Mündliche Noten machen Schule unfair
These: Unser Schulsystem benachteiligt leise Menschen systematisch. Gute Noten hängen oft mehr davon ab, wie oft man spricht, als davon, wie gut man denkt.
9 Antworten
Unser Schulsystem benachteiligt leise Menschen systematisch
Unser Schulsystem benachteiligt Menschen, die zuhause keine Ruhe oder Hilfe haben mit Hausaufgaben systematisch. Mit Präsentationen und Gruppenarbeiten werden introvertiere und menschenscheue Personen systematisch benachteiligt. Der Deutschunterricht benachteiligt Menschen mit Migrationshintergrund und Ausländer und Ausländerinnnen systematisch. Der Sportunterricht benachteiligt übergewichtige Menschen systematisch. Der Frontalunterricht benachteiligt Menschen mit Aufmerksamkeitsstörungen (ADHS/ADS) systematisch. Unser Schulsystem benachteiligt Kinder aus einkommensschwachen Familien mit Klassenfahrten und kostenpflichtigen Materialien systematisch. Die Mathematik benachteiligt Menschen mit Dyskalkulie systematisch.
Korrekt. Deine These ist absolut korrekt.
Bei den vielen Benachteiligungen brauchen wir ein Reservat für alle Menschen mit den von dir beschriebenen Abnormitäten.
Sind etwa alle "Opfer" unseres Schulsystems?
Über die Abschaffung unseres Schulsystems muss dringend nachgedacht werden!
Deine Sorge ist unbegründet, denn:
Kompetente Lehrer berücksichtigen, ob sie mit einem extrovertierten oder einem eher schüchternen Schüler sprechen.
Ich selbst habe mich im Unterricht so gut wie nie freiwillig gemeldet, aber dennoch immer gute Noten bekommen.
War bei mir genauso. Die Lehrer wussten, dass ich es kann und haben mich eher nur dann aufgerufen, wenn sich sonst keiner gemeldet hat.
Also wenn das stimmt, ich hab nachweislich Ads und trotzdem stehe ich mündlich ziemlich schlecht weil ich zu schüchtern bin um zu sprechen
manche Schüler sind zu ängstlich und haben daher schlechte mündliche Noten. Für andere ist es eine echte Chance. Eine Lösung könnte sein, mündlich nur gute Noten zu vergeben - also eine Möglichkeit zur Verbesserung ohne jede Gefahr eine schlechte Note zu bekommen.
Verstehe ich nicht. Mich hat als Schületr nie interessiert, was meine Lehrer sich da an mündlichen Noten für mich aufschrieben. (Einzige Ausnahme: Eine Englisch-Lehrerin war mal sichtlich davon beeindruckt, welche gute Übersetzung ich, im Rahmen einer Hausaufgabe, für einen schwierig zu übersetzenden englischen Satz fand. Dass diese Leistung zu einer Notiz in ihrem Büchlein geführt hat, fand ich natürlich gut.)
Dann mach doch ein Referat und trage es vor. Sprich es mit dem Lehrer ab, dass du eine gute Note im mündlichen haben möchtest und ob dies eine Möglichkeit wäre?
Dann übe vor dem Spiegel laut zu sprechen. Nimm einen Sektkorken zwischen die Zähne, damit lernst du laut und deutlich zu sprechen.
Oder du hältst einen Tennisball ca. 3 cm von Mund entfernt, so musst du automatisch auch lauter sprechen.
Im folgenden link gibt es gute Sprechübungen:
Es kommt letztlich darauf an, was man mitteilt und zum Unterricht beiträgt. Dabei zählt sicherlich auch die Qualität viel.
Nur die Qualität zählt.
Ein Schüler, der einmal in der Stunde etwas sehr Gutes beiträgt wird mit einer sehr guten Note bewertet, einer, der 10x Unsinn von sich gibt hat die schlechte Note.
kann ich aus eigener Erfahrung leider so nicht bestätigen
Also wenn das stimmt, müsste ein Großteil der Lehrer inkompetent sein, denn bei mir hieß es immer: „Ich sehe dass du mitdenkst und deine Hausaufgaben machst, aber da du dich nicht meldest, stehst du zwischen 4 und 5.“ selbst bei einer 1 in der Arbeit, war es dann häufig gerade so eine drei, und das war in fast allen Fächern so