Wer wird häufiger verlassen Frauen oder Männer?

Das Ergebnis basiert auf 114 Abstimmungen

Männer werden häufiger verlassen 75%
Frauen werden häufiger verlassen 25%

23 Antworten

Männer werden häufiger verlassen

Statistisch gesehen gibt öfter die Frau dem Mann den Laufpass als umgekehrt. Das ist für Scheidungen wohldokumentiert, aber auch für unverheiratete Paare.

https://www.psychologytoday.com/au/blog/it-s-man-s-and-woman-s-world/201502/who-is-more-likely-leave-bad-relationship

Die Daten stammen aus den USA, für Deutschland ist der Trend weniger ausgeprägt, aber dennoch geht eine Trennung auch hier häufiger von den Damen aus.

Woher ich das weiß:Recherche
Frauen werden häufiger verlassen

Definitiv die Frauen! Ich höre das jedes mal in meinem Freundes und Bekanntenkreis das der Mann fremdgegangen ist und einfach kein Bock mehr auf eine Beziehung/Ehe hat. Das ergibt auch Sinn da Männer im Schnitt unreifer sind und es länger dauert bis sie bereit sind etwas ernstes einzugehen und das kriegt man dann als Frau/Mädchen bitter zu spüren.

Männer werden häufiger verlassen

Keine Frage, Männer werden weitaus mehr verlassen als umgekehrt. Das geht aus allen möglichen Statistiken hervor, das sehe ich bei allen Bekannten, die ich so kannte und kenne, das erlebte ich auch so persönlich.

Die Frau gibt das Signal, für einen Beziehungsbeginn und den Schlußpfiff bei der Trennung. Voila

Soviel ich weiss wird die Scheidung öfter von Frauen verlangt als von Männern, ca. 2/3 zu 1/3...

Aber auf der anderen Seite vermute ich, dass es oft so ist, dass Männer sich innerlich von einer Beziehung verabschieden (z.B. indem sie fremdgehen, oder nie zu Hause sind), und die Frauen verlangen dann die äusserliche Klarheit.

Bei Beziehungen ohne Ehe würde ich vermuten, dass Männer sie öfter beenden...

Männer werden häufiger verlassen

Bei 69 Prozent der Ehescheidungen ging die Initiative zur Trennung von der Frau aus. Ähnliche Werte hatten auch schon frühere Untersuchungen für verheiratete Paare aus den USA, Europa und Australien ergeben. Die Frage, warum meist Frauen die Beziehung beendeten, blieb aber unbeantwortet.

https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Warum_Frauen_haeufiger_die_Scheidung_wuenschen_als_Maenner_1771015589928.html

Scheidung ist aber nicht gleich Trennung.

Männer sind bequem und zum Anwalt gehen und die Scheidung einreichen - nur wenn sie gleich wieder heiraten wollen.

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@BBPB21

Bei Trennungen sieht es nicht viel anders aus, es gibt allerdings eine geringere Datenbasis, also eine weniger zuverlässige Statistik.

Liegt ganz einfach daran, dass Scheidungen amtlich sind und daher dokumentiert werden. Man kann ganz einfach nachzählen wie oft welches Geschlecht die Scheidung einreicht. Wenn "nur" eine Beziehung/"wilde Ehe" zu Bruch geht wird das aber nirgends dokumentiert, man muss also wenige verlässliche Daten (z.B. Umfragen) heranziehen.

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das ist doch klar! Wenn der Mann zum üppigen Unterhalt, Zugewinn und Versorgungsausgleich verdonnert wird, kann sichcdie Frau ja leicht vom Acker machen!

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@Koehlerlisl

Gefühlte Fakten, hm?

Lass uns doch mal in die Realität gucken:

Die alleinerziehende Mutter (alleinerziehende Väter sind selten) gehört zu den hartnäckigsten Risikogruppen [...]. So kam das Statistische Bundesamt 2016 zu dem Befund, dass das Armutsrisiko Alleinerziehender mit 32,5 Prozent doppelt so hoch war wie im Durchschnitt der Bevölkerung. Das betrifft rund 1,5 Millionen Alleinerziehende in Deutschland, darunter 90 Prozent Frauen.

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/wissen/geist-soziales/warum-sind-alleinerziehende-muetter-oft-armutsgefaehrdet-16636385.html

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@Jersinia

das alles hat aber differenzierte Ursachen. Männer werden doch bekanntermaßen bei einer Scheidung mehr "gemolken" als Frauen!

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@Koehlerlisl

Da Frauen während der Ehe vor allem unentgeltlich arbeiten (Hausarbeit, Erziehungsarbeit, Care-Arbeit), können sie von den Männern auch nicht "gemolken" werden. Schließlich haben die Frauen kein Geld. Und nach der Scheidung kümmern sich die Väter (wenn überhaupt) alle zwei Wochen mal am Wochendende um die gemeinsamen Kinder. Deswegen sind sie Mütter nach der Scheidung ja auch von Armut bedroht (Teilzeit etc.) Siehe oben.

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@Koehlerlisl

Das sind vor allem Gründe, Aussagen wie "Wenn der Mann zum üppigen Unterhalt, Zugewinn und Versorgungsausgleich verdonnert wird, kann sichcdie Frau ja leicht vom Acker machen!" nicht zu treffen.

Außerdem sind das Gründe, sich als Frau nicht auf den "Versorger" zu verlassen, sondern Geld zu verdienen und die Familienarbeit gerecht aufzuteilen.

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@Jersinia

gottlob kann das jeder machen, wie er will - Gerhard Schröder oder zB Joschka Fischer sogar fünf mal!

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