, weil bei dem anders gelagerten Fall Punkt 1 der beschriebenen Ereigniskette unter Normalbedingungen geschehen ist.

Man könnte also vermuten, dass die politische Einstellung bei vielen Antwortenden zu dem Thema doch eine Rolle spielt. Es ist löblich, wenn du die politische Einstellung ignorieren kannst, leider tun das wenige Antwortende.

Ich will mal so sagen: Ich würde solche Aktionen auch dann u.a.S (unter aller Sau) finden, wenn sich die Aktivisten gegen Coronaeinschränkungen (Querdenker), gegen Einwanderung (Pegida) oder für oder gegen Rechtsradikalismus positionieren würden.

Die Nötigung von Dritten als Geschäftsmodell für die politische Betätigung einer Gruppe finde ich in jedem Fall verwerflich.

Falls das übrigens nicht durchkam: ich finde, dass Klimakleber bestraft werden sollten. Ungefähr genauso hart wie Leute, die die Rettungsgasse blockieren. Nicht härter, nicht weniger.

Naja, wie beschrieben haben die Klimaaktivisten Punkt 1 absichtlich verursacht, mit dem Ziel Punkt 2 zu provozieren, was dann dazu führen kann dass die Ereigniskette bis zu Punkt 6 läuft.

Die dusseligen Autofahrer die bei Punkt 3 versagen und damit ggf. Punkt 4 und ggf. in dessen Folge die Punkte 5 bis 6 auslösen, haben Punkt 3 nicht mit Absicht gemacht.

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@bluebird5
Nehmen wir mal jemanden, der früher wegen Rechtsextremismus aufgefallen ist, nun aber berufstätig ist. Aus irgendwelchen Gründen fällt unsere Beispielperson ins Raster und soll für die 10 Tage um Jom Kippur in Präventivhaft.

Naja, wenn das "Raster" gut gemacht ist, wird die Häufigkeit und die zeitlichen Abstände der Taten in Betracht gezogen.

Wenn die letzte Aktivität lange zurück liegt, kann das ja berücksichtigt werden.

Damit da keine Voreingenommenheit der Entscheider vorgeworfen werden kann, kann es dafür ja einen Algorithmus geben (ein Scoring-System) geben.

Für jede vom Täter verursachte Aktion wird von einem Gericht ein Schweregrad definiert.

Die Ereignisse gehen mit ihrem Schweregrad und ihrem Datum in eine Datenbank ein.

Man kann auch positive Einträge in die Datenbank einbringen - z.B. wenn man Resozialisierungsmaßnahmen durchlaufen hat.

Man hat selbst ein Recht auf einen Einblick in die Einträge, die einen selbst betreffen - und kann ggf. Rechtsmittel einlegen, wenn man Zweifel an einem Eintrag hat.

Ein Algorithmus berücksichtigt Schwere und Alter und zeitliche Relationen der Ereignisse und gibt einen Score aus, der definiert ob und wie lange die Präventivhaft ausfällt.

Der Algorithmus ist öffentlich dokumentiert.

In Verbindung mit einem Einblick in den eigenen Eintrag kann man aufgrund des öffentlich bekannten Algorithmus ausrechnen, ob man davon betroffen ist.

So entsteht eine gerechte und transparente Lösung.

Selbstverständlich kann man auch Einspruch vorm Verfassungsgericht gegen die Gestaltung des Algorithmus einlegen (z.B. das bestimmte Aspekte mehr oder weniger in den Score eingehen sollten).

Aber wie macht er das mit seiner Arbeit? Wird er da freigestellt, muss er Urlaub nehmen

Naja, man kann immer mal verhindert sein.

Wenn man sich das selbst eingebrockt hat, muss man eben damit leben.

wie kommt das auf seiner Arbeitsstelle an (wo schon im Vorstellungsgespräch nicht nach der politischen Einstellung gefragt werden darf und die politische Einstellung auch keine Rolle spielen sollte), bei seinen Kunden. Und auch bei seinem privaten Umfeld, wo aufgrund der plötzlichen Abwesenheit auffällt, dass da irgendwas im Busch ist.

