Hallo Samuel,

ich kann gut verstehen, dass Du Deine liebe Oma vermisst! Ich habe im vorletzten Jahr meine Frau verloren (und einige Jahre davon meine Eltern). Ein geliebter Mensch hinterlässt beim Tod eine riesige Lücke, und der Schmerz der Trauer kann überwältigend groß sein!

Dennoch ist es tatsächlich so, dass man, wie Du selbst schreibst, seine toten Familienangehörigen und Freunde im Paradies wiedersehen kann. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung der Toten! Was ist damit gemeint?

Nun, Auferstehung heißt nichts anderes, als dass Gott den vielen bisher Verstorbenen wieder neues Leben gibt und zwar in einem Körper aus Fleisch und Blut. Für die Auferstandenen wird es so sein, als seien sie aus einem langen, traumlosen Schlaf erwacht. Das wird allerdings erst in der Zukunft geschehen!

Bleibt noch die Frage, wo die Auferstehung stattfinden wird. In der Offenbarung steht: „Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und das Grab gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als Einzelne beurteilt, entsprechend ihren Taten“ (Offenbarung 20:13). Das „Meer“ und das „Grab“ sind Orte hier auf der Erde. Somit findet die hier beschriebene Auferstehung auf der Erde, und nicht wie viele meinen, im Himmel statt!

In der Zeit der Auferstehung beginnt sich auch ein langersehnter Traum der Menschheit zu erfüllen: ein Paradies auf Erden! Die Menschen werden es lernen, einander zu lieben und in Frieden miteinander auszukommen.

Alle leben als große, geeinte Menschheitsfamilie und arbeiten an einem gemeinsamen Projekt: aus der Erde einen Planeten zu machen, der dem ursprünglichen Paradies, dem Garten Eden, in seiner Pracht und Schönheit entsprechen wird. Armut, Alter, Krankheit und Tod wird es nicht mehr geben; stattdessen ein Leben in vollkommenem Glück (siehe Offenbarung 21:3,4)!

Denkst Du jetzt, das sei doch zu schön, um wahr zu sein? Doch gibt es nicht den geringsten Grund, daran zu zweifeln, denn die Vorhersagen der Bibel haben sich immer zu einhundert Prozent erfüllt! Der Tod ist zwar schlimm und bringt für die Hinterbliebenen Leid und Schmerz mit sich. Doch wird es eines Tages dieses schlimme Elend nicht mehr geben, da dann der Tod für immer aus dem Leben der Menschen verschwunden sein wird (siehe 1. Korinther 15:26).

LG Philipp

...zur Antwort

Hallo Sexonfgnfgn,

bis zu einem gewissen Grad Angst vor dem Tod zu haben, ist völlig normal. Schließlich sind wir Menschen ursprünglich für ein ewiges Leben erschaffen worden und tragen daher den Wunsch in uns, mit unseren Lieben für immer in Frieden und Glück leben. Wie Du gleich sehen wirst, ist das auch kein unerfüllbarer Traum!

Die Angst vor dem Tod kann dadurch entstehen, dass man vielleicht nicht weiß, was danach kommt oder weil der Gedanke, einfach nicht mehr da zu sein und das für immer, ganz schrecklich ist.

Obwohl wir uns damit abfinden müssen, eines Tages zu sterben, empfinden wir den Tod als etwas Unnatürliches. Viele trösten sich daher mit der Vorstellung vom Weiterleben im Jenseits. In etlichen Religionen glaubt man, der Mensch habe eine unsterbliche Seele, die den Tod des Körpers überdauert.

Das lehrt die Bibel jedoch nicht. Sie zeigt, dass der Tod kein Übergang in ein anderes Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. Das geht aus folgenden Worten der Bibel sehr deutlich hervor:

"Die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, aber die Toten wissen gar nichts, auch bekommen sie keine Belohnung mehr, weil jede Erinnerung an sie in Vergessenheit geraten ist... Alles, was du tun kannst, das tu mit deiner ganzen Kraft, denn es gibt weder Tun noch Planen noch Wissen noch Weisheit im Grab, dort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10, NW 2013).

Heißt das aber, dass mit dem Tod für immer alles vorbei ist? Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Sie spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen... zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15).

Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird!

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes.

Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11).

Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben.

In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges?

Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn dieses schöne Versprechen in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp

...zur Antwort

Hallo Nektarbluete14,

im Laufe seines Lebens denkt fast jeder einmal über diese Frage nach! Viele Religionen haben die Vorstellung geprägt, dass es nach dem Tod ein Weiterleben in irgendeiner Form gibt. Stimmt das wirklich? Die Bibel nimmt zu dieser Frage ebenfalls Stellung. Das was sie sagt, ist klar und leicht zu verstehen.

Dem ersten Menschen, Adam, wurde, nachdem er gesündigt hatte, folgendes angekündigt: „Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren“ (1. Mose 3:19). Aber lebt denn nach dem Tod nicht irgendetwas von uns weiter? Die Bibel sagt:

„Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, aber die Toten wissen gar nichts, auch bekommen sie keine Belohnung mehr, weil jede Erinnerung an sie in Vergessenheit geraten ist... Alles, was du tun kannst, das tu mit deiner ganzen Kraft, denn es gibt weder Tun noch Planen noch Wissen noch Weisheit im Grab, dort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10). Wie dieser Text deutlich zeigt, gehen wir in einen Zustand der Nichtexistenz über. Allerdings bleiben wir darin nicht für immer!

Die Bibel zeigt, dass es für die Toten eine großartige Aussicht gibt: die Auferstehung! Was ist darunter zu verstehen? Der Begriff "Auferstehung" kommt im NT 40 mal vor und bedeutet wörtlich "Aufstehen". Der entsprechende Ausdruck im AT bedeutet "Wiederbelebung der Toten". Das ist allerdings nur durch Gottes unbegrenzte Macht möglich!

Was aber wird nun auferweckt werden? Natürlich nicht der längst zu Staub verfallene Körper, sondern dieselbe Person, die gestorben ist! Durch die Auferstehung wird also das Lebensmuster des Betreffenden wiederhergestellt — seine Persönlichkeitsmerkmale, alle Einzelheiten seiner Identität und all seine Erinnerungen. Dem Betreffenden wird es so vorkommen, als sei er aus einem tiefen Schlaf erwacht. Und auch Jesus vergleicht den Zustand der Toten mit dem Schlaf.

Als Jesus einmal im Begriff stand, seinen verstorbenen Freund Lazarus aufzuerwecken, sagte er zu seinen Jüngern: „Unser Freund Lạzarus ist eingeschlafen, aber ich gehe jetzt hin, um ihn zu wecken.“ Die Jünger sagten: „Herr, wenn er schläft, wird er gesund werden.“ Jesus hatte jedoch von seinem Tod gesprochen. Sie aber dachten, er hätte vom normalen Schlaf geredet. Da sagte Jesus klar und deutlich: „Lạzarus ist gestorben“ (Johannes 11:11-14).

Kurze Zeit später auferweckte Jesus Lazarus. Berichtete Lazarus etwas davon, dass er nach seinem Tod an einen jenseitigen Ort gegangen wäre? Nein, nicht ein Wort! Zweifellos hätte er das getan, wenn es für ihn irgendwie weitergegangen wäre. Es gibt daher kein Leben nach dem Tod, in welcher Form auch immer, wohl aber eine Auferstehung zu neuem Leben!

LG Philipp

...zur Antwort

Hallo Blabla228,

der Tod ist zwar einerseits etwas Furchtbares, weil er uns unserer Liebsten beraubt, andererseits besteht aber auch die berechtigte Hoffnung, dass die Toten nicht für immer von der Bildfläche verschwunden sein werden!

Ja, es wird eine Auferstehung geben und damit ein Befreiung aus den Fängen des Todes! So steht es in der Bibel! Hier heißt es zum Beispiel: „Wie in Adam alle sterben, so werden auch im Christus alle lebendig gemacht werden“ (1. Korinther 15:22).

Du magst Dich vielleicht fragen, was mit der Auferstehung eigentlich genau gemeint ist. Nun, Auferstehung heißt nichts anderes, als dass Gott den vielen bisher Verstorbenen wieder neues Leben gibt und zwar in einem Körper aus Fleisch und Blut. Für die Auferstandenen wird es so sein, als seien sie aus einem langen, traumlosen Schlaf erwacht. Das wird allerdings erst in der Zukunft geschehen!

Bleibt noch die Frage, wo die Auferstehung stattfinden wird. In der Offenbarung steht: „Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und das Grab gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als Einzelne beurteilt, entsprechend ihren Taten“ (Offenbarung 20:13). Das „Meer“ und das „Grab“ sind Orte hier auf der Erde. Somit findet die hier beschriebene Auferstehung auf der Erde, und nicht wie viele meinen, im Himmel statt!

In der Zeit der Auferstehung beginnt sich auch ein langersehnter Traum der Menschheit zu erfüllen: ein Paradies auf Erden! Die Menschen werden es lernen, einander zu lieben und in Frieden miteinander auszukommen.

Alle leben als große, geeinte Menschheitsfamilie und arbeiten an einem gemeinsamen Projekt: aus der Erde einen Planeten zu machen, der dem ursprünglichen Paradies, dem Garten Eden, in seiner Pracht und Schönheit entsprechen wird. Armut, Alter, Krankheit und Tod wird es nicht mehr geben; stattdessen ein Leben in vollkommenem Glück (siehe Offenbarung 21:3,4)!

Denkst Du jetzt, das sei doch zu schön, um wahr zu sein? Doch gibt es nicht den geringsten Grund, daran zu zweifeln, denn die Vorhersagen der Bibel haben sich immer zu einhundert Prozent erfüllt!

Der Tod ist zwar schlimm und bringt für die Hinterbliebenen Leid und Schmerz mit sich. Doch wird es eines Tages dieses schlimme Elend nicht mehr geben, da dann der Tod für immer aus dem Leben der Menschen verschwunden sein wird (siehe 1. Korinther 15:26).

LG Philipp

...zur Antwort

Hallo LostVoice,

die Frage, was nach dem Tod mit uns geschieht, beschäftigt die Menschen schon viele Jahrhunderte. Die Religionen geben unterschiedliche Antworten, die sich jedoch oftmals widersprechen und daher eher verunsichern, als eine klare Orientierung zu geben.

Eine Ansicht, die man sehr häufig hört ist, dass zwar unser Körper stirbt, die Seele jedoch im Jenseits weiterlebt. Diese Vorstellung basiert auf der Lehre der unsterblichen Seele. Doch haben wir Menschen tatsächlich einen unsichtbaren, nicht materiellen Teil in uns, der den Tod des Körpers überdauert?

Das Wort Seele, wie es die Bibel gebraucht, ist eine Übersetzung des hebräischen Wortes néphesch bzw. des griechischen Wortes psyché. Wörtlich stehen diese Begriffe für "atmendes Geschöpf" bzw. "Lebewesen". Mit „Seele“ ist somit der Mensch als ganzes gemeint und nicht nur ein Teil von ihm!

Durch folgenden Bibeltext wird dies bestätigt: "Da bildete Gott, der HERR, den Menschen, aus Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele" (1. Mose 2:7 Elberfelder Bibel). Beachte bitte, dass es hier heißt, dass der Mensch eine Seele wurde und nicht, dass er eine Seele bekam.

Das ist ein großer Unterschied. Somit bezeichnet der Begriff "Seele " in der Bibel den ganzen Menschen, nicht einen Teil von ihm. Der Mensch ist also die Seele. Daher übersetzen viele Bibelübersetzer das hebräische Wort für Seele, néphesch, richtigerweise als "Lebewesen" oder "lebende Person".

