Warum gibt es keinen Islamuntericht?

13 Antworten

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Du hast teilweise recht.

Problematisch sind nicht nur die Anhänger des IS. Es sind auch diese:

• In der 2007 im Auftrag vom Bundesinnenministerium erstellten Studie „Muslime in Deutschland“ wurde aufgezeigt, dass sehr viele Muslime Einstellungen zu Demokratie, Rechtsstaat und Religion haben, die mit der freiheitlichen-demokratischen Grundordnung nicht vereinbar sind.
• Die Studie zeigt eine erhebliche Gewaltbereitschaft unter den Muslimen auf. So sagten 7,6 Prozent der befragten Muslime, dass sie bereit seien, körperliche Gewalt gegen Ungläubige anzuwenden, wenn es der islamischen Gemeinschaft dient.

In Teil-Umfragen wurden diese Resultate bestätigt.

Man darf auf der einen Seite wegen Hunderttausenden nicht die Millionen Muslime unter Generalverdacht stellen und verurteilen. Selber sollten die gemässigten Muslime aber auch dafür besorgt sein, dass es weniger radikal eingestellte Muslime gibt.

In den Schulen Informationen über die verschiedenen Religionen weiterzugeben finde ich ein guter Tipp von Dir.


Wokee 
Beitragsersteller
 17.07.2024, 00:25

Du bekommst die hilfreichste Antwort wenn das verfügbar ist, sehr gut zusammengestellt

Das kann Hass und Hetze im jugendlichen Erwachsenenalter vorbeugen und zu Frieden in der Gesellschaft führen, wenn die Kinder lernen das der Islam kein barbarischer Verein ist. Bis heute verwechseln sogar einige immer noch Islam und Terrorstaat IS.

Islamunterricht wäre doch wenn dann nur für Muslime, weshalb sollten Christen in den Islamunterricht, wenn sie schon im Katholischen/Evangelischen Unterricht sind?

Zudem ist es fraglich, wie effektiv sich "Hass & Hetze" mit äußerst fragwürdigen Einstellungen der Islam Lehrer, die es in DE gibt, vorbeugen lässt:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article251425994/Schule-Jeder-zweite-angehende-Islam-Lehrer-lehnt-Israels-Existenz-ab.html

Islamunterricht als Waffe gegen Intoleranz, Hass & Hetze ist überflüssig - der Ethik Unterricht reicht dafür komplett aus.

Zudem hier noch eine subjektive Erfahrung aus meinem Leben:
Es sind nicht die Nicht-Muslime, die gegen andere Religionen hetzen (Islam wird siegen und ähnliche Parolen), die für die Auflösung ganzer Staaten sind und ein gewaltiges Problem mit Minderheiten haben - diese Probleme sehe ich eher bei Jungen Muslimen.
Meine subjektive Erfahrung ist da übrigens gar nicht so weit von den tatsächlichen entfernt:
https://www.bild.de/regional/niedersachsen/aktuelle-studie-aus-niedersachsen-das-denken-junge-muslime-ueber-deutschland-661f91479c2dde17ce779536

Es gibt mittlerweile einige Angebote der Bundesländer, die gezielt aufklären, wie man Desinformation und Verschwörung erkennt - dazu braucht es keinen eigenen pro - Islam Islamunterricht.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Schüler + Community Experte in "Schule"

Es gibt keinen Islamunterricht weil Hass und Hetze die Grundlage der Hadith sind.

Das zu unterrichten wäre somit schon fraglich ob es nach dem Grundgesetz möglich wäre.

Das macht keinen Unterschied. Kinder kennen keinen Hass. Meistens lernen sie den zuhause von den Eltern.


Wokee 
Beitragsersteller
 16.07.2024, 16:35

Da setzt die Aufklärung an

Luardya  16.07.2024, 16:37
@Wokee

Die Eltern haben mehr Macht als die Schule. Wenn es um schwierige Sachen geht, geben sie die Verantwortung an die Schule ab.

Aber hetzen und mit dem Finger auf andere zeigen ist einfach.

nach 1000 jahren religiös begründeter kriege hat sich europa weitgehend darauf geeinigt, religion und politik auseinanderzuhalten.

daher hat in unserer gesellschaft kaum jemand ein problem damit, verschiedene religionen zu tolerieren, denn sie finden im privaten kreis statt und stören daher niemanden. religionsunterricht wird zudem von lehrern angeboten, die ein studium und ein staatsexamen aufweisen und das grundgesetz als beamte nicht in frage zu stellen haben. man weiss also in etwa, was gelehrt wird.

in anderen gesellschaften, vorzugsweise in islamischen, wird die trennung von religion und staat abgelehnt, da das recht gottes mehr wert ist als das recht der menschen. hinzu kommt, dass in koranschulen hierzulande nicht staatlich ausgebildete lehrer unterrichten, sondern aus dem ausland eingeflogene imame, die der deutschen gesellschaft keine rechenschaft schuldig sind. niemand hier versteht das, und niemand weiss, was gelehrt wird.

das öffnet missbrauch von religion (hetze gegen anders gläubige) tür und tor. nichts ist so schlimm wie ein religiös aufgeladener mob, den man zu allem bringen kann. progrome überall in der welt zeigen deutlich, was es bedeutet, wenn etwas irrationales wie religion die führung übernimmt.

ein offiziell angebotener religionsunterricht für andere religionen als dem christentum wäre daher kein nachteil sondern eine verbesserung.

im übrigen halte ich die gesellschaft kein bischen für gespalten, es findet nur gerade eine destabilisierungskampagne sondersgleichen statt, die vor allem in den sozialen medien tobt, und die offensichtliche fehler in der migrationspolitik der letzten jahrzehnte als steilvorlage nutzen kann.

die westliche welt mit ihren humanistischen werten ist nie ein kind von traurigkeit gewesen, was das ausnutzen und wirtschaftliche unterdrücken ärmerer länder angeht. dass sich da auch berechtigter widerstand regt, sollte einem klar sein.
was speziell den islam angeht: wenn die 15 grössten terrororganisationen der welt im namen allahs unterwegs sind, kann man nicht von islamophob sprechen, die angst vor iranischen oder afghanischen verhältnissen ist keine unbegründete phobie, sondern eine ganz normale, vernunftgeleitete reaktion.

gelöst werden solche probleme aber eben nicht durch menschenmengen, die aufeinander losgehen, sondern durch bildung und verständnis. im christlichen religionsunterricht habe ich auch über den buddhismus, den hinduismus und den islam informationen erhalten, die ich als interessant empfunden habe. leider fürchte ich, dass in islamischen ländern solche informationen nicht sehr populär sind. daran sollte man arbeiten, denn toleranz funktioniert nur von beiden seiten.