Diese Frage richtet sich speziell an Christen und Muslime?

17 Antworten

Wie du schreibst, hast du die Bibel und den Koran gelesen.

Nun was den Koran anbelangt, hast du mir da etwas vor.

Den Koran hatte ich nur zum Teil gelesen, da zu der Zeit die Moslems mit denen ich in Kontakt war, keinen persönlichen Zugang zum Koran hatten und daher nicht wussten was in ihm geschrieben steht.

Das ist jetzt etwas über 20 Jahre her.

Damit will ich dir nur zeigen, dass Übersetzungen des Koran noch nicht so lange bestehen und es den Moslems noch bis vor wenigen Jahren so erging, wie den Christen vor der Reformation wo nur die Katholische Kirche Bibeln hatte.

Mir ist in deiner Erläuterung aufgefallen, dass dir die Wesentlichsten Dinge nicht aufgefallen sind, was Koran und Bibel anbelangt.

Der Koran besteht in sich aus vielen unzusammenhängenden Sätzen.

Während die Bibel Geschichten erzählt und sie sogar noch zum Teil datiert auf bestimmte Ereignisse.

Die Herkunft oder irgend der Zusammenhang der Sätze im Koran ist nicht nachvollziehbar und dabei auch nicht zu erkennen.

Nun da ich die Bibel sehr gut kenne, kann ich sie auch in ihrer Ganzen Harmonie erkennen. Alles in ihr bildet in sich eine Harmonische Einheit, die nicht zu erklären ist.

Einzelne Psalmen sind so aufgebaut, dass wie ich vernommen habe, kein Mensch so etwas aus sich selbst heraus hervorbringen kann, auch kein Computer ( war auch vor etwas mehr als 6 Jahren als ich einen Artikel darüber las.

Das einmal zu den Inhaltlichen Unterschieden von Bibel und Koran.

Was ich dann auch noch viel Erfahrung. habe, ist das Gespräch mit Gläubigen Moslems, die ihren Glauben ernsthaft praktizieren und dabei auch noch anständig blieben.

Denn auch unter den Moslems sind nicht alle Anständig und respektvoll.

Mit diesen hatte ich viele Gespräche.

Was da auch im Koran zum Ausdruck kommt und sich von dem Was die Bibel über Gott sagt weit unterscheidet.

Es war überhaupt der zentrale Punkt, wieso ich zum Glauben an Christus kam.

Im Koran gibt es keinen Gott der zu den Menschen spricht.

Während die Bibel von Anfang an einen Gott zeigt, der mit dem Menschen spricht, der zu ihm kommt und sich ihm zeigt.

Angefangen von Adam und Eva, über Noah, Abraham und Mose bis zu Johannes dem Täufer, der Letzte Bote des Alttestamentlichen Bundes.

Du meinst möglicherweise, dass von ihm im NT geschrieben ist.

Doch er war noch ein Prophet des At.

Daher auf deine Frage, warum ich mich für das Christentum entschieden habe.

Ich habe mich nicht für das Christentum entschieden, aber etwas anderes.

Da ich realisierte, dass es einen Gott gibt der Spricht, zumindest nach der Bibel wollte ich sein Reden hören.

zudem realisierte ich, dass ich die Bibel nicht verstand und auch kein Buch das ich mir kaufte dabei half.

Also musste dieser Gott zu mir sprechen.

Denn ich hoffe, so unwissend bist du nicht, dass es eine Unmenge von Kirchen gibt, Katholisch bin ich aufgewachsen aber ohne Inhalt und ohne dann weiter nach Gott zu fragen.

Nun er sprach dann nicht zu mir, aber er umarmte mich.

zugleich gab er mir das Verständnis der Schrift.

Es macht einen Riesigen Unterschied, ob du die Bibel ohne ihn oder mit ihm liesst.

Nun da du so viel geschrieben hast, und ich dir hoffentlich die Antwort so gegeben habe wie du es wolltest.

Da würde mich interessieren, wieso dir nicht all diese Dinge nicht aufgefallen sind.

Und wieso du nicht realisiert hast, dass die Bibel. von einem Sprechenden Gott spricht?

Und warum suchst und fragst du nicht nach einem Sprechenden, sehenden und Hörenden Gott?

Denn zuverlässig ist in meinen Augen nur, wenn aussagen sich bei prüfen bewahrheiten.

Was ich selbst nicht prüfen kann,

Was ich nicht verstehen kann.

Was mir daher auch mein Gott nicht zu verstehen gibt,

Das nehme ich nicht an.

Auch die Katholische Kirche widerspricht ganz der Bibel, sie lesen sie nicht und widersprechen ganz dem was dort geschrieben steht.

"ihr sollt euch nicht Vater nennen"

"Heiliger Vater"

"Verflucht wer ein Anderes Evangelium predigt als was ihr durch die Apostel vernommen habt" (Tut die Kath. Kirche in grossem Masse)

Und dann noch ein Hinweis.