Da mit „Seele“ also lediglich der Mensch gemeint ist, gibt es in uns demnach keinen unsterblichen Teil! Das stimmt auch mit folgender Aussage der Bibel überein: „Denn wie es den Menschen ergeht, ergeht es auch den Tieren: Beide nehmen dasselbe Ende. Wie der eine stirbt, so stirbt der andere, und sie alle haben denselben Geist. Der Mensch ist den Tieren somit nicht überlegen“ (Prediger 3:19).

Allerdings gibt es für Menschen, die gestorben sind, einen entscheidenden Unterschied zu den Tieren: Sie werden auferstehen! Was ist aber mit der Auferstehung der Toten gemeint? Folgender Vergleich macht die Sache etwas verständlicher.

Angenommen, ein Haus brennt bis auf die Grundmauern ab und der gesamte Schutt wird weggeräumt. Das Haus existiert also nicht mehr. Wenn jedoch der Architekt dieses Hauses noch die Baupläne hat, dann ist er in der Lage, dieses Haus mit neuen Materialien wieder aufzubauen. Das neue Haus gleicht dann dem alten dann ganz genau, bis auf die Verfallserscheinungen, die das alte Haus bereits hatte.

Genauso ist es bei der Auferstehung der Toten. Gott verfügt aufgrund seines grenzenlosen Gedächtnisses über die Möglichkeit, jeden Menschen, der irgendwann einmal gelebt hat, wieder neu zu erschaffen, mit all seinen Charaktermerkmalen, seinen Erinnerungen und natürlich seinem Aussehen. Daher kann die Auferstehung der Toten als das größte Wunder überhaupt bezeichnet werden.

Jesus Christus sprach von diesem Wunder, als er seinen Jüngern folgendes Versprechen gab: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden ... zu einer Auferstehung des Lebens" (Johannes 5:28, 29). Dann wird auch eine andere alte Prophezeiung in Erfüllung gehen, die besagt, dass Gott "den Tod für immer verschlingen" wird (Jesaja 25:8).

Es wird also eine Zeit geben, in der Gott nicht nur die Gräber der Toten leeren wird, sondern auch dafür sorgen wird, dass die Auferweckten für immer am Leben bleiben können. Dann wird das ursprüngliche Vorhaben Gottes mit der Erde und den Menschen verwirklicht werden: Die Erde wird zu einem wunderschönen Paradies werden, in dem es weder Kriege noch Hunger noch sonstiges Leid mehr geben wird.

Es bricht also ein neues Zeitalter an, dass im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, wie folgt beschrieben wird: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3, 4). Sind das nicht großartige Aussichten?

LG Philipp

...zur Antwort

Hallo Anton,

ich glaube zwar nicht an ein direktes Weiterleben nach dem Tod, dennoch denke ich nicht, dass mit dem Tod für immer alles vorbei ist. Wie ich das meine, werde ich Dir gleich erklären.

Die Bibel zeigt, dass der Tod ein Zustand der Nichtexistenz und damit ohne jegliches Bewusstsein ist! So steht beispielsweise in den Psalmen im Hinblick auf die Toten: "Seinen Atem haucht er aus, er kehrt zum Erdboden zurück. Am selben Tag ist es vorbei mit seinen Gedanken" (Psalm 146:4). Eine sehr deutliche Aussage, nicht wahr?

Ist es aber nicht auch sehr erleichternd zu wissen, dass kein Verstorbener mit irgendetwas Schlimmen rechnen muss? Niemand wird irgendwo gequält, womit die Lehre von der ewigen Höllenqual hinfällig wird! Bleibt nur noch die Frage, ob mit dem Tod wirklich alles vorbei ist.

Nun in der Bibel wird der Tod mit dem Schlaf verglichen. Warum? Zum einen deswegen, weil auch der Schlaf ein Zustand ohne Bewusstsein ist und zum anderen, weil es aus dem Schlaf ein Erwachen gibt. Und tatsächlich gibt es auch aus dem Todesschlaf eines Tages ein "Erwachen"!

Das geschieht natürlich nicht automatisch. Doch Gott ist aufgrund seiner Allmacht durchaus in der Lage, jemanden, der schon einmal gelebt hat, wieder erneut zum Leben zu bringen. Die Bibel spricht hier von der "Auferstehung"!

In der Offenbarung beispielsweise heißt es mit Blick auf die Zeit der Auferstehung: "Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und das Grab gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als Einzelne beurteilt, entsprechend ihren Taten" (Offenbarung 20:13).

Auch Jesus Christus sprach immer wieder davon, dass die Toten auferweckt werden. Außerdem ist er selbst das lebendige Beispiel dafür, dass die Auferstehung stattfinden wird, da er am dritten Tag nach seinem Tod auferweckt wurde!

Wenn der Zeitpunkt der Auferstehung herbeikommen ist, wird auch folgende zu Herzen gehende Prophezeiung in Erfüllung gehen: "Der Tod ist für immer verschlungen" (1. Korinther 15:54). Aus diesem Blickwinkel heraus ist der Tod eine Art Übergang in ein neues Leben, wenn auch mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung! Ist das nicht sehr tröstend und erleichternd zugleich?

LG Philipp

...zur Antwort

Hallo derlebensretter,

eine vernünftige und zuverlässige Antwort auf die Frage, was nach dem Tod geschieht, liefert die Bibel. Sie ist ja nicht irgendein Buch, sondern für Christen ist sie Gottes Wort und somit die beste Auskunftsquelle für religiöse Fragen!

Ein Text aus der Bibel, der unmissverständlich zeigt, was nach dem Tod mit uns passiert, ist folgender:"Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, aber die Toten wissen gar nichts... Alles, was du tun kannst, das tu mit deiner ganzen Kraft, denn es gibt weder Tun noch Planen noch Wissen noch Weisheit im Grab, dort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10).

Viele glauben hingegen, dass es nach dem Tod doch noch irgendwie mit uns weitergeht und sprechen von einem Weiterleben im Himmel oder in der Hölle. Hier sei jedoch an das erinnert, was Gott den ersten Menschen sagte, nachdem sie gesündigt hatten:

"Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren" (1. Mose 3:19). Bekannte Worte, nicht wahr? Doch es fällt auf, dass Gott hier vom Tod als von der "Rückkehr zum Staub", also zur Nichtexistenz, sprach und kein Weiterleben, in welcher Form auch immer, in Aussicht stellte!

Wenn die Toten für immer in diesem Zustand blieben, wäre das allerdings ziemlich betrüblich! In der Bibel ist ja immer wieder vom ewigen Leben die Rede. Dies ist für die Verstorbenen aber nur möglich, wenn sie irgendwann aus dem Todeszustand zurückkehren werden. In der Bibel wird dafür der Begriff "Auferstehung" verwendet.

Eine der zahlreichen Stellen, in denen von der Auferstehung der Toten gesprochen wird, ist folgender: " Denn da der Tod durch einen Menschen [Adam] gekommen ist, kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen [Jesus] (1. Korinther 15:21). Ja, Gott wird seinen Sohn, Jesus Christus, gebrauchen, um die Toten wieder zum Leben zurückzubringen!

Kannst Du Dir vorstellen, welch ein freudiges Ereignis die Auferstehung sein wird? Wie schön wird es sein, dann all die lieben Verstorbenen, die man so sehr vermisst hat, endlich wieder in die Arme schließen zu können!

Die Bibel beschreibt den Tod als einen schlimmen Feind! Leider schlägt er noch immer zu und fordert tagtäglich seine Opfer. Doch stellt die Bibel in Aussicht, dass der Tod einmal "nicht mehr sein wird" und Menschen dann nie mehr sterben müssen (siehe Offenbarung 21:3,4)!

Um diese Zeit miterleben zu können, wäre es wichtig, sich ein wenig genauer mit der Bibel zu beschäftigen. Durch sie lernst Du den Gott kennen, der die Macht dazu hat, Menschen aus dem Todesschlaf zu erwecken und sie in Frieden und Glück weiterleben zu lassen. Wäre es nicht schön, dann mit dabei zu sein?

LG Philipp

...zur Antwort

Hallo Mxxxk288,

leider hat man überall (ob in der Schule oder auch anderswo) mit Menschen zu tun, die sich wenig Gedanken um die Gefühle anderer machen. Sie sind weit davon entfernt, sich in die Lage des anderen hineinzuversetzen und fragen sich auch nicht, wie sehr ihre Worte und Taten einen anderen verletzen können. Ja, warum gibt es überhaupt Menschen, die andere heruntermachen und benachteiligen?

Da gibt es verschiedene Gründe. Z. B. ist es manchen früher ähnlich ergangen. Manchmal sind es auch die schlechten Vorbilder, die jemand zu Hause hatte. Des weiteren kann auch die eigene Unsicherheit oder ein Minderwertigkeitskomplex dahinter stecken. Wer andere erniedrigend behandelt, spielt den Starken, um von seiner eigenen Unsicherheit abzulenken.Wichtig ist auch zu wissen, wen sich diejenigen, die andere heruntermachen gern als Opfer aussuchen.

Das ideale Opfer ist jemand, der wenig Freunde hat und meistens allein dasteht. Auch kann ein andersartiges Aussehen, wie beispielsweise die Hautfarbe, Religion, Nationalität oder Behinderung einem diskriminierendem Verhalten Vorschub leisten.

Man wird auch dann schnell zum Opfer, wenn man wenig Selbstvertrauen hat. Der Täter hat es bei solchen Personen ziemlich leicht, da sie sich meistens nicht wehren. Nun aber zum wichtigsten Punkt: Was kannst Du selbst tun, um aus der Opferrolle frei zu kommen? Hier sind einige Strategien, die Dir helfen könnten:

Versuche gelassen zu bleiben. Wer gelassen und ruhig bleibt, nimmt dem Angreifer den Wind aus den Segeln. Er bietet ihm keine Angriffsfläche mehr, da seine Schikanen ins Leere führen.

Wenn man also dem anderen offen seine Gefühle zeigt, dann ist man ähnlich ungeschützt, wie in alter Zeit eine Stadt ohne Mauern - für jeden Feind eine leichte Beute. Wer jedoch seine Gefühle im Zaum hält, der ist für den Angreifer gleichsam uneinnehmbar. Das sagt sich natürlich leichter, als es ist und erfordert eine Menge Selbstbeherrschung.

Trete den Rückzug an, wenn es gefährlich wird. Es ist immer das Beste, Situationen und Orte zu meiden, wo der Angreifer ein leichtes Spiel hat. Hier gilt nicht das Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" sondern der Rückzug. Das hat nichts mit Feigheit, sondern eher mit Klugheit zu tun.

Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, der feindschaftlich gesinnten Person gegenüberzutreten und ihm mit fester Stimme zu sagen, dass man sein Verhalten überhaupt nicht mag, dass es nicht witzig ist und es einen verletzt. Dabei ist es jedoch sehr wichtig, nicht herausfordernd oder beleidigend aufzutreten.

Suche auf jeden Fall das Gespräch mit einem verantwortlichen Erwachsenen! Es wäre gut, ihm genau Deine Situation zu erklären und ihn um Unterstützung zu bitten. Wenn es um hartnäckige Beleidigungen u.ä. geht, dann solltest Du auf keinen Fall zögern, Dir schnell Hilfe und Unterstützung zu holen. Allein wirst Du mit der Situation wahrscheinlich nicht fertig.

