Hi, biologisch gesehen war die Frau vor dem Mann da

Nein. Die beiden biologischen Geschlechter entstanden gleichzeitig. Die Evolution der Geschlechter erfolgte durch disruptive Selektion.

Davon unterscheiden muss man das System der Geschlechtsbestimmung durch Geschlechtschromosomen. Hier entstand das Y-Chromosom tatsächlich wohl aus dem X-Chromosom. Das war aber schon beim Vorfahren aller Säugetiere der Fall, nicht erst bei Mann und Frau. Auch wird es dennoch schon davor männliche und weibliche Individuen gegeben haben. Das Geschlecht wurde dann eben noch nicht durch Geschlechtschromosomen festgelegt.

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Nein.

Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, dass der Schlüssel zur Geburtenkontrolle nicht in irgendwelchen staatlich verordneten Plänen liegen kann. Die Ein-Kind-Politik Chinas ist z. B. gnadenlos gescheitert.

Schauen wir uns die demographische Entwicklung an, sind die Mittel, um das Problem der Überbevölkerung zu bewältigen, eine gerechtere Verteilung des Wohlstands, und Zugang zu kostenfreien Bildungsangeboten und Gleichstellung der Geschlechter. In westlichen Industrienationen sind die Geburtenzahlen in den vergangenen Jahrzehnten stark gesunken. Würden die Menschen z. B. in afrikanischen Entwicklungsländern ebenfalls Zugang zu Bildung erhalten und am Reichtum beteiligt, gingen auch dort die Geburten zurück.

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Ein Gen ist in seiner einfachsten Definition ein Abschnitt in der Erbsubstanz, der eine Information codiert.

In seiner klassischen Form ist ein Gen ein Abschnitt auf der DNA, der für ein bestimmtes Protein codiert, d. h. die Information darüber enthält, aus welchen Bausteinen (Aminosäuren) ein Protein zusammengesetzt wird und in welcher Reihenfolge. Da unser Genom in Form von Chromosomen organisiert ist, wird ein Gen im klassischen Sinn als jener Abschnitt eines Chromosoms verstanden, der für ein bestimmtes Protein codiert. Ein Gen kann dabei in verschiedenen Varianten, Allele genannt, vorliegen, die jeweils unterschiedliche Phänotypen (das äußere Erscheinungsbild) hervorbringen. Neue Allele entstehen durch Veränderung der DNA-Sequenz (Mutation).

Neuere Definitionen berücksichtigen, dass diese klassische Definition nicht weit genug geht. Richard Dawkins spricht in diesem Zusammenhang von einem erweiterten Phänotyp und meint damit, dass man nicht nur die phänotypisch sichtbaren Auswirkungen eines Gens, sondern alle seine Wirkungen des Gens berücksichtigen muss. Ein Gen kann sich z. B. nicht nur auf den morphologischen Phänotyp auswirken, sondern z. B. auch auf das Verhalten. Die verschiedenen Allele eines Gens können z. B. phänotypisch wirken, indem ihre Genprodukte helle oder dunkle Haarfarbe erzeugen. Genauso können Allele aber auch unterschiedliches Verhalten auslösen. Ein bestimmtes Allel kann z. B. dazu führen, dass ein Individuum etwas risikofreudiger ist. Neuere Definitionen eines Gens definieren deshalb ein Gen viel allgemeiner in der oben genannten Art und Weise. Ein Gen ist ein Abschnitt, der irgendeine Information enthält, nicht zwangsläufig nur für ein Protein.

Beim Menschen sind durch das Human Genome Project etwa 22 000 Gene entdeckt worden. Damit sibd die proteincodierenden Gene gemeint. Man schätzt, dass das menschliche Genom noch einmal etwa genauso viele Gene enthält, die nicht proteincodierend sind.

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Dazu gucken wir uns zunächst die Evolution der Zelle, im Sinne was eine Zelle lebenswert macht, an.

Nun ja, das ist doch selbsterklärend. Die Frage zielt darauf ab, was eine Zelle von einem nicht lebenden Gegenstand unterscheidet, weshalb also eine Zelle ein Lebewesen ist, ein Kieselstein z. B. aber nicht.

