Akzeptiert ihr LGBTQ?

27 Antworten

Ich weiß, das es das gibt. Ich finde das weder gut noch schlecht.

Aber ich finde es schon komisch. Ich kann es nicht verstehen. Es ist ja von der Natur nicht so vorgesehen. Bei Tieren kommt das extrem selten vor. Aber bei Menschen kommt es vor. Und selbstverständlich akzeptiere ich das. Man kann es ja auch nicht ändern.

Es ist ja von der Natur nicht so vorgesehen.

Weil die Natur gar nichts vorsieht. Natur geschieht einfach. Da ist nichts, was lenkt oder etwas plant.

Im Übrigen ist Homosexualität durchaus kein Widerspruch zur Evolutionstheorie.

Bei Tieren kommt das extrem selten vor.

Stand heute ist homosexuelles Verhalten bei über 1000 verschiedenen Tierarten dokumentiert worden und zwar aus allen Verwandtschaftskreisen: Insekten, Fische, Vögel, Säugetiere einschließlich aller Menschenaffenarten.

Aber bei Menschen kommt es vor.

Man muss das Verhalten jeder Tierart ja auch gesondert betrachten. Selbst wenn der Mensch die einzige Art wäre, bei der Homosexualität vorkäme, wäre das ein für unsere Spezies normales Verhalten. Was bei einer Art "normal" ist, lässt sich nicht zwangsläufig auf andere Arten übertragen. Bei Bonobos, die ja zu unseren engsten Verwandten gehören, ist Pädophilie ein völlig normales Verhalten, sogar unter Verwandten. Du stimmst mir sicher zu, dass man das, nur weil es bei Bonobos so ist, nicht auf unsere Art übertragen kann. Vergleiche von Verhaltensweisen sind sicher ganz nützlich und sinnvoll, dennoch darf man die Einzigartigkeit jeder Spezies nie aus dem Blick verlieren.

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Ich selbst bin Homosexuell und würde mir widersprechen, wenn ich es nicht aktzeptieren würde. Kurz: Mir egal.

Was ich als Problem der Gesellschaft sehe ist, dass Heteros und teilweise Homosexuelle, die sich damit nicht befassen, Sexualität und Erotik gleich setzen und dann behaupten, dass CSD Paraden und die LGBTQ pervers seien, was aber zwei unterschiedliche Paar Schuhe sind. Hinzu kommt der extreme Feminismus, welcher wenig zu einem guten gesellschaftlichen Diskurs beiträgt.

Dass die CSD-Paraden etwas pervers sind, ist keine weltbewegende Neuigkeit. Ich finde es schade. Ohne den CSD würde es keine LGBTQ Szene geben, aber die LGBTQ Szene wird durch den CSD immer stärker auf ihr äußeres reduziert, wodurch sie sich gefühlt vom Rest der Gesellschaft (wieder) trennen will (?) – Ich finde feiern, protestieren und die Liebe ausleben in Ordnung, aber bitte nicht halbnackt.

Außerdem finde ich es nicht gut, wenn bereits im Kindergarten aktiv über Transgeschlechter aufgeklärt wird. Ich finde, dass das erst in der 4. bis 6. Klasse statt finden sollte.

Wie ihr seht habe ich sehr oft Ausdrücke wie z.B. ,,Ich finde" geschrieben. Es ist meine Meinung zu den heutigen wichtigsten Problemen der LGBTQ Szene, was vermutlich deine Frage genauer beantwortet :)

wenn bereits im Kindergarten aktiv über Transgeschlechter aufgeklärt wird.

Warum? Können Kinder im Kindergartenalter keine trans Personen sehen?

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@Mayahuel
aufgeklärt wird

Aufgeklärt wird ≠ sehen

Ich denke in dem Alter denkt man nicht an Sex oder daran welches Geschlecht man sich selbst zugehörig fühlt. Die Aufklärung ist in dem Alter zu früh und verwirrend. Es gehört eher in den Sexualinterricht rein. Oder wurde bei dir damals im Kindergarten etwas über Sex und Homosexualität beigebracht? Soweit ich mich an meine Zeit erinne; nein.

Wenn Transsexuelle Menschen mit Kindern arbeiten ist es auch nicht schlimm (habe ich außerdem nie behauptet), weil die Kinder es ja nicht wissen. Falls man in den Augen der Kinder ,,dazwischen" ist und sie einen fragen, ob man denn eine Frau oder ein Mann ist, beantwortet man diese Frage und das Thema ist gegessen. – Anders als Erwachsene sind Kinder nicht nachtragend, diskriminierend oder hinterfragen zu viele Dinge.

