Warum muss ich eine Religion respektieren?

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109 Antworten

Ich verachte dich schonmal nicht. Und der Typ, der die Glocken läutet, auch nicht. Wir leben in Deutschland, wo Meinungsfreiheit herrscht. Aber die Freiheit, seine eigene Meinung sagen zu dürfen, erfordert auch die Bereitschaft, die Meinung des anderen zuzulassen. Anders funktioniert es nicht. 

Und schon sind wir auch bei der Freiheit zur Religionsausübung. Kirchengeläut gehört da nun einmal dazu, und da es am Tag nur wenige Minuten sind, hast fu das eben zu ertragen. Wer sich dadurch belästigt fühlt, ist entweder übersensibel oder einfach nur intolerant. 

Womit wir nun auch gleich beim Respekt wären: der erfordert sich nämlich ebenfalls gegenseitig. Religionen haben eine lange Tradition, dein gesellschaftliches Umfeld über Jahrhunderte mitgeprägt und sie prägen es bis heute. Das darf einem natürlich egal sein, aber auch wenn dem so ist hat man religiöse Menschen als Menschen zu respektieren, auch wenn man ihren Glauben nicht teilt. Respektlosigkeit hingegen ist immer ein Zeichen von Intoleranz und zeugt von schlechtem Benehmen, was Konflikte provoziert. Aber wem das auch egal ist und einfach nur provozieren möchte, der kann das natürlich nicht verstehen.

Es ist prinzipiell so, dass man jedem Menschen, egal ob er dir eigene Weltanschauung teilt oder nicht, aufgeschlossen und mit Respekt zu begegnen hat - allerdings nur unter der Vorraussetzung, dass dieser Respekt auch von der anderen Seite erfolgt. Wenn dir ein fundamentalistisch geprägter Fanatiker gegenübersteht, kann das natürlich nicht funktionieren, denn der lässt ja nur die eigene Weltanschauung zu und bedauert im besten oder wünscht sich im schlimmsten Fall, dass alle anderen in der Hölle verschmoren. So eine Einstellung braucht und darf man auch nicht tolerieren. 

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Kommentar von Schnoofy
25.10.2016, 06:32

Gute und sachliche Antwort.

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Kommentar von thisgirl0
25.10.2016, 06:40

traurig irgendwie dass eine Antwort mal nicht zu persönlich wurde. Danke für deine Antwort. :-)

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Kommentar von thisgirl0
25.10.2016, 06:41

edit: mit traurig meinte ich eher dass mich das gerade wundert, nicht falsch verstehen.

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Kommentar von Zicke52
25.10.2016, 10:01

@MarkusPK: Kirchengeläut gehört keineswegs zur Religionsausübung! Es wird weder in der Bibel noch von irgendwelchen Kirchengesetzen vorgeschrieben.

Das Kirchengeläut hatte früher einen Sinn, um die Leute zur Messe oder anderen religiösen Zeremonien zu rufen. Aber heute hat jeder eine Uhr, und die Abwesenheit von Kirchengeläut hindert keinen daran, seine Religion frei auszuüben!

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Ich möchte dazu nur mal sagen, dass ich die Frage interessant finde! Vieles wird geduldet oder speziell erlaubt, wenn es "aus religiösen Gründen" geschieht. Muslime "müssen" z.B. kein Schweinefleisch essen oder bei einer Sektion von Schweineaugen in der Schule anwesend sein. Für andere ist das oft schwieriger! Wenn also einer sagt "ich mag kein Schweinefleisch" oder "mir wird schlecht vom Sezieren", dann wird das manchmal weniger akzeptiert, als wenn jemand "religiöse Gründe" hat.

Wobei dies nur ein Beispiel sein soll!

Sehr oft bekommen Menschen aus "religiösen Gründen" Rücksicht, die andere Menschen, mit anderen Gründen für das gleiche Verhalten nicht erwarten können!

Dabei ist Religion nur ein möglicher, tradierter/ erlernter Glaube! Zwar wird man jetzt zur Sektion oder zum Fleischessen auch nicht ungedingt gezwungen, aber z.B. auf Klassenfahrt kann man nicht sagen "ich esse das nicht, weil ich es nicht mag", aber "ich esse das nicht, weil ich Vegetarier bin" oder "weil es mir meine Religion verbietet". Der Erste bekommt eher kein Verständnis, die beiden anderen tendenziell schon, vor allem der Gläubige. Mit dem Vegetarier wird gern diskutiert, ob er "wirklich Vegetarier ist" und null Fleisch isst.

