Welches Betriebssystem nutzt ihr persönlich am Computer?

 - (Computer, Technik, PC)

Das Ergebnis basiert auf 179 Abstimmungen

Microsoft Windows 54%
GNU/Linux 20%
Verschiedene Betriebssysteme an verschiedenen Geräten 11%
Apple MacOS 9%
Multi-Boot mit ... 4%
sonstiges 2%
anderes (DOS / BSD etc.) 1%

61 Antworten

Apple MacOS

Guten Tag!

Wieso nutzt ist das Betriebsystem welches derzeit Verwendung findet?

Zur Beantwortung dieser Frage müssten wir einmal in die Vergangenheit gehen: Angefangen hat es bei mir mit dem weißen MacBook aus dem Jahre 2010. Damals habe ich eine reine Windows Kiste, sprich einen Rechner mit Windows Vista genutzt, welches bei mir zunehmend für Probleme gesorgt hat. Sowohl für die Schule damals als auch für andere Dinge war es für mich nicht ideal. Updates bräuchten viel zu lange zum Herunterladen und installieren. Das war damals für mich eine Katastrophe. 2010 hat mich dann mein Vater dazu ermutigt, mir einen Mac zu kaufen. Er stellte mir das Gerät vor (wovon ich anfangs nicht wirklich begeistert war muss ich gestehen, da ich immer Windows genutzt habe und mich nicht umstellen wollte). Habe ihm vertraut und mir das Gerät bei Media Markt gekauft. Die Bedienung, der schnelle Zugriff auf das Betriebsystem, die Programme, das intuitive Betriebsystem und diese ,,Perfektion" die Apple bietet haben mich unfassbar fasziniert. Zudem war dies auch mein aller erster Laptop, den ich bis 2018 genutzt habe, weil es mittlerweile keine Updates mehr von  bekommt. Mittlerweile nutze ich das MacBook Pro aus dem Jahre 2016 mit dem aktuellsten Betriebsystem sowohl privat als auch beruflich und bin sehr zufrieden.

Wie lange wird es denn bereits genutzt (sofern bekannt) ?

macOS (damals noch Mac OS X 10.6 Snow Leopard) wird seit Mai 2010 genutzt. Updates wurden jährlich angeboten und installiert. Momentan nutze ich wie oben bereits angegeben die aktuellste Version von macOS, nämlich macOS 11.5.2 Big Sur.

Erfahrungen mit anderen Systemen (welche)?

Neben macOS habe ich damals auch Windows Vista genutzt. Auf dem weißen MacBook habe ich parallel noch auf einer zweiten Festplatte Windows 7 installiert gehabt. Einfach, weil ich mit dem MacBook damals in der Schulzeit einige Spiele mit Freunden spielen wollte, die mit meinem damaligen PC nicht spielbar waren. Dies war jedoch nur vorübergehend. Im Jahre 2016 habe ich mir einen eigenen PC zusammengebastelt und darauf Windows 10 installiert. Auch Windows 10 halte ich für ein sehr stabiles und zuverlässiges Betriebsystem. Möchte daher nicht unbedingt sagen, dass Windows ein absolutes schlechte Betriebsystem ist, ganz im Gegenteil: Es ist sogar in einiger Hinsicht besser als macOS. Windows 11 werde ich wahrscheinlich nicht nutzen!

Stärken, Schwächen (Anmerkungen) und Erfahrungen mit dem Betriebssystem ?

Die Stärken von macOS und folgende:

1) Gute Performance

2) Regelmäßige Updates von Apple

3) Mindestens 8 Jahre Updatesupport seitens Apple

4) Schnelles und produktives Arbeiten

5) Hervorragendes Zusammenspiel zwischen anderen Apple Geräten (nutze daneben noch ein iPhone. Eine Datenübertragung ist dank der iCloud nicht erforderlich. Wenn ich beispielsweise ein Foto schieße oder sonstige Dokumente auf dem iPhone erstelle/bearbeite, erscheint es automatisch auch auf allen anderen Geräten, die mit der iCloud verbunden sind. Das erleichtert für mich die Arbeit sehr und spart Zeit)

6) Viele Programme, die sowohl für Windows als auch für den Mac programmiert wurden, funktionieren...*

7) Sehr gute Akkulaufzeiten bei den MacBooks vor allem bei den neuen mit M1 Chips.

