Hallo zusammen.
Wir als Familie sind kurz vor der Vertragsunterzeichnung eines Bauvertrag zur Errichtung einer Stadtvilla.
Hierzu habe ich zwei Fragen, alles andere könnte ich durch juristischen Rat bereits lösen und klären.
1. Im Bauvertrag ist eine Vertragsstrafe von 250€/Woche Verzug eingeplant. Diese Kosten decken nicht Mal im Ansatz Unterbringungskosten für unsere Familie, geschweige denn Mobiliar. Das Bauunternehmen macht aktuell nicht den Eindruck, als gäbe es hierbei Verhandlungsspielraum. BGH sagt, Vertragsstrafen von 0,1-0,3% der Bruttobausumme pro Tag sei noch angemessen. Mir geht es bei der Sache überhaupt nicht darum, den Höchstsatz zu vereinbaren sondern lediglich unsere Unterbringungskosten (aktuell Wohnen zur Miete) zu deckeln.
2. Der Zahlungsplan sieht folgendes vor:
Baukosten: 232.000€
20% 25% 10% 10% 10% 10% 10% 5%.
Ich gehe natürlich nicht davon aus, dass beim Hausbau Mängelbeseitigungen im hohen 5-stellingen Bereich entstehen. Sollte dies dennoch der Fall sein, wie kann ich als Bauherr beim o.g. Zahlungsplan überhaupt genug einbehalten. Er sieht außerdem Zahlungen nach Baufortschritt vor.
Ich hoffe, dass mein Anliegen irgendwie verständlich ausgedrückt wurde.
Schönes Wochenende!