Alle Leute die heute die DDR vermissen, waren damals jung und sind dort aufgewachsen. An seine Jugend erinnert man sich immer gern zurück. Da hat man tolle Dinge erlebt, sich zum ersten mal verliebt, ist erwachsen geworden, hat einen Beruf gelernt oder studiert. Natürlich blickt man auf diese Zeit gern zurück. Vor allem auch deshalb weil unsere Gehirn so gestrickt ist, dass es die schlechten Erinnerungen mit der Zeit immer weiter in den Hintergrund rückt. Viel deutlicher als die schlechten Momente bleiben uns die schönen Erlebnisse im Gedächtnis. Dadurch kommt es in unserer Erinnerung zu einer Schönfärberei. Genau das Gleiche hat auch die Generation davor erlebt. Bei denen hieß es auch: "Bei den Nazis war nicht alles schlecht!"

Diese Geschichtsklitterung ist der Funktion unseres Gehirns geschuldet. Es MUSS genau auf diese Weise arbeiten, weil wir Menschen sonst nicht leben könnten. Jedes schlechte Erlebnis würde uns vollkommen aus der Bahn werfen und ein besonders schlimmes Erlebnis könnten wir dann nicht mehr verarbeiten, wenn wir es nicht verdrängen könnten. Wir würden daran zerbrechen. Aus diesem Grund erinnern sich viele Leute gern an die DDR zurück und suhlen sich in ihrer "Ostalgie". Dabei blenden sie das tägliche Schlangestehen nach den alltäglichsten Kleinigkeiten einfach aus. Sie erinnern sich nicht mehr daran, wie es sich angefühlt hat, viele Jahre auf eine Wohnung und noch mehr Jahre auf ein Auto aus Pappe zu warten. Sie erinnern sich nicht mehr an den Zwang und die Gängelung in der Schule und im Beruf, an die Unfreiheit der eigenen Meinung und die fehlende Reisefreiheit.

Aber frag sie mal ob sie wieder in der DDR leben wollen, ohne Reisefreiheit, mit der Stasi, der Mangelwirtschaft und natürlich ohne ihren Golf, ohne ihren PC, Smartphone und all den anderen Annehmlichkeiten die sie heute genießen. Da kommt die Realität dann ganz schnell wieder zum Vorschein und es ist vorbei mit der rosaroten Brille der Ostalgie.

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Wenn ich heute irgendwelcher Propaganda ausgesetzt bin, kann ich ihr entkommen indem ich einfach den Sender wechsle oder indem ich eine andere Internetseite benutze. Trotzdem ist jede Propaganda nervig, egal ob sie von links oder rechts kommt. In der DDR war das nicht so einfach. Da war man dieser Propaganda jeden Tag, oft über Stunden ausgeliefert. Das war sehr viel nerviger als heute.

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Es gibt keine "coole" Religion. Tritt einer Religion bei und du wirst zu einem dummen Schaf dass genau dann meckert wenn der Vorbeter es verlangt.

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Mich kotzt dieses ständige Gejammer an. Wenn dir das Geld nicht reicht das du vom Staat bekommst, dann kannst du jederzeit gehen und schauen ob du in anderen Staaten mehr verdienst. Geh doch mal in den Stadtteil Kibera in Nairobi und erzähle den Leuten dort wie arm du bist und wie wütend du auf den Deutschen Staat bist. Auf die Reaktionen wäre ich sehr gespannt. Denn die Leute dort leben in Hütten aus Pappe und Plastik vom Müll. Sie haben keine Toiletten und kein fließendes Wasser. Eine Waschmaschine oder ein Herd hat keiner von denen. Die Meisten haben so etwas noch nie gesehen. Es gibt keinen Strom und so gut wie niemand besitzt einen Fernseher. Geh mal dort hin! Schau es dir an! Lebe dort mit den Leuten und erfahre am eigenen Leib wie es ist wirklich arm zu sein.

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Deine Leistungskraft verändert sich, auch wenn man dir das nicht von außen ansieht. Es steckt weit mehr in dir als man sieht. Wenn du schon eine Weile trainierst, dann wirst du feststellen dass du das Dreifache dessen leistest was du am Anfang geschafft hast. Mir geht es ganz genau so. Ich kann auch nicht aussehen wie ein Bodybuilder. Irgendwann musste ich mich entscheiden ob ich mit Chemie nach helfe oder ob mir meine Gesundheit wichtiger ist als mein Aussehen. Ich habe mich gegen die Chemie entschieden und akzeptiert, dass ich nie so aussehen werde wie ich gern aussehen würde.