8) Sehr guter Support, den Apple anbietet.

9) Apps wie iMessage, Apple Music oder FaceTime (funktioniert nur auf Apple Geräten. Ich kann von meine Mac Nachrichten an andere versenden, die ein iPhone, iPad, Mac oder eine Apple Watch haben. Da viele bei mir Apple Geräte nutzen, ist dies für mich ein Vorteil zu kommunizieren)

Aber macOS hat auch einige Schwächen, die ich nicht vorenthalten möchte:

1) *... die aber mit Intel-Prozessoren, aber nicht für die neuen M1 Chips von  optimiert wurden

2) Geräte in der Anschaffung sehr teuer

3) Windows lässt sich auf M1 Geräten nicht mehr installieren. (Eine Virtualisierung ist zwar möglich, verbraucht aber deutlich mehr Leistung vom Gerät als das es nativ auf der Festplatte genutzt wird)

4) Ist nur für eine bestimmte Zielgruppe bestimmt. Gamer werden mit macOS Probleme bekommen.

5) Geräte mit nur 1 Jahr Garantie. Zusätzliches Apple Care Protection Paket nur mit Aufpreis und teuer.

Was zeichnet eurer Meinung nach dieses aus ?

macOS zeichnet sich für mich durch seine Zuverlässigkeit, Langlebigkeit, intuitive Bedienung, hervorragendem Zusammenspiel zwischen Hardware und Software sowie dem hervorragendem Zusammenspiel zwischen anderen Apple Geräten aus. Das Arbeiten wird dadurch erleichtert und macht zudem großen Spaß. Ich freue mich immer jeden Tag mein Mac zu nutzen. Auch die Updatepolitik von Apple gefällt mir sehr gut. Updates werden entweder manuell oder automatisch heruntergeladen und installiert. Das System informiert mich, sobald ein Update verfügbar ist. Dann kann ich selber entscheiden, ob es sofort, in 1 Stunde oder in der Nacht installiert werden soll. Kurz und knapp: it just Works!!

Welchen Personen oder Gruppen würdet ihr dieses Empfehlen oder gar von abraten ?

Schwierige zu beantworten, da man auch mit Windows sehr gut arbeiten kann. Aus meiner eigenen Erfahrung würde ich sagen: wer bereits Apple Produkte zu Hause hat, mit seinen Geräten allgemein viel arbeitet, gerne ein Gerät haben möchte, was zuverlässiges, schnelles und intuitives Arbeiten ermöglicht und seinen Schwerpunkt vor allem in den Professionalisierungsbereich legt, aber auch Office Anwendungen nutzt, dem wird der Mac sehr gut gefallen. Für alle anderen, die vorhaben auf einem Mac Spiele zu spielen oder sich intensiv mit Spielen beschäftigen, dem würde ich von einem Mac grundsätzlich abraten. Obwohl man mittlerweile mit  Arcade auf Apple Geräten spielen kann, ist es für Hardcore Gamer definitiv nicht geeignet. Es gibt die Möglichkeit noch Intel Macs zu kaufen und dadrauf sowohl macOS als auch Windows nativ zu nutzen. Dann könnte man macOS zum Arbeiten und Windows zum Spielen nutzen. Problematisch ist nur, dass man dafür einen enormen Preis zahlen müsste, wenn man grafikaufwendige Spiele wie Battlefield, GTA oder andere Spiele spielen möchte. Ein solcher Rechner würde bei Apple sicherlich mehr als 3000€ kosten. Dann lieber für 1000€ einen Windows Rechner zusammenbauen und dadrauf spielen oder am Besten einen Zweitrechner anschaffen. Auf macOS würde ich grundsätzlich KEINE Spiele spielen.

An welchem System wird es genutzt (Modell / Komponenten)?

macOS 11.5.2 Big Sur wird derzeit auf folgende Systeme von mir genutzt:

  • MacBook Pro Late 2016 mit zwei Thunderbolt 3 Anschlüssen, 8GB RAM, integrierte Intel Grafikkarte, 250GB Flashspeicher
  • Mac mini mit M1 Chip, 2020, 16GB RAM, 512GB Flashspeicher.