Dazu gehört eben u. a. auch ein eigener Stoffwechsel. Deshalb sind z. B. Viren, obwohl sie genau wie "echtes" Leben auf der Erde auf DNA/RNA basieren und evolvieren, keine Lebewesen, denn sie haben keinen eigenen Stoffwechsel und sie können sich nicht ohne Wirtszelle vermehren (Fortpflanzung ist eine weitere Eigenschaft des Lebens).

Wenn es um die Evolution des Stoffwechsels geht, muss man sich natürlich auch fragen, wie erste Zellen entstanden sind und wie deren Stoffwechsel wohl aussah. Welche biochemischen Reaktionen nutzten sie zur Energiegewinnung? Welche Energiequelle zapften sie an?

Zum Stoffwechsel gehört dann natürlich auch die Entstehung der Zellorganellen und hier im Besonderen die Herkunft der Mitochondrien und Plastiden (Chloroplasten), die sog. Endosymbiontentheorie.

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Die Evolution kennt keine Weiterentwicklung. Sie ist ein durch und durch ungelenkter, planloser Prozess und somit gibt es auch keinen Trend hin zu einer Höherentwicklung.

Was in der Evolution zählt, ist immer nur die Anpassung an die aktuelle Umwelt und an die eigene ökologische Nische. Für unsere Vorfahren war es ein Vorteil, in Gruppen zu leben, eine Sprache zu entwickeln, Werkzeuge zu gebrauchen, den Umgang mit Feuer zu lernen, Sexualität auf eine neue Art zu nutzen und auf zwei Beinen zu gehen. All das ist aber nicht passiert, weil es so vorherbestimmt war, es war einfach ein glücklicher Zufall.

Könnte man das Rad der Zeit zurück drehen und die Evolution noch einmal von Anfang an neu starten, würde nicht wieder dasselbe Ergebnis herauskommen. Du könntest die Evolution millionenfach neu starten - jedes Mal wäre das Ergebnis anders, einzigartig und zufallsbestimmt. Unsere Spezies würde bei keinem dieser Neustarts noch einmal herauskommen. Vielleicht käme ein anderes, uns recht ähnliches Ergebnis dabei heraus, aber noch mal exakt dasselbe? Nein.

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Und was meint man mit „gleichwarmen“ Tierarten?

Homoiotherm oder gleichwarm bedeutet, dass die Körpertemperatur eines Tieres immer gleich ist. Als Synonym wird oft auch das Wort warmblütig genutzt. Das Gegenteil von Homoiothermie ist Poikilothermie, damit sind wechselwarme Tiere gemeint, deren Körpertemperatur sehr stark schwanken kann.

Als gleichwarm gelten die Säuger und die Vögel, während Fische, Amphibien und Kriechtiere als wechselwarm gelten. Das ist aber nicht ganz richtig. In der Tiefsee z. B. sind die Temperaturen stets konstant, deshalb hat auch ein eigentlich wechselwarmer Fisch dort immer die gleiche Körpertemperatur, ist also gleichwarm. Umgekehrt müssen Säuger und Vögel nicht immer die gleiche Temperatur haben. Tiere, die Winterschlaf halten, senken z. B. ihre Temperatur stark ab, teilweise sogar unter den Gefrierpunkt. Andere Tiere senken jede Nacht ihre Stoffwechselaktivität herab, z. B. Kolibris und Mausmakis, sie fallen in einen Torpor. Auch unsere Körpertemperatur sinkt nachts beim Schlafen um wenige Grad ab.

