Psychische Probleme. Aus Scham traue ich mich nicht Hilfe aufzusuchen?

Ich bin männlich 28 und war eigentlich mein ganzes Leben ohne Freunde und ganz alleine. Das letzte mal, das mich jemand zu meinen Geburtstag besucht hat war mein 18er, also vor 10 Jahren. Mit meinen Familienmitgliedern war es auch nicht immer leicht. Meine Schwester war immer die tolle Prinzessin, die immer gut in der Schule war und danach auch gut in die Arbeitswelt kam.

Ich war nie beim Psychologen oder sonstiges, aber ich bin mir sicher, dass ich wohl Depressionen oder ähnliches habe. Ich habe mich auch damals oft selber verletzt, was allerdings NIEMAND weiß, außer meine Mutter, die das einmal ganz flüchtig mitbekommen hat und fast durchgedreht ist, warum ich jetzt nach Aufmerksamkeit suche und dass ich so undankbar sei, etc.

Ich muss fairer Weise auf jeden Fall dazu sagen, dass ich mich als Jugendlicher sehr gehen lassen habe; ich war nicht fleißig oder bemüht in der Schule, hatte auch nach der Schule nur schlechte Jobs bekommen, mit wenig Gehalt, eine verlorene Ausbildung weswegen ich mich auch geschämt habe und nicht unter Menschen wollte. Die letzten Jahre hat es sich gebessert was mein Berufsleben angeht; seit letzten Jahr studiere ich, was auch gut läuft.

Mein Privatleben ist allerdings unverändert. Ich konnte/kann nicht richtig Anschluss in meiner Studiengruppe finden. Ich mache jeden zweiten Tag Sport und beschäftige mich mit gesunder Ernährung, um Struktur in der Woche zu haben.

Auch will ich anfügen, dass meine Mutter in der Notaufnahme arbeitet und sich wirklich für Menschenleben einsetzt und sich auch nicht schlecht um uns (meine Schwester und ich) gekümmert hat. Daher habe ich so ein extremes Gefühl der nutzloseste und unbrauchbarste Mensch zu sein. Auch wenn es nicht mehr so oft vorkommt, verletze ich mich auch heutzutage noch manchmal selber - Ich weiß, dass sich darüber viele aufregen, dazu will ich aber sagen, dass ich meine Narben noch nie gezeigt habe, weder irgendwo in der Öffentlichkeit, noch irgendwo anonym auf irgendwelchen Plattformen, was ich auch niemals machen werde !!!

Ich hätte noch zu viele Infos, aber der Text ist so schon zu lang.

Vielleicht gibts ja den einen oder anderen Rat...

Schule, Freundschaft, alleine, Einsamkeit, Psychologie, Depression, Liebe und Beziehung, Selbstverletzendes Verhalten
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Was wenn leben kein Sinn hat?