Man könnte Religion als anerzogenen Aberglauben ansehen. Würde jemand sagen, ich gehe da nicht entlang, da würde eine schwarze Katze meinen Weg kreuzen, das bringt Unglück (so etwas habe ich als Kind tatsächlich miterlebt - der Betroffene hatte wirklich Angst), brächte man ihm meist kein Verständnis entgegen und würde ihn noch auslachen. Hat aber jemand für ein ungewöhnliches Verhalten "religiöse Gründe", darf er meist mit Rücksicht rechnen.

Meines Erachtens sollte man auf alle Rücksicht nehmen, egal, welche Gründe sie haben oder von allen das gleiche fordern, egal, welchen Glauben sie haben. Ausnahme sind Kinder, die aufgrund des Glaubens ihrer Eltern Einschränkungen haben, z.B. weil sie als Muslime fasten "müssen". Das wäre halt für jedes Kind schwierig, ist körperlich einschränkend und erfordert daher Rücksicht.

Ich persönlich sehe aber nicht ein, warum einem Menschen aus religiösen Gründen Rücksicht entgegen gebracht wird, die ein anderer Mensch, mit anderen als religiösen Gründen (Angst, Ekel, Aberglaube, Unsicherheit usw.) nicht erfährt. Der Zweite muss sich oft "überwinden", muss "lernen, damit zurecht zu kommen". Warum er? Warum muss man sich nicht überwinden, wenn man religiöse Gründe hat? Entweder, man nimmt auf alle Rücksicht oder auf keinen. Gerade auf Ängste wird z.B. in Schulen etc. selten Rücksicht genommen, wenn man kein Attest hat.

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Kommentar von thisgirl0
25.10.2016, 06:10

Genau DAS mein ich ja! Nur weil eine Person - die mich nicht interessiert, an etwas glaubt, soll ich mich in meinem Leben beschränken? NUR damit diese Person ja keine Sünde begeht ......?!

Da frage ich mich eher ob ich dafür sorge dass die Person keine Sünde begeht oder ob sie selbst dafür sorgt. Finde sowas echt total arm und schwach, genauso wie der Glaube an Schicksal und Karma, das ja alles von Gott kommen würde, dass man keine eigene Kraft besitzt um etwas im Leben zu ändern ... oh man.

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Kommentar von Zicke52
25.10.2016, 11:36

@Tasha: Niemand MUSS Schweinefleisch essen, nicht nur Muslime nicht!

Jeder darf essen, was er mag!

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Kommentar von Deamonia
25.10.2016, 14:07

Aus diesem Kontext haben sich auch Religionen wie der Pastafarismus gebildet, dessen Anhänger sich teilweise mit Nudelsieb auf dem Kopf für den Perso haben fotografieren lassen.

(Normalerweise sind Kopfbedeckungen im Perso verboten, religiöse allerdings sind erlaubt.) 

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Kommentar von helmutwk
25.10.2016, 14:24

Dabei ist Religion nur ein möglicher, tradierter/ erlernter Glaube!

Was in all den Fällen nicht stimmt, wo jemand sich bewusst dafür entschieden hat, also von einer Religion zur anderen oder vom Atheismus zum Glauben an Gott gefunden hat.

Dazu kommen noch die Fälle, in denen sich jemand bewusst entscheidet, bei seiner "anerzogenen" Religion zu bleiben, nachdem er sich damit auseinandergesetzt hat, Für solche Leute ist das kein tradierter Glaube.

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Du solltest religiöse Sonderwünsche nur respektieren, wenn im Gegenzug auch dein Realismus respektiert wird. Wer dir seinen Glauben aufnötigen will, hat seinen Respekt verspielt.

Denn das Leben fällt leichter, wenn alle Menschen sich gegenseitig respektieren. Dadurch gibt es weniger Streit.

Man muss einander auch etwas Freiraum einräumen. Wenn die Christen ein paarmal am Tag bimmeln wollen, dann macht man eben laute Musik an und gut is'. Wenn ein Muslim Betpausen braucht, dann muss er eben "ausstempeln" wie die süchtigen Kollegen zur Raucherpause, welche man ihnen ja auch erlaubt.

Denn ganz ohne solche Freiräume müsste man ein Standard-Leben definieren, das alle zu führen haben. Nur wenige wären damit wirklich zufrieden und es gäbe wieder unnötigen Stress.