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Ich habe das gestern Abend auch gesehen und nach einer Weile entnervt abgeschaltet, weil meine Gedanken in die gleiche Richtung gingen wie deine. Ich war voller Wut, weil diese Leute immer nur beobachtet werden, weil aber nichts geschieht. Sie können hier machen was sie wollen und das ist weit mehr als was sie in ihren Heimatländern dürfen. Dort würde man sie einsperren und nie wieder raus lassen. Doch genau dieser Punkt ist die Schwierigkeit hier in Deutschland. Wir haben einen Rechtsstaat und wenn wir den auch zu Zukunft behalten wollen, dann dürfen wir unserer Wut nicht nachgeben und diesen Rechtsstaat nicht selbst zerstören weil wir bei diesen Hasspredigern mit einem anderen Maß messen. Auch denen müssen wir Straftaten nachweisen. Doch ich stimme mit dir überein, dass es einfach nicht ausreicht, diese Leute immer nur zu beobachten. Da müssten auch Anklagen folgen und es müsste alles passieren was möglich ist. Die Möglichkeiten des Rechtsstaates müssten voll ausgeschöpft werden. Der Staat müsste diese Leute nach Recht und Gesetz abschieben oder einsperren. Aber sie sollten nicht länger ihren Hass hier ausschütten dürfen. Sie immer nur zu beobachten, bringt gar nichts.

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Es wäre tatsächlich ganz einfach. Man müsste nur beide Religionen, den Islam und das Judentum abschaffen. In diesem Moment gibt es nämlich für beide kein "heiliges" Land mehr, dass beide Parteien für sich beanspruchen. Dann wäre das Land nur noch Land und kein heiliger Boden mehr. Dann gäbe es keine Palästinenser und keine Juden mehr. Dann könnten alle friedlich zusammen leben und würden sich nicht mehr die Köpfe einschlagen.

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Auf Papua Neuguinea gibt es einen Vogel der das Auslösen einer Spiegelreflexkamera perfekt imitieren kann. Er hat das Geräusch in sein Repertoire aufgenommen und wirbt damit jetzt um die Weibchen.

In Berlin gab es mal einen Star, der die Alarmanlage eines Autos nachgemacht hat. das Geräusch war nicht perfekt und er hat es auch immer nur für drei oder vier Sekunden gemacht. Aber es war schon sehr nervig.

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Es würde sehr viel billiger werden und diese Armee wäre sehr viel schlagkräftiger.

Schau dir nur mal die vielen verschiedenen Waffensysteme der Bundeswehr an. Das ist eine endlose Liste! bereits heute in Friedenszeiten ist es fast unmöglich all die vielen verschiedenen Fahrzeuge am Laufen zu halten. Im Chaos eines Krieges, wenn viele verschiedene aber verbündete Armeen auf einen Gegner treffen, ist eine Katastrophe schon deshalb vorprogrammiert, weil jede Armee ihre eigenen Waffensysteme hat. Nichts passt zu einander, kein Motor passt in ein anderes Fahrzeug. Man kann nichts was einmal ausgefallen ist, wieder zum Laufen bringen. Dieses Chaos hätte mit einer gemeinsamen Armee zu mindest teilweise ein Ende.

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Dafür müsstest du erst einmal definieren welche Art von Ökoterroristen du meinst.

Es gibt Ökoterroristen gegen Firmen vorgehen, welche die Umwelt schädigen. Die werden deshalb Ökoterroristen genannt weil sie ihren Kampf für die Umwelt mit Gewalt führen.

Es gibt aber auch Ökoterroristen im schicken Nadelstreifenanzug, die mit dem von ihnen hergestellten Produkt die Umwelt massiv schädigen. Auch das sind Ökoterroristen.

Gegen welche Ökoterroristen willst du etwas tun?