Seit mehreren Jahren plagt mich die Frage was wohl der Sinn meiner Anwesenheit ist. Warum ich überhaupt am Leben bin. Ich möchte hiermit fragen ob das Symptome einer Depression sind. Anfangs fing es an ,dass ich keine jegliche Angst vor Horrorfilmen hatte da ich früher einfach rein menschlich Angst vor den Tod hatte. Doch jetzt ist es anders. „Wovor sollte ich Angst haben?“ „Ich will einfach nicht mehr da sein.“ Für meine Eltern bin ich nichts andere als eine Enttäuschung. Immer streiten sich meine Eltern und reden von Scheidung. Das einzige wo sie sich einig sind ist ,dass ich nichts im Kopf habe und ,dass sie mir nie wieder vertrauen könnten. Irgendwann hörten diese Gedanken auf. Dann als ich einmal eine schlechte Note hatte , waren sie so enttäuscht ,dass diese Gedanken wieder auftauchten. Es kamen immer neue Arbeiten . Für jede Arbeit hatte ich die ganze Nacht geübt in der Hoffnung meine Eltern nie wieder so zu enttäuschen doch diese Sorge machte mich während der Arbeit zu schaffen. Diese kalte Angst seine Eltern so fertig zu machen. Dies führte zu einem Blackout an jener Arbeit und immer wieder war ich die große Enttäuschung der man nie wieder mehr vertrauen konnte. Es fielen selbstverständlich mehre Worte von meinen Eltern die mich wiederhin „depressiv“ machten. Wie zum Beispiel „Wenn du 18 bist will ich dich nie wieder sehen.“ „Du bekommst alles und tust nichts.“ Ich gebe zu ,dass ich viele Sachen öfters neu bekomme ,doch das ist nicht mein eigener Wille . Sie behäufen mich mit Geschenken und sagen im Nachhinein ,dass ich alles will und nichts tue. Das einzige was ich je will ist einmal meine Eltern stolz zu machen doch nicht einmal das kann ich. Ich versteckte Diese arbeiten in der Hoffnung ,dass es aus der Welt wär ,aber sie fanden es heraus und Vertrauten mir nicht mehr . !Selber schuld! Manchmal stehe ich auf der Straße und denke mir was wohl passieren würde wenn ein Bus mich jetzt überfahren würde . Würde jemand für mich weinen würde meinen Eltern mich vermissen diejenige die nur Schmerz und Kummer bringt. Mir wurde immer gesagt,dass wenn ich einmal schlechte Laune hab es zu verbergen was ich auch tat . Jeden Tag mit einem Lächeln im Gesicht. Das einzige was ich kann ist lügen . „Sie lächelt immer ,ich will so glücklich wie sie sein!“ hörte ich öfters. Ich hätte schreien können. Niemand weiß ,dass ich eigentlich so fühle denn ich will normalerweise Niemanden mit meinem Problemen nerven doch ich kann nicht mehr! Meine arm mein ganzer Arm voller Schnitte die einen fehlgeschlagen mordversuch aussagen. Ich will nicht mehr. Ich möchte sterben und doch würde ich sehen wollen ob jemand traurig sein würde was wohl er nicht so wäre. Am liebsten würde ich mich auf der Stelle umbringen.

Schule, Familie, Freundschaft, Angst, Eltern, Gedanken, Psychologie, Depression, Liebe und Beziehung, Selbstverletzendes Verhalten, Sinn, Sinn des Lebens, SvV
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Ist Ritzen ein Trend geworden?

ich möchte keinem auf den Schlipps treten und ich bin bereits etwas informiert, warum Menschen/o. Jugendliche sowas überhaupt machen..

...aber ich bin ü40 und bin verwundert, wieviele Jugendliche sich heutzutage ritzen im gegensatz zu früher?

Alleine bei meinen Kids (sie sind auf unterschiedlichen Schulen) gibt es mindestens in jeder Sufe irgendjemanden (meist Mädchen) der sich ritzt. Bei uns im Dorf sind ebenfalls 2, von den ich das weiß. Auch hier liest man so oft Fragen zum Thema.

Wenn ich an meine zeit denke, da kann ich mich nicht erinnern, daß auf irgendeiner meiner damaligen Schulen sich jemand geritzt hat. Auch nicht im Bekannten/Freundeskreis. Man hat vielleicht MAL gehört, daß es das irgendwo geben soll, aber nie, daß jemand jemanden kennt der sich ritzt.

 Und sicher gab es auch damals Jugendliche, die schwere Familienprobleme hatten, depressiv waren usw. Es gab welche die ihre seelische Schmerzen im Alkohol erträkt haben, oder Drogen nahmen (auch nicht so oft wie heute), aber keiner hat sich geritzt!

Was ist denn das heute also?

Wie gesagt, ich verurteile das nicht! ich möchte nur verstehen, was der Unterschied ist von damals (80er/ 90er) zu heute.

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Wie bekomme ich diese Gedanken von mir fern?