Wenn jemand deinen Realismus respektiert, dir also keinen Glauben aufnötigen will, dann ist es nur fair, im Gegenzug seine Esoterik stillschweigend zu tolerieren. Alles andere endet eh nur in Streit.

Wenn jemand dir allerdings seinen Glauben aufnötigt oder überbordende "Extrawürste" verlangt, dann respektiert er dich nicht. Das heißt, du musst ihn auch nicht respektieren. Gleichen Recht für alle und so.

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Kommentar von NewKemroy
25.10.2016, 11:22

Nö. Denn wenn ich nur soviel Respekt schenke, wie ich erhalten habe, dann ist es bald vorbei mit unserer Gesellschaft.

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Kommentar von Zicke52
25.10.2016, 11:50

@halbsowichtig: "wenn die Christen ein paarmal am Tag bimmeln wollen, macht man eben laute Musik an..."

So einfach ist es nicht, denn die Ungleichheit ist gesetzlich festgelegt. Für "profanen" Lärm gibt es Imissionsgesetze, für religiösen keine, oder sehr viel großzügiger ausgelegte.

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Du musst sie ja nicht respektieren. Es ist niemand der dich dazu zwingt. Es wird lediglich von der Gesellschaft (und hier in Deutschland auch vom Staat) als Tugend angesehen eine Religion zu respektieren. Ich bin auch Atheist, respektiere andere Religion aus dem einfachen Grund weil es für mich die logischste Option ist. Was habe ich denn davon Religionen nicht zu respektieren? Ausser einer Menge Stress und Leute die sich aufregen....bringt mir das nicht viel. Wenn du aber Religionen verachten willst, dann kannst du das tun. Zumindest in Deutschland ist es dein gutes Recht Religion zu verachten, darüber zu schimpfen, sie in ein schlechtes Licht zu rücken, Götter, Propheten oder Heilige mit Schimpfwörtern zu versehen usw. 

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Hallo!

Interessante Frage. Schon viele Interessante Antworten, die bei mir allerdings einige zusätzliche Fragen aufwerfen:

Was ist den Respekt? Viele scheinen eine sehr subjektive Vorstellung zu haben. Mir scheint, nicht jeder versteht das Gleiche darunter.

"Respekt muss man sich verdienen"!, schreiben einige User. Ich frage: Warum? Und Wie?

Kann nicht jeder Mensch, einfach der Tatsache wegen, dass er ein menschliches Wesen ist, eine gewisse Achtung, und Wertschätzung, von seinen Mitmenschen erwarten?

Und wenn man das nicht kann, wer fängt dann an, das Gegenüber respektvoll zu behandeln?

Fragen über Fragen! Aber Du willst ja eine Antwort, darauf ob Du Religionen respektieren musst?

Ich trau es mich ja fast gar nicht zu sagen, aber ich bin Christ. Und versuche Dir aus meiner Sicht eine Antwort zu geben. Nur damit Du gleich weißt woran Du mit mir bist. ;-)

obwohl religiöse Menschen allein mit ihrer Kirchenglocke oder Gebet und sowas uns NICHT respektieren und total verachten. 

Das reicht schon, damit Du Dich respektlos behandelt, und verachtet fühlst? Deine Toleranzschwelle ist ja nicht gerade groß. Da muss man als Christ, aber ein dickeres "Fell" haben. ;-)

Aber mal im Ernst. Wir sind alle Menschen, und teilen uns diesen Planeten. Wir haben verschiedene Weltanschauungen und Religionen. trotzdem muss man ja zusammen leben. Am besten in Frieden und Freiheit.

Rosa Luxemburg hat mal geschrieben:

Freiheit ist immer auch Freiheit der Andersdenkenden.

Ich verachte Dich nicht für Deine Weltanschauung. Auch wenn Du meinen Glauben, mit einem "Märchen" gleichsetzt. Das ist Deine Freiheit. Ich kann das akzeptieren. Das ändert auch nichts daran, dass ich Dich als Mensch respektiere. Aber genau so, würde ich das auch für mich in Anspruch nehmen.

Wenn Du den Eindruck hast, dass eine, oder generell Religionen, Deine Freiheit einschränken, gibt es in unserem Rechtsstaat, Mittel und Wege, dass juristisch prüfen, und klären zu lassen. Dem ein oder anderen Kirchturm, haben sie in Deutschland, die Glocken ja schon abgestellt, oder zeitlich eingeschränkt. Aber das Beten wirst Du niemanden verbieten können.