Es ist deshalb besser, nicht nach der Art der Temperaturkonstanz zu unterscheiden, sondern nach der Art und Weise, woher die Körperwärme kommt und wie sie reguliert wird. Dabei kann man differenzieren zwischen Endothermie und Ektothermie. Endotherme Tiere wie Säuger und Vögel ("Warmblüter") erzeugen ihre Körperwärme durch ihren eigenen Stoffwechsel von innen heraus. Sie halten ihre Temperatur meist (Ausnahmen s. o.) innerhalb eines engen Rahmens konstant. Beim Menschen beträgt sie z. B. unabhängig von den Außentemperaturen zwischen 36 und 37 °C. Bei Vögeln liegt sie meist etwas höher bei 41 bis 42 °C. Wichtig: es geht dabei um die Körperkerntemperatur. Die Temperatur z. B. unserer Hände und Füße kann deutlich schwanken. Ektotherme Tiere beziehen ihre Körperwärme von außen. Ihre Temperatur ist deshalb von der Umgebung abhängig. Wenn sie sich aufheizen wollen, behmen sie z. B. ein Sonnenbad. Zur Abkühlung suchen sie Schattenplätze auf. Manche Tiere können ihre Körpertemperatur auch durch Wechsel der Farbe berinflussen, z. B. Chamäleons. Wollen sie sich aufwärmen, ist ihr Körper kräftiger gefärbt, wollen sie sich weniger aufheizen, werden sie heller. Dunkle Farben absorbieren mehr Sonnenstrahlung, helle reflektieren sie besser - den Ubterschied spürst du, wenn du in der Sonne abwechselnd ein schwarzes und ein weißes T-Shirt trägst.

Die globale Temperatur - Unterschiede haben zu einer morphologischen Angepasstheit von homoiothermen (gleichwarmen) Tierarten geführt.“
Was bedeutet das?

Gleichwarme Tiere halten wie gesagt ihre Körpertemperatur konstant. Sie sind deshalb von der Umgebungstemperatur unabhängig und können ganzjährig aktiv sein. Je nach den klimatischen Bedingungen erfordert das aber verschiedene Anpassungen.

In kalten Klimazonen, z. B. in der Arktis und der Antarktis steht vorwiegend die Minimierung der Wärmeverluste im Vordergrund. Um nicht auszukühlen, schützen sich die Tiere mit einem isolierenden Kleid aus Federn oder Haaren, auch eine dicke Fettschicht unter der Haut wirkt isolierend. Eine Rolle spielen auch die Körpergröße und die Körperform. Tiere in kalten Klimazonen sind meist größer als ihre Verwandten in wärmeren Gefilden (Bergmannsche Regel) und haben kleinere Körperanhänge (Ohren, Gliedmaßen) als tropische Verwandte (Allensche Regel).

Tuere, die in warmen Klimazonen leben, haben oft das gegenteilige Problem. Sie müssen überschüssige Wärme abgeben, anderenfalls droht eine Überhitzung. Die Abgabe überschüssiger Wärme kann durch große Körperanhänge wie z. B. große Ohren (Wüstenfuchs) und kleine Körpergröße verbessert werden (auch hier wieder Bergmannsche und Allensche Regel). Überschüssige Wärme kann auch abgegeben werden durch Verdunstungskälte. Viele Tiere hecheln deshalb, manche wie der Mensch oder Pferde schwitzen, um sich abzukühlen und Känguruhs belecken ihre Pfoten mit Speichel. Auch durch ihr Verhalten können Tiere ihre Körpertemperatur beeinflussen, indem sie Schattenplätze suchen oder kühlende Bäder nehmen.

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Sex ist dann sinnvoll, wenn man sich dazu bereit fühlt. Manche sind es schon mit 14 und dann spricht nichts dagegen, wenn sie auch schon miteinander Sex haben, solange sie dabei auf die richtige Verhütung achten. Nicht alle fühlen sich mit 14 aber schon bereit für ihr erstes Mal und dann ist es völlig in Ordnung, damit noch zu warten. Es gibt kein Alter, ab dem man sein erstes Mal gehabt haben muss.

Rein biologisch können Mädchen schwanger werden, sobald sie ihren ersten Eisprung hatten. Aber nicht nur deshalb ist es wichtig zu verhüten, auch vor Geschlechtskrankheiten sollte man sich schützen. Daher ist Verhütung ein Thema, das von allen ernst genommen werden und angesprochen werden sollte, nicht nur von heterosexuellen Paaren, sondern auch allen, die gleichgeschlechtlichen Sex haben möchten.