Also, erstmal muss ich eines klarstellen. Ich war bei einer Therapie, hab gelernt mich anders auszudrücken und hab damit aufgehört mich selbst zu verletzen.

Ein Problem habe ich jedoch...

Jedes Mal, wenn ich ein Messer, Glasscherben oder ähnliches sehe, spüre ich den Drang wieder, mich zu ritzen. Nicht, weil ich Druck abbauen will, nein, einfach des Gefühls wegen. In Gedanken habe ich die Klinge meistens schon in der Hand und ziehe durch, aber ich schaffe es noch jedes Mal mich umzudrehen und mich selbst auf andere Gedanken zu bringen..

Gerade bei meiner Arbeit (Gastro) kann es öfters passieren, dass ich mich an Scherben einer Flasche oder so schneide, und anstatt das gleich zu behandeln, betrachte ich meistens einfach nur fasziniert, wie das Blut von meinem Finger meinen Arm entlang rinnt.. wow ich höre mich so psycho an :')

Ich will meiner Mutter nichts darüber sagen und schon gar nicht wieder zum Arzt. Mir ist es peinlich und mit Sicherheit denkt sie das ich durchgeknallt oder so wäre ..

Ich will das wirklich nicht mehr und meine Narben sind sowieso schon schlimm genug, mich an die Zeit zu erinnern und vor allem die ganzen Fragen die mir diesbezüglich immer gestellt werden...

Hab ich eine Art 'Sucht' entwickelt? Ich spüre diesen Drang.. die Erinnerung an das Gefühl...

Werde ich jetzt komplett verrückt? :(

In Gedanken male ich mir gerade schon die beste Stelle zusammen.. wirklich, der Drang ist gerade so stark wie noch nie, kann mir nicht vielleicht jemand eine Antwort geben? Es reicht schon eine Vermutung was helfen könnte! :/

Wie kann ich verhindern, dass ich rückfallig werde, OHNE zur Therapie oder sonst was zu gehen .. ich bin jetzt schon seit knapp 4 Monaten 'Clean', ich will das nicht wegwerfen...

Sucht, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Selbstverletzendes Verhalten
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Würgemale Selbst zufügen?

Hallo Internet, :)

da ich selber echt kaum Ahnung von Medizin habe oder von solchen Dingen, dachte ich richte ich mich mal an das Internet. Vielleicht könnt ihr mir ja ein wenig weiterhelfen.

Und zwar ist habe ich allgemein zwei Fragen zu dem Thema.

Und zwar 1.: Wie schon im Titel gezeigt, wollte ich fragen, ob es physisch möglich wäre sich selbst durch Würgen Male bzw. blaue Flecken zuzufügen.

Also eigentlich müsste das doch möglich sein oder? Aber ich weiß nicht ob vielleicht der Selbsterhaltungsdrang dich daran hindert, so fest zuzudrücken, dass Hemmatome entstehen. Allerdings gibt es auch Menschen, die sich selber beißen können, bis sie bluten oder sich sonst irgendwie Schmerzen mit Absicht zuzufügen, ohne dass dei Hemmung einen daran hindert.

Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob deine eigene Kraft ausreicht so lange und so fest zuzudrücken, bis wirklich solche Würgemale enstehen.

Und 2.: Sollte es möglich sein, wisst ihr, wie lange man überhaupt zudrücken muss, damit Hemmatome entstehen? Bzw (ist ja bei jedem unterschiedlich), wie lange man mindestens zudrücken sollte. Und kann man das dann eigentlich auch unter Selbstverletztendes Verhalten einordnen?

!!! Und Leute, keine Angst, ich habe nichtv vor das bei mir zu machen. Es geht lediglich um Recherchen für eine Story an der ich gerade sitze. Und wie gesagt ich hab nicht so viel Ahnung und möchte nichts Falsches schreiben. ^^ !!!

Weiß einer von euch da vielleicht mehr? ^^'' Ich bedanke mich jetzt schon für jede liebe Antwort.