Man muss aber unterscheiden, zwischen dem Respekt vor einer Religion, und dem Respekt vor einem Menschen. Was Du bei Religionen respektieren musst, regelt in Deutschland, der Gesetzgeber.

Beispiel: Du darfst in einer künstlerischen Darbietung, den Papst verunglimpfen. Du darfst aber nicht in einer Kirche, nackt auf dem Altar tanzen.

Bei dem individuellen Respekt, zu einem Menschen, bzw. eines religiösen Menschen, musst du selbst entscheiden, ob und in wie weit Du seine religiösen Gefühle/ Befindlichkeiten einfließen lässt.

Ich persönlich würde sagen, dass es eine Frage der Höflichkeit ist. Aber was will man von einem Christen erwarten? ;-)

LG :-)

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Kommentar von matmatmat
07.11.2016, 08:34

Deine Frage:

"Respekt muss man sich verdienen"!, schreiben einige User. Ich frage: Warum? Und Wie?

Kann nicht jeder Mensch, einfach der Tatsache wegen, dass er ein menschliches Wesen ist, eine gewisse Achtung, und Wertschätzung, von seinen Mitmenschen erwarten?

Es gibt eben einen Unterschied zwischen Respekt (etwas das man sich z.B. mit einer tollen Leistung verdient oder durch ein hohes Amt bekommt) und Achtung und Menschenwürde. Hast Du dir doch selbst beantwortet.

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Man muss Menschen respektieren aber garantiert keine Religion oder sonstige Ideologie. "Ideen" außer den Menschenrechten werden durch kein Gesetz geschützt und zu unserer Tradition gehört es nun mal, Ideologien auch hinterfragen und kritisieren zu dürfen.

Wenn nun Menschen die Kritik an ihrem Gottesbild als persönliche Kritik empfinden, ist das deren Problem. Und wenn sie das nicht aushalten können, kann der Glaube ja auch nicht so dolle sein.

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Respektieren würde die meisten Religionen ebenfalls nicht. Akzeptieren würde ich so einige. Aber tolerieren würde ich sie schon,weil ich demokratisch denke.

Ich kann eine Religion, wie beispielsweise den Islam (wenn er fundamentalistisch ausgelegt wird), aber nicht deswegen nicht respektieren, weil mich irgendwelche Symbole der Religon stören, wie Gebetsrufe oder Kopftücher, sondern ich respektiere sie deswegen nicht, weil ich selbst von den Dogmen und den Inhalten der Religion nicht respektiert werde.

Und weil ich insbesondere von dem Gott, der hinter der Religon steht, auch wenn ich nicht an ihn glaube,nicht respektiert werde.

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Kommentar von thisgirl0
25.10.2016, 06:46

danke dafür dass du meine Frage verstanden hast.

Naja hat aber auch was mit Interpretation zutun, anscheinend verstehen gewisse Leute unter "keinen Respekt haben", beleidigen, schlagen und asozial sein ... ^^

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Die Kirchenglocken nerven mich auch. Allerdings gibt es auch andere Bereiche, wo Menschen mal zurück stecken müssen, weil andere Menschen davon einen Vorteil haben. In der Nähe eines Open-Air Festivals zu leben ist für 4 Tage im Jahr sicher auch kein Zuckerschlecken oder wenn die neue Fernstraße direkt am Haus vorbei geht ist auch keiner begeistert.

Wenn ich meditieren will, dann erwarte ich auch, dass das respektiert wird und ich dabei nicht gestört werde. Wo es problematisch wird ist, wenn ich auf Dinge verzichten soll, weil sie Gläubigen nicht genehm sind, obwohl es ihnen eigentlich egal sein könnte.

Gegenseitiger Respekt sollte aber eigentlich immer ein Grundbaustein des Zusammenlebens sein.

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Also eine Religion ist nichts weiteres als der glaube an etwas. Das bedeutet das jeder Mensch an etwas anderes glauben kann. Ich kann zum Beispiel kann an einen stein glauben und ein anderer an eine Blume :D 

Und so wie du willst das man dich Respektierst weil du vielleicht nicht gläubig bist oder so muss du sie auch Respektieren. 

Also ich habe es immer so gelernt das du jeden menschen so respektieren musst wie er/sie ist.

Egal ob Herkunft, Religion, Sexualität oder wie seine finanzielle Situation ist. Solange dieser Mensch sich selbst oder andere Menschen bzw. Lebewesen nichts antut. 

Hoffe diese Antwort war Hilfreich 

Wie gesagt das ist meine Meinung dazu, mich würde interessieren die du zu diesem Thema stehst.