Fazit:

Seit 2010 bin ich in die Welt von  eingestiegen und kann mich bis heute nicht großartig beschweren. Natürlich gab es Momente, die mich beim Mac auch sehr gestört haben. Diese waren jedoch für kürzerer Dauer. Ich arbeite jeden Tag mit meinem Mac sowohl beruflich als auch privat. Der schnelle Zugriff, die Zuverlässigkeit, das tolle Zusammenspiel zwischen den  Geräten und die Langlebigkeit haben mich dazu bewegt, einen Mac zu nutzen. Obwohl mein MacBook Pro aus dem Jahre 2016 schon 5 Jahre auf dem Buckel hat, läuft es trotzdem noch wie am ersten Tag. Probleme hatte ich bislang nur mit den Betriebsystem macOS 10.14 Mojave und 10.15 Catalina, wobei Catalina eine Katastrophe war. Dort hatte ich tatsächlich die meisten Probleme, die erst mit kommenden Updates behoben wurden. Obwohl  die Betriebsystem in die Beta Phase schickt und diese sogar von jedem getestet werden können, schleichen sich dann doch Fehler beim fertigen Produkt ein, die so nicht sein dürfen. Die Kinderkrankheiten werden dadurch erst nach einem Monat beseitigt. Da hilft es vielleicht doch erstmal mit dem Update abzuwarten und beim Vorgänger zu bleiben, bis diese Kinderkrankheiten ausgebügelt wurden.

Insgesamt bin ich mit macOS aber mehr als zufrieden. Hiermit möchte ich nicht sagen, dass Windows oder Linux jetzt komplett schlechte System sind. Nein. Windows habe ich selber sehr viel genutzt und würde es auch weiter tun. Da ich mit macOS aber sehr gute Erfahrungen gemacht habe und damit am Besten zurecht komme, bleibe ich vorerst bei diesem System. Wer weiß was sich in Zukunft noch ändern wird. Jeder sollte das benutzen, was ihm/ihr am Besten passt. Objektiv betrachtet gibt es kein gutes, und kein schlechtes System. In meinem Freundeskreis nutzen fast alle ausschließlich ein MacBook oder ein anders Apple Gerät.

Wenn Apple weiterhin so ein gutes Betriebsystem programmiert, sehe ich bislang keinen Grund auf ein anders umzusteigen.

Mein Favorit ist daher: macOS!

Mit freundlichen Grüßen

ChaosLeopard

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin seit 2010 Macuser und seit 2012 iPhoneuser

Vielen Dank erst mal für deine sehr ausführliche und detaillierte Antwort.

Was wurde denn aus dem alten Notebook welches keine Updates mehr erhält ?

Wie kam die persönliche Entscheidung dazu, beim DIY Rechner Windows 10 zu installieren und wieso wird kein Windows 11 vorraussichtlich genutzt ?

Denn ich persönlich kann aus meiner Erfahrung aus nicht von einem sonderlich stabilem oder gar zuverlässigem OS sprechen wenn es um Windows 10 geht, da war es bei mir eher eine halbe Katastrophe.

Zumal MacOS durch das lesen eher so wirkt, als wäre man auf ein iPhone angewiesen, da man ansonsten bloß ein halbes Gerät ohne vollen Funktionsumfang und Flow nutzen würde, da hier scheinbar viel Wert auf Intengrität gesetzt worden zu sein.

Zumal 8 Jahre aus meiner Sicht schon fast knausrig wirken, wenn ich bedenke, das ein Computer, egal welches OS über Jahrezehnte hinweg genutzt werden könnte, scheinbar scheint hier das Finanzielle der limitierende Faktor zu sein, das es entsprechend nur 8 Jahre sein werden.

Interessant, das es in deinem Freundeskreis ein wenig anders als in meine ausschaut. Denn hier wird überwiegend auf Windows, bei uns im Haushalt gar auf Linux gesetzt.

Die vielen Positiven Vorteile, wie Langlebigkeit, zuverlässigkeit, stabilität oder auch die nicht verschwindene Performance über Jahre hinweg erinnern mich regelrecht an das Linux Project.

Jemals kontakt mit Linux gehabt, genutzt, gesehen oder gar ausprobiert ? Denn bisher scheint mir aus der Antwort heraus zu lesen zu sein, das sowohl MacOS wie auch Windows überwiegend genutzt wurden, kann auch sein das ich es mir hier nur einbilde.

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@AnimeLOL

Guten Tag!

