Seelsorge – die besten Beiträge

Hat die Telefonseelsorge Schweigepflicht und sind sie neutral und unvoreingenommen, respektvoll zu jedem, auch wenn es Meinungsunterschiede gibt?

Also erste Frage: wenn ich bei der Telefonseelsorge anrufe und in E-Mail Kontakt mit denen trete, haben die dann eine Schweigepflicht, also auch wenn ich Straftaten beichten würde?

Zweite Frage: wird man von den Leuten die in der Telefonseelsorge tätig sind, immer respektvoll und unvoreingenommen behandelt? Also auch wenn man heikle Themen anspricht bei denen die persönlich Meinung stark auseinander gehen, werden die Menschen von der Seelsorge dennoch sachlich, freundlich und neutral bleiben oder wird man dann doch eh verurteilt, in eine Schublade gesteckt, schlecht gemacht?

Kann die Seelsorge auch eine Beratung ablehnen weil sie jemanden scheiße finden?

Ich würde gerne über bestimmte Themen reden, aber kann mir vorstellen das ich nicht das hören werde was mir gefällt, sondern ehr das was die meisten anderen Leute auch sagen und daa würde mich nur unnötig noch weiter runter ziehen denke ich. Es sind ja auch nur ehrenamtliche Leute dort, die keine Ahnung von Psychologie oder sowas haben oder? Also klar das sie keine Psychotherapie geben können, aber sich eventuell etwas un Leute hineinversetzen hoffe ich, sollten sie können. Oder sind sie ehr so vom chef und vom Staat zurecht gewiesen was sie sagen dürfen und was nicht? Keine Ahnung. Ich weis nicht mehr wem ich noch vertrauen kann, wem ich mein Herz ausschütten kann, von wem ich keinen Hass zurück bekommt, wer mich nicht verurteilt sondern versteht und mir einen wirklich nützlichen Rat geben kann, anstatt mir weis machen zu wollen das ich ein schlechter Mensch bin und so weiter.

Glaubt ihr man kann den Leuten von der Telefonseelsorge alles erzählen und wird sich danach irgendwie besser fühlen oder ehr nicht?

Schule, Psychologie, Liebe und Beziehung, Seelsorge, Telefonseelsorge

Gehe psychisch kaputt was soll ich tun…?

Hallo…

ich bin im Leben an einem Punkt angekommen, wo ich echt nicht mehr weiter weiß. Ich bin zwar noch ziemlich jung und habe mein ganzes Leben noch vor mir, aber nicht so…

Ich leider unter Zwangsstörungen…bin seit mehr wie 2 Jahren in einer psychischen Therapie und nehme seitdem auch täglich Sertralin 50mg Anti Depressiva ein. Ob sie mir helfen. Ja, nicht immer aber oft. Sie stillen meine negativen Gedanken in meinem Kopf. Mein Alltag ist grausam mit all den Gedanken im Kopf…sei es Menschen schaden, wehtun egal was…alles…

Stimmung und Verhältnis zuhause, da brauch ich garnicht anfangen…bin ungewollt, höre Tag täglich Sachen die mich mental richtig runterziehen und kaputt machen…

Manchmal bin ich immer kurz davor alles zu beenden, aber so bin ich garnicht. All diese negative Energie, die Kommentare die ich zu hören bekomme machen mich mental schwach und runter. Mir gehen wirklich Sachen durch den Kopf die nicht mehr normal sind.

Meine Therapie die ich seit 2 Jahren führe muss irgendwann ein Ende haben. Ich kann nicht mit solchen Tabletten leben. Mein Arzt weiß nichts von meinen Gedanken, wo ich Menschen wehtue schade oder sonst was. Der würde sich ja denken was ist das für ein Psycho…bin aber echt ein harmloser Mensch. Ich war schon bei etlichen Ärzten, hatte Kontakt zu Seelsorgern und sonst was alles. Aber es bringt nix…ich komme nicht weiter…

Jede Nacht, jede Stille, jeder Zeitpunkt wo ich alleine bin ist eine große Herausforderung nicht meine Kontrolle zu verlieren…

Zu wem soll ich gehen..? Wie soll ich weiter machen ? An wen soll ich mich wenden…

Danke im Voraus…

Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Psychiater, Seelsorge, Sertralin

Verliebt: An wen zum reden wenden?