Und sonst, euch einen schönen Tag noch :)

NewLeafy ;)

Geschichte schreiben, Gesundheit und Medizin, Physiologie, Selbstverletzendes Verhalten
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Kann man das Selbstverletzendes Verhalten nennen?

Hallo, danke zunächst einmal für das Anklicken und Durchlesen meiner Frage.

Nun zur eigentlichen Sache: Ich habe einen Kater und spiele auch total gerne mit ihm. In letzter Zeit "greife" ich ihn mit meiner Hand an, d.h. ich nerve ihn ein bisschen oder kraule ihn leicht am Bauch, was er halt nicht so toll findet und dann krallt er sich an meiner Hand fest und beißt sie, so oft wie er nur kann. Mein ganzer Arm ist schon total zerkratzt, aber ich lasse ihn das halt machen. Ich schreie ihn nicht an und sag ihm auch nicht, dass er aufhören soll. Besonders weil mir das aus irgendeinem Grund Spaß macht? Es bereitet mir irgendwie Freude und es erleichtert mich schon irgendwie. Auf jeden fall hat mich letztens eine Freundin darauf angesprochen, wieso doch mein Arm so zerkratzt ist und war ganz schön besorgt, ob ich mich nicht selbst verletze, weil ich das vor einigen Jahren auch gemacht habe. Mittlerweile tue ich das zwar nicht mehr und ich möchte es aktiv auch nicht mehr machen, aber ich mache mir Sorgen, dass ich dieses "Spiel" für die dementsprechenden falschen Zwecke benutze und mir nur selbst Einrede, dass das nur ein Spiel ist.

Würdet ihr meine Meinung teilen? Kann man das Selbstverletzendes Verhalten nennen? Oder spiele ich tatsächlich einfach nur mit meinem Kater?

Angst, Psychologie, Depression, Liebe und Beziehung, Ritzen, Selbstverletzendes Verhalten, selbstverletzung
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Wird man im Rettungsdienst/in der Notaufnahme häufig mit selbstverletzenden Verhalten (SVV) konfrontiert?

Ich selber verletze mich schon seit ein paar Jahren selbst (versuche auch schon längere Zeit davon loszugekommen... bisher leider vergebens), doch da es für mich persönlich immer etwas ist, was ich mit mir ganz alleine ausmache ohne jegliche medizinische Notfallversorgung in Anspruch zu nehmen, würde mich mal eine Einschätzung von Menschen interessieren, die in diesem Berufsfeld tätig sind.

Sieht man so etwas oft? Oder ist das generell eher etwas, was auch das medizinische Personal erst im äußerten Notfall zu sehen bekommt? Stimmt es, dass die meisten Fachkräfte nicht davor zurückscheuen dem Patienten wissen zu lassen, dass sie eigentlich „keinen Bock“ auf die Behandlung haben, da die Wunden nun einmal selbst verursacht sind? (Z.B. Nähen ohne Betäubung, angemerkte Reizbarkeit, etc.) Natürlich gibt es bestimmt viele andere Krankheitsfälle die nun einmal Vorrang haben aber auch bei selbstzugefügten Verletzungen handelt es sich doch in den meisten Fällen um krankheitsbedingte Verletzungen - nur eben psychischer Natur. Wieso werden diese Verletzungen dennoch so abgewertet? Sowohl in der Allgemeinheit als auch in medizinischen Fachkreisen. Das trägt im Endeffekt doch nur zur weiteren unnötigen Stigmatisierung psychischer Krankheiten und deren Folgen bei.

Vielen Dank für eventuelle Antworten!

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Alte SvV-Wunden weglasern? Würdet ihr das tun?

