Sterbegeldversicherung; Bezugsrecht?

Sehr geehrte Damen und Herren,

im folgenden geht es um meine Lebensgefährtin. Ihr Vater ist Ende August 2018 verstorben. Ihre Mutter verstarb bereits 2012.

Laut Sterbegeldversicherung ihres Vaters geht es um folgende Klausel:

Bezugsrecht

Bezugsrecht im Erlebensfall:

Der Versicherungsnehmer

Bezugsrecht beim Ableben der versicherten Person:

Der mit der versicherten Person in gültiger Ehe lebende Ehegatte

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Hätte es nicht heißen müssen:

Die mit der versicherten Person in gültiger Ehe lebende Ehegattin ???

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Folgende Probleme bestehen meiner Meinung nach:

beide Bezugsberechtigte Personen sind bereits verstorben!

wie ist das Bezugsrecht nun geregelt bzw. weiter zu interpretieren?

Fließt die Versicherungssumme nun wieder der Versicherung oder gar dem Staat zu?

Besteht für nächste Angehörige (Kinder des Verstorbenen) überhaupt die Möglichkeit an das Geld der Sterbegeldversicherung zu kommen?

Und wie verhält es sich, wenn bereits das Erbe ausgeschlagen wurde? Darf die Versicherungssumme dem Nachlass bzw. der Verwaltung zulaufen? (keine Bezugsrecht-Regelung im o.g. Fall) ???

Besteht in diesem Fall überhaupt noch die Möglichkeit für einen Dritten (Kind; Angehörigen), auch im Falle der Nicht-Nennung, die Sterbegeldversicherung zugesprochen zu bekommen? Und wenn ja, wie? Der Versicherte hat 3 Kinder...

Ich bitte hier um Hilfe und bedanke mich bereits jetzt im Voraus für jegliche Information!

mit freundlichen Grüßen aus Hameln.

ps: sry für die Formatierung xD

Versicherung, Recht, Erbe, Nachlass, Sterbegeldversicherung, Wirtschaft und Finanzen
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An wen kann ich meine Forderung aus einem Nachlass verkaufen?

Meine Partnerin ist verstorben. Das Konto, auf dem unser Geld ist, (ca. 80.000 Euro) hat der Nachlassverwalter geschlossen. Für unser im Harz gekauftes Haus musste ich ihm die Schlüssel übergeben und darf das Anwesen, 1.580 m² nicht mehr betreten. Für die Hälfte des Nachlasses bzw. 70.000 Euro habe ich Besitzanspruch angemeldet. Meine Partnerin wollte jedoch, dass ich alles erhalte, um mit zwei Hunden in das Haus zu ziehen, über das ich bisher die alleinige Verfügungsgewalt hatte (sie hat es bis zu ihrem Ableben nicht gesehen), dort bis zum Ableben der Hunde zu wohnen und zwei Wohnungen zu vermieten.

Nun ist sie unvorhergesehen verstorben, ihre Verfügung / Vollmacht wird nicht anerkannt. Das Geld auf dem Konto habe ich erwirtschaftet, für das Haus sollte ich im April in das Grundbuch eingetragen werden, weil ich für mehr als die Hälfte Gegenleistungen erheblichen Ausmasses erbracht habe, die über die Lebensgemeinschaftskosten hinaus gingen.

Nun sitze ich da, soll die Miete der Wohnung bezahlen, die ich mit den Hunden gar nicht gebrauchen kann und erhalte irgendwann den Vermögensausgleich. Auf Grund ihrer Krankheit kann ich seit Dezember keine Rechnungen mehr schreiben. Sitz hier, darf den Umzug in das Haus nicht beenden, muss von irgend etwas leben und muß die beiden Hunde ernähren. Bisher ging das, aber nun habe ich kein Geld mehr und frage ob ich diese, bzw. Teile meiner Forderung verkaufen kann, um den gesamten Nachlass einklagen zu können und mit den Hunden leben zu können. Für eine Lösung des Problems wäre ich richtig dankbar.