Wenn ein Mädchen mit 14 Jahren doch schwanger wird, gilt das als Risikoschwangerschaft. Der Körper ist in dem Alter noch nicht vollständig entwickelt. Die Plazenta kann noch nicht in der Lage sein, den Fetus ausreichend zu versorgen mit Nährstoffen und Sauerstoff, deshalb ist das Risiko von Fehl- oder Frühgeburten höher als bei einer Nichtrisikoschwangerschaft. Oft ist auch das Geburtsgewicht des Neugeborenen etwas niedriger als im Durchschnitt. Es ist darum wichtig, sich regelmäßiger von seiner Frauenärztin untersuchen zu lassen. Eventuell kann auch ein Kaiserschnitt notwendig werden, weil das Becken noch nicht komplett entwickelt und der Geburtskanal zu eng für eine natürliche Geburt ist.

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Probier es doch einfach aus, schließlich ist daran nichts Verwerfliches.

In der Pubertät probieren viele sich aus. Manche stellen fest, dass es nichts für sie ist, andere bleiben dabei.

Wenn du übrigens wirklich bi sein solltest, dann ist das eben so und geht nicht weg. Du warst dann schon immer bi und wirst es immer sein.

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Ja

Das Leben ist durch Zufall entstanden. Das ist die einzige plausible Erklärung, die wir mit den Beobachtungen in der Natur vereinbaren können.

Es braucht keinen intelligenten Gestalter, um höchst komplexe Dinge entstehen zu lassen, keinen Plan. Auch der Zufall kann hochkomplexe Gebilde hervorbringen. Schau dir hierzu dieses Bild an:

(Quelle: Wikimedia.org)

Das ist die Sagrada Familia, eine Kirche in Barcelona. Entworfen und geplant wurde sie von Antoni Gaudí.

Und nun dieses Bild, das der Evolutionsbiologe Richard Dawkins auf Twitter gepostet hat:

(Quelle: R. Dawkins, Twitter)

Es zeigt einen Termitenbau. Fällt dir die Ähnlichkeit auf? Der Termitenbau ist im Unterschied zur Sagrada Familia aber nicht anhand eines Plans entstanden. Er entstand, ohne dass auch nur eine einzige Termite einen Plan davon im Kopf hatte, wie der fertige Bau aussehen soll.

Es gibt noch weitere Beispiele dafür, wie in der Natur hochkomplexe Dinge entstehen können, ohne dass es dafür eines Planes oder eines intelligenten Designers bedarf.

Schau dir dazu noch ein Bild an:

(Quelle: Wikimedia.org)

Es zeigt ein Modell des Enzyms Triosephosphatisomerase, das an der Glykolyse (Abbau von Traubenzucker) ganz wesentlich beteiligt ist. Enzyme sind Proteine, die nur dann richtig funktionieren, wenn sie die zum Substrat passende perfekte räumliche Struktur besitzen. Die DNA enthält aber lediglich die Information über die Abfolge der einzelnen Bausteine (Aminosäuren) eines Proteins. Wie die Kette aus Aminosäuren sich falten soll, wird in der DNA nicht gespeichert. Wie entsteht nun die räumliche Struktur? Ganz einfach: von selbst! Die Kette faltet sich ganz automatisch von alleine an den richtigen Stellen. Man nennt das Selbstorganisation. Manchmal helfen bestimmte Proteine (Chaperone) beim Falten, aber hauptsächlich ergibt sich die Struktur im Raum von allein aufgrund der wechselwirkenden Kräfte zwischen den Aminosäuren (manche stoßen sich ab, andere ziehen sich an).

Selbst in der unbelebten Natur begegnet uns Selbstorganisation, etwa bei der Bildung von Kristallen. Kristalle bilden höchst komplexe Strukturen von ganz allein, z. B. Eiskristalle. Sie sind immer sechszackig, aber jeder Eiskristall ist einzigartig. Niemand baut den Eiskristall, er wächst von ganz allein - Grubdlage dafür ist nur, dass die Verknüpfung der einzelnen Atome im Kristallgitter nur über genau definierte Winkel möglich ist.