Hallo, die Situation ist folgende: Ich habe meine Unterarme voller SvV-Wunden, diese sind überwiegend 8-10 Jahre alt, also gehören der Vergangenheit an. Dennoch sind sie leider deutlich zu erkennen, und nicht selten kommt es vor, dass ich darauf angesprochen und/oder komisch angeguckt werde.
Nun ja, meine Mutter hat mir schon mehrmals geraten, die Wunden wegzulasern, so wäre ich dieses Problem endlich los. (In der Türkei ist das Weglasern möglich). Zumal ich nie weiß, was ich sagen soll, wenn ich darauf angesprochen werde. Es ist ja schon so alt, und ich kann/will nicht sagen, dass ich mich selbstverletzt habe, es geht auch niemanden was an.
Aber, irgendwie möchte ich die Wunden nicht weglasern. Ich weiß selber nicht warum. Ich hasse die Wunden zwar, doch irgendwie gehören sie dennoch zu meinem Leben und tragen alle einen anderen Grund. Wenn ich das meiner Mutter sage, kann sie das nicht verstehen. Ehrlichgesagt kann ich es selbst nicht verstehen warum. Ich schäme mich, wenn ich darauf angesprochen werde, aber dennoch will ich sie irgendwie nicht weglasern lassen. Den Grund weiß ich selber nicht genau, aber da ist so eine Blockade irgendwie. Aber andererseits, wäre ich die Wunden und die nervige Fragerei endlich los ...
Vielleicht wisst ihr, was ich meine?
Würdet ihr, wenn ihr schon so alte Wunden habt, diese weglasern lassen? Und was würdet ihr mir empfehlen?
Vielen Dank fürs Lesen, und für jede *hilfreiche Antwort.

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Soll man selbstverletzendes Verhalten ignorieren?

Ich leide seit meiner Jugend an selbstverletzendem Verhalten (SVV). Nun hatte ich vor einiger Zeit einen Rückfall. EIne ehemalige Freundin fragte mich wie es mir ging und ich antwortete ihr ehrlich, sagte ihr, dass ich einen Rückfall hatte. Zuvor hatte sie mir im WhatsApp noch regelmäßig geantwortet, doch als ich ihr von meinem Rückfall berichtete, wurde die Nachricht 3 Tage nicht gelesen.

Ich hatte lediglich darüber reden wollen, da es mir einfach nicht gut ging. Und dass plötzlich keine Reaktion von ihr kam, hatte mich zusätzlich noch ziemlich runter gezogen.

Später erfuhr ich von ihr, dass sie es gelesen und ignoriert hatte. Mich hatte das sehr erschüttert. Als ich ihr sagte, dass mich das vereletzt hat, meinte sie nur "Na und?" Ich sollte nicht so moralisch tun. Sie meinte sie hätte zum Thema SVV recherchiert und dort gelesen, dass man das ignorieren solle. Als ich sie auf die Quelle ansprach, auf die sie sich bezog und den Link haben wollte, meinte sie, dass sie mir den Link zuschicken würde. Doch auch nach Tagen bekam ich keinen Link von ihr.

Ich sollte dazu vll noch sagen, dass sie studierte Sozialpädagogin ist und auch mit Borderline Betroffenen zu tun hat.

Jetzt wollte ich mal fragen: Stimmt das, gibt es so etwas wie dass man das ignoriern soll, wenn jemand an SVV leidet? Oder ist das nur gelogen?

Freundschaft, Psychologie, Borderline, Depression, Liebe und Beziehung, Selbstverletzendes Verhalten, selbstverletzung
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Thema Depression im Lehrplan?

Habt ihr euch auch schon mal gefragt wieso alles im Lehrplan steht, von Schnittpunkte einer Parabel bis hin zu der Funktion der Nervenzellen. Natürlich werden wir in unserem späteren Leben vielleicht 80 % des gelernten noch brauchen. Die Schule hat ihre Rolle auch mittlerweile in der Aufklärung, Jugendliche und Kinder werden in der Schule schon früh in Sexualkunde aufgeklärt. Auch suchtprävention und Mobbing haben wir schon hinter uns. Ein Thema kann ich jedoch kaum in irgendeinem Lehrplan finde und das ist die Krankheit Depression und selbst verletzendes Verhalten. Die meisten meiner Klasse haben nicht die geringste Ahnung was es bedeutet depressiv zu sein. Sie denken Selbstverletzung und Depression sind nur Wege zur Aufmerksamkeit. So fragt man sich doch warum der Lehrplan nicht eine einzige Stunde zur Verfügung stellt für die Aufklärung einer ganz normal angesehener Krankheit wie jede andere die man in Biologie lernt.