Das alte MacBook liegt bei mir im Schrank zur Aufbewahrung. Es handelt sich dabei um ein Geschenk, was für mich eine emotionale Bindung hat. Deswegen mag ich es ungern verkaufen. Das gute ist, dass man dadrauf weiterhin Windows 10 problemlos nutzen kann. Ob dieses MacBook auch mit Windows 11 kompatibel ist, müsste ich nachschauen. Möglich wäre es aber!

Beim Zusammenbau der Komponenten habe ich gezielt die Bauteile genommen, die Windows 10 unterstützten. Ich wollte für die Zukunft gut vorbereitet sein und das neuste vom neusten nutzen. Windows 10 unterstützt auch DirectX 12, was für viele Spiele mittlerweile vorausgesetzt wird. Außerdem habe ich im Jahre 2016 auf Windows 10 kostenlos upgraden können. Alle die bislang Windows 7 gekauft hatten, konnten kostenfrei auf Windows 10 umsteigen. Hat bei mir super geklappt. Der Code wurde erkannt. Windows 10 wurde bis Ende 2020 genutzt.

Leider ist mein Rechner mit Windows 11 nicht kompatibel. Es hat lediglich ein Mainboard mit LegacyBIOS. UEFI wird nicht unterstützt. Aus diesem Grund muss ich leider auf Windows 11 verzichten. Es gibt sicherlich Wege auch auf Legacy Boards Windows 11 zu installieren. Da ich aber nicht sicher bin, wie stabil es danach funktioniert, lasse ich lieber die Finger davon.

Was ist denn bei Ihnen mit Windows 10 passiert? Bei mir konnte ich wirklich kaum merken. Das einzige was mich gestört hat war, dass nach den Updates mal Treiber von Soundkarte oder meinem Headset nicht erkannt wurden. Dann musste ich ein bisschen tüfteln und nach Treibern suchen. Das hat mich geärgert, denn ich möchte nicht nach dem der Rechner hochgefahren ist mich noch 30 Minuten damit beschäftigen, meine Geräte zum laufen zu bringen. Bin tatsächlich jemand der auf den Knopf drückt und seine Ruhe hat. Welche Probleme hatten Sie denn genau?

Mein damaliges MacBook habe ich ca. 1 Jahr voll genutzt. Ein iPhone oder sonstige Apple Geräte waren noch nicht im Hause. Das kam erst später. Weil es so unfassbar Spaß gemacht hat mit einem Mac zu arbeiten, wollte ich unbedingt umsteigen. Mein damaliges Android Gerät wurde vom MacBook so gut wie gar nicht erkannt. Da hat Windows tatsächlich Abhilfe geschaffen. Mac und Android vertragen sich nicht besonders. Als ich einen iPod Touch genutzt habe war ich so begeistert von all dem, sodass ich Ende 2012 dann auf das iPhone umgestiegen bin und mich entschlossen habe, iPhones zu nutzen. Angewiesen sind die Geräte nicht. Man kann alle Geräte unabhängig voneinander nutzen. Weil ich aber gerne unterwegs bin, gerne auf das Kabel verzichte und manuell recht wenig tue, was zum Beispiel die Datenübertragung betrifft, wird es mit der iCloud deutlich angenehmer. Die Geräte müssen nicht in der iCloud angemeldet sein, bieten aber enorme Vorteile. Ein halbes Gerät hat man dadurch nicht. Kenne viele die ein MacBook nutzen, aber als Smartphone ein Samsung, HUAWEI und co. haben.

8 Jahre Softwaresupport ist deswegen schon eine lange Zeit, da Apple jedes Jahr ein neues System auf den Markt bringt. Microsoft alle 5 Jahre (wenn überhaupt). Danach werden die MacBooks nur noch mit Sicherheitsupdates versorgt. Genutzt können die zwar, nicht alle Apps funktionieren aber. Mein altes MacBook unterstützt noch macOS 10.13 High Sierra. Auch Apps sind noch kompatibel mit dem System. Mit der Zeit wird man aber feststellen, dass es nur noch für die neusten Systeme genutzt werden kann. Ein Umstieg auf ein neues MacBook war daher notwendig.

Linux habe ich damals in der Schule genutzt. Hatten in der Schule dieses ,,Ubuntu“. War für mich Neuland, kam aber damit einigermaßen gut zurecht. Privat wäre das für mich nichts. Auch kenne ich mich mit Linux nicht sonderlich gut aus. Müsste mich da mal reinlesen. Habe aber bislang keinen Gedanken daran verschwendet.