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Warum muss ich eine Religion respektieren?

Die Frage ist wesentlich vielschichtiger, als sie zunächst daherkommt. Sie lässt sich auf ganz verschiedenen Ebenen beantworten.

Aber wieso sollte ich etwas respektieren, was nicht existiert, was in meinem Augen einfach pure Märchen ist?

Das kannst Du eigentlich nicht wissen. Vollkommen sicher kannst Du Dir nur Deiner eigenen Existenz sein, und zwar Deiner Existenz als Wahrnehmende(r), denn selbst dieser Mensch, der Du zu sein glaubst, ist Gegenstand Deiner Wahrnehmung und könnte theoretisch Illusion sein.

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Darum geht es aber auch überhaupt nicht. »Respektieren« heißt mitnichten »sich zueigen machen«, sondern, in diesem Zusammenhang, eine Lebensauffassung auch dann bestehen lassen, wenn Du sie selbst nicht teilst.

Im Grunde aber geht es nicht einmal um die Auffassungen selbst, die ja nicht bluten, wenn man sie schneidet und nicht sterben, wenn man sie ersticht, sondern um respektvollen Umgang mit den Menschen, deren Lebensauffassung das ist. Dazu gehört nun einmal religiöser Glaube, und, ja, in der Tat, auch der Glaube an ein Einhorn.

Das gilt selbstverständlich nur für Auffassungen, die nicht ihrerseits Disrespekt gegen Andersgläubige oder auch bestimmte Menschen z.B. aufgrund ihrer Abstammung, aber etwa auch ihres Geschlechts oder ihrer Orientierung akzeptieren oder gar fordern.

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Ich persönlich habe nichts dagegen Religionen zu akzeptieren, ich werde immer die Gesetze beachten.

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I. Die Grundrechte des BGB Artikel 1 bis 3
Artikel 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Artikel 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Artikel 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

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Das Hauptproblem liegt leider in den Religionen selbst, in der Bibel beispielsweise wird klar und deutlich gegen Deutsches Grundrecht verstossen, beginnend damit, dass Nicht-Mitglieder benachteiligt werden müssen. Rein vom Glauben her werden folgende Feinbilder geprägt:

1. Juden
2. Heiden
3. Alle, Menschen, die an einen anderen Gott glauben

Da die christliche Kirche im gesamten Staatssystem integriert ist, gelingt es ihr auch ohne Probleme ihre Machstellung umzusetzen und mindestens mit seelischer Gewaltanwendung Menschen zum christlichen Glauben zu bekehren. Das Ganze ist mehr eine Gewissensfrage, die jeder für sich selbst beantworten muss.

Insofern hast du zwei gute Gründe in die Kirche zu gehen.

1. Grundgesetz beachten
2. Besserstellung durch Kirchenmitgliedschaft genießen

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Du brauchst ja nicht deren Religion respektieren, aber du solltest akzeptieren, dass es deren Religion ist und genug Respekt diesen Menschen entgegen bringen, ihren Glauben ihnen gegenüber nicht schlecht zu machen, denn für sie ist es etwas wichtiges.

Ich bin keine Christin, dennoch behandle ich Christen respektvoll, einfach, weil man Menschen, egal ob und welche Religion, respektvoll behandeln sollte.

Wenn dich eine Kirchenglocke stört, zieh um. Die Kirche stand vermutlich schon da, bevor du in Hörweite der Glocken gezogen bist. Wenn ein Mensch betet, hör nicht hin (das ist ohnehin eine sehr persönliche Sache und geht dich nichts an)...zumal du das Gebet ohnehin nur hören kannst, wenn du die an einem entsprechenden Ort aufhältst...was suchst du da, wenn du es für Blödsinn hältst? Wenn ein religiöser Mensch dich respektlos behandelt, nur weil du nicht religiös bist, sagst du ihm, dass du auf diesem Niveau nicht weiter mit ihm reden wirst, und gehst. So schwer ist das nicht.

Wenn Religion dich so stört, dann bittest du in der Schule/auf Arbeit sicher auch darum, an entsprechenden religiösen Feiertagen trotzdem kommen zu dürfen. Ostern, Weihnachten usw. Oder? Achso, die nimmst du dankend an? Ups.

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Kommentar von Zicke52
25.10.2016, 14:14

@MaraMiez: Ich finde den Standpunkt "ich war zuerst da, also darf ich rücksichtslos sein bis zum Gehtnichtmehr" unter jeder Kanone.