Habt ihr eine Idee wo ich eine ausführliche E-Mail hin schicken kann mit genau den Fragen. Ich hab mir schon überlegt ob ich im Kultusministerium einen Ansprechpartner finde aber das ist wahrscheinlich schon zu hoch und so eine E-Mail von irgend so einer Schülerin werden die wahrscheinlich nicht lesen. Was haltet ihr von den Ansprechpartner?

https://www.bundesrat.de/SharedDocs/personen/DE/laender/bw/eisenmann-susanne.html

Direktor Prof. Dr. Günter Kleinoder Gerda Windey

Danke schon im Voraus!

Vielleicht mach ich mir auch schon viel zu große Hoffnung Sorry jetzt schon mal falls das ganze lächerlich klingt. Wenn das alles nicht funktioniert werde ich als letzte Möglichkeit eine E-Mail an meine Schule in Erwägung ziehen.

Schule, Depression, Selbstverletzendes Verhalten, Ansprechpartner, Bildungssystem, Lehrplan
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Warum bin ich (fast) niemandem wichtig und wie kann ich das ändern?

Ich habe das Gefühl, dass mich niemand wirklich braucht oder wichtig findet. Nur meine engsten Verwandten. Ich habe nun aus Interesse einfach mal aufgehört meine "Freunde" anzuschreiben. Seit drei Wochen hat mir niemand geschrieben oder interessiert sich für mich. Nur eine Freundin hat angerufen, die ich allerdings schon seit mehreren Jahren nicht mehr sehen konnte. Ich weiß nicht warum, aber ich habe ein ganz großes Bedürfnis danach, dass man auf mich "aufpasst", mich in den Arm nimmt und einfach für mich da ist. Das hatte ich als Kind auch schon kaum. Ich habe mich schon zu häufig selbst verletzt, um diese Aufmerksamkeit zu bekommen, was aber natürlich nicht der richtige Weg ist. Ich kann Menschen aber auch schlecht dazu zwingen und selbst wenn ich sie darum bitte, fühlt sich das für mich gezwungen an. Ich möchte jemandem wichtig sein, der nicht mein/e Verwandte/r ist. Ich habe immer wieder diesen Selbstverletzungsdruck, weil ich weiß, dass sich dann jemand liebevoll um mich kümmert (Nähen der Wunde). Das Bedürfnis lässt einfach nicht nach und ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich bin anscheinend niemandem wirklich wichtig und das fühlt sich furchtbar an. Ich bin eigentlich eine echt liebe Frau und habe schon so viel Gutes getan, aber trotzdem wollen mich alle Leute nur n ihrer "Bekanntenzone" statt "Freundezone" haben. Hat jemand eine Idee was ich machen kann?

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Eltern von meiner Depression erzählen?

Hallo, Ich leide an Depressionen, SVV, Borderline und einer Angststörung. Meine Mutter weiss nichts davon. Ich war jedoch schonmal in Therapie, doch diese war nicht gut und hat mich noch kränker gemacht. Bis jetzt habe ich mich mit anderen auf Instagram ausgetauscht und dort guten Rat gefunden. Dort habe ich einen Account und helfe auch anderen. Jetzt naht der Sommer und ich will es meiner Mutter erzählen. (Ich will nicht wie die letzten Sommer im Pulli rumlaufen oder meine Arme überschminken). Jedoch habe ich Angst davor ihr alles zu beichten, da sie streng religiös ist und mir immer sagt wie froh sie sei, dass ich "gesund" bin und ich sei doch so ein Sonnenschein etc. Dies belastet mich sehr und übt einen Druck auf mir aus, immer perfekt zu sein. Doch das bin ich nicht! Auch habe ich Angst, dass meine Verwandten meine Narben sehen. Ich habe eigentlich ein recht gutes Verhältnis zu meiner Mutter. Ich führe sozusagen ein Doppelleben. Ich denke ihr könnte meine Sorgen verstehen ihr die Wahrheit zu sagen. Ich hatte schonmal an einen Brief gedacht, weil persönlich kann ich das nicht.