Recht, Nachlass, Forderungsabtretung
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Was geschieht mit dem ganzen Geld meines Opas wenn er stirbt und kein Testament hat und wieso sind alte Menschen so geizig wenn sie eh dem Ende nahen?

Mein Opa ist 82 und wohnt seit über 15 Jahren bei uns im Haus , seit dem ich mich als kleines Kind erinnern kann ! Hat sein ganzes Leben bei Ford gearbeitet und bekommt bestimmt ne gute Rente. Zu dem bezahlt er keine Miete oder steuert irgendetwas zum Haushalt bei. Unternehmen tut er auch nichts ! Er sitzt den ganzen Tag im Haus vor den Fernseher guckt Nachrichten, sitzt am Balkon oder guckt alte Cowboy Filme von meinem Laptop . Er hat keine Ausgaben seit über ein Jahrzehnt und sein Konto ist prall gefüllt mit seiner üppigen Rente :D

Letztens habe ich ihn gefragt ob er mir ein Hin- und Rückflug nach Südostasien bezahlt , er meinte , hol meine Jacke ! Aus der Innentasche holte er ein 5er Schein raus und gab mir es. Ich meinte dann, wenn du willst kannst du mir die Summe per Online Banking überweisen. Er sagt , was ist Online Banking ? Ich nur im Gedanken ach vergiss es ! Ich habe ihn dann gefragt wann er das letzte bei der Bank war , er sagte, seit etlichen Jahren nicht mehr ! Wieder ein Hinweis , dass die Kasse voll ist :D

Am Ende hat er mich gefragt was der Hin- und Rückflug kostet , ich habe ihm gesagt so ca 700 Euro , dann er , 1400 Mark ? Weiß du was ich damals mit 1400 Mark machen konnte ? Und fing an 30min zu reden und hat vom Thema abgelenkt der alte Gauner :D ... mittlerweile sind 4 Tage rum und ich warte immer noch auf eine Antwort

Ich hab gestern mein Vater gefragt was mit der Rente meines Opas geschieht , mein Vater sagt zu mir eiskalt : Was ich nicht sehe wirst du erst Recht nicht sehen 😂😂😂

Mein Opa erzählt immer das er über 40 Jahren bei Ford gearbeitet hat , da ist bestimmt eine Rente über 1500 Euro im Monat drin und wenn er "über" 10 Jahre kaum Ausgaben hatte , sind auf seinem Konto 200.000 Euro und mehr

Was geschieht mit dem Geld wenn er stirbt und kein Testament hat ? Wir müssen bald eins erstellen , falls er nicht schon eins hat...

Arbeit, Familie, Miete, Zukunft, Job, Reis, Geld, Gehalt, Rente, Opa, Bank, Testament, Gesetz, alt, tot, alte Menschen, Konto, Lohn, Nachlass, Neffe, reich, stur, Ausgaben, geizig
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Könnt ihr mir bei der Entscheidung „behilflich“ sein?

Hallo GF-ler.

Gerne möchte ich mir andere Gedanken und Meinungen zu einem Thema einholen welches mich momentan beschäftigt. 

Ich habe die verantwortungsvolle Aufgabe übertragen bekommen eine 6-stellige Summe (Erbschaft) einem „wohltätigem Zweck“ zukommen zu lassen. Der Verstorbene hat mir die Aufgabe via Testament übertragen und bittet um eine Entscheidung. Er persönlich war nicht mehr in der Lage dazu. 

Nun beschäftige ich mich seit einigen Wochen mit dem Thema. Ich habe mich mit verschiedenen Projekten (Obdachlose,Lebenshilfe,Flüchtlinge) auseinandergesetzt,viele Telefonate und rege mail-Kontakte geführt. Fakt ist-brauchen können es alle. 

Der Verstorbene möchte das Geld in einer Summe spenden,ich habe also keine Chance das Erbe aufzuteilen. 

