Dark Souls Reihe/Bloodborne keine richtige Story keine Empathie, geht es nur mir so?

Also ich habe mittlerweile so einige tausend Spiele gespielt. Darunter auch einige From Software Titel und kürzlich erst Dark Souls 2 beendet und muss sagen ich bin wieder mal enttäuscht von der Story. In der Community lese ich immer die selben nachgeplapperten Sätze wie: "Man bekommt halt nicht alles hinterher getragen blabla". Was hat das bitte mit hinterher tragen zu tun? Mir kommt es mehr wie Faulheit der Programmierer vor. Es ist doch nichts schlechtes wenn man eine gute und spannende Geschichte nebenbei erzählt bekommt. Meine Erfahrung mit Dark Souls und Bloodborne mal genauer erläutert:

Ich laufe durch die Welt kille Gegner um Gegner bis zu irgendeinem Boss und frage mich warum eigentlich (und ich kenne die Lore, die ich erst wirklich verstanden habe durch YT Videos). Und trotzdem hab ich kein Bezug dazu. Ich kann keine richtige Beziehung zur Welt und den Bossen aufbauen. Als Beispiel nehme ich mal einen meiner Lieblingsgegner meiner gesamten Spielelaufbahn...

Sephiroth aus Final Fantasy 7 (PS1). Dieser Hauptgegner war so gut in Szene gesetzt und hat in mir so einen Hass ausgelöst, durch eine ganz bestimmte Szene, das ich mit Begeisterung dem Endkampf hingefiebert habe, obwohl dieser 50-100 Stunden noch entfernt vor mir lag. Das war eine Charakter-Kreation der Extraklasse und das auf so einer alten Konsole. Und auch sonst hat mich die Story immer wieder mitgerissen. Die meisten Bosse und Charaktere waren mir nicht egal, waren mir sogar recht schnell wichtig. Dark Souls hingegen, da waren Bosse und Gegner einfach nichts weiter als Kanonenfutter und ich hatte keinerlei Gewissensbisse NPC's einen Kopf kürzer zu machen (Höchstens die alten 3 Damen am Anfang von Dark Souls 2. Was wahrscheinlich daran lag, das diese durchaus etwas mehr in Szene gesetzt wurden).

Also, wieder zu From-Software: Mal irgend ein Boss aus Dark Souls 1 - dieser fette Boss der angeblich Kannibale ist (Smough? und sein dünnerer Kollege), ist auch eines von vielen Dark Souls Beispielen, da hätte eine gut inszenierte Geschichte wirklich gut getan. So war es wieder nur irgendein Boss der gekillt werden musste.

Ich finde die ganzen Nachplapperer machen es sich ein wenig leicht mit ihrer Aussage: Man muss halt Item-Beschreibungen lesen. Habe ich im übrigen und die Geschichten lassen mich kalt obwohl sie einige Interessante Grundgedanken in sich tragen, aus denen man soviel hätte machen können. Schade und sehr enttäuschend! Geht es nur mir so? Wäre Dark Souls und Bloodborne nicht viel besser geworden mit einer anständig in Szene gesetzten Geschichte? Ich für meinen Teil, denke - AUF JEDENFALL! Und das sich viele Fans in die Tasche lügen.

Mich lässt das Gefühl nämlich nicht los das viele einfach nur nachplappern was irgendwer mal vom Stapel gelassen hat. Das fängt an bei so Blödsinn wie Git Gut und Casul und hört auf bei "Lies Item Beschreibungen" und "Dark Souls ist immer fair!"... Ähm nein ist es nicht! Das ist aber wohl der teilweise schlechten Programmierung zu schulden.

Dark Souls, From Software, Bloodborne, Spiele und Gaming
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