Kommt 2021 eine zweite GEZ?

Vor wenigen Jahren haben Abo-Zeitschriften beklagt, dass sie Briefzustellern etc. den Mindestlohn zahlen müssen und dies nicht zu stämmen sei. Also hat man im Koalitionsvertrag dafür eine Rentenkürzung (Koalitionsvertrag 4309-4313). Die Gewerkschaften wollten dies nicht hinnehmen und so zahlt die Regierung ca. 40 Millionen Euro um den Fehlbetrag aus zu gleichen. Die Lobby um die Abozeitungen herum ist damit aber scheinbar nicht zufrieden und möchte nächstes Jahr diese angeblich "unzureichende" Summe besprechen.

In einem Antrag heißt es: "ein System der Förderung der Zustellung von Abo-Tageszeitungen und Anzeigenblättern eingerichtet werden solle. Ziel sei die flächendeckende Versorgung von Abo-Zeitungen und Anzeigenblättern zu unterstützen, die die Verlage selbst zu stellen oder deren Zustellung von Organisationen erfolgt, die die Verlage mit eigenem wirtschaftlichen Risiko mindestens anteilig führen."

Heikel daran könnte auch sein, dass die SPD an der ddvg beteiligt sei.

Michael Tallai, Geschäftsführer einer Mediengruppe, sieht es scheinbar so: "Wenn im ländlichen Raum der letzte Laden schließe, es keinen Arzt, keine Tankstelle und irgendwann auch keine Tageszeitung mehr gebe, dann habe auch die Politik ein Problem."

Quelle: https://taz.de/Zeitungen-in-der-Krise/!5642331/

Könnte daraus eine weitere GEZ werden? Was haltet ihr davon?

Droht nun eine zweite GEZ?

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