Derzeit tendiere ich in Richtung eines Hospiz-Vereins,der es todkranken Menschen ermöglicht in Würde daheim bei der Familie zu versterben. Parallel dazu gibt es seit einigen Jahren ein liebevoll geführtes Kinder-Hospiz. Hier werden vor allem auch die Geschwister der Sterbenden psychologisch betreut und man sorgt für einen geschützten Kontakt 24/h/d. Ich habe mir das Haus angeschaut und mit Betroffenen/Eltern/Betreuern gesprochen-natürlich ohne deren Wissen worum es geht. 

Der Besuch hat mich emotional enorm berührt-und das trotz meiner fast täglichen Konfrontation mit Sterbenden/mit dem Tod.

Derzeit leiten mich vor allem Emotionen und ich habe ganz offensichtlich den Kopf nicht frei für andere „Bedürftige“. Leider habe ich nicht die Zeit mir alle „potentiellen Empfänger“ persönlich anzuschauen.

Deshalb hier meine Bitte um Anregungen+Begründung warum das Erbe ausgerechnet dort gebraucht werden könnte.

Ich danke euch. 

Erbe, Nachlass, Spende
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Miterbe möchte Nachlass nicht regeln. Was tun?

Hallo, ich habe folgendes Problem:

Meine Großeltern hatten eine Landwirtschaft mit Wohnhaus, Stallungen, Scheune etc. Als der letzte der beiden 2006 verstarb, erbten das Anwesen mein Vater und seine Schwester. Testament gab es keins, also stand jedem die Hälfte zu. Sie teilten es jedoch nicht auf, sondern machten eine mündliche Absprache, dass meine Tante sich um das Wohnhaus kümmert und mein Vater die Stallungen und die Scheune nutzt. Sämtliche Nebenkosten gingen vom gemeinschaftlichen Konto ab. Soweit so gut.

Im letzten Jahr verstarb leider mein Vater, ebenfalls ohne ein Testament zu hinterlassen. Nun gehört sein Erbteil meinem Bruder und mir, also je 25% der großelterlichen Erbmasse.

Mein Vater nutzte bis zum Schluss "seine" Gebäude und hielt sie auch instand. Das Wohnhaus steht allerdings jetzt schon 12 Jahre leer, ist schimmelig und marode. Außerdem ist jetzt auch das Erbenkonto meines Großvaters fast aufgebraucht.

Nun möchten mein Bruder und ich (wir sind uns da einig) endlich eine Regelung finden. Wir haben uns mit unserer Tante schon einige Male zusammengesetzt. Unsere Vorschläge waren: Entweder wir teilen die Gebäude/Grundstücke auf, was machbar wäre, oder mein Bruder und ich übernehmen alles und zahlen sie aus. Sie hängt jedoch so sehr an "ihrem Elternhaus", dass sie es uns auf keinen Fall überlassen möchte. Andererseits will sie es auch nicht übernehmen, weil sie es ja eigentlich nicht braucht und ihre Kinder absolut kein Interesse daran haben.

Ich habe schon mit verschiedenen Leuten über das Thema gesprochen (Freunde, Steuerberater, Architekt usw.), aber niemand konnte mir noch einen Tipp geben, wie ich weiter vorgehen kann. Ich muss zusehen wie unser Erbe verfällt und werde bald wohl auch die anstehenden Grundsteuern etc. bezahlen dürfen, wenn das Konto dann endgültig leer ist. Ich bin echt verzweifelt.

Vielleicht hat hier jemand eine Idee oder eine rechtliche Grundlage, mit welchen Argumenten ich auf sie zugehen kann oder im schlimmsten Fall, sie zwingen kann, endlich was zu tun.

Vielen lieben Dank im Voraus

Ingo

Recht, Erbrecht, Erbe, Nachlass
6 Antworten
Erbermittlung, wie geht es weiter?

Hallo,

ich wurde Anfang 2017 von einen Rechtsbeistand, dieser vom Amtsgericht als Nachlasspfleger bestellt wurde, angeschrieben.
(Urkunde hattet in Kopie beigefügt)

Hierbei wurde mir mitgeteilt, dass ich als Miterbe von meinen Bereits im Jahr 2015 verstorbenen Großvaters in Frage komme!

