Mobbing – die besten Beiträge

Chef erwartet dass ich ja und Amen sage?

Ich bin im zweiten Lehrjahr meiner Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement und habe noch etwa zehn Monate vor mir, da ich verkürzt habe. Ich habe einmal den Betrieb gewechselt, was ich schnell bereut habe, da ich dort einen großen Rückschritt gemacht habe.

In meinem aktuellen Betrieb werde ich von einer 65-jährigen Kollegin gemobbt, und mein Chef schaut dabei zu, ohne einzugreifen. Es handelt sich um einen kleinen Handwerksbetrieb, in dem sowohl die Arbeitsweise als auch der Umgangston sehr altmodisch und respektlos sind. Vor Kurzem hatte ich ein Gespräch mit meinem Chef, in dem ich um mehr Respekt gebeten habe. Das wurde jedoch negativ aufgenommen, und mir wurde gesagt, dass ich nur „Ja“, „Nein“ oder „Ja, ich habe es zur Kenntnis genommen“ sagen soll. Ich darf mich nicht mehr äußern oder Dinge hinterfragen – jegliche Kommunikation ist quasi verboten.

Mittlerweile grüßt mich nicht einmal mehr jemand. Während mich die Monteure anfangs noch begrüßt haben, werde ich nun komplett ignoriert. Sie kommen ins Büro, grüßen meine Kolleginnen, gehen an mir vorbei, grüßen die andere Kollegin und gehen wieder raus. Auch meine direkten Kollegen sprechen kaum mit mir. Wenn ich Glück habe, bekomme ich ein „Guten Morgen“ – das war’s. Ansonsten schauen sie sich untereinander an, beobachten mich und warten darauf, dass ich einen Fehler mache.

Seitdem fühle ich mich extrem klein und unsicher. Ich bin es nicht gewohnt, einfach nur stillzuhalten und Anweisungen zu befolgen, ohne Dinge zu verstehen oder mich dazu äußern zu dürfen. Wie kann ich mit dieser Situation umgehen? Schweigen und „Ja und Amen“ sagen ist für mich keine Option, aber meine Versuche, respektvoll zu kommunizieren, werden sofort unterbunden.

Mobbing, Arbeitgeber, Azubi

Ist man eigentlich nicht selbst daran schuld, dass man gemobbt wird?

(Will sowas nicht legitimieren, gegen sowas muss vorgegangen werden)

Menschen, die ausgegrenzt und gemobbt werden sind meistens Menschen mit schwächeren sozialen Kompetenzen, die sich nicht zu stark wehren können und die sich von den anderen stärker unterscheiden.

Zum Beispiel werden Unsportliche öfter gemobbt, weil sie sich sowohl von anderen unterscheiden, als auch wehrlos sind.

Aber es gibt auch Gegenbeispiele:
Bei mir in der Grundschule musste ein Junge von seiner Mutter abgeholt werden, nachdem er mit rosa Jacke kam und dann einfach durch den Pausenhof gejagt wurde.

Aber hat Kampfsport gelernt und war geistig auch kaum zu unterdrücken, deshalb juckte es bald niemanden, dass er z.B. rosa Schuhe trägt.

Jedoch: Wäre der Junge wehrlos und einsam geblieben, wäre er wahrscheinlich bis zum Ende ein Außenseiter geblieben, war jedoch ein in guter Beziehung mit allen Jungs und auch Mädchen.

Wird jemand gehänselt und weint deswegen, wird das Gehänsel nicht enden.
Zeigt man sich aber kalt oder wehrhaft, wird es wahrscheinlich nicht wieder dazu kommen.

Ich hoffe, ihr habt meinen Standpunkt verstanden.
Man sagt uns immer, dass man den Grund des Mobbings nicht in sich selbst suchen muss, aber:
Ja, du bist nicht daran schuldig, dass jemand jemanden mobben will, die Ursache ist eine andere, aber wenn das Mobbing sich ausgerechnet gegen dich richtet, so wird es wahrscheinlich auch an dir liegen, da du etwas an dir hast, was dich in dieser Hinsicht attraktiv macht.

Was sagt ihr dazu?
Könnte noch etliche Beispiele und Belege liefern.

