Autounfall mit Fahrrad bei Lieferungsfahrt auf Arbeit mit eigenem KFZ, wer haftet?

Hallo,

Der Verkehr war zäh und bewegte sich mit 5-10 km/h vorwärts. Ich entschied mich zu wenden um mein Ziel über einen aussichtsreicheren Weg möglichst noch im vom Arbeitgeber vorgeschriebenen Rahmen zu erreichen. Bei nächster Gelegenheit bereite ich mich bei einer Ausfahrt auf entgegenliegender Fahrbahn mündend einzulenken und zu wenden. Zuvor, Blinker links, Blick Innenspiegel, Blick Außenspiegel Links um mich gegen eventuelle Fahrradfahrer oder Mopedfahrer abzusichern. Soweit nichts gesehen stieg ich zur Hälfte von der Kupplung und mit anhaltendem Schulterblick bemerkte ich plötzlich eine Radfahrerin und stieg wieder direkt auf die Kupplung und bremste ab. Mein Wagen stand mit dem Außenspiegel ca. 5cm weiter nach links als vorher. Dies reichte aus, dass die Fahrradfahrerin, mit dem kleinen Finger und ihrem Ringfinger ihrer rechten Hand mit dem Außspiegel kollidierte, sie stieg in Folge dessen vom Rad. Die Radfahrerin meinte sie hätte mich links überholen wollen weil sie rechts hinter mir keine Möglichkeit sah an mir rechts vorbeizukommem.
Sie stand nach eigener Aussage am hinteren rechten Ende meines Wagens. Wohlbemerkt gab es keinen Fahrradschutzstreifen oder Ähnliches.
Zunächst war mir unter anderem klar, dass sie keinen sicheren Abstand zu mir einhielt, auch ohne die schwache Linksbewegung meines Fahrzeuges, wäre der Abstand mit einigen Fingerbreiten zu wenig gewesen. Natürlich bestand auch absehbar gefährlicher Gegenverkehr, auf der einspurigen Straße - Hin und Gegenverkehr.

Ich stelle mir die Frage war die Fahrradfahrerin überhaupt berechtigt mich links zu überholen und wie wirkt sich das zudem aus mit dem nicht eingehaltenen Seitenabstand.

Nun zu einer ganz anderen Frage: ich war betrieblich unterwegs und welche Versicherung müsste dafür aufkommen.
Der Wagen ist auf mich zugelassen und Haftpflichtversichert ist aber vertraglich mit meinem Arbeitgeber zur Beförderung der Lebensmittel festgehalten.

Auf Anhieb konnten die Polizisten die Schuldfrage nicht klären. Diesbezüglich soll es noch einmal zur Vernehmung.

Die Fahrradfahrerin kam mit dem Verdacht von zwei gestauchten Fingern mit dem RTW ins Krankenhaus. Die verletzte hatte dabei nur leichte Schmerzen.

Mir ist zwar die lackierte Spiegelverkleidung abgeflogen, die ließ sich aber ohne weiteres wieder ran stecken, war auch zuvor nie mit einer Schraube befestigt, deswegen kann ich davon absehen. Sonstige Schäden gab es überhaupt keine.

Ihr Fahrrad hat auch keinerlei Schäden zu beklagen.

Für Antworten, die das Geschehen einigermaßen einordnen können wäre ich allenfalls dankbar.

Vielen Dank.

Recht, Haftung, Schuldfrage, Autounfall - Versicherung, Auto und Motorrad
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Unfall beim überholen wer ist schuld?

Hallo. Bitte nicht auf mein Satzbau etc achten einfach nur verstehen. Ich bin wegen der Situation immer noch etwas geschockt.

Gestern habe ich auf einer landstraße einen überhol Vorgang durch gesetzt mit kickdown damit ich da schneller raus komme und war bestimmt für mindestens 4-5 Sekunden auf der gegenfahrbahn, aufeinmal zieht genau vormir bzw. fast neben mir ein VW rüber und wollte überholen. Zu 10000% nicht in den Spiegel geschaut und kein schulterblick gemacht. Mein Kopf hat aber anders reagiert und ich wollte nicht mit dem VW zusammen stoßen also habe ich eine vollbremsung hingelegt und bin etwas links ausgewichen jedoch kam mein Wagen auf ein Rasen und er kam zum rutschen und ich bin voll gegen ein Schild und ein leitpfosten gekracht... Auf dem Fahrrad weg kam ich dann zum Stehen und bin ausgestiegen und kam nicht mehr auf mein Leben klar. Die Frau hat sich Entschuldung und meinte als ausrede sie hat mich nicht gesehen aber ich bin mir ziemlich sicher sie hat nicht geguckt. Jetzt ist die frage wer hat schuld? Ich sage dass ich kein Schuld habe aber trotzdem gibt es ein paar die behaupten ich sei schuld weil ich links ausgewichen bin.

PS: ich konnte auch nicht mehr in die Lücke wieder rein weil dort Autos waren die es nicht zugelassen haben.

Verkehrsunfall, Unfall, Versicherung, Verkehrsrecht, Kfz-Versicherung, Landstraße, Schuld, Schuldfrage, Überholvorgang, Auto und Motorrad
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Warum werde immer ich grundlos beschuldigt und gehasst?

Hallo,

folgendes Problem - immer wieder kommt es in meinem Leben vor, dass jemand einem Bekannten erzählt, dass ich und weitere Leute z.B. schlecht über ihn reden, diese Person dann uns alle hasst und später, wenn sich herausstellt, dass es garnicht stimmt, die Person mit den anderen wieder redet und mich trotzdem weiter hasst - obwohl ich rein garnicht getan habe.

Ein Beispiel: In meiner Arbeit habe ich mit meinem Kollegen über ein Meme am Handy gelacht. Darauf hat ein anderer Arbeitskollege einem Kollegen gesagt, dass wir von ihm "hässliche Bilder" gemacht haben und die versenden.

Er glaubte es und hat uns beide mit einem Formrohr (!!!) bedroht. Später hat der andere Kollege dann gesagt, dass es nur ein Scherz war. Mit meinem anderen Kollegen spricht er wieder - aber auf seine Frage, ob er mit mir auch wieder reden wird, sagte er "Nein, den Typen hasse ich jetzt". Zuvor kamen wir sehr gut aus und haben auch immer zusammen gelacht, Witze gemacht und ich habe ihm nach seinem Unfall jeden Tag nach Hause gefahren. Beleidigt oder so habe ich ihm auch noch nie.

Dieses Phänomen begleitet mich schon seit ich 16 bin (heute 24) - egal ob in der Arbeit, Privat, oder irgendwie anders. Ich bin aber immer freundlich zu den Leuten und beleidige niemanden.

Insgesamt ist mir das schon fünfmal in meinem Leben wiederfahren. Wieso ist das so? Ich bin in keiner Weise ungut zu den Leuten.

Mobbing, Freundschaft, Liebe und Beziehung, Schuldfrage
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