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Da hast du dir eine wirklich sehr schöne Aufgabe ausgesucht. Aber - mit einem live stream aus einem Schwalbennest wirst du nur sehr wenige Zuschauer gewinnen. Ich weiß nicht wie wichtig dir die Zuschauer sind. Doch mach dich darauf gefasst dass es wirklich nur sehr wenige sein werden, die da hinein schauen. Du wirst feststellen dass von diesen wenigen Leuten, die Meisten nur für wenige Sekunden auf diesem stream bleiben. Das liegt an unseren Sehgewohnheiten. Wir sind es gewohnt dass ständig etwas passiert. Je mehr Schnitte ein Film hat, umso besser. Oder kannst du dir einen Actionfilm ohne Schnitte vorstellen? Aus dieser Gewohnheit stammt unsere Erwartungshaltung, dass ständig etwas passieren muss. Wenn du jedoch eine Schwalbe auf ihren Eiern zeigst, passiert rein gar nichts. Erst wenn die Altvögel füttern, gibt es ein wenig Action. Doch zwischen den Fütterungen passiert auch wieder so gut wie nichts. Dein live stream ist eine tolle Sache! Doch selbst der Zuschauer, der sich wirklich für Schwalben interessiert, wird sich abwenden wenn nichts passiert.

Das gleiche Problem hatte ich mit meinen Kohlmeisen. Dort habe ich auch an einen live stream gedacht, mich aber dann doch dagegen entschieden. Stattdessen habe ich ein Video gedreht und alle Momente in denen nichts passierte heraus geschnitten und das waren sehr viele! Ich habe nur etwa 1% des Materials verwendet.

https://www.youtube.com/watch?v=mK31WSsYIFE

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Elche fressen ganz normal stehend auf allen vier Beinen. Sie fressen die dünnen Zweige junger Bäume, Rinde, aber auch hoch stehendes Gras und viele andere Pflanzen an die sie leicht heran kommen. Oft stehen sie auch bis zum Bauch im Wasser und fressen Wasserpflanzen, indem sie den Kopf eintauchen.

Auf den oberen Bildern ist der Elch scharf auf das Salz im Schnee. Dort kommt er nur heran, wenn er in die Knie geht. Das passiert eher selten, denn auch auf den anderen Bildern hat der Elch einen guten Grund dafür in die Knie zu gehen. Wenn das Wasser im Sommer selten wird und nicht mehr tief genug ist um dort einzutauchen, dann geht er eben in die Knie und trinkt aus einer flachen Pfütze. Doch daraus zu schließen dass er ständig so seine Nahrung aufnimmt ist falsch.

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Setz dich einfach in sein Auto, fahre nach Norwegen und dort an der Küste entlang. Dafür brauchst du noch nicht einmal eine Karte. Du musst einfach nur die Augen offen halten und dort anhalten wo es schön ist. Dort suchst du dir ein Zimmer und gehst wandern. Es gibt dort überall Pfade auf denen man wandern kann. Du musst hier in Deutschland überhaupt nichts buchen und dich auch nicht vorher darüber schlau machen. Es ergibt sich alles, wenn du dort bist.

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Auf einer Reise durch China haben wir an einem Fluss einen riesigen Stein gesehen, der mit sehr alten chinesischen Schriftzeichen versehen war. Wir haben unsere Dolmetscherin gefragt was das für ein Stein ist und was dort eingemeißelt stand. Sie meinte dass der Stein aus dem "alten China" stammt und dass es an dieser Stelle im Fluss verboten war, neu geborene Mädchen zu ertränken. Ich habe nachgefragt, weil ich es ganz genau wissen wollte. Denn im Umkehrschluss hieß es ja, dass man an anderen Stellen die kleinen Mädchen ruhig ertränken konnte. Das hat mir die Dolmetscherin dann auch bestätigt. Allerdings hat sie schnell hinzu gefügt dass die Gesetze auf diesem Stein schon lange ihre Gültigkeit verloren haben.

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Es gab viele verschiedene Faktoren, die zusammen gewirkt haben und sich gegenseitig beeinflusst haben.