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Bin nur noch am weinen heute weil mir das nahe geht dass Kollegen so falsch sein können wie damit umgehen?

Ich bin jetzt seit acht Monaten in meinem Ausbildungsbetrieb als Kauffrau für Büromanagement und habe noch zehn Monate vor mir. Leider bereue ich den Wechsel sehr, denn im vorherigen Betrieb gab es zwar andere Probleme, aber die Menschlichkeit war da. Jetzt kämpfe ich ständig mit einer 65-jährigen Kollegin, die mich immer wieder provoziert und kritisiert. Anfangs dachte ich, die anderen Kolleginnen seien neutral, aber mittlerweile scheinen sie sich auf ihre Seite zu stellen – obwohl sie sich früher selbst oft über sie beschwert haben.

Besonders enttäuscht bin ich von einer Kollegin, mit der ich mich eigentlich gut verstanden habe. Sie hat mir vor einigen Wochen noch Tipps gegeben, wie ich mit der schwierigen Kollegin umgehen soll, und mir gesagt, dass frühere Azubis sich einfach alles gefallen lassen haben. Das habe ich ernst genommen und mich gewehrt, wenn ich unfair behandelt wurde.

Jetzt habe ich durch meinen Chef erfahren, dass genau diese Kollegin behauptet hat, sie würde mir keine Aufgaben mehr geben, weil sie Angst hätte, ich könnte blöd auf Kritik reagieren – was einfach nicht stimmt. Ich nehme Kritik an, frage nach, wenn ich etwas nicht verstehe, und verbessere meine Fehler. Diese Unterstellung trifft mich hart, weil ich nie respektlos war.

Es fühlt sich an wie ein echter Vertrauensbruch, und ich weiß nicht, wie ich die restliche Zeit dort durchhalten soll, Tipps wie ich damit umgehen kann?

Mobbing, Arbeitgeber

Sollte ich mein Kind auf die Gesamtschule schicken?

Hallo ich brauche euren Rat. Meine Tochter ist zur Zeit auf der Realschule und in der 5 klasse. Eigentlich hätte sie auf eine Gesamtschule gehen müssen. Den sie hatte die Noten Mathe 4, Deutsch 3 und Englisch 2. 

Da ihre Freunde alle auf die Realschule gegangen sind, hat sie bitterlich dafür gekämpft, auch dort angemeldet zu werden. Mit der Versprechung, dass sie sich um ihre Schule gekümmert und lernt . 

Was soll ich sagen Sie lernt überhaupt nicht. Sie läuft davon vor den Hausaufgaben. In der Klasse ist sie die schlechteste. Die Lehrer haben angedeutet das sie den Anforderungen nicht gerecht sein wird, beziehungsweise sie wird das nicht so gut packen. Weil die fünfte Klasse ein Orientierungsjahr ist.

Klasse fünf und sechs sind Orientierungsjahre.. Sie werden später also ab der 7. Klasse nach bestimmten Niveaustufen unterrichtet. Ab der siebten Klasse wird dann entscheiden, ob sie im Hauptschulniveau unterrichtet wird oder auf dem Realschulniveau.  D.h. wenn sie sich nicht verbessert, dann kommt sie in eine Hauptschulklasse rein..  Ich überlege mir jetzt schon, mein Kind auf die Gesamtschule zu versetzen. Vor allem weil sie sich nicht an die Versprechungen gehalten hat zu lernen. 

Vielleicht wird ihr diese Schulform besser tun. Ich weiß es nicht. Bitte hilft mir da weiter.  Die Gesamtschule ist insgesamt kleiner und auch etwas ruhiger als diese. Sie ist hier sehr abgelenkt, soviele Jungs. Es gibt auch ganz viele Klassen.

Wir sind in einer Großstadt deswegen sind die Kinder auch sehr früh reif. Mein Kind ist mit dem Kopf überall, aber nicht beim Schulstoff.

Auch ihre Lehrerin ist der Meinung, sie kommt hier nur wegen ihren Freundinnen und der Schulumgebung . Die Mitarbeit und die Konzentration ist auch null.. Sie hat viele Freunde hier und das ist das einzigste positive. Wie würdet ihr euch entscheiden?

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