Da ich damals als im Kindergarten die gleiche Situation erlebt habe, da ich mir über das Geschlecht eines Erziehers unsicher war, kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass das die einzig vernünftige Antwort ist. – Was es wirklich war, weiß ich bis heute nicht.

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@Kiwi5ccc
 denkt man nicht an Sex

Kinder sind nicht asexuell. Und um den Geschlechtsakt geht es nicht.

Es reicht, Kindern zu erklären, dass heterosexuelle und homosexuelle Paare gibt. Und, dass das nicht pfui bäh ist.

 welches Geschlecht man sich selbst zugehörig fühlt.

Natürlich tun sie das.

in den Sexualinterricht rein

Trans hat damit fast nichts zu tun. Und Homosexualität kann man auch ohne Sex erklären.

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@Mayahuel
Kinder sind nicht asexuell

Ich habe nicht behauptet, dass Kinder asexuell sind (sag mir bitte, wo du das Interpretierst). In dem Alter macht man sich ledeglich keine großartigen Gedanken über Gefühle dieser Art.

Und um den Geschlechtsakt geht es nicht.

Das habe ich auch nie behauptet.

Es reicht, Kindern zu erklären, dass heterosexuelle und homosexuelle Paare gibt. Und, dass das nicht pfui bäh ist.

In meinem Kommentar steht ausdrücklich ,,Transsexualität" bzw. Transgeschlechteraufklärung und nicht Homosexuelle Beziehungen oder die LGBTQ-Szene allgemein. Da ich keinen Mehrwert darin sehe, es dir nochmal zu erklären, verweise ich dich auf meinen vorherigen Kommentar.

Falls du dir unter Transsexualität nichts vorstellen kannst, empfehle ich es dir es zu googlen.

Du hast in diesem Abschnitt genau das beantwortet, was ich in meiner Ursprünglichen Antwort (indirekt) behauptet habe.

Natürlich tun sie das

Das ist im Kontext zu Transsexualität, dass Kinder es missverstehen könnten und sich ungewollt in eine andere Richtung entwickeln. – Z.B. Nur weil ein Junge mit einer Barbie spielt, macht es ihn nicht zum Mädchen, was ihn beunruhigen könnte, da wir als Gesellschaft und auch die Kinder die typischen Rollenbilder im Kopf haben.

Eventuell würden sich einige Cis*-Kinder mit diesem Wissen sogar in die Extremen entwickeln, um sich deutlich vom anderen Geschlecht zu unterscheiden. – Meine persönliche Vermutung.

Ich selbst bin ja schwul und ich habe als Kind jede Menge Dinge gemacht, die normale Jungs damals nicht gemacht haben. Hätte man mir im Alter von 6 erklärt, dass es Transsexuelle Menschen gibt, hätte es mich extrem in meiner Persönlichkeit verunsichert.

* Menschen, die sich mit ihrem biologischem Geschlecht identifizieren.

Trans hat damit fast nichts zu tun. Und Homosexualität kann man auch ohne Sex erklären.

Trans hat sehr wohl was mit dem Sexualinterricht zu tun. Es ist nicht unüblich, dass es in manchen Familien ein Tabu-Thema ist, über solche Themen zu sprechen. Umso wichtiger ist es, auch um unter anderen Diskriminierung und Hass vorzubeugen, es kurz vor der Pubertät beizubringen, dass es in Ordnung ist, wenn man sich nicht mit dem biologischen Geschlecht identifiziert.

Wenn Transsexualität deiner Meinung nach nicht in das Sexualinterricht der 4-6 Klasse gehört, wie sollten dann deiner Asicht nach junge Pubertierende, die sich nicht als Cis identifizieren, es erfahren? Wenn die Familienhamronie stimmt, kann man schon vor der Pubertät in den Körper eingreifen. Viele Transsexuelle Menschen hätten sich diese Aufklärung und Unterstützung in dem Alter gewünscht und fordern es seit einer Ewigkeit auf, dass darüber in der Schule gesprochen wird.

Aufklärung ist wichtig, aber zum richtigen Zeitpunkt. Ich habe das in meiner ersten Antwort, dass ich die Aufklärung über Transsexualität in Kindergärten zu früh finde (nicht Homos oder die LGBTQ allg), deutlich zur Kenntnis gebracht.

Ich empfehle dir dringend eine Auffrischung der Deutschkenntnisse und LGBTQ Gruppe, insbesondere was Transsexuelle Menschen überhaupt sind, bevor man hier mit Halbwissen schwach argumentiert. Anbei wäre es sinnvoll, wenn du dich mit der Thematik etwas mehr befasst, denn Aufklärung allein reicht leider nicht.

