Religiös und lgbtq geht das?

13 Antworten

Ja. Du kannst alles sein und leben was du willst. Wenn eine Religion so etwas ausschließt, ist sie nicht von Gott (Kosmos, göttliche Kraft, egal wie man es benennt) . Gott hat alles geschaffen und so auch LGBs. Wieso sollte er sie dann nicht lieben. Bei Trans und queer bin ich mir weniger sicher, da ich das als sehr stark von Menschen "gemacht ", gepuscht sehe, vieles ist einfach ein Fetisch oder ähnliches, echte Transgender gibt es nicht so viele, für die trifft das o.g. natürlich auch zu. Die anderen sind tlw psychisch krank und bräuchten Hilfe. Oder sie sind einfach gnadenlos egoistisch, narzisstisch und auf Selbstdarstellung und Aufmerksamkeit aus. Das würde dann für mich nicht so gut mit einer spirituellen Ausricjtung zusammenpassen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – lesbisch, früher aktiv in der community
Ich glaube schon man sucht aus ob man lgbtq ist odrr nicht

Das ist wie: Schwarze suchen sich aus, ob sie schwarz sind.

Naja, wenig überraschend. Wissenschaft ist der natürliche Feind von religiösen Fundamentalisten.

Religiös und lgbtq geht das?

Ja, das geht.

Diese christliche Denominationen, darunter alle evangelischen Landeskirchen Deutschlands, bieten eine gleichgeschlechtliche Segnung und/oder Trauung an:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Segnung_und_Trauung_gleichgeschlechtlicher_Paare

Im Judentum haben nur orthodoxe Juden ein echtes Problem mit Homosexualität.

Im Islam ist kein Madhhab (Rechtsschule) LGBT-freundlich. ZB die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee ist eine Ausnahmeerscheinung.

Im Buddhismus ist der westliche Buddhismus für gewöhnlich LGBT-freundlich (zB der Dalai Lama dagegen):

western Buddhism is often relatively gay-friendly, especially since the 1990s.

https://en.wikipedia.org/wiki/Buddhism_and_sexual_orientation#LGBTQ+_people_in_later_traditions

Im Neopaganismus ist LGBT oft auch kein Problem.

Einige hinduistische Schriften beschreiben Homosexualität als natürlich, das Kamasutra kennt gleichgeschlechtliche Beziehungen. Die Veden verbieten Homosexualität nicht und einige Götter kann man als genderfluid beschreiben. Homophobe Hindus gibt es aber trotzdem.

Du kannst religiös sein und lgbtq... aber bedenke was es dir dann bringen soll. Jesus ist nicht gestorben, damit wir religiös sind, sondern damit wir ihm nachfolgen und mit Gott versöhnt werden. In keiner Welt führen religiöse Praktiken zu dem selben Ergebnis. Das wäre so, als ob jemand blindes dem schützeverein beitritt. Lies die Bibel bevor du verwirrende und irreführende Antworten von Menschen bekommst. Gott liebt dich und möchte das beste für dich als frag ihn im Gebet und lies sein Wort, aufdass er dir antwortet.

sondern damit wir ihm nachfolgen

und das ist Religion.

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@Mayahuel

Religion bedeutet ein sorgfältiges beachten von Vorschriften und ist oft mit Druck und Zwang verbunden... Nachfolge Jesu bedeutet aus Liebe das zu tun, was er uns aufs Herz legt. Anders als in der Religion ist hierfür ja eine lebendige Beziehung mit Ihm nötig. LG

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@Manuel166

> Jesu bedeutet aus Liebe das zu tun, was er uns aufs Herz legt.

Jesus hat über LGBT kein Wort gesagt.

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@Mayahuel

Es gibt sehr viele aktuelle Dinge, zu denen er sich nicht wörtlich geäußert hat... dennoch gibt das Wort deutlich Aufschluss darüber. Prüft alles und das gute behaltet heisst es in der Schrift. Wenn wir etwas tun, dann weil wir gezeigt bekommen, dass es dem Gott gefällt, welcher es gut mit uns meint. Bei Religion reicht es zu irgendeiner menschlichen Authorität zu rennen und sich alle vorkauen zu lassen.

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@Manuel166
dennoch gibt das Wort deutlich Aufschluss darüber.

Das gilt auch für Sklaverei.

Jesus verurteilt Sklaverei nicht, obwohl das jüdische, als auch das römische Recht Sklaverei explizit erlaubt.

Die Verurteilung von Sklaverei ist unbiblische Zeitgeist-Moral.

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@Mayahuel

das weicht irgendwie vom thema ab... Jesus gebietet seinen nächsten wie sich selbst zu lieben und wer das tut wird auch keine menschenverachtende sklaverei praktizieren. Übrigens ist Sklaverei nicht immer gleich Menschenraub gleichzusetzen. Knecht zu sein war damals keine schlechte sache unter einem guten Herren und sicherlich eine willkommene Alternative zum verhungern (so ganz ohne sozialsystem)

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@Manuel166
und wer das tut wird auch keine menschenverachtende sklaverei praktizieren.

Solltest du Paulus erzählen.