Wer Opfer von diskriminierendem Verhalten geworden ist, den mögen auch folgende Gedanken trösten: Gott versteht genau, was Menschen durchmachen, die schlecht behandelt werden und sie sind ihm nicht gleichgültig. Ich fand einen Text der Bibel besonders trostreich, der sehr gefühlvoll beschreibt, dass sich Gott um die Benachteiligten und Schwachen kümmern wird:

"Denn er wird den Armen befreien, der um Hilfe ruft, auch den Niedergedrückten und jeden, der keinen Helfer hat. Es wird ihm leid sein um den Geringen und den Armen, und die Seelen der Armen wird er retten. Von Bedrückung und von Gewalttat wird er ihre Seele erlösen, und ihr Blut wird kostbar sein in seinen Augen "(Psalm 72:12-14).

Dieses Versprechen schließt auch diejenigen ein, die von anderen auf die eine oder andere Weise mies behandelt werden. Ich habe die Bibel auch deswegen angeführt, weil sie einem in Notzeiten viel Trost und auch hilfreiche Ratschläge geben kann. Sie zeigt auch, dass die Zeit kommen wird, in der es keine Menschen mehr geben wird, die andere diskriminieren und schlecht von ihnen reden.

Ich wünsche Dir, dass Du es schaffst, Dich künftig besser gegen die Angriffe der anderen wehren zu können, ohne dabei jedoch einen Gedanken an Rache zu haben. Versuche einfach, so gut es Dir möglich ist, die obigen Ratschläge umzusetzen. Sie haben schon vielen geholfen, der Sache ein Ende zu setzen oder zumindest besser damit umgehen zu können. Alles Gute und viel Erfolg!

LG Philipp

...zur Antwort
Gott dienen

Hallo,

um herauszufinden, zum welchem Zweck wir auf dieser Erde sind, ist es notwendig, bei der richtigen Adresse nachzufragen. Dazu eine kurze Veranschaulichung: Wer wüsste besser oder genauer, wie eine Maschine funktioniert, als ihr Konstrukteur? Niemand!

Der Konstrukteur kann auch am besten beschreiben, welche Funktionen seine Maschine hat und wie die einzelnen Teile miteinander in Verbindung stehen. Und der Konstrukteur weiß auch am besten darüber Bescheid, wann, wie oft, womit und wie die Maschine gewartet werden muss.

Um die Langlebigkeit und einwandfreie Funktion der Maschine zu gewährleisten, gibt der Hersteller eine Bedienungsanleitung heraus, die genaue Anweisungen hinsichtlich Funktionen und Wartung enthält. Wenn der Benutzer sich genau daran hält, wird er in der Regel lange Freude an der Maschine haben.

Übertragen auf den Menschen heißt das: Um zu wissen, wie das Leben am besten "funktioniert" muss er bei seinem "Konstrukteur" bzw. Erschaffer nachfragen. Aber gibt es denn überhaupt einen Gott, der uns und diese Welt erschaffen hat? Viele haben da heutzutage ihre Zweifel oder sind gar entschiedene Atheisten.

Daher wäre erst einmal die Frage zu klären: Gibt es rationale Gründe, um an einen Schöpfer zu glauben? Durchaus! Ich möchte das am Beispiel des Universums klarmachen. Nach der weithin anerkannten Urknalltheorie hat das Universum einen Anfang. Demnach gab es vorher weder Materie, Raum noch Zeit.

Wenn es nicht etwas gegeben hat, das diesen Anfang gesetzt hat, dann wäre vor dem Universum ein "nichts" gewesen. Es ist aber irrational anzunehmen, etwas könne aus dem Nichts entstehen. Wenn also aus dem Nichts auch nichts entstehen kann, muss es folglich "etwas" gegeben haben.

Warum aber muss folglich aus dem "etwas" ein "jemand" werden? Weil nur ein Wesen die Entscheidung treffen kann, etwas entstehen zu lassen. Dass es sich bei diesem Wesen um Gott handeln muss ist z.B. daran zu ersehen, dass es außerhalb des Universums existiert. Denn nur etwas, was außerhalb des Universums existiert, kann es erschaffen haben.

Auch kann dieses Wesen nicht materiell sein, weil es die Materie ja selbst hervorgebracht hat. Es ist auch nicht den Gesetzen von Raum und Zeit unterworfen, weil es auch diese erschaffen hat. All das trifft nur auf Gott zu und lässt somit rationale Gründe erkennen, an seine Existenz glauben zu können.

Nun aber zurück zu der Frage, warum wir hier sind bzw. welchen Sinn unser Leben hat. Hat uns Gott darauf irgendwo eine Antwort gegeben? Ja, und zwar in seinem geschriebenen Wort, der Bibel! Warum aber ausgerechnet die Bibel?

Kurz gesagt, weil auf sie sämtliche Merkmale zutreffen, die an ein Buch von Gott gestellt werden können. Denke doch allein an ihre weltumspannende Verbreitung sowie die zahlreichen Übersetzungen in tausenden von Sprachen (das sind nur zwei von vielen weiteren Merkmalen, auf die ich hier nicht im einzelnen eingehen kann). Was offenbart nun die Bibel über den Lebenssinn?

Sie zeigt zum Beispiel, dass wir neben all unseren körperlichen und emotionalen Bedürfnissen auch spirituelle Bedürfnisse haben. Jesus Christus nahm einmal darauf in der berühmten Bergpredigt Bezug, als er sagte: "Glücklich sind die, denen bewusst ist, dass sie Gott brauchen" (Matthäus 5:3, NW 2013). Damit meinte er den uns innewohnenden Hang, nach Gott zu fragen und eine Beziehung zu ihm einzugehen. Nur dann wären wir wirklich glücklich. Wie aber kann man denn in ein Verhältnis zu Gott gelangen?

Dazu muss man sich mit Gottes Wort, der Bibel, beschäftigen, denn sie ist, wie Jesus sagte, die "Wahrheit" (Johannes 17:17). Durch die Bibel lernt man jedoch nicht nur Gottes Gesetze und Standards kennen, sondern kann durch sie auch ein enges persönliches Verhältnis zu Gott entwickeln. Aus diesem Grund fordert uns die Bibel auf: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen." (Jakobus 4:8).

Wenn Du in der Bibel liest, könntest Du Dich daher fragen: Was sagt mir dieser Text oder diese Begebenheit über Gott als Person? Erkenne ich aus der Art und Weise, wie er mit bestimmten Situationen umging, welche Eigenschaften ihn auszeichnen? Wenn Du die Bibel mit diesen Fragen im Sinn liest, dann lernst Du im Laufe der Zeit Gott immer besser kennen.

Je mehr Du Dich mit Gottes Handlungsweise und seine Taten beschäftigst und darüber nachsinnst, desto mehr magst Du Dich zu ihm hingezogen fühlen. Auch bestimmte Aussagen, die einige Bibelschreiber über ihn getroffen haben, können unser Herz tief berühren.

Denke nur einmal an das, was König David über Gottes Eigenschaften schrieb: "Aber du bist ein gnädiger und barmherziger Gott. Deine Geduld ist groß, deine Liebe und Treue kennen kein Ende".(Psalm 86:15, Hoffnung für alle) Findest Du dann in den Taten Gottes eine Bestätigung dieser Worte, so fühlst Du Dich immer mehr zu Gott hingezogen, wie zu einem guten Freund.

Um Gott näher zu kommen könntest Du auch noch etwas sehr Wichtiges tun; der Schreiber eines Psalms drückte es einmal so aus: "Vertraut auf ihn zu allen Zeiten. Vor ihm schüttet euer Herz aus. Gott ist uns eine Zuflucht." (Psalm 62:8). Wenn es also Dein innigster Wunsch ist, Dich Gott nahe zu fühlen, dann solltest Du das Gott auch in einem persönlichen Gebet sagen.

Was einen so richtig Auftrieb geben kann, ist Gottes Versprechen, dass diejenigen, die ihn lieben, einmal in einem wunderschönen Paradies auf der Erde leben können! An vielen Stellen spricht die Bibel davon, dass Gott in das Weltgeschehen eingreifen wird, um endlich das herbeizuführen, wonach sich die Menschen so lange sehnen: ein Leben in Gesundheit, Frieden und Glück!

Im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, wird dieses Paradies mit folgenden ergreifenden Worten beschrieben: "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Sogar all die vielen Verstorbenen werden dieses Leben genießen können, da Gott sie auferstehen lassen wird! Das bedeutet, dass wir unsere Lieben, die wir durch den Tod verloren haben, wiedersehen werden! Welch ein Grund zur Freude, nicht wahr?

Gibt es unserem Leben nicht Sinn und Zweck, nach einem solchen Leben zu streben? Das gelingt jedoch nur, wenn man sich tatsächlich seiner geistigen Bedürfnisse bewusst ist und etwas dafür tut. Das Glück und die Zufriedenheit, die sich daraus ergeben, ist mit nichts, was man sonst in diesem Leben erreichen könnte, zu vergleichen!

LG Philipp

...zur Antwort

Hallo,

viele sind heutzutage ähnlich bedrückt wie Du, wenn sie über den Sinn ihres Daseins nachdenken! Wem es jedoch gelingt, den wirklichen Sinn zu finden, der sieht sein Leben möglicherweise aus einer ganz anderen Perspektive!

Ein Überlebender des Holocaust, der Neurologe Viktor E. Frankl, schrieb einmal im Hinblick auf die Frage nach dem Lebenssinn: "Ich wage zu sagen, dass es nichts in der Welt gibt, was jemandem sogar unter den schlimmsten Verhältnissen so viel Überlebenshilfe geben kann, wie der Gedanke, dass es einen Sinn im Leben gibt."

Über dieses Thema ist zwar schon viel philosophiert worden, doch sind aus meiner Sicht vor allem in der Bibel zufriedenstellende Antworten zu finden. Warum aber ausgerechnet in der Bibel? Nun, wer könnte uns denn besser sagen, wie das Leben "funktioniert" als der, von dem das Leben kommt und der unser geniales Gehirn erdacht und erschaffen hat?

Einen ersten Hinweis zum Sinn des Lebens liefert der berühmte König Salomo. Er verfügte über sämtliche materielle Güter der damaligen Zeit und konnte somit sämtliche Freuden des Lebens in vollen Zügen genießen. Dennoch stellte fest, dass ihn das nicht wirklich zufrieden und glücklich machte. Was dem Leben einen echten Sinn gibt, brachte er einmal mit folgenden Worten auf den Punkt:

"Das Fazit, nachdem man alles gehört hat, ist: Hab Ehrfurcht vor dem wahren Gott und halte seine Gebote — das ist die ganze Pflicht des Menschen" (Prediger12:13). Vor Gott „Ehrfurcht“ zu haben, hat aber nichts mit Angst vor Strafe zu tun. Es geht vielmehr um den Wunsch, nichts zu tun, was Gott enttäuschen oder verletzen würde. Daher entspringt die Ehrfurcht vor Gott einem guten und freundschaftlichen Verhältnis zu ihm. Ja, eine Freundschaft mit Gott macht unser Leben wirklich wertvoll und gibt ihm einen Sinn!

Die Bibel lädt uns daher ein:" Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen“ (Jakobus 4:8). Für den, der diese Einladung annimmt, bekommt das Leben eine völlig neue Bedeutung und man erkennt, warum und wofür man eigentlich lebt.