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@Kiwi5ccc
Nur weil ein Junge mit einer Barbie spielt, macht es ihn nicht zum Mädchen,

Richtig.

 Hätte man mir im Alter von 6 erklärt, dass es Transsexuelle Menschen gibt, hätte es mich extrem in meiner Persönlichkeit verunsichert.

Dann sollte man Kindern die Existenz verschweigen?

dass Kinder es missverstehen könnten und sich ungewollt in eine andere Richtung entwickeln.

Sollte man die Existenz von Homosexuellen verschweigen? Sie könnten ungewollt in eine andere Richtung sich entwickeln?

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@Mayahuel

Was bringt es denn Kinder mit sowas zu verwirren Kinder sollten einfach eine unbeschwerte Kindheit ohne sowas haben. Wenn ein Kind fragt kann man es ihm kurz erklären (das es auch Männer gibt die sich Lieben) aber Transsexualität ist in dem Alter überhaupt nicht wichtig bzw. es spielt keine wichtige Rolle und dazu gibt es nicht viele Transsexuelle Personen im Schnitt(echte) deswegen ist es nicht wichtig Kinder in dem Alter über sowas aufzuklären.

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@ghgh1234
sollten einfach eine unbeschwerte Kindheit

die Erwähnung von trans Personen verhindert also eine unbeschwerte Kindheit? Ja?

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@Mayahuel

Es tut mir leid, wenn ich mich jetzt im Ton vergriffen werde, aber du bist echt nicht die hellste Kerze. Lies dir folgende zwei Zitate von mir und dem anderen User gut und gründlich durch:

Ich habe das in meiner ersten Antwort, dass ich die Aufklärung über Transsexualität in Kindergärten zu früh finde (nicht Homos oder die LGBTQ allg), deutlich zur Kenntnis gebracht.
... deswegen ist es nicht wichtig Kinder in dem Alter über sowas aufzuklären

Fertig? Lies es dir nochmal gründlich durch. Auch gemacht? Dann analysier jetzt erstmal diese zwei Zitate einzelnd bis ins Detail. Was ist die Botschaft? Was wollen uns diese zwei Zitate hier genau sagen? – Gründlich überlegt? Gut.

Und jetzt sagst du mir bitte, wo genau du ,,die Erwähnung ... " interpretiert hast. An welcher Stelle hast du in den beiden Zitaten das Wort ,,Erwähnung" gelesen und interpretiert? Wie kommst du darauf? Wo steht dieses Wort ,,Erwähnung"?!

Ich finde es erbärmlich, unmöglich und traurig, dass man nicht in der Lage ist Kommentare richtig zu lesen und zu interpretieren, obwohl zahlreiche Argumente und Beispiele genannt wurden. Der Oberknüller ist der, dass du dir Zitate ausdenkst und falsch aussagst.

Das ist keine normale, sachlich gesunde Diskussion, sondern asozial.

Falls du geistig eingeschränkt bist, um das alles hier zu verstehen, dann tut es mir leid und ich nehme es zurück. Ansonsten ist das hier die mit Abstand dümmste Diskussion, die ich je im Internet erlebt habe. Allgemein in meinem Leben.

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@Kiwi5ccc
die Erwähnung von trans Personen verhindert also eine unbeschwerte Kindheit? Ja?

du hast die Frage nicht beantwortet.

Kontext ist dein:

sollten einfach eine unbeschwerte Kindheit
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@Mayahuel

Genau, bei mir war als ich klein war LBGTQ ein Erwachsenen Thema. Aber natürlich war Hetero liebe komplett ansprechbar. Logik = 0

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Es interessiert mich nicht.

Es interessiert mich auch nicht ob jemand LGBTQ- bzw Regenbogen-farben oder Gothic- oder meinetwegen Western- Klamotten trägt.

Es ist mir auch egal welche Fahne (serbische, kroatische, die von Ferrari, Bayern München oder welche sonst noch) die Person am Balkon, Kleingarten oder wo auch immer hängen hat

Ist mir egal, welche Sexualität oder Identität meine Mitmenschen haben, das kann jeder halten, wie er/sie es für richtig hält und das hat ja mit mir auch nichts zu tun. Jede/r hat die Freiheit, zu lieben, wen immer er/sie möchte!

Ich Akzeptiere jeden egal welche Sexuelle Orientierung, Hautfarbe, Gender oder Herkunft er hat, solange er mich auch Akzeptiert für das was ich bin habe ich kein Problem mit anderen, und ich habe gerne andere LGBT+ Freunde. :)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – bin selbst Radqueer, Transage und Map 🏳️‍🌈