Was haltet ihr davon? Soll ich es überhaupt sagen oder lieber lassen und die Narben weiterhin überschminken?

Ihr müsst wissen, dass mein Verhalten auf Mobbing zurück zu führen ist. Mir wurde schon öfters Gewalt angetan von Mitschülern. Daraufhin habe ich die Schule gewechselt und mache jetzt mein Abi. In der neuen Klasse mutiere ich wieder zum Einzelgänger und habe des öfteren heftige Panikattacken.

Sollte ich es auch meinem Lehrer sagen? Da mir aufgefallen ist, dass ich immer schlechter werde (vorher immer 1 und 2 und jetzt schreibe ich nur noch 3 und 4. Im mündlichen bin ich eigentlich immer 6, da ich Angst vorm Reden habe) Habt ihr auch da vielleicht Tipps?

Ich hatte eine schwere Vergangenheit, trotz "perfekter" Kindheit. Und versteht mich, wenn ich nicht alles im Detail erklären möchte, was mir widerfahren ist. Ich freue mich über Antworten und Ratschläge.

Vielen Dank schonmal! :)

Schule, Eltern, Depression, Lehrer, Ritzen, Selbstverletzendes Verhalten
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Depressionen haben sich verschlimmert?

Hallo ihr lieben,

Ich bin neu hier und bin auf der Suche nach gleichgesinnten aber auch Ratschläge wären nicht schlecht.

Seit meinem 14 lebensjahr leide ich an Depressionen und habe seit dem auch antideprrssiver bekommen. Ich war damals desöfteren in der geschlossene Psychiatrie. Ich habe mich selbstverletzt und suidzid versuche begangen. Ich habe dann citalopram 20mg bekommen bis zu meinem 18 lebensjahr. Mein Problem waren eben nur diese starken stimmungsschwankungen, aber es wurde immer besser mit den Jahren. Kurz nach meinem 18 geburstag habe ich die Medikamente abgesetzt, weil es mir gut ging und ich dachte ich brauche Sie nicht mehr und auch das selbstverlezendeverhalten und die suidzid versuche haben aufgehört. Wisst ihr was das war ein sehr grosser fehler. Nach dem ich Sie abgesetzt hatte ging alles nur noch berg ab. Ich habe angefangen mir richtige fleischwunden zu zufügen und wieder angefangen mir was anzutun. Aber das war nicht das schlimmste. Das schlimmste war das ich immer sehr fleißig, ordentlich war. Aber als ich die Medikamente abgesetzt hatte hat es angefangen erstmal nur das ich weniger geschafft habe. Ich habe antriebsstörungen, lustlosigkeit, energie und kraftlosigkeit, müdigkeit und erschöpfung bekommen. Das kannte ich gar nicht. Ich habe nie solche Probleme geschaft obwohl ich schon lange unter depressionen gelitten habe. Ich habe 2 mal die Schule abgebrochen wril ich es nicht mehr geschafft habe. Auch den Haushalt schaffe ich nicht mehr. Das essen wurde weniger so das ich nur noch sehr unregelmäßig gegessen habe . Ich bin dann nach 2 Jahren zum Arzt und habe wieder antideprrssiver bekommen. Die Stimmung wurde besser aber alles andere änderte sich nicht und somit habe ich von einem Medikament zum anderen gewechselt. Jetzt bekomme ich wieder citalopram aber 40mg. Damit geht es mir zwar besser aber ich schaffe immer noch nichts. Es fühlt sich an ob jemand mir über Nacht die energie aussaugt. Jeder Schritt und jede bewegeung die ich mache ist so kraftaufwendig. Essen tue ich immer noch sehr unregelmäßig und oft habe ich gar keine kraft zum essen. Ich mache gerade meine Ausbildung und es macht mir Spaß aber ich komme immer noch sehr schwer aus den bett. Ich kann nachts auch nicht durchschlafen. Ich wache jede Stunde auf und am morgen schlafe ich erst richtig ein. Nach der Arbeit bin ich so erschöpft und müde das ich nur noch schlafen will. Ich könnte 24 stunden schlafen und wäre immer noch kaputt. Seit 3 Jahren kämpfe ich darum das es sich was verbessert aber bis jetzt immer noch nichts. Selbst die ärzte wissen schon nicht mehr wie sie mir helfen können. Es gibt tage da will ich die Hoffnung am liebsten aufgeben und nur noch schlafen. Aber an anderen tage sage ich mir du schaffst das du bist stärker als die Krankheit. Diese ständige müdigkeit, erschöpfung, energie und kraftlosigkeit aber auch die antriebsloigkeit ist so anstrengend. Ich hasse es deswegen wenn ich aufstehe weil jeden Tag das selbe abläuft.

