Wenn ich heute noch einmal in meine Jugend zurück gehen und erneut eine Wahl treffen könnte, würde ich mich immer für das entscheiden was mir Spaß macht. In diesem Fall ist Geld sowas von unwichtig! Es sollte so viel sein dass man damit auskommt. Mehr braucht man nicht. Aber auf der Arbeit das zu machen was einem Spaß macht ist unbezahlbar.

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Noch in der Zeit der Sowjetunion war ich mal in Estland und bin mit dem öffentlichen Nahverkehr gefahren. An einer Haltestelle stand eine Frau, der Fahrer hielt an und machte die Tür auf. Die Frau stieg nicht ein, sondern fragte ihn etwas auf Estnisch, was ich nicht verstanden habe. Aber ich habe das verstanden was der Fahrer auf russisch geantwortet hat. "Sprich wie ein Mensch!"

Das ist der Grund warum die Balten die Russen nicht mögen. Mir ist dort keinerlei Feindseligkeit entgegen geschlagen. Im Gegenteil, so bald man dort bemerkt hat dass ich Deutscher bin, wurde ich in ein freundliches Gespräch verwickelt.

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Wenn du einen Delfin an einen PC setzt und ihn darum bittest einen Text über das Paarungsverhalten der Kreuzspinnen zu schreiben, wird er vollkommen versagen.

Wenn du einen Menschen mitten im Ozean aussetzt und ihm sagst, dass er in Kapstadt aus dem Wasser steigen soll, wird der Mensch ebenso versagen wie der Delfin am PC. Er wird noch nicht einmal wissen in welche Richtung er schwimmen soll.

Jeder ist auf seinem Gebiet großartig.

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Denk mal an die Zugvögel. Die sind nun wirklich nicht an einen Lebensraum gekettet.

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Besänftigen oder gar trösten kannst du einen wirklich aggressiven Hund nicht. Er wird in einer solchen Situation weder auf Futter noch auf gute Worte reagieren.

Vor vielen Jahren habe ich in Russland an einem Gasverdichter gearbeitet. Früh am Morgen hatte ich immer einen weiten Weg über die Baustelle und jedes Mal musste ich an einem Bauwagen vorbei, an dem ein großer Hund angebunden war. Dieser Hund hat sich speziell mich aus allen Bauarbeitern heraus gepickt und mich zu seinem ganz persönlichen Feind erklärt. Ich konnte machen was ich wollte, er hat sich nie beruhigt und mir jedes Mal gezeigt, dass er mich zerfleischen würde, wenn er nur nicht mit diesem Strick festgebunden wäre. Sein Bellen war so aggressiv, dass es nicht zu glauben war. Er hat so sehr an dem Strick gerissen und sich gebärdet wie ein Wilder!

Das ging den ganzen Winter so. Inzwischen habe ich den Hund einfach ignoriert, wenn ich an ihm vorbei musste. Trotzdem hat er gebellt wie ein Verrückter und ich war jedes Mal froh, wenn ich außer Sichtweite war.

Im Frühling schmolz der Schnee und auf der Baustelle gab es nur noch Schlamm! Man blieb mit seinen Gummistiefeln darin stecken, wenn man nicht aufpasste. Auf jeden Fall kam man nur noch sehr langsam voran. An einem dieser Tage habe ich den Hund frei auf der Baustelle laufen sehen und plötzlich sah er mich. Er hat einen Moment gebraucht, bis er sicher war, dass ich wirklich sein Lieblingsfeind war. Dann ist er mit Volltempo auf mich zu gerast!

Ich hatte nur wenige Sekunden, mich für eine Strategie zu entscheiden. Abhauen war keine Option. In diesem Schlamm hätte er mich nach wenigen Schritten gehabt. Er flog regelrecht über den Schlamm! Also habe ich mich entschlossen mit ihm zu kämpfen. Dabei wollte ich unter keinen Umständen stürzen und ihn nicht an meinen Hals heran lassen. Als er nur noch wenige Meter entfernt war, habe ich ihm gezeigt wozu ich mich entschlossen hatte, indem ich einen sehr festen Schritt auf ihn zu gegangen bin und jeden Muskel in meinem Körper angespannt habe. Die Fäuste hatte ich hoch erhoben wie in einem Boxring und bin dahinter in Deckung gegangen. Er hat sofort verstanden, dass ich meine Haut so teuer wie möglich verkaufen würde, denn als ich diesen Schritt auf ihn zu machte, veränderte sich seine Haltung sofort. Er bremste herunter bis auf Null und schaute sich ein wenig ratlos um. In dieser Sekunde war für mich klar, dass er nur bluffte und dass er mich niemals angreifen würde. Ganz kurz hat er es noch einmal mit seiner alten Masche versucht und wollte mich mit seinem Gebell einschüchtern. Doch das klang schon längst nicht mehr so bedrohlich wie an seinem Stammplatz. Als ich dann noch einen Schritt auf ihn zu ging, hat er vollkommen entnervt aufgegeben und ist abgezogen.

Gerettet hat mich an diesem Tag nur meine entschlossene Körpersprache. Hätte ich ihm den Rücken zu gedreht und versucht zu entkommen, dann hätte er mich erledigt.