All diese Beispiele zeigen, dass es möglich ist, dass hochkomplexe Dinge allein durch Zufall entstehen.

Evolutionsleugner behaupten oft, dass es aber sehr unwahrscheinlich sei, dass das Leben oder ein lebensfreundliches Universum einfach so entstanden wäre. Und dabei meinen sie mit "unwahrscheinlich" eigentlich "unmöglich". Sie schlussfolgern daraus, nur ein intelligenter Schöpfer könne das Universum erschaffen haben, doch übersehen sie dabei zwei Dinge:

  1. "Unwahrscheinlich" ist eben nicht exakt dasselbe wie "unmöglich". Die Wahrscheinlichkeit im Lotto zu gewinnen, liegt bei 1:140 Mio. Statistisch gesehen ist es echt unwahrscheinlich, dass ich im Lotto gewinne. Trotzdem gewinnen regelmäßig Menschen im Lotto. Obwohl ein Lottogewinn extrem unwahrscheinlich ist, ist er also nicht unmöglich.
  2. Löst die Annahme eines intelligenten Schöpfers das Problem der Unwahrscheinlichkeit nicht auf, sie verschiebt es nur um eine Ebene. Denn wenn es unwahrscheinlich ist, dass ein habitables (lebensfreundliches) Universum durch Zufall entsteht, muss logischerweise die Wahrscheinlichkeit (bzw. Unwahrscheinlichkeit), dass ein Schöpfer entsteht, der zufälligerweise genau weiß wie ein habitables Universum aussehen muss, exakt genauso groß sein. Kreationisten tauschen folglich nur eine Unwahrscheinlichkeit gegen eine andere aus.

Wissenschaftlich lässt sich das Problem der Unwahrscheinlichjeit des Zufalls hingegen wirklich lösen. Nämlich einmal durch das anthropische Prinzip. Es besagt, dass nur ein habitables Universum auch einen Beobachter des Universums hervorbringen kann, egal wie wahrscheinlich das ist. Wäre das Universum nicht habitabel, gäbe es ganz einfach niemanden, der das Universum beobachten könnte. Dann säßen wir alle jetzt nicht hier und könnten über diese Frage nachdenken.

Auch die Multiversum-Hypothese kann das Problem der Unwahrscheinlichkeit lösen. Demzufolge ist unser Universum nur eines von unendlich vielen Universen. Die meisten davon sind nicht habitabel. Weil es aber unendlich viele sind, sind zumindest ein paar dabei, darunter unseres, die es eben doch sind. Das ust ein bisschen so, als würde ich bei einer Lotterie mit machen und alle Lose kaufen, die im Lostopf sind. Die meisten Lose, die ich gekauft habe, sind Nieten. Weil ich aber alle Lose gekauft habe, ist mir der Hauptgewinn trotzdem garantiert.

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Man sagt ja Adam und Eva waren die ersten Menschen der Welt.

Das sagt man zwar manchmal, aber es stimmt nicht. Die Menschen von heute stammen nicht von einem einzigen Paar ab. Evolution verändert stattdessen schrittweise ganze Populationen.

Trotzdem stimmt es, dass wir über viele Ecken alle miteinander verwandt sind. Nicht nur mit anderen Menschen, auch mit allen anderen Lebewesen sind wir mehr oder weniger nahe verwandt. Letztendlich haben alle Arten einen gemeinsamen Vorfahren, von dem sie abstammen.

Wie sieht das nun beim Menschen aus? Vor etwa 6 Mio. Jahren gab es in Zentralafrika eine Population einer Menschenaffenart. Aus einem noch unbekannten Grund wurde diese in zwei Teilpopulationen getrennt. Über die Geschichte der einen Teilgruppe wissen wir sehr wenig, weil keine Fossilien erhalten geblieben sind. Wir wissen über sie nur, dass aus ihr die Schimpansen hervorgegangen sind und dass sie sich später noch einmal in zwei Populationen gespalten hat, aus denen die beiden heute lebenden Schimpansenarten (Gewöhnlicher Schimpanse und Bonobo) hervorgingen.