Depression, Selbstverletzendes Verhalten
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Bin ich krank, wenn ich mir selbst die Knochen brechen will? Und kann ich damit zum normalem Hausarzt wenn meine Eltern das nicht ernst nehmen?

Ich habe schon im Internet darüber gelesen dass das Selbstverletzung genannt wird. Aber ich hatte schon mit 6 Jahren solche Gedanken als ich noch nicht mal wusste das es eine Art Krankheit ist. Ich bin auch heute nicht sicher ob ich das ernst nehmen soll. Zuerst dachte ich daran meinen Fuß von einem Auto überfahren zu lassen, von einem Baum zu springen oder ich versuchte meine Gliedmaßen verdreht einzuklemmen und so einzuschlafen. Die ersten beiden Sachen machte ich nicht, dafür war ich immer super glücklich (bin es immer noch) wenn ich krank war, oder einen Knochenbruch o.ä. hatte. Heute bzw eigentlich gestern hab ich zum Beispiel solange auf meinen Unterarm gehaut bis er blau wurde und ich bin stolz drauf, dass er immer noch nach 6 Stunden so weh tut. - Mein Problem ist mein Redebedürfnis darüber. Wäre ich WIRKLICH "krank" würde ich doch nicht darüber reden wollen, oder? Ich bin nun übrigens fast 15 Jahre alt.

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Aktualisierung: Mittlerweile sind schon ein paar Wochen vergangen. ich habe mir auch schon einige blaue Flecken zugefügt, nimm viele Tabletten, war kurz davor mich vier Meter in die Tiefe zu stürzen(unten lagen Zangen Schaufeln, Messer..) und ich nimm auch seit geraumer Zeit einen Türstopper aus Metall her um meinem Unterarm damit mehr Schmerzen hinzuzufügen. ich hab versucht mit meiner Mam darüber zu sprechen aber sie sagte Hypochonder ist was für alte Menschen und dann hatte ich schon Angst weiterzureden. sie wird mir eh nicht glauben weil ich mich ja nicht ritze und das dann nicht so offensichtlich ist. Und
Papa wird sagen ich soll nicht so wehleidig sein und das ist keine Krankheit und ich soll einfach aufhören damit....

Außerdem kann ich Nachts nicht mehr schlafen ich bin total aufgewühlt, ich wippe(?!) vor und zurück und ich bin traurig. Irgendwie ein Dauertraurigsein versteht ihr? Ich kann von allein gar nicht mehr glücklich sein geschweige denn lachen. Was soll ich tun? Kann ich damit zu meinem Arzt gehen?

Krankheit, Selbstverletzendes Verhalten
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