Man hat mir eine Kopie des Nachlassverzeichnis mit einen Wert in Höhe von 170.000 € inkl mehrere Konten sowie einen Eigenheim sowie eine Kopie des Stammbaumes mit beigefügt.

Zusätzlich wurde ich gefragt, ob ich die Erbschaft annehme und ich solle eine Kopie meiner Geburtsurkunde beifügen.

Nach Durchsicht des erhaltenen Stammbaums ist es ersichtlich, dass es acht Erbfolgen inklusive meiner Person vorhanden sind bzw. alles samt auf einer Ebene (Enkel) sind.

Darübersteigende Personen sind schon verstorben! Eine einzige Person hiervon ist mir bekannt und dies ist mein Bruder. Alles anderen Personen sind mir nicht mal namentlich bekannt.

Ich hatte schriftlich das Erbe angenommen und meine Geburtsurkunde beigefügt!

Nun meine Frage, wie geht es weiter?

Ich hatte bei dem Nachlasspfleger bereits angerufen und nachgefragt, ob mein Antwortschreiben angekommen sei und wie es nun weitergeht. Hierbei hat mir lediglich eine Empfangsdame mitgeteilt, dass mein Antwortschreiben angekommen ist und wenn ich als Erbe in Frage komme, würde ich informiert.
Seit dem habe ich nichts mehr gehört und dies ist jetzt bereit ein Jahr her! Mein Großvater ist bereits 2016 verstorben und nun sind fast zwei Jahre vergangen!

Nun nach den erhaltenen Informationen bin ich nachweislich eine der Person auf diesen Stammbaum und demnach Erbberechtigt bzw Miterbe!

Doch wie geht es nun weiter? Muss ich aktiv werden oder soll ich weiter abwarten? Ich selbst hatte meinen Großvater Väterlicherseits gar nicht gekannt und habe demnach auch keine Unterlagen! (Sterbeurkunde usw)
Gehe mal davon aus, dass die Sterbeurkunde usw. beim Nachlasspfleger liegt, da dieser lt dem Anschreiben, wohl auch die Beerdigungskosten über dem vorhandenen Nachlass regulierte! (Lt Nachlassverzeichnis)

Mir geht es lediglich darum, wie soll ich mich nun Verhalten? Muss ich weiter abwarten bzw. werde ich vom Nachlasspfleger wieder informiert, oder muss bzw. kann oder soll ich tätig werden? Gibt es da gesetzliche Richtlinien?

Im Prinzip könnte sich der Rechtspfleger mehrere Jahre nicht melden und so seine Gebühren weiter Abrechnen!

Bitte um Auskünfte von Personen, die sich damit auskennen oder einen Erfahrungswert haben.

Besten Dank im Voraus.

Recht, Erbe, Nachlass
2 Antworten
Warum dauert es so lange bis zur Erbauszahlung?

Hallo zusammen,

vor etwa einem Jahr ist mein Großvater verstorben und dessen Vermögen soll nun vererbt werden. Mein Großvater hatte vier Kinder, von denen eins verstorben ist. Das verstorbene Kind hatte selbst vier Kinder. Wir haben nun die Sorge, dass das mit der Auszahlung des Pflichtteils beauftragte Kind des Verstorbenen ein Spiel auf Zeit spielt, damit der Erbanspruch der übrigen Pflichtteilberechtigten verjährt. Die Person hat für die Erbsache einen Anwalt beauftragt. Der Anwalt hat sich relativ früh mit den Pflichtteilberechtigen per E-Mail in Verbindung gesetzt und nach den Bankverbindungen gefragt.

