Ist diese Beurteilung gerecht von den Lehrern?

22 Antworten

Ich sehe es nicht ganz so, wie die meisten Antwortgeber hier.
Die meisten scheinen nämlich zu vergessen, dass ein Lehrer mündliche Mitarbeit einfordern muss, wenn er sie bewerten will.

Wenn also ein sehr gute Schüler sich von sich aus wenig beteiligt, darf das nicht automatisch zu einer schlechten Noten führen. Der Lehrer muss ihn dann ausfragen. In diesem Fall wird ein wirklich guter Schüler auch eine gute bis sehr gute Antwort geben.

Vielleicht ist das in anderen Bundesländern wieder anders, aber zumindest in Bayern ist das so.
Ein "ruhiger" Schüler wird also nicht von vornherein schlecht beurteilt.
Gerade in einem Fach wie Mathematik wird die mündliche Mitarbeit meist als weniger wichtig erachtet als z.B. in den Sprachen.

Das kommt auf das Alter an. In der Unter- und Mittelstufe wurden wir noch einfach drangenommen von Lehrern, ohne uns unbedingt zu melden. Aber jemand, der sich selbst nie meldete, bekam auch keine Eins, auch dann nicht, wenn die Antworten seht gut waren, wenn derjenige drangenommen wurde. Auch war hier die mündliche Leistung in den Hauptfächern nicht so wichtig, weil es ja auch noch die schriftlichen Noten gab. In Nebenfächern zähle die mündliche Leistung sehr stark, ab und an gab es mal Tests.

In der Oberstufe waren die Lehrer nicht mehr verpflichtet, jemanden einfach dranzunehmen. Da mussten wir als Schüler uns schon aktiv melden. Und hier zähle schriftlich und mündlich genau 50:50.

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@Honeybee89

Ich habe in meiner Lehrerausbildung gelernt, dass man mündliche Noten einfordern muss. (Bayern)
Vielleicht gibt es aber auch hier wieder Unterschiede zwischen den Ländern.
In Bayern zählt die schriftliche Note in den Hauptfächern im Uebrigen immer 2/3 der Gesamtnote, also 66%.

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Hallo helenasquestion,
im allgemeinen zählt die mündliche Leistung sowie alle weiteren Leistungen mit zur Zensur. In welchem Verhältnis, das ist in den Bundesländern und Schulen unterschiedlich, lässt sich aber „ergoogeln“.
Der Begriff Mitarbeit beinhaltet übrigens den Begriff –arbeit, also etwas vom Schüler zu Leistendes!
Beteiligt sich ein Schüler als großer Schweiger gar nicht am Unterricht, so gelten zunächst einmal die Einschätzungen des Lehrers zu Arbeitswille und Arbeitshaltung: Passt er auf oder ist er mit anderen Dingen beschäftigt. Weiterhin, in Ergänzung zur Antwort von adabei eine Stellungnahme des VBE (Verband Bildung und Erziehung = Lehrerorganisation):

1. Fachlehrer
a) Begründungspflicht bei der Notenvergabe
Die jeweiligen Fachlehrer sind dazu verpflichtet, infrage stehende Zeugnisnoten besonders sorgfältig zu begründen. Vor allem für die „sonstige Leistung“ besteht oftmals Unklarheit, …….
Seitens des Schülers besteht ein rechtlicher Anspruch auf eine konkrete und ausgewogene Begründung einer Zeugnisnote.
Es müssen Aussagen zur Qualität der Mitarbeit im Unterricht zu verschiedenen Zeiten des Halbjahres bei verschiedenen Unterrichtsgegenständen und in den jeweiligen Anforderungsbereichen enthalten sein. Falls ein Schüler nicht spontan mitarbeitet, müssen die Aussagen des Lehrers über Leistungsdefizite in der Sekundarstufe I durch mehrfache an den Schüler gerichtete Fragen bzw. gestellte Aufgaben belegt sein. Dabei ist nicht erforderlich, dass der Fachlehrer für jeden Einzelfall mit Datumsangabe seine Buchführung offenlegt. Er muss sich aber über den Umfang, den Reichtum an Aspekten, den Anforderungscharakter und das Ergebnis seiner Lernerfolgskontrollen während des kontinuierlichen Unterrichts zusammenfassend äußern.

Erpressung-nein, ungerecht-Ja. Ich bin wirklich sehr  froh, dass meine Schulzeit schon lange Schnee von gestern ist. Zu meiner Zeit wurde Mitarbeit auch bewertet, aber mit einer Note für alle Fächer. Bei mir von der 1. bis zur letzten Klasse eine 3. Hat mir den Durchschnitt meines gesamten Zeugnisses verdorben, aber nicht meine Einzelnoten. Das nur, weil ich ruhig war, mich nur gemeldet habe, wenn ich mir über die richtigen Antwort zu „150%“ sicher war und nie einfach mal in die Klasse gerufen habe. Dafür gab es noch eine Note „Verhalten“, die war auch über die Jahre mit einer „sehr gut“ gleichbleibend. 

Dafür wurde in jedem Fach,  auch in den Nebenfächern Arbeiten geschrieben, welche die Noten bestimmt haben. Wenn ich mich heute mit Lehrern unterhalte, höre ich oft Beschwerde darüber, dass die Klassen so laut sind. Quer durch die Schulformen. Wie soll es denn auch anders sein, wenn von 25 bis 30 Kindern/ Jugendlichen eine aktive Mitarbeit erwartet wird? 

Wenn ich als Lehrer den Eindruck hätte, mein Schüler versteht den Stoff, beschäftigt sich während des Unterrichts aber lieber damit seine Klassenkameraden vom Untericht abzulenken, dann darf sich das auch mal auf die Note auswirken. Aber mit einer  Note den ruhigen, zurückhaltenden Schüler, der dem Unterricht folgt, aber zu schüchtern ist, um sich gegen die Masse durchzusetzen, abzuwerten, finde ich nicht zielführend. 

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