Die Bibel wäre nicht zuverlässig, wäre es um die Christen und die Moslems nicht so bestellt, wie du es beschrieben hast.

Also solltest du doch realisieren, dass die Bibel wohl zuverlässig ist.

Zumindest in den Lebenswichtigen Punkten.

Alles andere ist nur zur Unterhaltung und zum Prüfen wer es mit Gott ernst meint.

Wer gerne Streitet, keinen Verstand hat, der wird sich am Unwesentlichen Erhängen.

Das sind die Schlingen in denen sich die Aufschneider verfangen 😄.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Lesen, fragen, systematisch Forschen, prüfen, erleben, sehen

Hallo EastMentality,

leider ist nicht alles christlich, was sich so nennt! Und ja, Du hast vollkommen Recht, dass viele der sog. ihr eigenes Buch, die Bibel, ignorieren. Die Frage wäre daher, wie gelebtes Christentum tatsächlich aussieht.

An Jesus zu glauben ist zwar ein wichtiger Grundpfeiler christlichen Glaubens, doch gehört noch weitaus mehr dazu! Wenn man verstehen will, was einen Christen wirklich ausmacht, kommt man nicht umhin, sich etwas genauer mit dem zu beschäftigen, was Jesus hierüber sagte. Um die Antwort nicht zu lange werden zu lassen, möchte ich hier jedoch nur einige wesentliche Punkte herausgreifen.

Das wohl herausragendste Erkennungsmerkmal für einen Christen ist zweifellos die Liebe. Jesus brachte das mit den deutlichen Worten zum Ausdruck: "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt" (Johannes 13:35). Diese Art von Liebe auszuleben schließt natürlich vieles ein.

Wie weit diese Liebe geht und wie umfassend sie sein sollte, bracht Jesus einmal wie folgt zum Ausdruck: "Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe" (Johannes 15:12,13). Jesus hatte seinen Jüngern vorgelebt, was wahre Liebe bedeutet, ja dass sie sogar die Bereitschaft einschließen muss, für seine Brüder zu sterben.

Liebe darf sich also nicht allein in Worten oder in Mitleid erschöpfen. Sie zeigt sich vor allem durch selbstlose Taten. Die Bibel sagt: "Wenn jemand aber materiellen Besitz hat und seinen Bruder Not leiden sieht und sich dennoch weigert, ihm Mitgefühl zu zeigen, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm? 18 Liebe Kinder, wir sollten nicht nur mit Worten lieben, sondern auch in Tat und Wahrheit." (1. Johannes 3:17,18).

Wie dieser Text zeigt, ist die Liebe zu Gott unabdingbar mit der Liebe zu den Menschen verknüpft. Wenn also jemand behauptet, er liebe Gott und Jesus Christus, und es fehlt ihm an echter Nächstenliebe, dann sind seine Reden in Wirklichkeit hohl und leer. Demnach steht und fällt alles mit tätiger Nächstenliebe!

Außer der Liebe gibt es noch etwas, was jemanden als echten Christen kennzeichnet. Jesus sagte: "Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete" (Johannes 15:14). Ein wesentliches Gebot ist, wie gerade gezeigt, die Liebe zum Nächsten und seinen Brüdern. Doch Jesus misst jemanden, der sein Nachfolger zu sein behauptet auch daran, ob er sich auch an alle anderen Gebote hält.

Eines dieser wichtigen Gebote ist das, was Jesus kurz vor seiner Himmelfahrt seinen Jüngern als eine Art Vermächtnis hinterließ, als er ihnen gebot: "Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe" (Matthäus 28:19,20).

Mit das Wesentlichste am Christentum ist nach wie vor das Verkünden des Evangeliums (oder der "guten Botschaft"). Das Predigen und Lehren war auch im Leben Jesu sehr wichtig, denn er predigte unermüdlich landauf und landab Gottes Königreich. Ja selbst in den schwersten Stunden seines irdischen Lebens, z.B. kurz vor seinem Tod, lehrte er anderen Gottes Wort und machte ihnen Mut!

Wenn jemand ein echter Nachfolger Jesu sein möchte, dann gehört demnach auch die Verkündigung des Wortes Gottes dazu. Eifriges Predigen und Lehren ist mit dem Ziel, Jünger zu machen, ist untrennbar mit dem wahrem Christentum verbunden!

Als letzten Punkt möchte ich das erwähnen, was eigentlich alles andere, auch die bereits erwähnten Dinge mit einschließt. Als man Jesus einmal fragte, welches das wichtigste Gebot im Gesetz sei, nannte er das erstes Gebot, nämlich Gott mit ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Sinn und ganzer Kraft zu lieben (siehe Matthäus 22:37,38).

Somit ist die bedingungslose Liebe zu Gott das, was alles andere mit einschließt. Fehlt es an dieser Liebe, steht ein Christ in der Gefahr, lau zu werden und mag dann nur noch der Form halber an seinem Glauben festhalten.

