Frau oder Kind retten bei der Geburt?

Ich (weiblich) würde wollen, dass ich gerettet werde… 41%
Ich (männlich) würde wollen, dass meine Frau gerettet wird… 33%
Ich (weiblich) würde wollen, dass mein Kind gerettet wird… 17%
Ich (männlich) würde wollen, dass mein Kind gerettet wird… 9%

82 Stimmen

33 Antworten

Vom Beitragsersteller als hilfreich ausgezeichnet
Ich (männlich) würde wollen, dass meine Frau gerettet wird…

Mit meiner Frau gehe ich durch alles. Ich bin der Meinung der Ehepartner ist neben einem selbst das wichtigste, auch wichtiger als das eigene Kind. Mit dem Ehepartner baut man sich gemeinsam etwas auf.

Meine Entscheidung wäre klar.

Ich (männlich) würde wollen, dass mein Kind gerettet wird…

Ich fände es wichtig im Extremfall, dass das Kind gerettet wird da es ein ganzes Leben vor sich hat. Auch wenn die Frau verstorben ist hat sie etwas zauberhaftes hinterlassen. Nämlich unser gemeinsames Kind. Da ist ja auch ein Teil von ihr drinnen. Sie würde bestimmt wollen, dass ich in Absprache mit den Ärzten unserem gemeinsamen Kind die Chance gebe zu leben.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Hatte mehrere Langzeitbeziehungen
Ich (männlich) würde wollen, dass meine Frau gerettet wird…

Da aber das Gedankenexperiment relativ unrealistisch ist, würde ich die Situation so annehmen müssen, wie sie sich real ergibt. Ich wäre hier auf die ärztliche Kunst angewiesen.

Ich weiss nicht was du davon hast, andere eine so schwere Entscheidung treffen zu lassen! Ich bin froh, daß ich es nicht tun muss, und werde es auch nicht tun!!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Ich (männlich) würde wollen, dass meine Frau gerettet wird…

Mir kam gerade der Gedanke, dass man in die Beurteilung dieser Entscheidung theoretisch auch das Alter der Mutter mit einfließen lassen kann. Beispielsweise kann die Mutter 20 oder 35 sein. Und dann wären 15 Jahre Lebenszeit nicht so wenig oder zumindest nichts, was man vernachlässigen sollte.

Aber ich glaube nicht, dass das für mich einen ausschlaggebenden Unterschied machen würde. Denn involviert bin ja nicht nur ich, die Frau & das Kind, sondern auch alle Menschen, die dieser Frau nahestehen.

Außerdem sehe ich trotz vereinzelter Vorteile eine Einelternfamilie als nicht so pädagogisch wertvoll für das Kind an. Das bedeutet für mich auch eine größere finanzielle Last, die vielleicht sogar das Kind zu spüren bekommt.

Auch die emotionale Bindung zu meiner Frau wäre wohl die viel stärkere.