Das Erbe ist überschaubar, enthält jedoch ein Haus, das bereits vor mehreren Monaten verkauft wurde. Ansonsten sind nur Barvermögen und Versicherungen enthalten. Telefonische Anrufe beim zuständigen Anwalt waren nicht aufschlussreich. I.d.R. erreicht man nur die Sekretärin, die angibt nichts näheres zu wissen und sagt es wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Auch das mit der Auszahlung des Pflichtteils beauftragte Kind gibt an nichts näheres zu wissen, sagt aber, dass Behörden ein Mitspracherecht bei einem der Kinder des Verstorbenen haben, da dieses geistig behindert ist und in einem Pflegeheim untergebracht ist. Die letzte Rückmeldung des Anwalts nach längerer Zeit erhielten wir vor wenigen Tagen. Diese enthielt nach seinen Worten zur Vorbereitung der Erbauseinandersetzung die Vermögensuskunft des Verstorbenen.

Verwunderlich ist, dass eins der Kinder der verstorbenen bereits relativ früh seinen Erbteil, noch vor Verkauf des Hauses, erhalten hat. Wie kann das sein? Wie sollte man am besten vorgehen? Wenn die Wartezeit noch normal ist, worauf könnte hier genau gewartet werden?

Viele Grüße und Danke im Voraus für die Antworten, yfr588

Haus, Recht, Erbe, Auszahlung, Nachlass
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Wie geht das weiter, nach dem Tod meiner Mutter ?

Sorry ich muss bissal ausholen ....
vor elf Jahren verstarb mein Vater .
Großartig positives Erbe war nicht zu erwarten . Alle erbberechtigten haben das Erbe ausgeschlagen . Nichts desto trotz hat sich die Gemeinde in der mein Vater verstarb , mich rausgepickt , um gewisse Kosten zu begleichen .
Seiner Zeit war ich Alleinerziehende mit 2 Kindern .
Um mir , meinem Vater " gerecht " zu werden hab ich ....
schon ne Weile daran hingezahlt.
Letztendlich sein Grab ( Familiengrab ) gekauft . Pfleg es seid 11 Jahren , auf meine Kosten . Worüber ich mich nicht beschweren möchte , es war immerhin mein Vater .
Sooo nu is heute meine Mutter gestorben . Seid 2014 hatte ich keinen Kontakt mit ihr .
Polizei rief mich an ....
Nachmittag hab ich den Sohn meiner Freundin geholt um mit ihm Zeit zu verbringen, auf dem Weg ins Outback sind wir zwangsläufig an der Wohnung meiner Mutter vorbei gefahren , n Leichenwagen , die Autos meiner Schwestern standen vor dem Haus . Hab angehalten bin rein ...
meine Mutter " saß " am Tisch .
Eine meiner Schwestern hat nen Schlüssel von der Wohnung .
In der Wohnung ist Schmuck , Wertgegenstände usw .
S fand n leidiges , kurzes Gespräch mit meinen Schwestern statt .
Mir war s dann echt wichtiger mit dem Sohn meiner Freundin Zeit zu verbringen ( be,- verurteilt mich nicht .... meine Freundin ist jung , hat nicht mehr viel Zeit , ihr Wunsch ist es das ihr Sohn nach ihrem " gehen " bei mit aufwächst )
. Ich bin mit dem kleinen in den Wald , spazieren , uswuswusw .
Iwan dachte ich es ist ungerecht wenn meine Schwestern die Wertgegenstände aus der Wohnung holen , also hab ich Polizei angerufen & gebeten die Wohnung meiner Mutter zu versiegeln , die Umstände erklärt .
Polizei hat die Wohnung versiegelt . Wie geht das nu weiter ? Gern nachfragen wenn iwas unklar ist bitte ! Danke das ihr diesen ellenlangen Text zu Ende gelesen habt 💐

Schmuck, Anwalt, Erbrecht, Arzt, Nachlass
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Thema Erbrecht. Wie muss ein "Antrag" bzw. ein Musterbrief einer Dürftigkeitseinrede, bzw. Erschöpfungseinrede aussehen? Was kann danach noch passieren?