Paulus meint, christliche Sklaven sollen ihren christlichen Herren besonders eifrig dienen, und ihnen nicht böse sein, dass sie Sklavenherren sind:

1 Alle, die als Sklaven unter dem Joch sind, sollen ihre Herren aller Ehre wert halten, damit nicht gegen den Namen Gottes und die Lehre gelästert werde.
2 Welche aber gläubige Herren haben, sollen diese nicht verachten, weil sie Brüder sind, sondern sollen ihnen umso mehr dienstbar sein, weil sie gläubig und geliebt sind und sich bemühen, Gutes zu tun.

https://www.bibleserver.com/LUT.ELB/1.Timotheus6%2C1

Das Alte Testament kennt Nächstenliebe:

 18 An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der HERR.

https://www.bibleserver.com/EU/3.Mose19%2C18

Und diese Nächstenliebe erlaubt dem Vater, seine Tochter als Sklavin zu verkaufen:

 7 Verkauft jemand seine Tochter als Sklavin, so darf sie nicht freigelassen werden wie die Sklaven.

https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose21%2C7

 Übrigens ist Sklaverei nicht immer gleich Menschenraub gleichzusetzen.

In 4. Mose 31,17-18 gibt es weibliche Jungfrauen als Belohnung für die tapferen Krieger (alle anderen Menschen sollen laut JHWH getötet werden):

18 Aber alle Kinder, alle Mädchen[5], die den Beischlaf eines Mannes nicht gekannt haben, lasst für euch am Leben!

https://www.bibleserver.com/ELB/4.Mose31%2C17-18

Man musste alle Menschen abschlachten, bis auf Jungfrauen. Und diese als Beute bzw Sexsklavin nehmen.

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@Mayahuel

Die meissten Stellen kenne ich. Hast du das selbst nachgelesen ?

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@Mayahuel

Dann brauche ich dir nichts weiter erklären ... Du hast die Worte gelesen also glaube und kehre um . Es gibt höheres im Leben als das Zufriedenstellen der sexuellen Neigungen. Das fordert Vertrauen ... ich weiss aber Jesus ist es Wert!

Gottes Segen

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@Manuel166

Natürlich kommt keine Widerlegung von dir :)

Keine Bibelstelle, die mich widerlegt. Nur Geschwafel.

 Du hast die Worte gelesen also glaube und kehre um .

Was soll ich mit einem Buch voller Mythologien? Und menschenverachtender Moral wie Sklaverei?

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@Mayahuel

Ich brauche dich nicht zu Wiederlegen. Habe viel mit Menschen deines Schlages zu tun und erachte diese Gefechte von Scheinargumentation allmählich für Zeitverschwendung.

Gerne nehme ich mor Zeit für Menschen, die wirklich die Wahrheit suchen.

Alles Gute dir

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@Manuel166
von Scheinargumentation

Ich zitiere die Bibel. Das nennst du Scheinargumentation?

Jeder, der hier mitliest, kann die Stellen selber in der Bibel nachlesen und überprüfen. Und kriegt mit, wie du keine Worte für diese menschenverachtende Moral hast.

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Natürlich geht das!

Jede gläubige Person sucht sich selbst aus, was sie in der heiligen Schrift wie interpretieren oder was sie daraus ableiten will. Niemand glaubt an jeden einzelnen Satz da drin, dann wäre die Gesellschaft ganz schön kaputt.

Rezo hat dazu ein Video gemacht (nur zum Christentum). In der Bibel steht zum Beispiel, dass man ungehorsame Kinder steinigen soll. Zeitgeist? Womöglich. Tut man das heute noch? Ist das moralisch in Ordnung? Wohl kaum. Wieso soll es bei LGBTQ+ anders sein?

Oder es steht geschrieben, dass Frauen Röcke/Kleider tragen müssen und Männer dürfen das nicht. Männer sollen kurze Haare haben, Frauen sollen lange Haare haben. Jesus selbst wird in einem Gewand / Kleid mit langen Haaren dargestellt.

Du siehst: Du kannst aus den Heiligen Schriften vieles ablesen, das intolerant ist. Du kannst das aber auch nicht ablesen und sehr tolerant sein und dich lieber auf die positiven Aspekte fokussieren.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Informiere mich gerne und bin für mehr Toleranz

Es kommt auf die Religion darauf an.

Islam? Sehr schwierig, weder weltanschaulich noch gesellschaftlich gut zu vereinbaren.

Judentum? Kenne ich mich ehrlich gesagt zu wenig aus, weltanschaulich wohl immer noch schwierig (Leviticus etc.), gesellschaftlich vielleicht etwas mehr akzeptiert. Ist allerdings davon abhängig, wie ernst man den Glauben nimmt.

Christentum? Ähnliche Situation wie beim Judentum. Gesellschaftlich z.T. akzeptiert, je nach Gemeinde/Kirche, aber beisst sich immer noch mit einer strengen Auslegung des Glaubens und der Bibel. Kann gut sein, dass du für gewisse Exponenten als "falscher Christ" giltst.

Im Buddhismus gibt es keine wirklich klare Antwort zur Frage, ob nicht-heterosexuelle Orientierungen "richtig" oder "falsch" sind, da es dort diese Kategorien nicht wie z.B. im Christentum gibt.

Hinduismus ist von den grossen Weltreligionen wohl diejenige, in der Homosexualität das grösste Ansehen hat. Dort ist es problemlos mit der Religion zu vereinbaren.

Natürlich gäbe es noch unzählige kleinere oder neuere Religionen, alle mit ihren eigenen Standpunkten zu dieser Frage, aber darauf einzugehen würde wohl den Rahmen sprengen. Meist findet man allerdings bei spezifischer Suche nach dieser Frage einen Standpunkt.