Mit diesem Argument wies auch ein Richter die Klage eines Österreichers ab, der neben dem Linzer Dom wohnt. Dort schlägt die Glocke alle VIERTELSTUNDE, auch nachts! Der Anrainer wollte nur nachts von 22-6 Uhr seine Ruhe, aber das war zuviel verlangt. Er hätte ja in die Einöde ziehen können statt in eine Stadt. Denn in jeder Stadt und in jedem Dorf gibt es Kirchen. Also: alle Wohngebäude im Umkreis von 20 km von Kirchen müssten leerstehen, wenn den Leuten an ihrer Gesundheit gelegen ist.

Der Dompfarrer war über das Urteil natürlich "erleichtert": er darf weiter schikanieren. Ein Prachtchrist. Hat wahrscheinlich nur eine Bibel mit einem Übersetzungfehler erwischt: statt "liebe deinen Nächsten wie dich selbst" steht dort "schikaniere deinen Nächsten bis aufs Blut".

Denn viertelstündiges Läuten 24/24 kann nur Schikane sein. Es gibt in dieser Häufigkeit keine Messen, Andachten oder andere Ereignisse, die angekündigt werden müssten.

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Kommentar von tooob93
27.10.2016, 22:54

finde heutzutage mal ein Kaff in dem keine Kirche steht und mit ihren Glocken gen Himmel leutet. Wenn es nen Gott gibt hört es bestimmt auch schon lange weg..

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Du sollst respektieren , dass es Menschen gibt, die andere Werte, Denkweisen und Gefühle haben. Dies ist auch nicht zuviel verlangt, da es Ausdruck von Intelligenz, Toleranz und Moral ist.

Nur weil dein Gegenüber diese Größe und diese Tugenden nicht hat, bedeutet es nicht, dass es dich nicht auch mit deiner Lebensart und weise respektiert.

Es gibt eben auch engstirnige, sture und intolerante Menschen. Aber auch diese Tatsache sollte man respektieren oder zu mindestens tolerieren.

Es gibt ei Zitat, welches das gut ausdrückt: "Wie man in den Wald rein ruft, so schallt es wieder raus"

Bist du also anderen gegenüber respektlos, ist deine Umwelt im Regelfall auch dir gegenüber respektlos.

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Respekt und das Wort müssen passen für mich nicht zusammen.

Ich halte Respekt für etwas, das freiwillig gegeben wird.
Wird selbiger erzwungen, so ist das für mich vielmehr ein Grund, diese Ansicht einer bestimmten Person nicht zu respektieren.

Ich zwinge einen Gläubigen ja auch nicht meinen Atheismus zu respektieren.
Wenn er diesen akzeptieren (oder eben nicht), ist das okay für mich.

Zum Glück lebe ich in einem Umfeld, in dem keiner vom anderen verlangt die jeweilige (Nicht-)Religion zu respektieren.

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Kommentar von MarkusPK
25.10.2016, 11:40

Du hast Recht. Respekt muss nicht. Aber er soll. Und sollen heißt müssen wenn man kann.

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Kommentar von SlowPhil
26.10.2016, 11:04

Respekt im Sinne von tiefempfundener Hochachtung kann man nicht fordern. Was man sehr wohl fordern kann, ist Respekt im Sinne von ›jemanden als Menschen gelten lassen, ihn in Frieden lassen‹.

Man rennt nicht in einen Gottesdienst und sprengt die Veranstaltung, sofern einem nicht augenblicklich ein Beweis für Gottes Existenz vorgelegt wird, und man rennt auch nicht auf eine Veranstaltung der Humanisten und sprengt diese mit der Bibel in der Hand.

In diesem Sinne kann man Respekt schon fordern.

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Ach, ist das so?

Kennst du zufällig alle Leute, die an eine Religion oder Glaubensrichtung glauben und kannst deswegen sagen, dass sie alle deine Ansichten verachten und dich belästigen? Zufällig schreibt dir gerade so ein Irrgeleiteter, der an eine höhere Macht glaubt...

Oh nein, Kirchenglocken, weißt du, was ich auch schlimm finde? Den Eiswagen! Mit seinem lauten Klingeln belästigt er mich, die gehören verboten, sie respektieren meine Anti Eis Einstellung nicht!

Dir kann´s doch egal sein, an was sie glauben! Wenn ich jetzt sagen würde, dass es lächerlich und stupid ist, an das Nichts oder was auch immer zu glauben, würdest du auch die beleidigte Leberwurst spielen!

