Finde ich gut, sich solche Gedanken du machst. Aber, wer soll das bezahlen?

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Sollte ich in Therapie gehen?

Hallo liebe Community,

ich bin weiblich, 20 Jahre alt

in letzter Zeit wurde mir öfter gesagt ich hätte mich verändert. Am Anfang Hab ichs an mir selber nicht gemerkt, aber mit der Zeit schon. Ich merke, dass ich mit der Zeit immer negativer geworden bin. So gut wie alles macht mich sauer und ich traue keinem Menschen mehr. Ich fühl mich als würde mir jeder den ich neu kennen lerne mir ins Gesicht lügen und mir was vorgaukeln. Mittlerweile hab ich das Gefühl, sogar bei meinen besten Freunden. Ich distanzier mich immer mehr von ihnen. Ich weiß, dass das nicht so ist, aber ich werd dieses paranoide Gefühl einfach nicht los. Außerdem hab ich andauernd das Gefühl, dass etwas schlimmes passieren wird. Ich hab nen starken Beschützer Instinkt, sprich sobald jemand der mir viel bedeutet alleine irgendwo hingeht habe ich Angst ihm oder ihr könnte etwas schlimmes zustoßen. Es ist einfach nicht mehr normal und ich möchte nicht mehr so weiter leben. Ich bin nicht depressiv oder so. An sich weiß ich ja, dass es nichts zu befürchten gibt, aber wie gesagt ich kann diese Gefühle einfach nicht unterdrücken, deswegen hab ich das Gefühl, dass ich nicht glücklich werden kann. Und das ist nicht nur eine Phase. Seit ungefähr drei Jahren entwickle ich mich so. Mittlerweile ist es einfach so extrem, dass ich überlege mir professionelle Hilfe zu holen. Meine Paranoia beispielsweise geht so weit, dass ich mich nicht einmal mehr traue frei zu denken. Ich fühl mich beobachtet, obwohl ich weiß, dass es keinen Grund dazu gibt. Meine Familie und Freunde wissen nichts davon, ich hab das Gefühl, dass mich keiner verstehen würde.

Es gibt an sich natürlich viel mehr zu erzählen, aber ich hab's jetzt mal so kurz wie möglich gefasst.

Hat irgendeiner von euch auch mal so etwas durchgemacht? Habt Ihr Ratschläge für mich? Und denkt ihr ich sollte in Therapie gehen?

Danke im Voraus!

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Alles was du geschrieben hast zeigt die Tendenz zur Zurückweisung, zum Nicht-Haben-Wollen, zur Aversion.

Ich würde das mal genau überdenken. Und wenn Du denkst das passt, dann begegne dem nicht mit Verdrängung, sondern mit Achtsamkeit.

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Und wie siehst Du Dichselbst? Auch wie eine Phantasie? Möglicherweise hast Du eine ganz besondere Gabe und bist nicht krank.

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Das Leben.

Das Leben hat keinen Sinn. Es ist der Sinn! Es ist nicht was Du vor Dir siehst, zu deinen Füssen, oder wo. Es ist eher das was das sieht, - das was Du bist, - Leben!

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Ist dies eine Psychische Erkrankung?

Guten Tag.

Ich bin eineiiger Zwilling (17Jahre alt). Im Laufe meines Lebens bin ich vom Selbstbewussten Kindergarten Kind was beliebt war und andere herumkommandiert zu einem eher zurückhaltenden Menschen geworden, der, sagen wir, in der Klasse vorhanden ist, mit niemandem Probleme hat, sich mit allen versteht, aber nicht wirklich gut befreundet mit ihnen ist.

Mein Zwillingsbruder und ich gehen seit ca. 1,5 Jahren in die selbe Klasse. bis vor dieser Zeit waren wir in unterschiedlichen Klassen. für ca. 1-2 Jahre sogar auf unterschiedlichen Schulen.

Seit diesen 1,5 Jahren bemerke ich wie jeder mit meinem Z-Bruder sich unterhält und mich außen stehen lässt. Sobald mein Zwillingsbruder nicht mehr da ist werde plötzlich ich angesprochen (Und das ich dann als Ersatz diene wird mir sehr klar gezeigt, meiner Meinung nach).