Außerdem hat uns Gott etwas sehr Wertvolles gegeben: sein geschriebenes Wort, die Bibel. Sie ist natürlich nicht wie ein Roman geschrieben, den man mal eben von vorn bis hinten durchlesen könnte. Neben vielen Erzählungen und Geschichten enthält sie sehr wertvollen Rat für uns, der auch in unserer modernen Zeit noch sehr praktikabel und hilfreich ist. Hält man sich daran, bleibt einem viel Leid und Kummer erspart.

Jesus Christus, der den Sinn des Lebens wie kein anderer kannte, sagt einmal: " Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme“ (Johannes 18:36). Als er hier auf der Erde war, setzte er viel Zeit dafür ein, mit anderen über Gott und seine Botschaft zu sprechen. Das erfüllte ihn mit tiefer Zufriedenheit. Als Christ kann man Ähnliches erleben, wenn man seinem Beispiel folgt und das, was man über Gott weiß, mit anderen teilt.

Jesus lehrte außerdem noch etwas sehr Wichtiges, das mit dem Sinn des Lebens zu tun hat. Er sagte: „Glücklich sind die, denen bewusst ist, dass sie Gott brauchen“ (Matthäus 5:3). Brauchen wir aber Gott wirklich, um glücklich zu sein?

Der Psychologe, Dr. Kevin S. Seybold, sprach einmal in diesem Zusammenhang von einem "ureigenen Drang des Menschen, etwas anzubeten". Besonders in den letzten Jahren haben verschiedene Wissenschaftler festgestellt, dass der Mensch von Natur aus nach einem tieferen Sinn im Leben verlangt. Diesen „tieferen Sinn“ kann man ohne Gott eben nicht finden!

Wenn man Gott nicht kennt, können ähnliche Gefühle entstehen wie bei einem Kind, das nicht weiß, wer sein leiblicher Vater oder seine leibliche Mutter ist. Es kommt sich irgendwie verloren vor! Gott braucht für uns aber nicht der große Unbekannte bleiben, denn er zeigt uns durch sein Wort, die Bibel, was für eine Person er ist. Er stellt sich uns dort als ein liebevoller Vater vor, der sehr an uns Menschen interessiert ist und immer unser Wohl im Sinn hat.

Jesus lehrte außerdem, dass unser Leben dadurch sinnvoller wird, dass wir nicht nur für die eigenen Interessen und Wünsche leben, sondern auch für andere da sind und ihnen Gutes tun. Vielleicht ist in diesem Zusammenhang folgendes Bibelwort bekannt, das da lautet: "Beglückender ist Geben als Empfangen" (Apostelgeschichte 20:35).

Kennst Du nicht auch das Gefühl, das über einen kommt, wenn man sieht, wie der andere sich über ein Geschenk oder eine gute Tat freut? Oder wie ist es, wenn man jemandem, der in Not geraten ist, geholfen hat? Erzeugt das nicht ein großes Glücksgefühl?

Die Sache mit dem Sinn des Lebens lässt sich auch folgendermaßen veranschaulichen: Ein kompliziertes Gerät, beispielsweise ein Computer, funktioniert nur dann einwandfrei, wenn man ihn gemäß den Herstellerangaben bedient. Wenn schon ein technisches Gerät eine Anleitung benötigt, wie viel mehr dann unser komplexes und kompliziertes Leben!

Wir können nur dann geistigen, körperlichen oder emotionellen Schaden vermeiden, wenn wir so leben, wie es Gott für uns vorgesehen hat. Da es jedoch die Menschen im allgemeinen versäumen, in die "Gebrauchsanleitung", sprich die Bibel, hineinzuschauen und danach zu leben, scheitern sie sehr oft im Leben.

Aus der Bibel kann man so viel Interessantes und Nützliches erfahren, dass es sich lohnt, sich näher mit ihr zu befassen. Zum Beispiel ist es begeistert es viele, wenn sie erfahren, dass Gott bald dafür sorgen wird, dass die Erde wieder ein wunderschöner Planet wird, auf dem glückliche Menschen für immer leben können. Das klingt vielleicht wie ein schönes Märchen, doch ist es genau das, was Jesus, als er hier auf der Erde lebte, als „gute Botschaft“ verkündete! Denkst Du nicht, dass es einen beflügeln kann, wenn man erkennt, dass uns ein solches Leben in Aussicht steht?

LG Philipp

...zur Antwort

Hallo DreckiegerGo,

die Frage, was nach dem Tod geschieht, haben sich Menschen schon vor vielen Jahrhunderten gestellt. Schon der Patriarch Hiob, nach dessen Name ein Buch der Bibel benannt ist, stellte die Frage: "Wenn ein kräftiger Mann stirbt, kann er wieder leben?" (Hiob 14:14).

Diese Frage wurde im Laufe der Zeit auf unterschiedlichste Weise beantwortet. Die alten Griechen beispielsweise glaubten, die Seele der Toten lebe in einem unterirdischen Bereich, "Unterwelt" genannt, weiter. Bei anderen Völkern des Altertums war die Vorstellung verbreitet, die Seelen der Toten würden sich in Sterne oder Kometen verwandeln.

Auch in vielen heutigen Religionen glaubt man an ein Leben nach dem Tod. Hindus und Buddhisten glauben an eine Reinkarnation, Muslime an eine Seele, die den Tod des Leibes überlebt und beim Jüngsten Gericht entweder in ein Paradies oder in die Hölle komme. Eine ähnliche Vorstellung vertritt man auch in der evangelischen und katholischen Kirche.

Auch wenn sich diese Glaubensauffassungen voneinander unterscheiden, so ist man sich doch über eines weitgehend einig, dass die Seele unsterblich ist. In einer katholischen Enzyklopädie heißt es daher: "Die Lehre, dass die Menschenseele unsterblich ist und nach dem Tod des Menschen weiter existiert ... ist einer der Ecksteine der Kirchenphilosophie und Theologie." (New Catholic Encyclopedia) Obwohl diese Lehre sehr weiter verbreitet ist, stammt sie nicht aus der Bibel, sondern aus der heidnischen Philosophie!

Wenn die Bibel das Wort "Seele" (hebräisch néphesch) verwendet, dann meint sie damit nicht einen unsichtbaren, unsterblichen Teil des Menschen, sondern den ganzen Menschen. In 1. Mose 2:7 ist daher zu lesen: "Und Jehova Gott ging daran, den Menschen aus Staub vom Erdboden zu bilden und in seine Nase den Odem des Lebens zu blasen, und der Mensch wurde eine lebende Seele."

Zu beachten ist, dass es hier ja heißt, dass der Mensch eine Seele wurde und keine Seele bekam. In der bereits zitierten Enzylopädie heißt es über den Begriff "Seele": "Die Seele ist gemäß dem AT kein Teil des Menschen, sondern der ganze Mensch - der Mensch als lebendiges Wesen." (New Catholic Encyclopedia).

Wenn also gemäß der Bibel die Seele kein schattenhaftes Geistwesen ist, das nach dem Tod des Körpers weiterlebt, was geschieht dann mit dem Menschen, wenn er stirbt? Da ja, wie wir gesehen haben, die Seele die Person als Ganzes darstellt, stirbt somit beim Tod des Menschen die Seele. Das bestätigt auch die Bibel, wenn sie sagt: "Siehe! Alle Seelen — mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters, ebenso die Seele des Sohnes — mir gehören sie. Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben" (Hesekiel 18:4).

In welchem Zustand befinden sich also die Toten? Da sämtliche Sinne mit unserem physischen Körper verbunden sind, erlöschen beim Tod eines Menschen sämtliche Organfunktionen. Er hört somit auf zu existieren. Daher steht in den Psalmen geschrieben: "Setzt euer Vertrauen nicht auf Edle noch auf den Sohn des Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt. Sein Geist [d. h. seine Lebenskraft] geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; an jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich" (Psalm 146:3, 4).

Das heißt jedoch nicht, dass mit dem Tod für immer alles vorbei ist. Die Bibel zeigt, dass Gott die Toten eines Tages wieder zum Leben bringen wird. Jesus Christus sagte daher voraus: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden ... zu einer Auferstehung des Lebens" (Johannes 5:28, 29). Dann wird auch eine andere alte Prophezeiung in Erfüllung gehen, die besagt, dass Gott "den Tod für immer verschlingen" wird (Jesaja 25:8).

Es wird also eine Zeit geben, in der Gott nicht nur die Gräber der Toten leeren wird, sondern auch dafür sorgen wird, dass die Auferweckten für immer am Leben bleiben können. Dann wird der ursprüngliche Plan Gottes mit der Erde und den Menschen verwirklicht werden. Die Erde wird zu einem wunderschönen Paradies werden, in dem es weder Kriege noch Hunger noch sonstiges Leid mehr geben wird.

Es bricht also ein neues Zeitalter an, dass im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, wie folgt beschrieben wird: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen“ (Offenbarung 21:3, 4).

Somit braucht man, wenn man an den Tod denkt, eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein. Der Tod ist einfach eine Unterbrechung des Lebens. Was jedoch dann folgt, ist schöner, als man es sich in seinen kühnsten Träumen ausmalen könnte. Wer denkt, das sei zu schön, um war zu sein, der sei dazu aufgerufen, sich einmal von der Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Bibel zu überzeugen. Doch das ist ein anderes Thema.

LG Philipp

...zur Antwort

Hallo Lrkun1998,

ich glaube, die Welt wird niemals untergehen! Die Tendenzen, die sich jedoch im globalen Maßstab abzeichnen, sind ohne Zweifel besorgniserregend! Die Menschen versuchen zwar den Schaden irgendwie zu begrenzen und Schlimmeres zu verhindern, doch bisher leider nur mit begrenztem Erfolg.

Die Frage, die sich daher stellt ist: Wird es irgendwann vielleicht doch noch zu einer Wende zum Guten kommen? Wird es der Menschheit gelingen, das Steuer noch im letzten Moment herumzureißen und die große Katastrophe abzuwenden ?

Wenn man die bisherigen Ergebnisse betrachtet, so schwindet das Vertrauen in menschliche Bemühungen mehr und mehr! Heißt das aber, das wir gleichsam unser eigenes Grab schaufeln? Steht die Existenz der gesamten Menschheit tatsächlich auf dem Spiel?

Für jemand, der an Gott glaubt, stellt sich außerdem die Frage: Wird Gott dem Treiben der Menschen weiterhin tatenlos zusehen? Wird er sich je um die Angelegenheiten auf der Erde kümmern? Da ich das, was die Bibel sagt, ernst nehme, gestatte mir bitte, dass ich sie zur Beantwortung Deiner Frage einmal heranziehe!

Auch wenn es aus heutiger Sicht völlig unwahrscheinlich erscheint, steht in der Bibel, dass es Gottes Vorhaben ist, aus der gesamten Erde eine blühende Landschaft, ja ein Paradies, zu machen! Aber ist das nicht nur ein schöner Traum? Nun eine der Vorhersagen der Bibel lautet:

"Die Wildnis und die wasserlose Gegend werden frohlocken, und die Wüstenebene wird voller Freude sein und blühen wie der Safran. Sie wird ganz bestimmt blühen, und sie wird tatsächlich mit Fröhlichkeit und mit Jubelrufen frohlocken. Die Herrlichkeit des Lịbanon selbst soll ihr gegeben werden, die Pracht des Kạrmels und Schạrons" (Jesaja 35:1,2).

Wer je die Gegenden des "Karmels und Scharons" bereist hat, hat eine ungefähre Vorstellung davon, was Jesaja uns hier klarmachen wollte: Die Erde wird ebenso wunderschön werden, wie diese reizvollen Gegenden!