Der wichtigste Faktor war der aufrechte Gang und die so frei gewordenen Hände. Unsere Vorfahren haben die Hände nicht mehr für die Fortbewegung in den Bäumen oder am Boden benutzt. Stattdessen konnten sie mit den Händen viele verschiedene Sachen anfangen. Sie konnten spielen und vieles ausprobieren. Dadurch wurden sie mit der Zeit immer geschickter. Diese Geschicklichkeit verschaltete im Gehirn viele Neuronen mit einander und ließ das Gehirn ein wenig wachsen. Mit diesem etwas größeren Gehirn trauten sich unsere Vorfahren Dinge zu, die sie sich zuvor nicht getraut hatten. So haben sie zum Beispiel Nahrung am Strand der Meere gesucht. Dort ist es sehr gefährlich für ehemalige Baumbewohner. Die Wellen können einen erfassen und ins Meer ziehen. Doch unsere Vorfahren haben die Situation gemeistert und sich Muscheln gesucht die sie mit Hilfe einfachster Werkzeuge geöffnet haben. Mit einem großen Stein als Unterlage und einem Hammerstein haben sie die Schalen zerschlagen und sich am Fleisch der Muscheln bedient. Diese neue Nahrungsquelle war allerbestes Eiweiß und eine hervorragende Nahrung für das Gehirn. Es ist weiter gewachsen, weil unseren Vorfahren diese neue Nahrung zur Verfügung stand und weil sie schon wieder etwas Neues gelernt hatten, was neue Verbindungen in ihrem Gehirn wachsen ließ. Die Schlagbewegung mit der sie die Muscheln öffneten, brachte unsere Vorfahren auf dem Weg zum Menschen ein großes Stück voran. Denn die Muscheln durften nämlich nicht zu einem Brei zerschlagen werden. Der Schlag musste sehr dosiert gesetzt werden. Aus dieser Geschicklichkeit entwickelten unsere Vorfahren gleich noch eine weitere Fähigkeit, nämlich den Wurf. Er stammt aus der gleichen Bewegung wie der Schlag. In dem Moment als unsere Vorfahren gelernt hatten mit Steinen zu werfen, stand ihnen ihre erste Fernwaffe zur Verfügung. Damit waren sie nicht mehr vollkommen wehrlos. Sie konnte gemeinsam, mit vielen Steinen die gleichzeitig gezielt geworfen wurden, jedes Raubtier abwehren. Nach dem sie gelernt hatten Steine zu werfen, war es nur ein winzig kleiner Schritt, ein Stück Holz zu werfen. Das Prinzip war das Gleiche, nur die Wirkung war eine ganz andere, wenn das Stück Holz eine Spitze besaß. Damit ließen sich Tiere nicht nur abwehren, sondern sogar erlegen. So konnten sie Fleisch erbeuten was vorher absolut illusorisch war. Dieses Fleisch förderte wiederum das Wachstum des Gehirns. Mit diesem schon deutlich angewachsenen Gehirn, waren unsere Vorfahren in der Lage ihre Angst vor dem Feuer zu überwinden. Sie schafften es dem Feuer alle seine Geheimnisse zu entreißen und es zu bändigen. Irgendwann vor 500.000 bis 800.000 Jahren waren sie in der Lage das Feuer mit auf ihre Wanderschaft zu nehmen und konnten es so überall nutzen. Sie garten ihre Nahrung über dem Feuer und machten sie so leichter verdaulich. Eine Mahlzeit dauerte jetzt nicht mehr den ganzen Tag. Sie war nach wenigen Minuten beendet. Statt den ganzen Tag auf Nahrungssuche zu gehen und immer nur das zu Essen was man gerade fand, gingen die Menschen jetzt auf die Jagd, garten ihre Nahrung und hatten nach dem Essen sehr viel Zeit. Diese Zeit die früher bei der Nahrungssuche, beim Sammeln und beim ständigen Essen drauf ging, nutzten sie jetzt für Spiele oder für die Dinge, die ihnen gerade einfielen. Diese ständige Beschäftigung mit immer neuen Dingen und die gegarte Nahrung ließen erneut das Gehirn wachsen und so wurden die Menschen immer klüger. Das Eine bedingte das Andere. Die Beschäftigung mit den frei gewordenen Händen und die hervorragende, gegarte Nahrung ließen das Gehirn immer weiter wachsen, was wieder zu neuen Ideen und neuen Fertigkeiten führte. Mit dem aufrechten Gang war eine Spirale in Gang gesetzt worden, die sich bis heute noch immer weiter dreht.

Nur Tiere die aufrecht gehen und Hände besitzen, können einen ähnlichen Weg gehen wie unsere Vorfahren. Nur diese Tiere können im Zusammenspiel vieler Zufälle klug werden. Tiere die keine Händen haben, die nicht aufrecht gehen, sind dazu nicht in der Lage.

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