Mein Vater ist im Dezember 2016 verstorben. Er hat keinen Nachlass hinterlassen, außer ein paar Euro Kleingeld im Geldbeutel und ein paar Kleidungsstücke. Mein Vater hatte zu Lebzeiten 4 diverse Gläubiger (Banken, Kreditunternehmen, usw.) mit denen er sich schon vor vielen Jahren auf geringe Ratenzahlungen geeinigt hatte. Pro Gläubiger wurden monatlich 25 Euro bezahlt.

Die Zahlungen konnten 3 Monate nach dem Tode meines Vaters noch von der Rentenzahlung meines Vaters (Sterbevierteljahr) bezahlt werden. Nun jedoch bekommt meine Mutter eine Witwenrente in Höhe von knapp 400 Euro. Den Rest in Höhe von ca. 650 Euro (zur Sicherung des Lebensunterhalts) erhält sie derzeit vom Jobcenter (Hartz IV). Ab Oktober diesen Jahres erhält meine Mutter ihre eigene Altersrente in Höhe von 290 Euro. Da die Witwenrente zusammen mir der Altersrente nicht ausreichen wird um den Lebensunterhalt zu sichern, wird meine Mutter ab Oktober einen Antrag auf Grundsicherung (Sozialhilfe) stellen.

Von den rund 1050 Euro meiner Mutter, entfallen schon knapp 690 Euro für die Miete und den Strom. Nach Abzug aller weiterer monatlichen Kosten, bleiben meiner Mutter derzeit pro Woche rund 40-50 Euro zum Leben, wobei hier noch Ausgaben für Kleidung und Benzin dazukommen. Deshalb können diese Ratenzahlungen jetzt nicht mehr beglichen werden.

Ich selbst habe das Erbe wegen Überschuldung des Nachlasses ausgeschlagen. Meine Mutter wollte dies auch tun, jedoch hat das Sozialamt empfohlen dies nicht zu tun, da sonst der Antrag meiner Mutter auf Bestattungskosten-Übernahme über Monate nicht beendet hätte werden können, da die Ermittlung aller Erben wegen im Ausland lebender Geschwister meines Vaters sehr schwierig und langwierig ist. Außer meiner Mutter und mir gibt es noch 3 weitere "Miterben".

Meine Mutter (die Witwe) hat nun eine Zahlungsaufforderung eines Inkasso-Unternehmens (einer der 4 Gläubiger) erhalten. Meine Mutter hat daraufhin eine kurze Mail an das Inkasso-Unternehmen gesendet mit der Information über den Tod meines Vaters inkl. Nachweis (Sterbeurkunde).

Das Inkasso-Unternehmen hat diese Info daraufhin an den ursprünglichen Gläubiger (eine Bank) weitergeleitet. Diese Bank hat nun auch bei meiner Mutter angerufen und wollte wissen wie sie sich die weitere Bezahlung der Schuld vorstellt usw. Da ich meiner Mutter empfohlen hatte am Telefon keinerlei Zusagen/Zugeständnisse zu machen, wird nun im Laufe der nächsten Tage etwas schriftliches ins Haus kommen. Der Mitarbeiter der Bank bat um Unterschrift und Rücksendung. Unterschrieben wird aber erstmal garnichts.

Nach gründlicher Recherche im Internet habe ich gesehen, daß es in solchen Fällen die Möglichkeit einer Erschöpfungseinrede bzw. Dürftigkeitseinrede gibt. Eine Nachlassinsolvenz kann mangels Masse nicht durchgeführt werden.

Wären, nach meiner Schilderung des Falls, die Voraussetzungen für eine Erschöpfungseinrede bzw. Dürftigkeitseinrede gegeben? Wenn ja, reicht hierfür ein simpler Brief an den/die Gläubiger?

Erbrecht, Erbe, Nachlass
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Erstattungsfähige Kosten der Beschwerdegegnerin bei durch OLG Nbg abgelehnte Beschwerde gegen den Kostenfestsetzungsbeschluss des AG Nbg?