Eines ist klar: Wenn Gott die Menschen weiterhin schalten und walten ließe, so würde die Erde niemals zu dem werden, was die obige Prophezeiung verheißt! Wie die Bibel es beschreibt, wird Gott wird daher in das Weltgeschehen eingreifen und für grundlegend andere Verhältnisse sorgen.

Er wird z.B. denjenigen, die die Erde buchstäblich und moralisch zugrunde richten, eines Tages das "Wohnrecht" für immer entziehen! Die Bibel sagt, dass Gott "die vernichten wird, die die Erde zerstören" (Offenbarung 11:18). In einer anderen Prophezeiung steht: "Der Böse wird nicht mehr sein" (Psalm 37:10).

Für manchen mag sich das alles sehr unwirklich und märchenhaft anhören. Man sollte jedoch bedenken, dass sich bereits hunderte Prophezeiungen der Bibel bis ins kleinste Detail erfüllt haben! Das schafft durchaus das nötige Vertrauen, auch das zu glauben, was die gerade zitierten Texte aus der Bibel aussagen. Für jemanden, der an Gott glaubt, wäre es daher sicher interessant, sich einmal näher mit weiteren Vorhersagen d

...zur Antwort

Hallo UnknownGuy333,

wie Du siehst, ist die Welt nicht untergegangen! Ich bin der festen Überzeugung, dass es nie einen Weltuntergang geben wird! Wenn man sich allerdings die heutige Welt anschaut, könnte man durchaus denken, sie ginge tatsächlich eines Tages unter. Die bestehenden Probleme sind auf jeden Fall besorgniserregend und so wie es aussieht, sind die Menschen nicht dazu in der Lage, tiefgreifende und dauerhafte Verbesserungen herbeizuführen.

Doch ganz so hoffnungslos, wie es im Moment aussieht, ist die Lage dennoch nicht! Warum? Weil es jemanden gibt, der mächtig genug ist, für die notwendigen Veränderungen zu sorgen. Ich spreche vom Schöpfer und Eigentümer der Erde.

Auch wenn die Menschen im allgemeinen Gott aus ihrem Bewusstsein weitgehend verdrängt haben und behaupten, Gott, wenn es ihn überhaupt gäbe, kümmere sich nicht um das, was hier auf Erden geschieht.

In seinem geschriebenen Wort, der Bibel, hat er uns jedoch mitteilen lassen, was er tun wird, um eine dauerhafte Lösung für sämtliche Probleme der Menschheit herbeizuführen. Ich möchte einmal nur kurz zwei Problembereiche herausgreifen: die Umweltverschmutzung und die Kriege.

Dass Gott dafür sorgen wird, dass bald niemand mehr die Erde zerstört, geht aus dem letzten Bibelbuch, der "Offenbarung", hervor, wo es u.a. heißt, dass "Gott die vernichten wird, die die Erde zerstören" (Offenbarung 11:18).

Auch in den Psalmen wurde schon vorhergesagt: "Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein; Und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht dasein. Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens". (Psalm 37:10,11).

Stell Dir einmal vor: eine Welt, die frei ist von irgendwelchen Menschen mit bösen Absichten! Niemand wird mehr dasein, der das zerstörerische Werk auf der Erde fortsetzen wird. Die Menschen werden es unter dem Einfluss göttlicher Weisheit gelernt haben, im Einklang mit der Natur zu leben, ohne ihr dauerhaft zu schaden.

Kriege und zerstörerische Waffenarsenale, mit denen man alle Menschen sogar mehrfach auslöschen könnte, gehören immer noch zu den größten Bedrohungen für den Fortbestand der Menschheit.

Gott sagt voraus, dass diese Bedrohung bald ein Ende haben wird. Ebenfalls in den Psalmen wurde vorausgesagt: "Weltweit macht er dem Krieg ein Ende. Den Bogen zerbricht er, den Speer zersplittert er, die Kriegswagen verbrennt er“ (Psalm 46:9).

Keine Waffen und keine Kriegsgeräte mehr! Der friedliche Zustand, der dann hier auf der Erde eintreten wird, wird mit folgenden, zu Herzen gehenden Worten so beschrieben: "Die ganze Erde ist zur Ruhe gekommen, ist frei geworden von Ruhestörung. Die Menschen sind fröhlich geworden mit Jubelrufen" (Jesaja 14:7).

Gott ist tatsächlich dazu in der Lage, für einen dauerhaften friedlichen Zustand auf Erden zu sorgen, der in jedem Bereich des Lebens spürbar sein wird. Sind das nicht herrliche Aussichten?

Wie wird das Gott zustande bringen, mag man nun fragen? Die Antwort lautet: durch seine Regierung, in der Bibel "Gottes Königreich" genannt. Bereits Jesus Christus lehrte uns im Vater-unser um diese Regierung zu beten, als er sagte: "Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt. Dein Königreich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde" (Matthäus 6:9,10).

Ja, Gottes Königreich wird bald dafür sorgen, dass Gottes Wille auch hier auf Erden geschieht. Dann wird sich auch eine sehr zu Herzen gehende Prophezeiung erfüllen, die da lautet:

"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Bis es so weit ist, wird es natürlich weiterhin schlimme Nachrichten und schreckliche Schlagzeilen geben. Die Bibel lässt jedoch auch erkennen, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Gott in das Weltgeschehen eingreifen wird, um dem schlechten Treiben der Menschen endlich ein Ende zu setzen.

Das Beste, was man in der verbleibenden Zeit tun kann, ist, Gott kennenzulernen und zu ihm ein enges persönliches Verhältnis aufzubauen. Dann werden wir all das Schöne erleben, was die gerade zitierten Prophezeiungen über die herrliche Zukunft sagen, die die Erde erwartet.

LG Philipp

...zur Antwort

Hallo Lamasimsala,

ich glaube nicht lediglich aus einem Gefühl heraus, oder allein deswegen, weil ich im Glauben an Gott erzogen wurde, sondern weil ich mich intensiv mit der Frage nach Gott beschäftigt habe und zu entsprechenden Schlussfolgerungen gelangt bin.

Mein Glaube, dass es einen Gott gibt, wird z.B. durch vieles gestützt, was eigentlich jeder sehen und beobachten kann: die Dinge in der Natur oder der menschliche Körper. Vor allem wenn ich mir die Dinge im Detail anschaue, ist aus meiner Sicht deutlich erkennbar, dass sich die Natur nicht quasi selbst hervorgebracht haben kann.

Da wäre zum Beispiel die Zellforschung. Heute kann man den Feinaufbau innerhalb der Zelle erkennen und versteht immer besser das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten.

Die Zelle kann mit einer ummauerten Stadt verglichen werden, die Ein-und Ausgänge, Kraftwerke, Produktionsanlagen, eine Kommandozentrale und etliches mehr besitzt. Sie ist also, obwohl mikroskopisch klein, ein hochkomplexes Gebilde!

Faszinierend finde ich auch die Konstruktionsmerkmale bestimmter Lebewesen. Diese haben auch die Aufmerksamkeit der Wissenschaft auf sich gezogen. Es gibt sogar einen Forschungszweig, die Biomimetik, der sich ausschließlich mit besonderen Konstruktionen und Leistungen aus der Tierwelt beschäftigt und diese auf die Verwertbarkeit und Anwendbarkeit in der Industrie prüft.

Es ist aber nicht nur die Natur, die Aussagekraft im Hinblick auf einen Schöpfer besitzt. Eines der wichtigsten und faszinierendsten Werke Gottes ist die Bibel, die auch als das geschriebene Wort Gottes bezeichnet wird. Zwar schrieben insgesamt etwa 40 Schreiber daran, doch standen sie, wie die Bibel selbst bezeugt, dabei unter göttlicher Anleitung.

Ein besonderer Aspekt der Bibel ist, dass ihre Leitlinien und Grundsätze zeitlos, d.h. auch in unserer Zeit noch immer sinnvoll und anwendbar sind. Zum anderen verfügt die Bibel über bestimmte Kenntnisse, die auf dem Hintergrund der Zeit, in der sie verfasst wurde, durchaus auf einen übermenschlichen Ursprung schließen lassen können.

Abschließend möchte ich noch einen sehr wichtigen Punkt nennen: Gott ist für mich in meinem persönlichen Leben erfahrbar. Die enge Verbundenheit mit ihm beruht nicht auf einer Illusion, sondern auf realen Erfahrungen, die ich im Laufe meines Lebens gemacht habe.

Das ist in in wenigen Worten das, was mich davon überzeugt, dass es wirklich einen Gott gibt. Ich bin mir bewusst, dass viele meine persönliche Überzeugung nicht teilen und respektiere auch andere Auffassungen. Hier muss eben jeder seinen eigenen Platz finden!

LG Philipp

...zur Antwort

Hallo Lisahe76,

denke bitte an eines: Der Feind eines ausgeglichenen Selbstvertrauens ist meistens in uns selbst selbst zu finden, sozusagen eine innere Stimme, die uns verurteilt und kritisiert. Man muss begreifen, dass uns dieser innere Kritiker keinen Gefallen tut! Im Gegenteil: Er kann die Ursache dafür sein, dass man sich selbst ablehnt und sich unbewusst seiner Selbstachtung beraubt.

Es ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, wenn man diesen Kritiker nicht über seinen Selbstwert bestimmen lässt, sondern wieder selbst die Regie übernimmt! Das ist sicher leichter gesagt als getan. Wie aber kann das gelingen?

Wenn Dich wieder einmal Deine innere Stimme verurteilt, warum dies dann widerstandslos annehmen, ohne es erst einmal zu hinterfragen bzw. infrage zu stellen? Statt sich also selber zu sagen: "Ich mache immer alles falsch", oder "Das schaffe ich nie", könntest Du Dir klar machen, dass Fehler und Schwächen kein Grund sind, sich schlecht zu fühlen oder sich zu verurteilen. Denke bitte daran: Jeder macht Fehler, niemand ist wirklich perfekt! Besser ist es, für seine Fehler und Schwächen Verständnis aufzubringen und sich selbst anzunehmen!

Willst Du Deine Selbstachtung aufbauen, dann lerne es, gut zu Dir selbst zu sein! Versuche immer so mit Dir umzugehen, wie mit einem guten Freund: liebevoll, geduldig und verständnisvoll!

Solltest Du jedoch immer wieder Selbstvorwürfe machen und zu kritisch mit Dir umgehen, streust Du eigentlich nur Salz in Deine Wunden! Ohne es zu wollen, machst Du es Dir nur unnötig schwer! Besser ist es, Deinen inneren Kritiker möglichst klein zu halten und Dich nicht von unerbittlicher Selbstkritik herunterziehen zu lassen!

Was ebenfalls einer gesunden Selbstachtung entgegen läuft, ist, wenn Du Dich immer wieder mit anderen vergleichst, oder Dich an dem Idealbild misst, das Du von Dir selbst hast. Dieses Idealbild stammt meistens nicht von einem selbst, sondern von Menschen, die einen im Laufe des Lebens geformt haben: z.B. die Eltern, Lehrer oder Gleichaltrige. Also haben sich wahrscheinlich andere das Bild, dem Du möglicherweise hinterherläufst, für Dich ausgedacht. Wäre es nicht viel besser, zu der Person zu werden, die Du sein möchtest?

Es können aber auch recht kleine und einfache Dinge zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen: Du kannst z. B. mit einem Lächeln innerhalb kürzester Zeit Deine Gefühle positiv beeinflussen. Das funktioniert selbst dann, wenn Dir überhaupt nicht nach Lachen zumute ist. Das kommt daher, weil unsere Gefühle sehr eng mit unserem Körper verbunden sind!