Ein friedliches Miteinander kann nur gewährleistet werden durch gegenseitige Toleranz und entgegen vieler atheistisch oder andersweitig denkender Person sind nicht alle religiösen Menschen intolerant, zuerst mal sich  an die eigene Nase fassen!

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Naja... Ich sag mal so, Ich bin selber Atheist und in meiner Family sind viele "Katholiken" und Ich bin damit groß geworden. Klar es gibt Mythen und Legenden darüber aber ich zb. respektiere das, Ich finde es in  Ordnung das es so viele Religionen gibt und gab. Früher in alten Ägypten hatte man viele Götter; Helios (Sonnengot), Mars (Kriegsgott), Athene, Zeus und und und.

Und die Ägypter glaubten an diese Götter weil Sie gaben denen Kraft. Mut, Schönheit, etc,usw.

Deshalb gibt es auch heutzutage Menschen die zb. an die Kuh glauben und vergöttern (Indien). So ist es auch hier nicht nur in Europa aber in verschiedenen Ländern so, ich will damit sagen das die Religionen geben den Menschen Kraft, Mut helfen in verschiedenen Situationen. Deshalb finde Ich es in Ordnung und Respektiere es. Aber das ist jedem selbst überlassen. Ich bin Pole und bei uns zb. jetzt am Weihnachten, wieso feiern wir das ? Jesus wurde geboren, gut und trotzdem Feiere Ich dieses Fest mit meinen Eltern und Verwandten obwohl Ich Atheist bin, mir ist es nicht egal, klar kann auch am Weihnachten auch feiern gehen aber Ich mag das mit der Family zusammen am Tisch sitzen und das Fest zusammenverbringen, weil Ich respekt zeigen will.

LG Harvey

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Ich würde nicht respektieren sagen, eher akzeptieren. Es einfach so hinnehmen wie es ist. Denn Du kannst es eh nicht ändern. Anscheinend würdest Du es gern.

Eine Kirchenglocke kann man schlicht und einfach ignorieren. Und Gebete hört man doch auch nicht. Man betet entweder zuhause oder in der Kirche mit anderen. Aber das ist doch ganz ruhig.

Ich vermute, Du suchst nach dem Sinn Deines Lebens und findest ihn nicht. Und kannst halt nichts mit Religion anfangen. Das z.B. akzeptiere ich. Ich bin gläubig, für mich existiert Gott und wenn die Fragen kommen höre ich sie mir an. Und gebe auch mal Antwort. 

Ist übrigens einfacher mit Gott zu leben. Das Leben wird einfacher. 

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Wir Menschen sind doch im Weltall kleine unwissende Staubkörner, auch wenn Menschen bald auf dem Mars sein werden. Das All ist unendlich mehr als wir jemals irgendwann erfassen können. Eine Ameise kann auch nicht erfassen, was in der Luft, im Meer, im Gletscher passiert; ein Fisch kann nicht erfassen, was im Erdinneren oder in den Wolken passiert. Niemand von uns Menschen weiß, ob es Götter oder höhere Mächte gibt, es ist meiner Meinung nach möglich. Aus diesem Grund soll jeder glauben, was er für richtig hält, solange er nicht andere Menschen/ Lebewesen quält und anderen Menschen seine Meinung aufzwingt.

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Toleranz heißt etwas nicht mitmachen und nicht akzeptieren, und sofern es einen nicht betrifft aber zulässt bzw. dem aus dem weg geht.

Akzeptanz ist zustimmung oder ertragen und hinnehmen.

Respekt (lateinisch respectus „Zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigung“, Achtung oder wertschätzung

Du kannst und darfst gegen das kirchenleuten oder ausrufen protestieren. Muss keine demo sein, sondern kannst dich an die Stadtverwaltung und Bürgervertreter wenden und da deinen Wunsch äußern. Wenn viele den haben, wird das abgestellt. Da in Deutschland aber im Grundgesetz Religionsfreiheit besteht und du dieses wohl wahrscheinlich akzeptierst kommt es da ggf. zu einem Interessenskonflikt. Aktuell wird das glaube ich noch so gesehen das dies zur Ausübung der Religion zugelassen ist (für mich persönlich auch unnötig). Es ist aber was speziel die christliche Kirche angeht ein Kulturerbe und steht auch ggf. unter Denkmalspflege. Es ist aber wohl zumutbar und zu "berücksichtigen" (respektieren) wenn man an einen Ort zieht wo schon seit hunderten Jahren eine Kirche steht dort etsprechend geläutet wird.