Windows wird zurzeit nicht mehr genutzt. Arbeiten tue ich ausschließlich auf dem Mac. Sollte ich es mal brauchen, wäre es nur auf dem MacBook nutzbar, da der Mac Mini mit M1 nativ kein Windows mehr unterstützt. Bislang sehe ich aber keinen Grund dazu. Alle Programme funktionieren auf dem Mac einwandfrei. Meine freunde habe bei mir gesehen wie gut es ist mit dem Mac zu arbeiten und sind ebenso darauf umgestiegen. Bereut hat es keiner.

Mit freundlichen Grüßen

ChaosLeopard

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@ChaosLeopard

Windows 11 wird man auf das alte MacBook über offizielle Wege kaum installiert bekommen, außer man kann mit einschränkungen in der Performance, Stabilität und einschräkungen von Sicherheits- und Qualitätspatches leben.

Ob solch alte Geräte jedoch über TPM 2.0 verfügen ist wieder eine andere Sache und entsprechend müsste es auch die Funktion SecureBoot geben.

Was bei mir mit meinem Windows 10 passiert ist kann ich nicht genau schildern, jedoch ist es ein System welches ich zu meiden gelernt habe.

Angefangen beim aufdrücken eines Microsoft Kontos und vorinstallierter Blotware und stetigen Benachrichtigungen bezüglich des Viren Schutzes und OneDrive, bis hin zu komplikationen welche während der Nutzung auftreten.

Hier ist es beispielsweise keine Seltenheit das einem beim nächsten Start einem das Windows Update augedrückt wird oder entsprechend spotan herunterfährt.

Das sind beispielsweise noch Kleinigkeiten welche die Erfahrungen mit dem System nurnoch mit beitragen einen faden beigeschmack bei der Nutzung zu Entwickeln.

Via Updates werden nicht gar neue Baustellen geschaffen anstelle gelöst und Geräte und Programme welche noch vor dem Update funktionierten, tun es plötzlich nicht mehr.

Manchmal ging es bei mir so weit, das Einstellungen verändert und zurückgesetzt wurden, wo man sich wundern würde, wie das passieren kann.

Teils ist auch die Hardwarekompatibitlität echt grandios und nahezu plug and play, wenn man nicht meist noch passende Treiber und / oder gar noch einen Neustart aufsetzen muss. Problematisch wird es eher, wenn trotz Neustart und Treiber das Gerät nicht Ordnungsgemäß bedienbar ist und bei meinem Grafiktablet beispielsweise nur 0 und 1 entgegen nimmt was einem nicht zeichnen oder 100% Druck entsprechen würde, womit die Freude beim Nutzen des Gerätes gänzlich entfällt.

Meinen Bruder hat es sogar teils trotz Neuinstallation des Systems regelrecht zu Komplikationen, regelmäßigen Absturzen und Bluescreens gesorgt, was bei einem vorallem frischen System nie der Fall sein sollte bzw. eher die Ausnahme als die Regel darstellen sollte.

So wie du für einen Teil MacOS zu schätzen gelernt hat, ist es in meinem Fall (wenn nicht, wurde gar zu meinem Glück gezwungen mit Komplikationen unter Microsoft Windows) Linux und entsprechend die Open-Source Welt welche stärken ausspielt welche ich bei Windows gänzlich gemisst habe wie Stabilität, Komfort und das wohl wichtigste zuverlässigkeit.

Das bei dir an der Schule auf Ubuntu gesetzt hat ist echt interessant, sollte an Schulen und anderen Teilen auch zum Standard werden, anstelle in neue Computer und LIzenzen zu setzen, wenn es auch gänzlich Kostenfrei ohne Einschränkungen möglich ist.

Nutze ich persönlich auch sehr gerne im Dual-Boot (noch mit Windows 11), sollte sofern auch mein Spielehersteller auch die Plattform Nativ unterstützen wäre ich schon längst von Microsofts OS weg, da mich hier dann faktisch nichts mehr an das OS bindet.

Zumal Linux in der Handhabung und Nutzung nochmals anders zu bedienen als wie man es beispielsweise bei Microsoft Windows der Fall ist und andere Aspekte und Dinge anderes umgesetzt und gelöst worden sind wie man es üblicherweise kennt.