Daher kann auch die Körperhaltung mitbestimmend dafür sein, ob Du Dich klein und mickrig oder selbstbewusst fühlst. Eine aufrechte, gerade Haltung z.B. vermittelt ein anders Gefühl, als wenn Du mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern umherläufst.

Ein weiterer Tipp ist die richtige Atemtechnik. Sobald Du hektisch und aufgeregt bist, wird Deine Atmung automatisch flacher. Wenn Du ganz bewusst darauf achtest, immer dann, wenn Du erregt bist, langsam tief ein- und auszuatmen, wirst gelassener und damit auch sicherer werden.

Falls Du mal wieder in einem seelischen Tief steckst, kann körperliche Bewegung wahre Wunder wirken! Fahre Fahrrad, gehe joggen oder mache einfach nur einen Spaziergang! Ganz bestimmt wirst Du Dich hinterher besser und ausgeglichener fühlen. Es bringt Dich nicht weiter, wenn Du Dich verkriechst und negativen, selbstzerstörerischen Gedanken nachhängst! Werde aktiv und setze Dich in Bewegung!

Und zum Schluss noch ein letzter Tipp: Für andere da zu sein und sich selbstlos für jemanden einzusetzen, erzeugt ein positives Lebensgefühl und lenkt einen von schlechten Gedanken ab! Das Bewusstsein, etwas Wertvolles und Sinnvolles geleistet zu haben, macht Dich zufrieden und hebt letztendlich auch Dein Selbstbewusstsein!

Wenn Du an Gott glaubst, dann denke daran, dass die Bibel in vielem, was sie uns sagt, ebenfalls zu einem ausgeglichenerem Selbstwertgefühl beiträgt. Du kennst doch sicher das Gebot: " Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Wie dieser Text zeigt, brauchen wir ein gewisses Maß an Eigenliebe, um psychisch gesund und stabil sein! Wenn man sich selbst liebt, wird man dadurch noch lange nicht zu einem Egoisten! Es kommt hier auf Ausgeglichenheit an.

Ist es nicht außerdem ein schöner Gedanke, dass Gott Dich persönlich für wichtig hält! Ein Bibelschreiber, der berühmte König David von Israel, brachte das einmal wie folgt zum Ausdruck:" Du weißt, wann ich mich setze und wann ich aufstehe. Aus der Ferne erkennst du meine Gedanken. Ob ich unterwegs bin oder mich hinlege, du beobachtest mich. Mit allen meinen Wegen bist du vertraut." (Psalm 139:2,3).

Gott hatte sich also mit den Einzelheiten im Leben Davids befasst. Sein Interesse ging sogar so weit, dass er sich sogar mit den innersten Gedanken Davids beschäftigte. Ein solches persönliches Interesse hat Gott auch heute an jedem einzelnen von uns. Wie bei David, so blickt er auch auf Dich und Dein Leben und zeigt so sein persönliches Interesse an Dir!

Wie Du siehst, kann man einiges dafür tun, um innerlich etwas ausgeglichener zu werden! Du kannst sicher nicht von heute auf morgen gleich alles eins zu eins umsetzen. Doch je mehr Du an Dir arbeitest, umso mehr wirst Du Dich in eine positive Richtung verändern. Viel Kraft und Erfolg dabei!

LG Philipp

...zur Antwort

Hallo Toffi,

Selbstmordgedanken können viele Ursachen haben. Eine sehr häufige Ursache sind psychische Erkrankungen, wie z.B. Depressionen. Werden diese dann richtig behandelt, verschwinden auch die Depressionen wieder. Um aber feststellen zu können, was die Ursache Deiner Selbstmordgedanken ist, ist ein Arztbesuch dringend erforderlich!

Und wie sieht es mit Deinen Eltern aus? Wissen sie von Deinen Selbstmordgedanken? Sie sollten doch für einen so jungen Menschen wie Dich die ersten Ansprechpartner sein, oder? Sollte es aber aus irgendeinem Grund nicht möglich sein mit ihnen zu sprechen, dann brauchst Du dennoch nicht zu verzweifeln. Es gibt Menschen, die Dir helfen können und wollen!

Ein erster Anlaufpunkt könnte beispielsweise die Telefonseelsorge sein. Die Nummern, die übrigens gebührenfrei sind, lauten: 0800-111 0 111 und 0800-111 0 222. Neben Gesprächen, hast Du dort auch die Möglichkeit, zu chatten oder Dich per Mail auszutauschen. Wie Du siehst, stehst Du also nicht völlig allein da!

Unterschätze auch nicht den Wert von Gesprächen jemandem Vertrauten (sofern er oder sie alt und reif genug sind, Dir beizustehen)! Es mag zwar sein, dass Du den Eindruck hast, dass er oder sie Dich nicht völlig verstehen, doch schon ihr Interesse an Deinem Wohl kann Dir sehr guttun!

Und wenn Du Glück hast, gibt es jemanden, der geduldig, verständnisvoll und einfühlsam zuhört. Wichtig ist aber, dass Du nicht wartest, bis Dich jemand anspricht. Andere können ja nicht wissen, wie es in Deinem Inneren aussieht und mit welchen verzweifelten Gedanken Du zu kämpfen hast. Auch wenn es Dir anfangs schwerfällt, gehe dennoch auf jemanden zu, der kompetent ist, Dir helfen zu können.

Selbstmordgedanken können ein so gefangennehmen und so beherrschen, dass man an nichts anderes mehr denken kann. Versuche daher, wenn irgend möglich, Dich abzulenken.Tue etwas, was Du schon immer gern gemacht hast: vielleicht einen Lieblingsfilm ansehen, einen schönen Spaziergang machen oder in einem Restaurant etwas Leckers essen. Wichtig ist einfach, etwas zu tun, was Dich auf andere Gedanken bringt und Dir ein bisschen von Deinem alten Lebensgefühl zurückbringt.

Hier noch ein letzter Gedanke: Falls Du an Gott glaubst, hast Du Dich vielleicht schon gefragt, ob er Dir irgendwie helfen könnte. In der Bibel gibt er uns Zusicherungen, die er auch ganz bestimmt erfüllen wird! Eine davon steht in dem Buch Jesaja und lautet:

"Ich wohne an dem hohen und heiligen Ort, aber auch bei den Zerschlagenen und im Geist Niedergedrückten, um den Geist der Niedergedrückten und das Herz der Zerschlagenen zu beleben" (Jesaja 57:15, NW 2013).

Tut es nicht gut, zu wissen, dass Gott unseren Schmerz sieht und bereit ist, uns wieder neue Kraft zu geben? Wir können uns jederzeit an ihn wenden und mit ihm so sprechen wie zu einem guten Freund!

Ich wünsche Dir, dass Du bald wieder neue Perspektiven in Deinem Leben siehst und Deine Selbstmordgedanken allmählich verschwinden! Gib bitte nicht auf und nimm die Hilfe anderer an! Und stütze Dich, sofern möglich, auch auf Deine Eltern! Alles Gute und viel Kraft!

LG Philipp

...zur Antwort

Hallo Zelemkhan,

um herauszufinden, zum welchem Zweck wir auf dieser Erde sind, ist es notwendig, bei der richtigen Adresse nachzufragen. Dazu eine kurze Veranschaulichung: Wer wüsste besser oder genauer, wie eine Maschine funktioniert, als ihr Konstrukteur? Niemand!

Der Konstrukteur kann auch am besten beschreiben, welche Funktionen seine Maschine hat und wie die einzelnen Teile miteinander in Verbindung stehen. Und der Konstrukteur weiß auch am besten darüber Bescheid, wann, wie oft, womit und wie die Maschine gewartet werden muss.

Um die Langlebigkeit und einwandfreie Funktion der Maschine zu gewährleisten, gibt der Hersteller eine Bedienungsanleitung heraus, die genaue Anweisungen hinsichtlich Funktionen und Wartung enthält. Wenn der Benutzer sich genau daran hält, wird er in der Regel lange Freude an der Maschine haben.

Übertragen auf den Menschen heißt das: Um zu wissen, wie das Leben am besten "funktioniert" muss er bei seinem "Konstrukteur" bzw. Erschaffer nachfragen. Aber gibt es denn überhaupt einen Gott, der uns und diese Welt erschaffen hat? Viele haben da heutzutage ihre Zweifel oder sind gar entschiedene Atheisten.

Daher wäre erst einmal die Frage zu klären: Gibt es rationale Gründe, um an einen Schöpfer zu glauben? Durchaus! Ich möchte das am Beispiel des Universums klarmachen. Nach der weithin anerkannten Urknalltheorie hat das Universum einen Anfang. Demnach gab es vorher weder Materie, Raum noch Zeit.

Wenn es nicht etwas gegeben hat, das diesen Anfang gesetzt hat, dann wäre vor dem Universum ein "nichts" gewesen. Es ist aber irrational anzunehmen, etwas könne aus dem Nichts entstehen. Wenn also aus dem Nichts auch nichts entstehen kann, muss es folglich "etwas" gegeben haben.

Warum aber muss folglich aus dem "etwas" ein "jemand" werden? Weil nur ein Wesen die Entscheidung treffen kann, etwas entstehen zu lassen. Dass es sich bei diesem Wesen um Gott handeln muss ist z.B. daran zu ersehen, dass es außerhalb des Universums existiert. Denn nur etwas, was außerhalb des Universums existiert, kann es erschaffen haben.

Auch kann dieses Wesen nicht materiell sein, weil es die Materie ja selbst hervorgebracht hat. Es ist auch nicht den Gesetzen von Raum und Zeit unterworfen, weil es auch diese erschaffen hat. All das trifft nur auf Gott zu und lässt somit rationale Gründe erkennen, an seine Existenz glauben zu können.

Nun aber zurück zu der Frage, warum wir hier sind bzw. welchen Sinn unser Leben hat. Hat uns Gott darauf irgendwo eine Antwort gegeben? Ja, und zwar in seinem geschriebenen Wort, der Bibel! Warum aber ausgerechnet die Bibel?

Kurz gesagt, weil auf sie sämtliche Merkmale zutreffen, die an ein Buch von Gott gestellt werden können. Denke doch allein an ihre weltumspannende Verbreitung sowie die zahlreichen Übersetzungen in tausenden von Sprachen (das sind nur zwei von vielen weiteren Merkmalen, auf die ich hier nicht im einzelnen eingehen kann). Was offenbart nun die Bibel über den Lebenssinn?

Sie zeigt zum Beispiel, dass wir neben all unseren körperlichen und emotionalen Bedürfnissen auch spirituelle Bedürfnisse haben. Jesus Christus nahm einmal darauf in der berühmten Bergpredigt Bezug, als er sagte: "Glücklich sind die, denen bewusst ist, dass sie Gott brauchen" (Matthäus 5:3, NW 2013). Damit meinte er den uns innewohnenden Hang, nach Gott zu fragen und eine Beziehung zu ihm einzugehen. Nur dann wären wir wirklich glücklich. Wie aber kann man denn in ein Verhältnis zu Gott gelangen?

Dazu muss man sich mit Gottes Wort, der Bibel, beschäftigen, denn sie ist, wie Jesus sagte, die "Wahrheit" (Johannes 17:17). Durch die Bibel lernt man jedoch nicht nur Gottes Gesetze und Standards kennen, sondern kann durch sie auch ein enges persönliches Verhältnis zu Gott entwickeln. Aus diesem Grund fordert uns die Bibel auf: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen." (Jakobus 4:8).