Über die Evolutionsgeschichte der anderen Teilpopulation wissen wir hingegen viel mehr, weil sie recht bald nach der Trennung nach Ostafrika auswanderte und dort die Bedingungen für das Entstehen von Fossilien viel besser sind. Es ist unsere eigene Evolutionslinie, die sich schrittweise über die ersten Vormenschenarten wie Australopithecus, die ersten Frühmenschen (Homo habilis, Homo erectus) und schließlich bis zum Homo sapiens entwickelt hat.

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Das ist ein Seeigelskelett. Besteht genau wie Knochen zum großen Teil aus Kalk und bleibt deshalb lange erhalten.

Zum Aufbau eines Seeigels guck dir z. B. mal diesen Artikel an: https://www.helpster.de/seeigel-in-kroatien-hinweise-fuer-mittelmeerurlauber_226699.

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Zu beachten gibt es dabei eigentlich nur die generellen Dinge, auf die man beim Rasieren achten sollte. Wenn du zum ersten Mal rasierst, solltest du die Haare vorher trimmen. Ob du dich elektrisch rasierst oder die klassische Nassrasur bevorzugst, bleibt dir überlassen. Ich persönlich bevorzuge die Nassrasur, weil das Ergebnis besser ist. Bei der elektrischen Rasur fühlt es sich immer noch etwas stoppelig an. Wenn du dich für die Nassrasur entscheidest, nimm immer saubere, scharfe Klingen, weiche die Haare vorher unter der Dusche gut ein, trage Rasiergel auf. Pass bei deinen Brustwarzen auf, dass du dich nicht schneidest.

Wenn du nicht allzu schnerzempfindlich bist, empfehle ich dir für die Brust eher Sugaring oder Waxing. Tut zwar anfangs weh, man gewöhnt sich mit der Zeit aber daran und du musst nicht jeden Tag rasieren, sondern hast ein paar Wochen Ruhe. Wenn du dunkle Haare hast, lohnt es sich eventuell sogar, dir ein IPL-Gerät zu kaufen.

Noch ein Tipp von mir: wenn du es nicht ohnehin schon tust, empfehle ich dir, auch die Achseln zu rasieren. Das Gesamtbild sieht dann zusammen mit der haarlosen Brust besser aus.

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Laut Zootierliste gibt's aktuell zwei Haltungen in Deutschland:

  • Vogelpark Niendorf, Timmendorfer Strand
  • Eulenhof Deining-Großalfalterbach

Letzterer wurde aber 2018 für Besucher geschlossen.

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Um als Tierpflegerin zu arbeiten, musst du eine Ausbildung zur Zootierpflegerin absolvieren. Mit deinem Biologiestudium kannst du aber versuchen, eine Kuratorenstelle im Zoo zu bekommen. Der Bachelor wird dafür aber nicht reichen. Ich empfehle dir, den Master zu machen. Wenn du im Zoo arbeiten willst, wird es sich in deinem Lebenslauf gut machen, wenn du bereits Vorkenntnisse vorweisen kannst. Darum wäre es gut, wenn du während deines Masterstudiums Praktika in Zoos absolvieren würdest. Schau dir auf den Honepages der Zoos dafür einfach mal Kontaktinfos und Bewerbungsbedingungen an. Du musst aber damit rechnen, dass du viel Vorlauf brauchst. Da die Praktikumsplätze begrenzt sind, sind sie meist schon über Monate vergeben.

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Die Umwelt kann die Aktivität der Gene beeinflussen. Die Mechanismen der Genregulation, die jedoch den genetischen Code selbst nicht verändern, werden auch als Epigenetik bezeichnet.

Zu den wichtigsten epigenetischen Mechanismen gehört etwa die DNA-Methylierung. Dabei werden Abschnitte von Genen, die stumm geschaltet werden sollen, mit Methylgruppen besetzt. Wenn das Gen wieder aktiviert werden soll, können die Methylgruppen wieder entfernt werden. Die DNA-Methylierung kann man somit als eine Art Schalter verstehen, mit dem ein Gen an- oder ausgeknipst werden kann. Bakterien schützen durch Methylierung auch ihre eigene DNA vor dem versehentlichen Abbau durch Restriktionsenzyme.