Ein Versuch ist es jedenfalls Wert, denn es kostet einen nichts es mal auszuprobieren und das sage ich als regelrechter Neuling welcher das System mit Glück ein gutes halbes Jahr nutzt.

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@AnimeLOL

Dann hatten Sie im Endeffekt die gleichen Probleme wie ich. Es gibt einfach Geräte, die mit Windows 10 irgendwie nicht zurecht kommen, obwohl sie Windows 10 unterstützen. Hat mich damals auch geärgert. Dieser Ärger hat aber nun ein Ende.

Sollte Windows 11 tatsächlich auf meinem alten Mac laufen, könnte man das definitiv mal ausprobieren. Das gute ist, dass man das alte MacBook noch ausbauen kann. Arbeitsspeicher, Akku und Festplatte können problemlos ausgetauscht werden. Habe damals von einer normalen Festplatte auf eine SSD gewechselt. Der Sprung war gewaltig!

Wusste selber nicht, dass in der Schule auf Linux gesetzt wird. Jetzt wird mittlerweile ausschließlich Windows genutzt. Kenne jetzt keine Schule, wo kein Windows auf dem Rechner installiert ist. Die haben sich von Linux verabschiedet. Schade eigentlich. Das System war an sich nicht schlecht.

Mein Empfehlung an Sie, was mir mal mitgegeben wurde: Wenn die Möglichkeit besteht einen Mac auszuleihen, probieren Sie es mal aus. Für einen Monat mal einen Mac nutzen und schauen, wie Sie damit zu recht kommen. 90% der Nutzer geben an, dann nicht mehr wechseln zu wollen. Alternativ kann man bei Intel Macs noch parallel Windows installieren. Ich kenne sogar welche die haben 3 Betriebsysteme auf ihrem Rechner und nutzen auch alle 3 intensiv. macOS ist kein schlechtes System. An der Uni werden sogar diese Stecker zur Übertragung des Bildschirms vom Mac ausgeteilt. Die Professoren haben sogar einen Mac im Büro stehen. Selten werden die Dinger nicht genutzt.

Ich dachte damals, dass mich macOS nicht auf Dauer überzeugen wird. Mein Vater hat mir den Tipp gegeben. Kauf dir doch den Mac, dann hast du die nächsten Jahre definitiv ruhe, meint er. Habe es nie wirklich geglaubt. Für mich war der Mac Neuland. Ich wusste nicht einmal dass es den Mac überhaupt gibt. Ein neues System kam für mich gar nicht in Frage, denn Windows Vista habe ich damals original bekommen und genutzt. Das System war... ok. Windows 7 war dann nochmal ein deutliche Verbesserung. Windows 8 war für mich die größte Katastrophe und Windows 10 nach meiner Auffassung die goldene Mitte zwischen Windows 7 und Windows 8.

Windows 11 erinnert mich tatsächlich sehr an macOS. Die Oberfläche vor allem die Startleiste unten hat große Ähnlichkeiten zu dem System. Ich beobachte mal, wie es in Zukunft wird.

Mit freundlichen Grüßen

ChaosLeopard

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@ChaosLeopard

Ich muss mich hier einmal korrigieren: Es war nicht Ubuntu, was ich damals in der Schulzeit genutzt habe, sondern ,,KDE". Habe es mal in Google gesucht und kann mich an die damalige Oberfläche erinnern. Das waren aber Zeiten. Leider wurde K Desktop Environment wurde mittlerweile durch KDE Plasma ersetzt.

Mit freundlichen Grüßen

ChaosLeopard

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@ChaosLeopard

Zumal die Kompatibitlitätsliste welche Microsoft veröffentlich hat Prozessoren seitens Intel erst ab der 8ten Generation wie AMD Ryzen erst ab der 2ten Generation unterstützt werden, alle älteren bleiben außenvor und werden das neue System nicht nutzen können.

DIe Unterschiede zwischen einer SSD und HDD gleichen wie Tag und Nacht.

Zumal Linux an Schulen an sich nur Vor anstelle von Nachteilen hätte, wie keine Lizenzkosten, einfache Wartung, zuverlässig, stabil und das auch über Jahre hinweg ohne das zurücksetzen eines Systems. Da wäre der Einsatz neuer Computer nicht einmal zwigend erforderlich. Schade das in dem Aspekt eher ein "Rückschritt" gegangen wird, Schulen wo explizit Linux zum Einsatz kommt, kenne ich persönlich jetzt keine.