Wenn Du in der Bibel liest, könntest Du Dich daher fragen: Was sagt mir dieser Text oder diese Begebenheit über Gott als Person? Erkenne ich aus der Art und Weise, wie er mit bestimmten Situationen umging, welche Eigenschaften ihn auszeichnen? Wenn Du die Bibel mit diesen Fragen im Sinn liest, dann lernst Du im Laufe der Zeit Gott immer besser kennen.

Je mehr Du Dich mit Gottes Handlungsweise und seine Taten beschäftigst und darüber nachsinnst, desto mehr magst Du Dich zu ihm hingezogen fühlen. Auch bestimmte Aussagen, die einige Bibelschreiber über ihn getroffen haben, können unser Herz tief berühren.

Denke nur einmal an das, was König David über Gottes Eigenschaften schrieb: "Aber du bist ein gnädiger und barmherziger Gott. Deine Geduld ist groß, deine Liebe und Treue kennen kein Ende".(Psalm 86:15, Hoffnung für alle) Findest Du dann in den Taten Gottes eine Bestätigung dieser Worte, so fühlst Du Dich immer mehr zu Gott hingezogen, wie zu einem guten Freund.

Um Gott näher zu kommen könntest Du auch noch etwas sehr Wichtiges tun; der Schreiber eines Psalms drückte es einmal so aus: "Vertraut auf ihn zu allen Zeiten. Vor ihm schüttet euer Herz aus. Gott ist uns eine Zuflucht." (Psalm 62:8). Wenn es also Dein innigster Wunsch ist, Dich Gott nahe zu fühlen, dann solltest Du das Gott auch in einem persönlichen Gebet sagen.

Was einen so richtig Auftrieb geben kann, ist Gottes Versprechen, dass diejenigen, die ihn lieben, einmal in einem wunderschönen Paradies auf der Erde leben können! An vielen Stellen spricht die Bibel davon, dass Gott in das Weltgeschehen eingreifen wird, um endlich das herbeizuführen, wonach sich die Menschen so lange sehnen: ein Leben in Gesundheit, Frieden und Glück!

Im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, wird dieses Paradies mit folgenden ergreifenden Worten beschrieben: "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Sogar all die vielen Verstorbenen werden dieses Leben genießen können, da Gott sie auferstehen lassen wird! Das bedeutet, dass wir unsere Lieben, die wir durch den Tod verloren haben, wiedersehen werden! Welch ein Grund zur Freude, nicht wahr?

Gibt es unserem Leben nicht Sinn und Zweck, nach einem solchen Leben zu streben? Das gelingt jedoch nur, wenn man sich tatsächlich seiner geistigen Bedürfnisse bewusst ist und etwas dafür tut. Das Glück und die Zufriedenheit, die sich daraus ergeben, ist mit nichts, was man sonst in diesem Leben erreichen könnte, zu vergleichen!

LG Philipp

...zur Antwort

Hallo DarthMagnus,

Selbstmordgedanken entstehen sehr leicht dann, wenn man in einer unerträglichen Situationen keinen Ausweg mehr sieht! Heißt das aber, dass es auch wirklich keinen Ausweg gibt?

Stell Dir doch einmal folgende Szene vor: Ein Schiffbrüchiger treibt schon längere Zeit auf offener See. Anfangs hatte er gehofft, auf Land zu treffen oder von einem vorüberfahrenden Schiff entdeckt zu werden. Doch nun verlassen ihn so langsam die Kräfte und die Hoffnung, doch noch zu überleben, sinkt von Stunde zu Stunde. Irgendwann ist er so weit, dass er sich nur noch wünscht, dass endlich alles vorbei ist. Sein Lebenswille ist auf dem Nullpunkt angelangt.

Kannst Du Dich in diesem Beispiel wiederfinden? Auch Du hattest vielleicht am Anfang gehofft, alles würde irgendwann besser werden, doch haben sich Deine Erwartungen nicht erfüllt. Vielleicht bist Du immer wieder von Menschen enttäuscht worden und Du glaubst, von niemandem so richtig verstanden zu werden.

Du magst einen Sog fühlen, der Dich immer weiter nach unten zieht und Du siehst möglicherweise keinen Grund mehr, auf Besserung zu hoffen. Du möchtest, dass Dein Schmerz endlich aufhört und Du endlich Deine Ruhe findest.

Kehren wir noch einmal zu dem Schiffbrüchigen zurück. Was wäre, wenn er plötzlich doch noch in weiter Ferne rettendes Land sieht? Würde er nicht wohl alle Kraft zusammennehmen und versuchen, das Land zu erreichen? Wäre nicht aus völliger Hoffnungslosigkeit plötzlich Zuversicht geworden?

Könnte das nicht auch auf Dich und Dein Leben zutreffen? Könnte es einen Grund für Dich geben, doch noch am Leben bleiben zu wollen? Könnte es vielleicht doch einen Ausweg aus der Krise geben? Wahrscheinlich kannst Du Dir das im Augenblick einfach nicht vorstellen.

Eines steht jedenfalls fest: Je mehr Du Dich mit dem Suizid beschäftigst, desto weniger nimmst Du andere mögliche Wege wahr. Gib Dir doch einmal die Chance, diese Wege kennenzulernen und darüber nachzudenken! Menschen, die Dir dabei helfen können (ohne dabei Dir den Selbstmord ausreden zu wollten), findest Du z.B.bei folgenden Anlaufstellen:

- Notfall-Seelsorge: Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

  • 0800 - 111 0 111
  • 0800 - 111 0 222
  • 0800 - 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)
  • Email: unter www.telefonseelsorge.de

Die Mitarbeiter der Telefonseelsorge hören Dir gut zu, nehmen an Deinen Problemen Anteil und können Dich bei Bedarf auch an entsprechende Einrichtungen verweisen. Du kannst Dich hier zu jeder Tages- und Nachtzeit anonym beraten lassen.

- Sozialpsychiatrischer Dienst: Er bietet Menschen in psychischen Krisen Beratung und auch weitergehende Hilfen an. Oft findest Du diesen Dienst im Gesundheitsamt oder kannst die Adresse und Telefonnummer über das Gemeindeamt erfragen. Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

- Online-Beratung: Hilfe für suizidgefährdete junge Menschen gibt es hier: www.das-beratungsnetz.de . Ein Online-Beratungsangebot, bei dem suizidgefährdete Jugendliche von spezielle ausgebildeten Gleichaltrige beraten werden, ist hier zu finden: http://www.u25-deutschland.de

- Informationen stehen für Dich auch auf der Website deutschen Gesellschaft für Suizidprävention zur Verfügung: https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/fuer-betroffene-und-angehoerige

Wenn Du Dich dort lieber telefonisch beraten lassen möchtest, so kannst Du dies unter folgender Nummer tun: 0921-283301

Ein wichtiger Schritt wäre auch, einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Einen Termin für ein Erstgespräch bekommst Du in der Regel recht kurzfristig. Ein solches Gespräch kann Dir sehr dabei helfen, wieder Perspektiven zu sehen.

Möglicherweise brauchst Du insbesondere dann eine therapeutische und ärztliche Begleitung, falls z.B. Depressionen mit im Spiel sind. Mit einer schweren Depression kann man nämlich nicht allein fertig werden; wird sie richtig behandelt, kann sie sogar wieder vollständig verschwinden und damit auch die Selbstmordgedanken.

Sollte es so sein, dass Deine Selbstmordgedanken einmal übermächtig werden und Du Dich nicht mehr völlig unter Kontrolle hast, dann kannst Du entweder die Notrufnummer 112 wählen oder Dich von jemanden in die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses fahren lassen. Dort wird man Dich auf keinen Fall abweisen, sondern sich entsprechend um Dich kümmern.

Sehr erleichternd kann es auch sein, wenn Du Dich jemandem, zu dem Du Vertrauen hast, mitteilst. Das könnte ein guter Freund, ein Bekannter oder Verwandter sein. Wichtig ist es jedenfalls, dass Du mit Deinen trüben Gedanken nicht allein bist.

Es braucht Dir auch nicht peinlich zu sein, über Deine Selbstmordgedanken zu sprechen. Diejenigen, die Dich lieben, werden wahrscheinlich froh sein, dass Du sie angesprochen hast. Wenn Du merkst, dass Dein Zuhörer Dich versteht und das, was Du sagst, akzeptiert, kann das sehr befreiend für Dich sein.

Wahrscheinlich macht Dir auch ein mangelndes Selbstwertgefühl zu schaffen. Du fühlst Dich möglicherweise von anderen nicht richtig geschätzt und geliebt. Was könntest Du tun? Versuche einmal verstärkt Deine liebenswerten Eigenschaften und wertvollen Fähigkeiten zu sehen.

Ein Schlüssel für ein größeres Selbstwertgefühl besteht auch darin, sich selbst zu akzeptieren und anzunehmen. Beobachte Dich einmal selbst, wie oft Du Dich wegen Deines Aussehens, Deiner Leistungen oder Fähigkeiten kritisierst. Viele haben so einen Kritiker in sich selbst, der streng und unbarmherzig ist und sie immer wieder heruntermacht. Doch man kann sich gegen diesen Kritiker zur Wehr setzten!

Anstatt Dir z.B.Vorwürfe zu machen, wie z. B.: "Ich mache immer alles falsch", wäre es besser, wenn Du auf Fehler, die Du machst, verständnisvoll und wohlwollend reagierst. Je mehr Du Dich auf Deine Stärken und guten Eigenschaften konzentrierst, desto eher gelingt es Dir, Dein Selbstvertrauen aufzubauen.

Wenn Du Deinen Blick ständig auf Deine Fehler lenkst, entsteht ein verzerrtes Selbstbild. Sollte es einmal vorkommen, dass Dich jemand herunter macht oder respektlos Dir gegenüber ist, dann brauchst Du das nicht einfach so hinnehmen. Du kannst demjenigen in einem sachlichen Ton erklären, was Dir an seinem Verhalten nicht gefällt und welche Veränderungen Du Dir wünscht.

Falls Du an Gott glaubst, dann solltest Du wissen, dass er Deinen Schmerz und Deine Verzweiflung sieht. Und vor allem: Du bist ihm nicht gleichgültig! Er ist sogar bereit, Dir zu helfen, denn in seinem Wort, der Bibel, sichert er denen, die sich hilfesuchend an ihn wenden, folgendes zu:

"Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Sieh dich nicht ängstlich nach Hilfe um, denn ich bin dein Gott: Meine Entscheidung für dich steht fest, ich helfe dir. Ich unterstütze dich, indem ich mit meiner siegreichen Hand Gerechtigkeit übe" (Jesaja 41:10, Neues Leben.Die Bibel).

Das bedeutet nun nicht, dass Gott Dich durch ein Wunder von all Deinem Leid mit einem Schlag befreit. Er kann Dir aber Wege und Möglichkeiten zeigen, damit Du wieder neuen Mut und Kraft schöpfen kannst. Es gibt also keinen Grund, dass Du Dich gänzlich verlassen fühlen musst! Gott wird für Dich da sein, wenn Du ihn ernsthaft suchst.

Wie Du also siehst, ist Deine Lage keinesfalls so hoffnungslos, wie Du vielleicht bis gerade gedacht hast! Es gibt Menschen, die bereit sind, Dir zu helfen und Dir wieder Perspektiven zu geben. Es liegt nun an Dir, diese Hilfen auch in Anspruch zu nehmen. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du einen Weg für Dich findest, der Dich aus dem Tal der Hoffnungslosigkeit herausführt und Dir wieder neuen Lebensmut gibt!

