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Thema Geld
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Schwester starke Alkoholikerin - was tun?

Hallo, 

Ich wende mich mit folgendem Problem an euch, welches mich mittlerweile auch schon sehr belastet. 

Kleine Einleitung, damit ihr euch auskennt: 

Ich (m/24) wohne bei meiner Schwester (w/23), da diese mich vor einem halben Jahr gebeten hat, eine Weile zu ihr zu ziehen, da es ihr nicht gut geht aufgrund der Trennung mit ihrem ex. 

Ihr ex hat eine Weile bei ihr gewohnt und gemeinsam haben sie die komplette Wohnung verwüstet, heruntergewirtschaftet und ich habe mich dazu bereit erklärt, da sie immer wieder meinte, sie wäre depressiv in dieser Wohnung, diese zu renovieren - nach langer und harter Arbeit (Wobei sie mir nicht geholfen hat) ist die Wohnung nun fertig - meine Arbeit somit getan - für die SchweSter tut man es ja gern...

Nur kommt folgendes Problem dazu: Sie trinkt seit 5 Monaten, täglich 2-3 Flaschen Wein. Ihre Persönlichkeit hat sich total verändert - mir ist auch schon zu Ohren gekommen, dass sie drogen konsumieren würde (was leider schon einmal der Fall war), was eventuell ihre aggressive und sehr reizbare Art erklären würde. 

Äußerlich sieht man es ihr schon an, dass sie täglich nicht wenig Alkohol konsumiert. Dazu kommt, dass sie eine kettenraucherin ist, keine Hobbys hat, sie jeden Tag, rund um die Uhr zu hause sitzt und Musik hört (Ohne Witz - von morgens bis Abends) - sie geht keinen Schritt hinaus.. 

Laut ihr tut sie dies, weil sie ihren ex vermisst (welcher wohlgemerkt ein drogensüchtiger, arbeitSloser Versager ist) und sie sich damit “betäuben“ möchte. Meine Eltern und Geschwister haben schon alles versucht - nutzlos. Wer ihr helfen möchte, bekommt ihre “andere“ Seite zu spüren - die verbal aggressive. 

Sie sagt auch, dass sie Alkoholabhängig ist und depressiv, man jedoch dazu kein Kommentar abgeben darf, da man sonst ein “&#@“ wäre und sie mit dieser Person nichts mehr zu tun haben möchte - selbst die eigene Mutter und Schwester haben dies schon zu hören bekommen. 

Mittlerweile ist sie schon so weit, dass sie nicht einmal mehr aus dem bett aufstehen kann (wenn sie betrunken ist, wie jeden Abend) um sich auf der Toilette zu übergeben. Sie tut dies gleich im bett und bettelt um einen kübel, welchen ihr man hinstellt und sie diesen nicht einmal mehr findet. Der Anblick ist nur noch grauenhaft, tagtäglich zerstört sie sich bewusst und ich muss dabei zusehen. Ich habe schon versucht, wegzusehen. Teilweise gelingt es mir - teilweise nicht. Aber ich sage einfach nichts mehr, sobald sie sich die nächste Flasche öffnet, gehe ich an.ihr vorbei und ignoriere sie. So tue ich mir am leichtesten.. 

Ich könnte jederzeit wieder in meine studenten WG zurück, nur will das meine Schwester nicht, weil sie sich in der Wohnung alleine fürchtet und nicht alleine sein möchte. 

Was würdet ihr tun ? Ich bin nur noch ratlos.. 

Wohnung, Miete, Geld, Alkohol, Recht, Sucht, Drogen, Hartz IV, Liebe und Beziehung, Schwester, Wirtschaft und Finanzen
16 Antworten
Dauerstress mit beleidigter Mutter?

Nachdem meine Eltern ein altes und marodes Bauernhaus kauften, sind sie die ganze Zeit am Renovieren und nur noch gestresst.

Viel Kontakt haben wir nicht, meine Mutter ruft eigentlich nur an, um sich "auszuweinen", wie schlecht und wie schlimm alles doch wäre, vor allem, weil ich ihnen nicht mit meinem Ersparten dabei helfe, das Haus zu bezahlen und keinen Kredit für die Eltern aufnahm. Nachdem ich bei ihr bzw. ihrem Chef keine Versicherung und keine Vermögensberatung abschloss, ist sie auch deswegen sehr beleidigt mit mir - sie hat an mir kein Geld verdient. Schade, wenn das so ablaufen muss, aber an mir lag es nicht.

Mein Bruder entzieht sich dem komplett, meine Oma ist mit dem "Projekt" nicht einverstanden und kann es nicht verstehen, wieso meine Eltern sich auf so etwas eingelassen haben. Die Oma findet es auch schlimm, dass meine Mutter im ganzen Familienkreis Vermögensberatungen und Versicherungen verkaufen wollte - auch an die Oma, die seit Sommer im Pflegeheim wohnt und die sie sonst nie besucht.

In letzter Zeit war meine Mutter am Telefon mehrfach so ekelhaft zu mir, dass es reichte. Sie hat mich nur noch beleidigt, es ging teilweise mehr als unter die Gürtellinie. Normalerweise sagt keine Mutter so etwas zu ihrer Tochter. Als ich sie drauf ansprach und mir das verbitten wollte, meinte sie ganz frech: Sie ist jetzt eben zur Zeit besonders gestresst wegen dem Haus und ich hätte das als Tochter zu akzeptieren. Dieser Meinung bin ich aber nicht, und ich habe mich nie abweisend oder frech verhalten. Meine Mutter wirft mir jedoch vor, ich sei undankbar und frech zu ihr, weil ich ja bei ihrem Chef ruhig etwas hätte kaufen können - sie hat ja auch immer Geld für Schul- und Spielsachen ausgeben müssen, und wenn ich meinen Eltern nicht aus der Haus-Falle finanziell helfe, dann hätte ich doch indirekt mit dem Kauf von Finanzprodukten helfen können, was ich ablehnte.

Ich bin mir sicher, sie ruft bald wieder an. "Nicht rangehen" (das schlägt meine Oma vor), wäre eine Möglichkeit, aber ich weiß nicht, ob ich mir das traue. Es ist ja immer noch meine Mutter. Habt ihr vielleicht Erfahrungen oder Hinweise?

Ich bin einfach nur fix und alle, denke sogar an Therapie oder einen kompletten Ortswechsel, um mich meinen Eltern zu entziehen - aber ich will meine Oma nicht verlieren.

LG Vera

Mutter, Familie, Geld, Stress, Psychologie, Streit
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