Nachdem mein Z-Bruder ein Mädchen "abgewiesen" hat wollte sich dieses Mädchen nun mit mir treffen. Von einer "Quelle" konnte ich Erfahrung dass sie mich zu Beginn komisch fand, obwohl ich mich am Anfang mit ihr befreunden wollte, aber deutliches Desinteresse gespürt habe.

Durch diesen Eindruck, dass ich nur eine schlechte Kopie bin konnte ich den Gedanken nicht loswerden dass ich nur ein Ersatz bin und man nur mit mir Zeit verbringt weil ich einen Ersatz darstelle, dadurch habe ich 2 Freundschaften beendet, weil ich diesen Gedanken dass ich mit jemandem Befreundet bin, der auch mit meinem Zwillingsbruder befreundet ist einfach nicht loswerden konnte.

Während diesen 1,5 Jahren Schulzeit die mein Z-Bruder und ich nun zusammen in der Klasse waren, hat sich dieser Gedanke fest gebissen und jetzt kann ich mit niemanden eine Freundschaftliche Beziehung eingehen ohne daran zu denken dass ich keine Freundschaft mit jemandem eingehen kann der mein Bruder kennt und ich mich einfach wertlos fühle.

Ist diese Art von Gedanken anderen gegenüber, beziehungsweise diese Art von "Angststörung", eine Psychische Erkrankung?

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Nö, keine Erkrankung. Einfach nur Befürchtung. Färbe Dir die Haare, dann bist Du deutlich anders als dein Bruder und es besteht keine "Ersatzgefahr" mehr.

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Das ist schwierig, zugegeben. Das Einzige was wirklich Halt gibt, ist das Leben selbst. Und zwar nicht das Leben, als die Geschichte von Dirselbst: Du gestern, Du heute Du morgen. Sondern das was das Leben im metaphysischen Sinne ist.

Es gibt dafür keine adequaten Worte. Nenne es Leben, Natur, Dao, Gott, Brahman, Sein oder Unterhose. Worte können es nicht fassen.

Beschreite einen seriösen spirituellen Weg. Es ist nichts anderes als Selbstfindung.

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Nein, halte ich nicht sosehr für sinnvoll. Es reicht aus die verdeckte Umverteilung von unten nach oben zu stoppen. Außerdem müsste man mehr auf das Äquivalenzprinzip (Tauschgerechtigkeit) achten (Bedürftige natürlich ausgenommen).

Wenn sich kein Geld mehr leistungslos an der Spitze der Gesellschaft konzentriert und jeder das bekommt was er wirklich verdient, dann gibt es kein Problem mehr.

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Da gehst Du zum Optiker oder Brillenfachgeschäft, zu einer Zeit, wo keine Kunden da sind, die Sonne scheint und die meisten Menschen gute Laune haben und fragst, ob die die Münze mal kurz ins Ultraschallbad legen könnten. Am besten du bringst gleich einen Becher mit.

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Kann unsere Gesellschaft so funktionieren?

Natürlich brachten uns Globalisierung und Industrialisierung Vorteile und Annehmlichkeiten, aber manchmal frage ich mich, ob das der richtige Weg ist. Durch Großstädte und die schiere Masse an Individuen in unserer Gesellschaft, steigt die Anonymität. Der Mensch verliert den Bezug zu seinen Mitmenschen, andere werden uns egal. In kleinen Kommunen haben wir das Gegenteil. Man nennt sich beim Vornamen, grüßt sich auf der Straße, man achtet auf das eigene Image, da man eben nicht anonym ist. Dein Handeln wirkt sich direkt auf deine Reputation in deiner Kommune aus. Gibts heute einfach nicht mehr, da meine Nachbarn mir, und ich ihnen, egal sind/bin. Und auf gewisse Weise verkommt unsere Gesellschaft hierdurch. Rein menschlich und sozial.

Und das obwohl wir heutzutage alle miteinander verknüpft sind. Soziale Medien, vereinfachte Kommunikation, Globalisierung. Sollte uns näher zusammenrücken, brachte uns aber weiter auseinander.