Ich wüsste nicht einmal ob ich mich mit MacOS wirklich groß anfreunden könnte, aber die möglichkeit müsste sich zunächst anbieten es irgendwo ausleihen zu können, lebe jetzt in keinem Apple Umfeld bis auf ein paar wenige Ausnahmen, aber diese sind vergleichsweise klein und setzen entsprechend eher auf die iPhones als noch auf deren Computersysteme.

Bin persönlich recht offen für vieles, jedoch kann ich mir aus jetziger Sicht nicht vorstellen könnte überhaupt jemals ein Apple Produkt zu Besitzen, zumal mir in dem Aspekt der Ansatz des Konzerns misfällt Hard- und Software für vergleichsweise gering verdienenden Menschen zu vorenthalten.

Zumal ich bisher nie der größte Freund von geschlossener Software bin / war und wohl eher der Grund ist warum ich mit Android und Linux eher Sympathisiere als mit iOS, MacOS oder gar Windows.

Jedoch kann ich nicht sagen ob es an Universätiten ein guter oder schlechter Schachzug ist die Vielfalt entsprechend einzuschränken und einen klaren Fokus umzusetzen.

Gut für jene welche entsprechend ein solches Gerät nutzen oder anschaffen wollen, zu nichten wohl eher für jene welche entsprechend auf andere Rechensysteme setzen.

Und worauf bezieht sich der Aspekt 3 Betriebssysteme ? Also im Multi-Boot MacOS, Windows und eine Linux Distro oder wie kann ich dies genau verstehen ?

Windows Vista habe ich nur angerissen genutzt, da habe ich mit XP schon eher Sympathisiert. Kann dem aber mehr oder weniger auch zustimmen, das Windows 7 wieder entsprechend das bessere System darstellte, aber hier nach wurde es gefühlt nurnoch schlechter, zumal hier in dem Falle 8 und 8.1 ein gänzlicher Reinfall waren. Windows 10 ist entsprechend das akutellste aus dem Hause Microsoft und konnte und werde mich hiermit wohl nicht mehr wirklich anfreunden.

Zumal Windows 11 wirkt auf den ersten Blick wie ein KDE Breeze und einer zentrierten App Ansicht.

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Aber in der Beta gibt es entsprechend eine Dinge welche sich gemausert / gebessert haben, andere Dinge jedoch völlig unnötig, keinem nutzen oder gar eine Verschlimmbesserung. Aber rein und an sich wirkt es wie ein verspielteres Windows 10 mit abgerundeten Ecken.

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@ChaosLeopard

KDE Plasma ist eine echt interessante Distro welche ich bloß angebrochen genutzt habe.

Die Benutzeroberfläche KDE sagt mir mit Gnome, Cinnamon mitunter am meisten zu.

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@AnimeLOL

Genau!

Multiboot. Um genau zu sehen 3 Festplatten. Jeweils mit Windows, macOS und Linux. Oder Linux auf einer externen Festplatte. Wofür Linux genau genutzt wird, kann ich aber nicht sagen. Sind wahrscheinlich auch Bastler.

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@ChaosLeopard

3 Partitionen hätten es auch getan, aber Separieren ist auch kein Problem.

Linux eignet sich auch perfekt zum Basteln wenn auch nicht ausschließlich, gibt jedoch Distros welche sich explizit an solche richten und die Installation via Wiki geführt wird. :p

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Multi-Boot mit ...

Hey,

ich nutze hauptsächlich MS Windows 10 Pro für den alltäglichen gebrauch. Zudem nutze ich aber auch Manjaro (Linux Distribution basierend auf Arch) zum programmieren. Ich habe vorher auch einige andere Distributionen genutzt, finde Manjaro aber einfach am schönsten und generell besser als Debian basierte Systeme, zumindest für den lokalen PC. Für Server nutze ich größtenteils Debian.

Mfg Jannick (L1nd)

Das Klingt nach einer interessanten Mischung.

Aber wie kam die Entscheidung zu stande rein fürs Programmieren eine Distro aufs System zu spielen ?

Und die Frage bei Debian und Servern brauche ich wohl nicht stellen, ist wohl das absolute gegenstück zu Manjaro Arch und deren Rolling Releases.