Auch durch Modifikation der Histone (Histoncode), das sind Proteine, auf welche die DNA perlenschnurartig aufgewickelt wird, kann die Aktivität der jeweiligen Gene reguliert werden. Nach Bedarf kann die Aktivität eines Gens verringert oder auch gesteigert werden.

Die Epigenetik verändert jedoch nicht die DNA-Sequenz, d. h. den genetischen Code und ist deshalb in der Regel auch nicht vererbbar. Für eine mögliche Vererbung epigenetischer Muster gibt es nur wenige Hinweise. Am ehesten ist sie bei Pflanzen belegt. Ein Beispiel dafür ist die Peloria genannte Varietät des Leinkrauts (Linaria vulgaris). Für gewöhnlich bildet das Leinkraut zygomorphe (spiegelbildsymmetrische) Blüten aus. Bei der Peloria hingegen sind die Blüten radiärsymmetrisch (kreissymmetrisch). Allerdings unterscheiden sich Peloria-Pflanzen genetisch nicht von gewöhnlichen Leinkrautpflanzen. Unterschiedlich ist lediglich, dass bei der Peloria ein Gen, das für die Bildung zygomorpher Blüten wichtig ist, methyliert, also inaktiviert, ist. Die Methylierung des Gens bei Peloria wird laut Untersuchungen auch über mehrere Generationen hinweg stabil vererbt.

Im Tierreich ist eine Vererbung epigenetischer Muster bei Fadenwürmern belegt, sie sollen für bestimmte Resistenzen gegen Krankheitserreger verantwortlich sein. Bei Säugetieren und damit auch dem Menschen gibt es bislang aber keine eindeutigen Belege für eine Erblichkeit epigenetischer Muster. Die epigenetischen Muster der Keimzellen (Eizellen und Spermien) werden für gewöhnlich gelöscht und entstehen in der befruchteten Eizelle (Zygote) dann individuell neu. Einige Studien deuten darauf hin, dass in wenigen Fällen epigenetische Muster eventuell doch vererbt werden könnten. Einige Forschende vermuten, dass epigenetische Vererbung die Ursache dafür sein könnte, dass die Ernährungssituation der Großeltern die Veranlagung der Enkel zur Fettleibigkeit erklären könnte. Eine vielbeachtete Studie aus Schweden hatte nahegelegt, dass Enkel von Großeltern, die im Zweiten Weltkrieg als Kinder großen Hunger litten, häufiger unter Adipositas, Diabetes und anderen ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten litten. Die Forschenden vermuten, dass die Großeltern epigenetisch auf Hungerleiden geprägt wurden und diese epigenetische Prägung an die Enkel weitergegeben wurden, die dann ebenfalls auf Nahrungsknappheit geprägt sind, obwohl heute keine Nahrungsknappheit mehr besteht. Einen eindeutigen Beleg hierfür gibt es jedoch nicht. Es ist weder ein Mechanismus bekannt, mit dem epigenetische Muster vererbt werden könnten, noch gibt es Erkenntnisse darüber, ob eine epigenetische Vererbung auch über viele Generationen hinweg stabil vererbt wird.

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Wirklich viel kannst du nicht machen. Deine Haut braucht jetzt einfach Zeit zum Erholen. Ging mir damals auch so, als ich mal Waxing ausprobiert habe. Deshalb bin ich unter den Achseln wieder zur klassischen Nassrasur gegangen, geht ja dort sehr schnell.

Wenn es klebt, deutet das darauf hin, dass noch Wachsreste auf der Haut sind. Die löst du am besten mit etwas Öl, entweder Babyöl oder etwas Speiseöl. Einfach auf ein sauberes Tuch oder einen Lappen geben und sanft die Haut reinigen.

Gegen die Rötung und die Schwellung kannst du kühlen. Ein Kühlpad in ein Handtuch schlagen und dann unter die Achseln legen. Die Rötung geht dann von allein zurück und nach ein paar Tagen sollten die Schmerzen verschwinden.

Gute Besserung, du Arme. :)

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