Statt wichtige Themen wie Naturschutz gemeinsam anzugehen, zeigen wir auf andere und schieben die Schuld vor uns her. Dass uns diese Verdrängung aber jeden Tag einen Schritt weiter Richtung Untergang schiebt, wollen wir nicht einsehen. Wenn ich mir den Trend ansehe, grad im Bezug auf dieses Jahr, wage ich zu bezweifeln, dass wir es noch länger als 50 Jahre bringen, wenn sich nicht bald etwas drastisch ändert.

Um kurz zu meinem Hauptpunkt zurückzukommen: Hat unsere aktuelle Gesellschaftsform eine Zukunft? Müssen wir den Fortschritt noch weiter vorantreiben, oder reicht es nicht? Auf wessen Kosten wollen wir diesen Fortschritt erreichen?

Ich schätze die Menschheit - und jedes andere Lebewesen auf dieser Erde - wäre besser dran, wenn wir in unseren Holzhütten geblieben wären und niemals Zugriff zur Elektrizität erlangt hätten.

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Ja nun, wir brauchen nicht wieder zurück in die Bronzezeit. Z.B. die schwere Arbeit in der Landwirtschaft hocheffizient mit Hilfe von Maschinen zu erledigen, finde ich schon ok. Felder pflügen und ernten z.B..

Aber was wir falsch machen ist, rauszuholen was geht. Und wenn wir es nicht selber brauchen, weil wir schon genug haben findet sich irgendwer auf der Welt, dem wir es andrehen können.

Wir müssen zurück zu einem 'hol raus was notwendig ist'. Also wirklich bedarfsorientiert wirtschaften.

Dem entgegen steht aber das derzeitige Geldsystem, was permanentes Wachstum und Profitmaximierung bewirkt. Ebenso ist der Bodenmarkt falsch organisiert, da er zur Umverteilung von unten nach oben mit beiträgt und somit die unteren Schichten zu nochmehr Arbeit und Produktion veranlasst.

Das Rezept lautet meines Erachtens:

  • Bodenwertsteuer
  • umlaufgesichertes Geld
  • ökologisches Grundeinkommen
  • und Abschaffung aller bisherigen Steuern, weil Obiges genug Geld in die Staatskasse spült.
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An Gott zu glauben bedeutet ja für die jeweilige Person eine Sicherheit, die eher einem Wissen entspricht.

Daher würde ich deinen Satz umformulieren und fragen: Gibt es Leute, die glauben zu wissen?

Ja, denke ich, sogar sehr viele.

Aus dem Sufismus habe ich von folgender These gehört:

Es gibt Leute, die wissen, dass sie wissen. Es gibt Leute, die nicht wissen, dass sie wissen. Es gibt Leute, die wissen, dass sie nicht wissen. Und es gibt Leute, die nicht wissen, dass sie nicht wissen.

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Warum nicht? An den gelben Sack, bzw. das Recycling von Verpackungen glauben ja auch viele.

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Das was Du bist. Dein Wesen, deine Natur, dein Sein.

Das erfährst natürlich nur Du, in außergewöhnlichen Geisteszuständen, die mittels Meditation erreicht werden können. Für Dich ist das vollkommen zweifelsfrei. Und wenn jemand kommt und sagt: Meinst du nicht, du könntest dir da etwas eingebildet haben? So, regt sich nicht ein Hauch eines Zweifels, dass dies nicht so ist.

Außenstehende zweifeln natürlich weiter und können darin keine zweifelsfreie Wahrheit erkennen.

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Neid ist wie eine tiefsitzende psychische Krankheit. Dem ist schwer beizukommen. Neid zählt sogar zu den 7 Hauptsünden im Katholizismus.

Du musst schon etwas Zeit investieren, um hier eine Lösung zu finden.

Meditation (Konzentration / Versenkung, nicht Achtsamkeit) durchbricht dieses Feuerwerk vollständig, aber nur vorübergehend. Allerdings verhindert der Neid auch die Meditation. Da heißt es, sich gute Anleitungen zu besorgen und üben, üben, üben.

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Transzendentale Meditation. Die einzige Meditation, die irgendwie geschützt ist und mit der jede Menge Geld verdient wird. Abgekürzt TM. Das ist aber zufällig auch die Abkürzung für TRADE MARK, also geschütztes Markenprodukt. Im Deutschen steht da immer dieses R im Kreis.

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