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@AnimeLOL

Die Entscheidung ein Linux zum programmieren zu nutzen kam einfach daher, da dieses meiner Meinung nach einfach viel programmiererfreundlicher ist, als Windows.

Debian als Server-Distribution hat sich für mich einfach so ergeben, ist glaub ich auch die am meist verbreitete Distribution für Server.

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GNU/Linux

Mint, Manjaro und Raspberry OS zu Hause, Debian auf der Arbeit.

Wieso nutzt ihr das Betriebssystem welches derzeitig verwendung findet ?

Ich mag freie Software und verdiende damit sogar mein Geld.

Wie lange wird es denn bereits genutzt (sofern bekannt) ?

Ca. 20 jahre.

Erfahrungen mit anderen Systemen (welche)?

Etwas Erfahrung mit Windows (Desktop und Serversysteme)

Was zeichnet eurer Meinung nach dieses aus ?

Flexibilität und Freiheit, gute konfigurierbarkeit, exzellente Dokumentation im Netz

Welchen Personen oder Gruppen würdet ihr dieses Empfehlen oder gar von abraten?

Empfehlen: Jedem der üblicherweise nicht viel mehr als Office, E-Mail, Browser, Mediaplayer und weitere Desktop-Standardprogramme nutzt. Jedem, der beim Betriebssystem auch mal richtig unter die Haube gucken möchte. Jedem, der gern was neues Ausprobiert. Jedem, der Wert auf Sicherheit, Stabilität und Dateschutz legt.

Abraten: Hardcore-Gamer.

An welchem System wird es genutzt (Modell / Komponenten)?

Desktop-PC, diverse Notebooks, Raspberry.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung
GNU/Linux
  1. Es ist sicherer, anonymer und vielseitiger als Windows und andere Systeme und komme mit Linux am besten klar. Außerdem mag ich Tux den Pinguin.
  2. ca. 2 Jahre
  3. Hatte immer Windows benutzt, da es einfach der Standard ist und schon vor installiert war, jedoch schlechte Erfahrungen, da sich bestimmte Treiber nicht installieren wollte, manche haben nicht funktioniert und es gab meist BSOD und mein PC wurde sehr heiß.
  4. Linux ist sehr vielseitig man kann alles am aussehen und so ändern wie man will. Es ist sehr benutzerfreundlich und es gibt ne gute Community die sich auch gegenseitig hilft. Es gibt für Fortgeschrittene Linux nutzer die sich mit Technik auskennen und für Anfänger etwas. Gaming ist leider nicht so gut auf Linux da manche Spiele nicht unterstützt sind, jedoch kann man mit wine bestimmte spiele und programme für windows zum laufen bringen und auf steam gibts auch Spiele für Linux. Am Anfang ist es, finde ich, ein bisschen kompliziert wenn man auf probleme stößt, aber es gibt genug Anleitungen, Wikis und Foren wo man dann Hilfe bekommt. Linux läuft auch gut auf alte PCs die mit Windows nicht so gut zurecht kommen.
  5. Die Sicherheit, Privatssphäre und die vielen Anpassungsmöglichkeiten.
  6. Für jeden der will.
  7. Auf Acer Aspire 5940G

Interessant, bei mir dürfte es auch entsprechend die selben Standpunkte absetzen, zumal das Maskottchen Tux echt knuffig ist. :D

Random Crashes, Komplikationen, BSOD und sonstige Fehler habe ich auch schon oft erlebt, aber noch nie so oft in einem vergleichsweise fehlerbehaftetem System wie Windows 10, welche mich wohl ober übel notgedrungen zum Umstieg oder Linux ausprobieren bewegt hat. Das war wohl bestimmung das System für mich zu entdecken, wenn es indirekt aus freiwilliger Basis stattfand. :D

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Microsoft Windows

Vorteil: es ist besonders billig zu haben

Es ist recht umfangreich für die Basis Aufgaben ausreichend.

Nachteil es ist ziemlich kompliziert und bedarf vielen Einstellungen.

Ich hatte auch schon Apple. Das ist einfacher zu bedienen. Aber seltener und gibt oft Kompatibilitätsprobleme mit anderen Programmen. Windows ist sehr weit verbreitet und man kann leicht googeln wenn es Probleme gibt und Lösung finden.

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