Was du auch wissen solltest ist, das die kirche damals in Deutschland im sinne der demokratisierung ländereien und Besitz sowie privilegien abgegeben hat. Allerdings unter der voraussetzung die institution kirche weiter führen zu können. Das heißt der Staat deutschland in dem du lebst, konnte nur unter dem zutun der Kirche zu dem deutschland werden. Das Glockenläuten sowie die bezahlung der Bishofsämter ist im vergleich zu dem was die Kirche dafür hergegeben hat gering zu sehen und kann man hinnehmen bzw. aktzeptieren. Es ist ein guter Deal. Einfach mal "zurückschauen" / respektieren bzw. achten

Ich finde das bischen kannst du respektieren und ansonsten einfach tolerieren (aus dem weg gehen) das andere gerne ihre religion ausleben möchten. Genauso wie nachbarn gerne mal laut feiern oder die assi familie unter einem sich anschreit, weil sie nicht klarkommen, oder jemand sich betrinkt und furchtbar stinkt, oder die prostituierte an der Ecke, die Spielbank, oder das jemand keine rosinen im Apfelkuchen mag oder die bitterstoffe im Stollen oder sülze in aspik ... .

Atomkraftwerke sind schlimmer!

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Aber wieso sollte ich etwas respektieren, was nicht existiert, was in meinem Augen einfach pure Märchen ist?

Du solltest den Unterschied zwischen "respektieren" und "akzeptieren" lernen. 

Respekt ist es, wenn du andere tun lässt, was sie tun wollen, solange sie damit keinen Schaden anrichten.

Das heißt jedoch noch lange nicht, dass du es akzeptieren musst, dass diese Religion samt ihrer ideellen Werte gültig ist.

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Warum? Ganz einfach! Weil du dasselbe für dich erwartest. Auch von den religiösen Menschen. Sie sollen respektieren, dass du nicht an (ihren) Gott glauben willst; und sie sollen dich gefälligst auch nicht zu missionieren versuchen, nicht wahr?!

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Ist genauso, als würde jemand an einem Einhorn und sein heiliges Buch aus Zuckerwatte glauben

Das Problem mit Religionen ist im Allgemeinen: Man kann weder das Eine, noch das Andere beweisen. Es ist also beides möglich.

Daraus folgt, dass entscheidender sein sollte, welchen Schaden es anrichten kann.

Wenn dir der Glaube an das Einhorn und sein heiliges Buch aus Zuckerwatte hilft, ein besserer Mensch zu werden; und wenn du mit deiner Einhorn-Religion niemanden bedrängst oder in Not bringst: Warum sollte ich dich nicht daran glauben lassen, wenn es dir doch nutzt und mir nicht schadet?

Und von uns wird trotzdem noch erwartet, dass wir diese zu respektieren haben - obwohl religiöse Menschen allein mit ihrer Kirchenglocke oder Gebet und sowas uns NICHT respektieren und total verachten.

Radikale gibt es in allen Religionen. Auch in der "Religion der Atheisten". 

Aber die Mehrheit der Gläubigen aller möglichen Religionen benutzen diese Religion für ihr eigenes Seelenheil. Und wenn sie diese Krücke brauchen, warum solltest du es nicht respektieren können?

So kann ich beispielsweise nicht nachvollziehen, was dich an ihrem Gebet stört. Auch, wenn es sachbezogene Kritik daran geben mag, weil beispielsweise massive logische Brüche bestehen: Sie verrichten ihr Gebet in der Regel weitab von dir in Kirchen, Moscheen, Synagogen und zu Hause. Und - Hand aufs Herz! - was kümmert es dich, was sie da treiben?

Richtig ist: Kirchenglocken, "Heiligkeit" des Sonntags, Feierverbot am Karfreitag und zahlreiche andere Dinge sind letztlich Nötigung der Gesellschaft und gehören - ganz besonders in einem laizistischen Staat - abgeschafft.

Doch trotzdem: Dabei handelt es sich um Vorgaben, die auch die Gläubigen vorgeschrieben bekommen. Du wendest dich also an die falsche Adresse, wenn du sie, noch dazu pauschal, dafür haftbar machst. 

(Das ist vergleichbar damit, dass dir jemand an den Karren pisst, weil er so viele Steuern an den Staat zahlen muss. Dafür kannst du auch nur sehr indirekt etwas; weil es ganz andere Leute beschließen. Und bei denen sollte er sich dann auch beschweren, nicht wahr?!)

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