Ist der Mensch ein Frutarier...ist es gesund so zu leben....welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

12 Antworten

nein, der Mensch ist von Natur aus ein Starchivore.

Starch = Stärke = Stärkeesser

Der Mensch zählt zu den sog. "Frugivoren" - ist ein Riesenunterschied zum sog. "Frutarier"...

Gib in der "Suchmaschine deines Vertrauens" ein: "Mensch, ein Frugivore" und du wirst viele Erkenntnisse zu dieser These finden - belegt mit Quellen...

Das Video "Artgerechte Nahrung für den Menschen" mit dem Zahnarzt Dr. Johann Georg Schnitzer wird dies ebenso aufzeigen und darüber Aufschluss geben wie die Tabelle mit Fotos und Erkennungsmerkmalen aller Gattungen wie "Karnivore", "Omnivore", "Herbivore" und schließlich der "Frugivore" !

Letztere findest du unter "Bilder", wenn du "Mensch - Frugivore" eingibst...

ne, biologisch ist der Mensch eindeutig Omnivore (eindeutig erkennbar an seinen bunodonten Zähnen und seinem Nährstoffbedarf, der u.a. auch auf den Konsum tierischer Produkte ausgelegt ist)

2
@Schrottifix

Irrtum: Grade auch die Zähne belegen eindeutig, dass der Mensch eben nicht das Gebiss eines Omnivoren aufweist... 

4
@Honeysuckle18

google mal "bunodonte Backenzähne"...

google mal "Menschen artgerechte Ernährung"

bunodonte Backenzähne liegen beim Menschen vor und sind wissenschaftlich eindeutiger Beleg für Omnivoren (diese Wissenschaft nennt man Biologie)

alles andere ist schlicht und einfach unwissenschaftlich

3
@Schrottifix

du klammerst dich an etwas was nicht stimmt nur um deinen Fleischkonsum zu rechtfertigen.

Menschen sind keine Omnivore und ausser Zähne gibt es mindestens 20 andere Merkmale die ihn eindeutig NICHT als Omnivore ausweisen, diese sollst du erstmal abklappern.

2

Wenn es um Gesundheit geht kommt es nicht auf Mischköstler, Vegetarier, Veganer, Frutarier etc an. Es kommt darauf an, alle essentiellen Nährstoffe in ausreichender Menge aufzunehmen, und gesundheitsabträgliche Stoffe so gut wie möglich zu meiden. Das kann man mit jeder dieser Ernährungsweisen machen. Als Mischköstler hat man die meisten ungesunden Stoffe mit in der Nahrung, bei den anderen Ernährungsweisen muss man etwas genauer auf die essentiellen Nährstoffe achten.

Ich würde Frutarismus nicht empfehlen, weil es zu aufwendig und einschränkend ist. Man kann sich zwar auch so ausgewogen ernähren, aber steht der Aufwand wirklich dafür? Sinnvoller wäre eine vegane Ernährung. Die ist leicht umsetzbar, und hat auch einen sehr positiven Effekt für Tiere und die Umwelt.

du hast den B12-Mangel leider nicht erwähnt, da B12 nur in tierischen Produkten enthalten ist oder über Nahrungsergänzungsmittel extra zugeführt werden muss, um nicht krank zu werden

3
@Schrottifix
da B12 nur in tierischen Produkten [...]

Die, den Tieren ins Futter mit Nahrungsergänzungsmitteln hinzugefügt wird, da sie es (Vitamin B12) sonst nicht selber produzieren können. Mit Ausnahme von Kühen, die es in der Massentierhaltung (wovon unser Fleisch zu 98% herkommt) aber auch nicht produzieren können, da es nur in ihrer natürlichen Umgebung ausreichend funktioniert.

3
@Schrottifix

Ich habe hier schon ungefähr tausendmal erwähnt, dass man wenn man wenig oder Tierprodukte isst, B12 supplementieren soll. Das ist Bestandteil einer ausgewogenen pflanzlichen Ernährung.

3
@Schrottifix

Es wird etwas hinzugefügt. Das ist das Ding. In der aktuellen Lage, in der sich der Großteil befinden, können sie das nämlich nicht ohne Nahrungsergänzungsmitteln.

Die Beobachtungen aus der Landwirtschaft zeigen hier eine interessante Entwicklung: Kühe sind heute mit normalem Futter und selbst Gras teilweise nicht mehr in der Lage, ohne Cobalt- oder B12-Supplemente zu überleben. Aufgrund des sinkenden Cobalt-Gehaltes in Futter und Gras sterben Kälber nach kurzer Zeit an den Folgen eines Vitamin-B12-Mangels, der zu rapidem Gewichtsverlust, Blutarmut und schließlich dem Tod führt. Kühe erhalten daher heute fast immer entweder Vitamin-B12- oder Cobalt-Supplemente.

Quelle: https://www.vitaminb12.de/vegan/

Und außerdem gibt es nicht nur Kalbs- und Rinderfleisch. Bei Schweinen, Hühnern etc. wird nur Vitamin B12 ins Futter hinzugefügt.

2
@Schrottifix

Als ob Wiederkäuer die einzigen Nutztiere wären. Rinder in der Massentierhaltung die nur Kraftfutter zu ferssen kriegen haben außerdem meist keine gesunde Darmflora mehr. Da reicht es dann auch nicht mehr, Kobalt zu supplementieren.

1

Der Mensch ist ein Allesfresser, vergleichbar mit den großen Bären.

Die Fossilienlage ist eindeutig, wo es alte Menschenknochen gibt, gibt es fast ausnahmslos auch Tierknochen mit eindeutigen Bearbeitungsspuren.

Die Abwesenheit von Raubtierzähnen ist keine Anpassung an rein pflanzliche Ernährung, sondern eine Anpassung an zubereitete Speisen.

Es ist außerdem nicht davon auszugehen, dass der Mensch eine derart seltsame Stellung in der Natur hat, dass er als einzige Art überhaupt, erstmal mehr als 50000 Jahre Kulturentwicklung braucht, um dann plötzlich festzustellen, dass er und seine direkten Vorfahren sich ungefähr 2 Millionen Jahre lang komplett falsch ernährt haben.

Zahlreiche Anthropologen, Naturforscher, Biologen und Archäologen haben - auch anhand von Knochenfunden - zweifelsfrei nachgewiesen, dass sich in der Regel an Beutetieren VOR dem Menschen Raubtiere gütlich taten und Menschen sich mit den Überresten begnügen mussten (oder im Kampf um die Beute den Raubtieren unterlagen) !

0

nein, der Mensch ist kein Frutarier, sondern omnivor, er ernährt sich also von gesunder Mischkost, einschließlich Fleisch. Gruß

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Biologielehrer SI/II a. D.

Warum sind dann gar soviele sog. "Mischköstler" krank und mangelernährt - ja versterben sogar teils in jungen Jahren an den Folgen ihrer ach so "gesunden Mischkost ?"

0
@Honeysuckle18

kann ich jetzt nicht nachvollziehen, in meinem Umfeld werden viele ü 80 Jahre und es ist auch niemand mangelernährt, ohne gesunde Mischkost wären sie das sicher nicht geworden

1

Was möchtest Du wissen?