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Fremde Schimpansen Männchen werden niemals von den Männchen akzeptiert. Sie werden entweder getötet oder sie töten selbst die herrschenden Männchen. Dann übernehmen sie die Weibchen und das Revier. Weibchen hingegen werden nicht in jedem Fall umgebracht. Sie werden in die eigene Gruppe integriert, stehen im Rang aber ganz unten.

Das Verhalten im Zoo ist immer eine Ausnahmesituation und nicht mit dem Verhalten in der Wildnis zu vergleichen.

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Die Idee ist erst einmal nicht schlecht, - aber! Hin und wieder musst dein Freund mit den Vögeln auch zum Tierarzt. Wenn sie nicht an einen Käfig gewöhnt sind, kann sich das schwierig gestalten.

Wenn der Raum sauber gemacht wird, dann brauchen sie auch einen Rückzugsort an dem sie sich sicher fühlen. Die Käfigtür kann ja immer offen stehen, so dass sie selbst entscheiden ob sie drinnen oder draußen sein wollen. Aber ich würde sie nur im Käfig füttern, so dass sie sich darin wohl fühlen und ich jederzeit die Kontrolle darüber habe, wenn ich sie an einen anderen Ort bringen muss.

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Bestimmt hast du schon festgestellt, dass die Deutschen nicht ständig lächeln. Sie lächeln nur dann, wenn sie sich freuen, wenn man sie überrascht oder wenn es einen anderen richtigen Anlass gibt zu lächeln. Für einen Deutschen ist es sehr schwer mit jemandem aus China warm zu werden, weil man nie weiß ob der Chinese nur freundlich sein will oder ob er sich wirklich freut. Die Kommunikation ohne Worte zwischen Deutschen und Chinesen ist also nicht wirklich einfach. Wenn du jetzt auf einen Deutschen zu gehst, ihn anlächelst und ihn etwas fragst, nur um ihn näher kennen zu lernen. Dann ist das für den Deutschen sehr befremdlich. Er fühlt sich nicht wohl in seiner Haut wenn du ihn anlächelst. Er sieht dein freundliches Gesicht, kann es aber mit der Situation nicht in Einklang bringen. Denn für ihn gibt es überhaupt keinen Grund zu lächeln. Dieses chinesische Lächeln verbindet die Leute hier in Deutschland nicht, es trennt sie.

Ich will dir nicht raten gegen deine Natur zu arbeiten. Du sollst nicht auf dein Lächeln und auch nicht auf deine Kultur verzichten. Aber lass die Deutschen auf dich zu kommen. Ein Deutscher der auf dich zu kommt und etwas von dir will, der ist darauf vorbereitet, dass du ihn anlächelst. Er kann damit umgehen und wird dich ebenfalls freundlich anlächeln.

Garantiert gibt es Leute die gern Chinesisch lernen wollen. Du könntest anbieten, dass du einen Kurs gibst und den Leuten deine Sprache beibringst. Dann kommen die Leute auf dich zu und du kommst du mit ihnen ins Gespräch. So bald sie dich besser kennen, ist dein Lächeln kein Problem mehr. Es ist nur dann hinderlich wenn du jemanden kennen lernen willst. Also biete den Leuten etwas an und lass sie auf dich zu kommen.

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Ja, es geht. Aber man muss auf die Eigenheiten der Esel eingehen und darf sie nicht wie Pferde behandeln. Ich gebe dir mal ein Beispiel. Wenn du mit einem Pferd über eine sehr schmale, unsichere Brücke willst, dann musst du nur absteigen, das Pferd am Zügel nehmen und über die Brücke führen. Wenn hinter deinem Pferd noch weitere Pferde laufen, folgen sie automatisch dem ersten Tier.

Mit einem Esel funktioniert das nicht. Den kannst du am Zügel ziehen so lange du willst. Er denkt immer für sich selbst und wenn ihm die Brücke zu unsicher erscheint, wird er stehen bleiben und gar nicht daran denken auch nur einen Huf auf die Brücke zu setzen. Das hat ihm den Ruf eingebracht stur zu sein. Doch das ist keine Sturheit. Das ist nur der gesunde Eselverstand. Während das Pferd ein Herdentier ist und sich darauf verlässt dass das Tier oder der Mensch an der Spitze die Sache gründlich durchdacht hat, denkt jeder Esel für sich selbst. Wenn du das bei deiner Dressur bedenkst, kannst du einem Esel alles beibringen.

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So bald der Tod eintritt, erlischt das Bewusstsein. Alle Erinnerungen gehen verloren, alle Gefühle hören auf. Es gibt keine Freude, keine Liebe aber auch kein Leid und keine Schmerzen mehr. Nichts wird gespeichert, nichts wird transferiert.

Sofort nach dem Tod setzt der körperliche Verfall ein. Ist die Hirnschale erst einmal leer weil das Wasser in Gehirn weg getrocknet ist, kann keine Macht der Welt die elektrische Energie erneut einschalten, die zu Lebzeiten unsere Neuronen befeuert.

Eine "Seele" die nach unserem Tod irgendwo im Himmel weiter lebt, ist reines Wunschdenken.

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