Kurze Vorgeschichte:

Also ich (m27) bin verliebt in eine Frau in meinem Alter. Ich weiß nicht ob ich es ihr sagen soll, da ich nicht weiß, wie sie fühlt. Deshalb fühle ich mich allem Glück alles in allem sehr scheiße. Und das wird auch immer schlechter. Momentan sind wir sehr gut befreundet & sehen uns ca. 1x in 1-1,5 Monaten. Da treffen wir uns auch nur zu zweit. Vieles spricht dafür, dass sie mich auch liebt. Aber ich glaube, dass man das als Verliebter nicht so recht beurteilen kann. (Wer mehr Hintergrund wissen will, muss einfach meine erste Frage hier auf GF durchlesen. Mittlerweile weiß ich auch, dass ich verliebt bin.)

Nun meine Frage:

Mit wem kann ich darüber reden? Ich müsste mich mit einer Person intensiv darüber unterhalten, die das neutral beurteilen kann. Freunden & Familie will ich es nicht erzählen (die Gründe zu nennen würden hier den Rahmen sprengen).

Meine Idee war bei der Telefonseelsorge anzurufen, die Situation zu erklären & zu sagen, dass es mir damit schlecht geht. Eventuell sagt die Person am Telefon, wie sie die Lage einschätzt. Ohne dass man direkt nach ihrer Meinung frägt natürlich. Mir geht es ja auch gerade wirklich eher schlecht deswegen & ich bräuchte wirklich manchmal Trost, weshalb das nicht missbräuchlich wäre. Will aber auch niemand die Leitung blockieren, falls mein Problem zu milde ist.

Vielleicht habt ihr auch eine ganz andere Idee?

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Meine Mutter (56) ist heute an einet Gehirnblutung unerwartet gestorben. Ich (24) heule immer wieder kurz, dann aber wieder völlig emotionslos. Was tun?

Vor drei Wochen kam meine Mutter mit einer Hirnblutung in den Notfall. Sie hatte Glück im Unglück: Die Blutung liess sich ohne operativen Eingriff stoppen. Als kein Aneurisma gefunden wurde, gab es immer bessere Neuigkeiten.

Den Ärzten war es schon fast ein Rätsel, dass es ihr so gut ging. Eigentlich hätte sie vor einer Woche austreten sollen. Weil sich unabhängig vom Grundproblem eine Infektion ergeben hatte, wurde sie noch etwas länger da behalten.

Heute hätte sie ihren Austritt gehabt. Doch der Nachtdienst fand sie am Morgen während eines epileptischen Anfalls vor. Notoperation, da war doch ein Aneurisma. Wenig später oder schon relativ früh war sie Hirntot.

Mutter, Schwester und ich wohnen alle separat. Wir gingen uns heute verabschieden. Zwecks Organspende wird ihr Körper noch am Leben erhalten.

Jetzt bin ich zu Hause und ich will nichts anderes als Racelette machen und TV gucken. Ich fühle nichts. Nur zwischendurch habe ich einen Heulkrampf.

Das mag zum einen ein bisschen mit den Benzodiazepinen zu tun haben, die ich gegen meine Angststörung regelmässig nehme, heute gezielt etwas mehr als normalerweise. Zum anderen.. so einer dieser Verdrängungsmechanismen, von denen man immer hört? Was soll ich tun? Mich darauf konzentrieren, dass es meine Mutter nicht mehr gibt, um so in den Prozess der Verarbeitung zu kommen, oder mich ablenken? Besteht bei letzterem das Risiko der Verdrängung?

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