Naja, Aktivisten zeichnen sich ja meist durch ein erhöhtes Mitteilungsbedürfnis und die gewollt maximale Darstellung ihrer Ansichten und Zielsetzungen aus.

Also sollte das Bekanntwerden der Aktivitäten und der zugrundeliegenden politischen Ansichten kein Problem sein.

Wenn man sich von seinen früheren Ansichten und Aktivitäten losgesagt hat, kann man an einem Aussteigerprogramm teilnehmen damit man nicht mehr ins "Raster" gerät.

Und damit erweckt man beim Extremisten jeglicher Art wieder den Eindruck, dass der Staat und die Gesellschaft sich gegen ihn verschworen haben und es ja vielleicht doch richtig ist, was er da macht. Und das erschwert die Resozialisierung.

Naja, Extremisten gehen ohnehin davon aus, dass "das System" gegen sie ist.

Sonst wären sie keine Extremisten.

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Schau in die Geschichte:

Ohne Proteste, Proteste, Proteste ändert sich am für die jeweilgen Regierenden günstigen Status quo nie etwas.

Frauenwahlrecht? Aufgrund die radikalen Proteste der Suffragetten in GB und anderswo.

Fahrradwege in den Niederlanden? Auch dort wurde massiv protestiert. Laut Söder alles Terroristen, überall!

UN Chief: The TRULY DANGEROUS RADICALS are the ONES THAT INCREASE THE FOSSIL FUELS PRODUCTION

https://www.youtube.com/watch?v=FGjCiA3AOiI

Gegenwärtig zerstört die Politik aus einer Mischung aus verbohrter Ideologie, Bösartigkeit und offener Korruption die Lebensgrundlagen für die nächsten Generationen.

Selbstverständlich darf und muss sich die nächste Generation gegen diesen Raubzug wehren.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Der Stand der Wissenschaft, z.B. beim IPCC zusammengefasst.
Ohne Proteste, Proteste, Proteste ändert sich am für die jeweilgen Regierenden günstigen Status quo nie etwas.

Ok.

Aber ist Dir auch klar, welche Wirkungsweise da beabsichtigt ist?

Im Grunde ist der bewusste oder unbewusste Gedankengang der Aktivisten so:

"Wir setzen die Bevölkerung unter Druck, damit das dann die Regierung unter Druck setzt!"

Ähnlich funktioniert auch die Denkweise bei Streiks:

"Wir setzen die Kunden unter Druck, damit das dann den Arbeitgeber unter Druck setzt!"

Die Nötigung eines Dritten ist das "Geschäftsmodell", um den Verhandlungspartner unter Druck zu setzen?

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Ich würde deine Denkungsweise überdenken. Vorallem die Tatsache, dass die Deutsche Politik immer grüner wird und ich bei der nächsten Wahl eigentlich hätte die Grünen wählen wollen.... "hätte, wollte" Das was die Gruppe da jedes mal veranlasst, schreckt mich und viele andere in dem Land mittlererile massiv ab. Die auch so sinnvolle Aktion geht nach hinten los und schreckt mehr und mehr die Leute ab. Mit Gewalt und Zwang erreicht man gar nichts.

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@Samfischer1986
Mit Gewalt und Zwang erreicht man gar nichts.

Überdenke das doch bitte unter die ganzen Gewalt herbeiwünschenden und bejubeknden Komnmetare zu Strassenblockaden oder unter der grölenden Zustimmung zur rechtsstaatverhöhnenden Haft ohne Gerichtsverfahtren in Bayern auch zu schreiben.

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@realfacepalm

Gewalt und Zwang bezieht sich auf die Gewalt Zutritt auf Start und Landebahnen auf Flughäfen rund um BER und der Zwang Autofahrer mit Gewalt die weiterfahrt zuverhindern. Gruß

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