Doch Jesus akzeptiert keine lauen Christen, wie das seine Worte zeigen, die er an die frühchristliche Versammlung Laodicea richtete: "Ich kenne deine Taten und weiß, dass du weder kalt noch heiß bist. Ich wünschte, du wärst kalt oder heiß.Weil du also lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich aus meinem Mund ausspucken" (Offenbarung 3:15,16).

Wie die Bibel zeigt, schließt Christ zu sein, vieles mit ein. Um sich zum Glauben motivieren zu lassen, sollte man sich eingehend mit den vier Evangelienberichten beschäftigen, die das Leben und Wirken Jesu genau nachzeichnen. Das darauf folgende Bibelbuch "Apostelgeschichte" erzählt außerordentlich spannend, was die ersten Christen alles taten, um das Wort Gottes überall zu verbreiten.

LG Philipp

Hallo EastMentality,

es ist sehr bemerkenswert festzustellen daß es immernoch Menschen gibt die sich für Monotheismus interessieren.

Zunächsteinmal ist es sehr schwer sich über dieses Thema (schriftlich) zu (diskutieren). Selbst bei kleinen Äußerungen bzw. Aussagen die man macht entstehen zwangsläufig mehrere Fragen, die bei nicht sofortigem Antworten ein wichtiger Aspekt verloren gehen kann. Ich möchte dir daher nur einpaar Tipps geben die dir bei der Suche nach gewissen Antworten hilfreich sein könnten.

Der Koran ist nicht ein gewöhnliches Buch den man vom Anfang bis zum Ende liest und "fertig" denkt. Er besteht aus "gottesgesandte Offenbarungen". Diese Offenbarungen sind in sogenannte "Suren" unterteilt. Schon alleine diese richtig zu verstehen erfordert viel Zuneigung. Doch die Koplexität liegt darin, daß man wissen muß wann und aus welchem Anlaß diese Offenbarungen von Gott gesandt worden sind. Ohne dieses Wissen wäre die Intepretation in vielen Fällen mangelhaft oder gar absolut falsch. Um den Islam real zu verstehen ist es neben dem Koran, die "Islamgeschichte" zu lesen/erforschen. Und zwar, von der Ankündigung an den Propheten Muhammed, bis zum heutigen Nahostkonflikt! Sehr von Vorteil wäre auch das Wissen des christliche Werdegang in dieser Zeitspanne. (Nicht zuletzt die Kreuzritter)! Nur dann hat man evtl. am Islamwissen etwas angekratzt.

Ich selbst bin vom Geburt Moslem. Die Bibel habe ich in zwei Sprachen gelesen und versuche nun den Koran in drei Sprachen zu lesen/verstehen.

Ich wünsche dir bei deiner recherche viel Erfolg! Eins gebe ich dir noch mit: Versuche so wenig wie möglich den Islam von Moslem zu lernen!

Woher ich das weiß:Recherche

Hm..

Ich habe meinen Glauben nicht ausgewählt (1.Petr.2,21).

Woher ich das weiß:Recherche

Du vergleichst ja extrem Äpfel mit Birnen und wirfst viel in einen Topf.

Was hat Homosexualität mit einem Ausschnitt der Frauen zu tun? Jesus sagt : nicht was von außen kommt verunreinigt Menschen, das Böse kommt aus seinem Herz. So gibt es im Christentum keine Kleidungsvorschriften und ich bezweifle sehr, dass die Kleidungs-und Verschleierungsvorschriften -insbesondere bei den Männern- die Reinheit der Gedanken bewahrt und die sexuellen Gedanken vermindert.

Natürlich ist die Bekleidung bei manchen westlichen Jugendlichen zu sexuell und provoziert sexuelle Gefühle. Aber was ist denn die Lehre vom Christentum?

Liebe Gott und deinen Nächsten. Im Islam heißt es auch-liebe deinen Bruder-aber nur wenn er Muslim ist. So gibt es in manchen muslimischen Ländern Sklaven und man kann Menschen ungestraft töten, nur weil sie Christen sind. Man muss sie nur der Blasphemie anklagen (und sei es weil man ihr Haus möchte oder seine Frau oder die Tochter).

Im katholischen Glauben ist der Papst Stellvertreter Christi und er sagt immer noch, dass Homosexualität Sünde ist. Trotzdem ist es nicht die Einzige Sünde. Es gibt soviele.

Der große Glaubensabfall - der in der Bibel als Zeichen der Endzeit geschrieben ist - den gibt es nicht nur im Christentum, sondern auch im Islam und in der Orthodoxie.

Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das macht den Menschen unrein. Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugenaussagen und Verleumdungen. Das ist es, was den Menschen unrein macht; aber mit ungewaschenen Händen essen macht ihn nicht unrein.

Das bestätigt meine Sicht auf die Dinge. Du liegst falsch tut mir leid.

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@EastMentality

Hör auf Dinge aus den Kontext zu reißen und les mal die Bibel genau. Ich finde sowas enorm respektlos!

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