Warum gibt es keinen Islamuntericht?
In der gespaltenen deutschen Gesellschaft gibt es immer wieder Hass und Hetze gegen fremde Kulturen und den Islam was zu Spannungen in der Gesellschaft führt.
Ich bin selber deutsch und gehöre keiner Religion an aber warum gibt es an den Schulen keinen Islamuntericht als Pflichtfach? Das kann Hass und Hetze im jugendlichen Erwachsenenalter vorbeugen und zu Frieden in der Gesellschaft führen, wenn die Kinder lernen das der Islam kein barbarischer Verein ist. Bis heute verwechseln sogar einige immer noch Islam und Terrorstaat IS.
Bildung ist wichtig für den Frieden. Man sollte über alle Minderheiten aufklären, nicht nur über Muslime aber das Beispiel finde ich aktuell.
Frühe Aufklärung in der Schule macht Immun gegen Desinformations und Hetzkampagnen zum Beispiel von der AfD
13 Antworten
Du hast teilweise recht.
Problematisch sind nicht nur die Anhänger des IS. Es sind auch diese:
• In der 2007 im Auftrag vom Bundesinnenministerium erstellten Studie „Muslime in Deutschland“ wurde aufgezeigt, dass sehr viele Muslime Einstellungen zu Demokratie, Rechtsstaat und Religion haben, die mit der freiheitlichen-demokratischen Grundordnung nicht vereinbar sind.
• Die Studie zeigt eine erhebliche Gewaltbereitschaft unter den Muslimen auf. So sagten 7,6 Prozent der befragten Muslime, dass sie bereit seien, körperliche Gewalt gegen Ungläubige anzuwenden, wenn es der islamischen Gemeinschaft dient.
In Teil-Umfragen wurden diese Resultate bestätigt.
Man darf auf der einen Seite wegen Hunderttausenden nicht die Millionen Muslime unter Generalverdacht stellen und verurteilen. Selber sollten die gemässigten Muslime aber auch dafür besorgt sein, dass es weniger radikal eingestellte Muslime gibt.
In den Schulen Informationen über die verschiedenen Religionen weiterzugeben finde ich ein guter Tipp von Dir.
Das kann Hass und Hetze im jugendlichen Erwachsenenalter vorbeugen und zu Frieden in der Gesellschaft führen, wenn die Kinder lernen das der Islam kein barbarischer Verein ist. Bis heute verwechseln sogar einige immer noch Islam und Terrorstaat IS.
Islamunterricht wäre doch wenn dann nur für Muslime, weshalb sollten Christen in den Islamunterricht, wenn sie schon im Katholischen/Evangelischen Unterricht sind?
Zudem ist es fraglich, wie effektiv sich "Hass & Hetze" mit äußerst fragwürdigen Einstellungen der Islam Lehrer, die es in DE gibt, vorbeugen lässt:
Islamunterricht als Waffe gegen Intoleranz, Hass & Hetze ist überflüssig - der Ethik Unterricht reicht dafür komplett aus.
Zudem hier noch eine subjektive Erfahrung aus meinem Leben:
Es sind nicht die Nicht-Muslime, die gegen andere Religionen hetzen (Islam wird siegen und ähnliche Parolen), die für die Auflösung ganzer Staaten sind und ein gewaltiges Problem mit Minderheiten haben - diese Probleme sehe ich eher bei Jungen Muslimen.
Meine subjektive Erfahrung ist da übrigens gar nicht so weit von den tatsächlichen entfernt:
https://www.bild.de/regional/niedersachsen/aktuelle-studie-aus-niedersachsen-das-denken-junge-muslime-ueber-deutschland-661f91479c2dde17ce779536
Es gibt mittlerweile einige Angebote der Bundesländer, die gezielt aufklären, wie man Desinformation und Verschwörung erkennt - dazu braucht es keinen eigenen pro - Islam Islamunterricht.
der weiß warscheinlich nicht das IS die Abkürzung von Islamischer Staat ist ?
der hat nur Gegenfeuer von uns allen bekommen, jetzt schreibt er nichts mehr. haha
Es gibt keinen Islamunterricht weil Hass und Hetze die Grundlage der Hadith sind.
Das zu unterrichten wäre somit schon fraglich ob es nach dem Grundgesetz möglich wäre.
Das macht keinen Unterschied. Kinder kennen keinen Hass. Meistens lernen sie den zuhause von den Eltern.
nach 1000 jahren religiös begründeter kriege hat sich europa weitgehend darauf geeinigt, religion und politik auseinanderzuhalten.
daher hat in unserer gesellschaft kaum jemand ein problem damit, verschiedene religionen zu tolerieren, denn sie finden im privaten kreis statt und stören daher niemanden. religionsunterricht wird zudem von lehrern angeboten, die ein studium und ein staatsexamen aufweisen und das grundgesetz als beamte nicht in frage zu stellen haben. man weiss also in etwa, was gelehrt wird.
in anderen gesellschaften, vorzugsweise in islamischen, wird die trennung von religion und staat abgelehnt, da das recht gottes mehr wert ist als das recht der menschen. hinzu kommt, dass in koranschulen hierzulande nicht staatlich ausgebildete lehrer unterrichten, sondern aus dem ausland eingeflogene imame, die der deutschen gesellschaft keine rechenschaft schuldig sind. niemand hier versteht das, und niemand weiss, was gelehrt wird.
das öffnet missbrauch von religion (hetze gegen anders gläubige) tür und tor. nichts ist so schlimm wie ein religiös aufgeladener mob, den man zu allem bringen kann. progrome überall in der welt zeigen deutlich, was es bedeutet, wenn etwas irrationales wie religion die führung übernimmt.
ein offiziell angebotener religionsunterricht für andere religionen als dem christentum wäre daher kein nachteil sondern eine verbesserung.
im übrigen halte ich die gesellschaft kein bischen für gespalten, es findet nur gerade eine destabilisierungskampagne sondersgleichen statt, die vor allem in den sozialen medien tobt, und die offensichtliche fehler in der migrationspolitik der letzten jahrzehnte als steilvorlage nutzen kann.
die westliche welt mit ihren humanistischen werten ist nie ein kind von traurigkeit gewesen, was das ausnutzen und wirtschaftliche unterdrücken ärmerer länder angeht. dass sich da auch berechtigter widerstand regt, sollte einem klar sein.
was speziell den islam angeht: wenn die 15 grössten terrororganisationen der welt im namen allahs unterwegs sind, kann man nicht von islamophob sprechen, die angst vor iranischen oder afghanischen verhältnissen ist keine unbegründete phobie, sondern eine ganz normale, vernunftgeleitete reaktion.
gelöst werden solche probleme aber eben nicht durch menschenmengen, die aufeinander losgehen, sondern durch bildung und verständnis. im christlichen religionsunterricht habe ich auch über den buddhismus, den hinduismus und den islam informationen erhalten, die ich als interessant empfunden habe. leider fürchte ich, dass in islamischen ländern solche informationen nicht sehr populär sind. daran sollte man arbeiten, denn toleranz funktioniert nur von beiden seiten.
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