DieLebensabschnittspartnerin von S. ist gestorben.
Im Testamentwurde S. als Alleinerbe und als Testamentsvollstrecker benannt.
DasNachlassgericht Nürnberg hat trotzdem eine Nachlasspflegerinbestellt.
Das Testament enthielt einigeFormulierungsungenauigkeiten ( aber nur bezüglich die Eigenschaftals Alleinerbe) und S. wurde bereits als alleinige Erbe rechtskräftiganerkannt.

Nach der rechtskräftigen Anerkennung hat dieNachlasspflegerin M. für Ihre Tätigkeit eine Rechnung von 6.901,14€ gestellt. M. hat alle Tätigkeiten mit etwa doppelten Satz(60,00 €) abgerechnet und durch Unterlassung mehrfach gegen denPrinzipien des ordentlichen Kaufmannes verstoßen.

S.hat mündlich bei AG Nbg beschwert, aber konnte wegen eineBehinderung die schriftliche Stellungnahme nicht rechtzeitigabgeben.
Das AG Nbg hat von einen Kostenfestsetzungsbeschluss über 6.901,14 € erlassen.
Gegen diese Kostenfestsetzungsbeschlusshat S. Beschwerde eingelegt.
Das OLG Nbg hat die Beschwerde ohneAbhilfemöglichkeit abgewiesen.
Die Verfahrensgebühr hat OLG Nbgauf 60,00 € festgesetzt.
S. hat das Betrag an M.überwiesen.
Jetzt ein Monat später erhielt S. einen Brief vonAG Nbg zur Stellungsnahme zu einer von einem RA Sch. gestelltenAntrag:
********************************************************
Inder
Nachlasssache XY AZ 40 VI 123/2015
beantragen wir für dieBeschwerdegegnerin, (M.)

1. die der erstattungsfähige Kostengemäß der nachstehenden Kostensetzung festzusetzen und dieVerzinsung .... ab Antragstellung auszusprechen;
2. den Beschlussmit Vollstreckungsklausel zu versehen und das Datum der Zustellung zubescheinigen.

Gegenstandwert: 6.901.14 €
1,6 Verfahrensgebühr, Nr. 3200 VV RVG 648,00€
Post und Telekommunikationspauschale Nr. 7002 VV RVG 20,00€
Gebühren und Auslagen (netto) 668,00 €

Das Entstehen und die Höhe dergeltend-gemachten Auslagen werden anwaltlich versichert. Die Beschwerdegegnerin ist vorsteuerabzugsberechtigt.

RASch.

Anlage:
Beglaubigte und einfacheAbschrift.

********************************************************

S.hat ernsthafte zweifel an den entstandenen Kosten, da mal der Sohnder Nachlasspflegerin selbst Rechtsanwalt ist. Ist es fraglich, ob RASch. tatsächlich für die Nachlasspflegerin M. tätig geworden istoder überhaupt einen Mandat von M. erhielt.

Kann S. gegendies Kosten währen?
Hätte Nachlasspflegerin M. nicht bereits vorden Beschuss diese Antrag stellen müssen?
Was muss S. überprüfen zu Rechtmäßigkeit der Forderung?

Ich habe das gefunden dazu => Außergerichtliche Kosten

https://www.justiz.nrw.de/Gerichte_Behoerden/fachgerichte/Verwaltungsgericht/Kosten_vg/index.php#8

Über die Beschwerde entscheidet das Oberverwaltungsgericht. Für dasBeschwerdeverfahren besteht kein Anwaltszwang. Das Beschwerdeverfahren ist gebührenfrei. Kosten werden nicht erstattet (§68 Abs. 3 GKG).

Wird die Zuziehung eines Rechtsanwaltes oder einesanderen Bevollmächtigten in der Regel dann für notwendig erklären, wenn ... persönlichen Umständen nicht zumutbar war, das Verfahren selbst zu führen.

Rechtsanwalt, Gericht, Beschwerde, Nachlass, Kostenfestsetzungsbeschluss
2 Antworten
Erbe ausschlagen. Erbt Kind aus 2. Ehe?