LG Philipp

...zur Antwort

Hallo Benutzer2707,

wenn man an dem Punkt angelangt ist, immer wieder von Selbstmordgedanken geplagt zu werden, kann es sein, dass man so sehr darauf fixiert ist, dass man gar keine anderen Wege und Möglichkeiten mehr wahrnimmt.

Die Vorstellung, dass mit dem Ende des Lebens auch der Schmerz für immer aufhört, kann sehr verlockend sein. Immer mehr sieht man im Suizid eine Art "Notausgang", durch den man dem unerträglichen Dasein entfliehen kann. Ist er aber wirklich der einzige Ausweg? Könnte es sein, dass noch mit niemanden darüber gesprochen hast?

Daher ist es ganz wichtig, dass Du Dich jemandem anvertraust, der dazu in der Lage ist, mitfühlend zuzuhören und wirksam Hilfe zu leisten. Das könnte eine Person aus Deinem Bekannten- oder Freundeskreis, ein Verwandter oder noch besser ein professioneller Berater (z.B. ein Arzt oder Sozialarbeiter) sein.

Falls Du jedoch niemanden hast, mit dem Du über Deine innersten Gefühle sprechen kannst, stehen Dir eine ganze Reihe von möglichen Ansprechpartnern zur Verfügung. Hier sind einige Anlaufstellen, bei denen Dir professionell geholfen wird:

- Notfall-Seelsorge: Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

  • 0800 - 111 0 111
  • 0800 - 111 0 222
  • 0800 - 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)
  • Email: unter www.telefonseelsorge.de

 Die Mitarbeiter der Telefonseelsorge hören Dir gut zu, nehmen an Deinen Problemen Anteil und können Dich bei Bedarf auch an entsprechende Einrichtungen verweisen. Du kannst Dich hier zu jeder Tages- und Nachtzeit anonym beraten lassen.

 - Sozialpsychiatrischer Dienst: Er bietet Menschen in psychischen Krisen Beratung und auch weitergehende Hilfen an. Oft findest Du diesen Dienst im Gesundheitsamt oder kannst die Adresse und Telefonnummer über das Gemeindeamt erfragen. Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

 - Beratungsstellen der Jugendämter, Erziehungsberatungsstellen und Ehe-, Familien-, Lebensberatungsstellen: diese sind in jeder Stadt und Gemeinde Ansprechpartner für die unterschiedlichsten Probleme.

 - Online-Beratung: Hilfe für suizidgefährdete junge Menschen gibt es hier: www.das-beratungsnetz.de . Ein Online-Beratungsangebot, bei dem suizidgefährdete Jugendliche von spezielle ausgebildeten Gleichaltrige beraten werden, ist hier zu finden: http://www.u25-deutschland.de

- Informationen stehen für Dich auch auf der Website deutschen Gesellschaft für Suizidprävention zur Verfügung: https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/fuer-betroffene-und-angehoerige

Wenn Du Dich dort lieber telefonisch beraten lassen möchtest, so kannst Du dies unter folgender Nummer tun: 0921-283301

Sehr wichtig ist es, wie bereits anfangs erwähnt, dass Du gerade jetzt mit Deinen Gedanken und Gefühlen nicht allein bist. Deine Sorgen und inneren Nöte mit jemandem zu teilen, der Dir wirklich zuhört und Dich ernst nimmt, kann schon eine enorme Erleichterung sein.

Rufe daher jemanden an, zu dem Du Vertrauen hast und sage ihm ganz offen, was in Dir vorgeht und wie Du Dich fühlst. Es sollte jedoch eine Person sein, die reif genug und in der Lage ist, mit Deinem Problem richtig umzugehen. Vielleicht siehst Du nach dem Gespräch wieder klarer und erkennst, dass Dein Leben doch nicht so perspektivlos ist, wie Du zuvor gedacht hast.

Es könnte auch sein, dass Du Dein Selbstvertrauen weitgehend verloren hast. Du fragst Dich vielleicht, wozu Du eigentlich nützlich bist und denkst, dass Dich ja sowieso keiner mag. Solche Gedanken ziehen Dich jedoch nur noch weiter nach unten. Versuche eine andere Denkrichtung einzuschlagen! Aber wie?

Willst Du Deine Selbstachtung aufbauen, dann lerne es, gut zu Dir selbst zu sein und zeige Verständnis für Deine Fehler und Schwächen. Versuche Dich selbst immer so zu behandeln, wie Du einen Dir sympathischen Menschen behandeln würdest: Liebevoll, geduldig und verständnisvoll.

Solltest Du Dir jedoch immer wieder Selbstvorwürfe machen und Selbstkritik üben, streust Du in gewisser Weise Salz in Deine Wunden. Sei Dir darüber im Klaren, dass Du Dich und Dein Leben nicht verbesserst, wenn Du Sich selbst ablehnst oder Dein eigenes Ich hasst. Halte Deinen inneren Kritiker möglichst klein, in dem Du Dich nicht immer wieder von unerbittlichen Selbstkritik herunterziehen lässt!

Vielen, die in eine unerträglich erscheinende Situation geraten sind, haben gemerkt, wie sehr ihnen ihr Glaube geholfen hat. Ich weiß zwar nicht, wie Du dazu stehst, doch falls Gott für Dich real ist, mag für Dich das folgende Versprechen sehr ermutigend sein:

"Der Herr ist denen nahe, die verzweifelt sind, und rettet jeden, der alle Hoffnung verloren hat. Zwar bleiben auch dem, der treu zu Gott steht, Schmerz und Leid nicht erspart; doch aus allem befreit ihn der Herr! " (Psalm 34:19, Hoffnung für alle). Tut es nicht gut, zu wissen, dass sich Gott der Verzweifelten gerne annimmt? Er ist nicht unnahbar, sondern möchte, dass wir uns mit unseren Sorgen und Nöten an ihn wenden!

Ich wünsche Dir, dass Du Mut schöpfen und Dein Leben wieder als lebenswert ansehen kannst! Und denke bitte daran: Es gibt Hilfen und Auswege! Ein beratendes Gespräch kann schon einmal ein guter Anfang sein!

 LG Philipp

...zur Antwort

Hallo Tobi,

zweifellos kann man mit einem ständigen Mangel an Selbstwertgefühl nur schwer leben! Um ausgeglichen und zufrieden mit sich zu sein, braucht man eine gewisse innere Sicherheit und Stabilität. Fehlen diese auf Dauer, dann hat man Schwierigkeiten mit sich selbst und damit, mit den Herausforderungen des Lebens zurechtzukommen.

An diesem Zustand kann man jedoch etwas ändern! Zunächst wäre es aber wichtig, die Sache einmal ein wenig zu durchdenken und von verschiedenen Seiten zu beleuchten.

Manche scheinen vor Selbstvertrauen geradezu zu strotzen und werden von anderen darum beneidet. Ist das aber wirklich wünschenswert? Nicht unbedingt!

Wer ein übersteigertes Selbstvertrauen hat, macht zum einen schneller Fehler, da er es nicht gewohnt ist, sich zu hinterfragen, und zum anderen nimmt er die Belange der ihn umgebenden Menschen nicht so leicht wahr. Das kann ihn immer wieder in Schwierigkeiten bringen und trägt nicht unbedingt zu einem harmonischen Miteinander bei.

Du siehst also, dass ein sehr starkes Selbstbewusstsein nicht unbedingt erstrebenswert ist. Hin und wieder Selbstzweifel zu haben, kann nämlich auch seine Vorteile haben. Man fährt dann nicht so leicht wie ein D-Zug nur in eine bestimmte Richtung, sondern man ist eher bereit, sich zu korrigieren und Änderungen vorzunehmen. Das bringt einen im Leben letztendlich weiter!

Wichtig ist also, in jedem Fall auf Ausgeglichenheit bedacht zu sein! Und sei Deinen Erwartungen an Dich selbst realistisch. Jeder hat eine andere Vergangenheit und unterschiedliche Lebenserfahrungen, die ihn geprägt haben.

Außerdem hat man bestimmte Charaktermerkmale und Eigenschaften vererbt bekommen. Man kann also nicht erwarten, sich völlig umkrempeln und ein ganz anderer Mensch werden zu können. Dennoch lassen sich auf jeden Fall Verbesserungen erzielen! Aber wie?

Wenn man mit Gefühlen der Wertlosigkeit zu kämpfen hat, redet man sich oft ein, die eigenen Leistungen seien nicht gut genug und die der anderen seien doch viel besser. Wenn es Dir auch so ergeht, dann frage Dich doch einmal: "Stimmt das wirklich? Bin ich tatsächlich so schlecht, oder sehe ich mich nur so?"

Du machst Dich selbst runter, wenn Du Deine Leistungen immer nur kleinredest! Denke doch einmal an das, was Du besonders gut kannst, vielleicht sogar besser als die meisten anderen. Das könnte im Bereich der Schule, im Beruf oder in einem Hobby sein.

Es muss ja auch nicht immer nur um Können und um Leistung gehen. Vielleicht bist Du ja ein sehr einfühlsamer Mensch, der sich leicht in die Lage anderer hineinversetzen kann oder nimmst Stimmungen schneller und intensiver wahr als andere. Es mag auch sein, dass Du besonders hilfsbereit bist und immer ein offenes Ohr für die Probleme anderer hast. Sind das nicht schon viele Pluspunkte?

Wie dem auch sei, es geht darum, dass Du Deine Augen für all Deine guten Seiten öffnest, die Du zweifellos besitzt! Sieh nicht immer nur auf Deine Fehler und Dein Versagen! Bedenke, dass jeder Fehler macht und hier und da auch mal versagt. Das ändert jedoch nichts an dem eigentlichen Wert einer Person!

Wusstest Du, dass selbst große Persönlichkeiten mit Gefühlen der Wertlosigkeit zu kämpfen hatten? Mir fällt da z.B. der biblische Moses ein. Der Bericht in der Bibel zeigt, dass Gott ihn dazu gebrauchte, sein mehrere Millionen zählendes Volk aus dem Land Ägypten herauszuführen und zahlreiche Wunder zu wirken. Dennoch fühlte er sich zunächst dieser Aufgabe überhaupt nicht gewachsen!

Er sagte zu Gott: "Entschuldige, Jehova, aber ich bin kein gewandter Redner, weder seit gestern noch seit vorher, noch seitdem du zu deinem Knecht redest, denn ich bin schwerfällig von Mund und schwerfällig von Zunge" (2. Mose 4:10). Weißt Du, wie alt Moses war, als er das sagte? Etwa 80 Jahre! Obwohl er sich mit seiner Aufgabe restlos überfordert fühlte, ließ er sich darauf ein und wurde schließlich ein sehr erfolgreicher Führer!

Dieses Beispiel zeigt, dass man auch einmal etwas wagen sollte. Neue Herausforderungen anzunehmen und sie zu meistern, kann sehr stärkend sein und sich positiv auf das Selbstwertgefühl auswirken. Aber auch hierbei sollte man realistisch bleiben und nicht etwas auf sich nehmen, das keine wirkliche Aussicht auf Erfolg hat!

Du siehst, dass es Möglichkeiten gibt, sich in eine positive Richtung zu verändern und zu mehr Selbstvertrauen zu gelangen. Das alles braucht aber Zeit. Je mehr und je intensiver Du aber an Dir arbeitest, desto schneller und größer werden Deine Erfolge sein!

LG Philipp

...zur Antwort