Hallo,folgender Fall:Der Großvater meiner Frau wurde am 25.02 tot in seiner Wohnung aufgefunden.Dazu musste die Tür von der Polizei aufgebrochen werden. Dazu aber später mehr.Seine Frau (2. Ehe) ist auch vor einem Jahr verstorben.Ein Testament wurde nicht hinterlegt. Der Großvater und seine Frau haben ein gemeinsames Kind (Die Mutter meiner Frau) und ein Kind aus erster Ehe.Zum Zeitpunkt seines Todes hatte er weder Schulden noch Vermögen.

Aber: 

  1. Da er alleine in einer Mietwohnung gelebt hat, verlangt die Baugesellschaft 3 Monatsmieten, die beglichen werden müssten.
  2. Die von der Polizei aufgebrochene Tür (In meinen Auftrag gegeben) müsste ersetzt werden.

Daraus ergeben sich folgende Fragen.

  1. Wenn Tochter aus 2. Ehe das Erbe ausschlägt, ist dann meine Frau Erbberechtigt? Das wäre auch kein Problem, denn dann könnten wir sie auch beim Notar mit angeben. Problematisch wird es das Kind aus der ersten Ehe mit einzubeziehen, da sie weit weg wohnt. Ist das Kind aus der ersten Ehe auch Erbberechtigt?
  2. Da ich der Polizei den Auftrag gegeben habe die Tür aufzubrechen, bin Ich doch auch dafür verantwortlich, nicht die Erben, oder? Ich würde das gerne über meine Haftpflicht regeln
  3. Nach seinem Tod in der Wohnung haben wir bereits aufgeräumt. Das heißt Lebensmittel und alte Sachen (ohne Wert) in Tüten verpackt. Seinen Laptop und Tisch haben wir zu uns genommen. Wären aber natürlich bereit alles zurück zu geben, wenn wir erbe ausschlagen. Könnten hier Probleme auftreten?
  4. Die Baugesellschaft möchte die Kaution nutzen um die Wohnung zu renovieren. ( In dem Fall, wenn wir das Erbe nicht ausschlagen würden). Darf sie das?
Recht, Erbrecht, Erbe, Erbe ausschlagen, Nachlass, 2 ehe, Wohnung renovieren
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Erben räumen Nachlass des Verstorbenen nicht?

Mein Lebensgefährte ist vor 1 1/2 Jahren verstorben, ich bin nicht die Erbin, habe aber das Vermächtnis für seine 2. Haushälfte. Die Erben haben versucht mit Grundbucheintrag, sich zunächst die Haushälfte anzueignen. In dieser Zeit durfte ich in meinem eigenen Haus nichts anrühren, was meinem Partner gehörte. Nun gehört mir seit 6 Wochen das Haus und seine Sachen sind immer noch da. 3 Räume sind 100 % betroffen, weil wir auch vorher schon jeder sein eigenes Reich hatte. Nun räumen die Erben nicht, der Anwalt meinte gönnerhaft, ich könne darüber verfügen. Ich WILL aber NICHT, ich sitze somit auf u. a. mehreren Schränken gefüllt mit fast 100 Anzügen und Hosen, 60 Paar Schuhe, Hunderte Krawatten...und das ist noch nicht alles. Ich habe ja so schon einen immensen Schaden durch das nicht existierende Testament, aber irgendwann muss doch mal Schluß sein, dass immer ich die Leidende bin. Selbst meine Anwältin ist der Meinung, ich solle jetzt das ganze selbst bezahlen. Mein erster Anwalt sagte mir damals, ich hätte einen Rechtsanspruch ´drauf, dass die Erben auch "ihre" Sachen abholen. Leider finde ich den Paragraphen nicht. Ich kann mir aufgrund der hohen Erbschaftssteuuer nicht wieder einen weiteren Anwalt leisten, meine Idee ist jetzt, höflich bei dem Gegenanwalt nachzufragen, möchte mich aber vorher mit den Gesetzen vertraut machen.

Recht, Anspruch, Nachlass, Rechtsanspruch
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