Rechtsradikalismus – die besten Beiträge

AfD und ihre Arbeitnehmerfeindlichkeit?

ich frage mich ob so viele Menschen immer noch die AfD wählen würden wenn sie wissen würden das sie wenn die AfD regieren würde.

  • Arbeitnehmerrechte eingeschränkt werden würden
  • Mindestlohn abgeschafft werden würde
  • Gewerkschaften beschränkt werden würden
  • Es längere Arbeitszeiten gäbe (10Std+)

Die AfD ist noch Arbeitgeberfreundlicher und Arbeitnehmerfeindlicher als die FDP.

Reicht Rechtsradikalismus und Faschismus (was sich deren Wähler ja wünschen ) aus um auch sowas zu rechtfertigen ?

Belege:

1. Zitate von AfD-Politikern

  • Alice Weidel (AfD-Fraktionsvorsitzende, 2018):
  • „Der Mindestlohn ist ein großes Hindernis für die Beschäftigung Geringqualifizierter.“
  • (Quelle: Interview mit der FAZ, 2018)
  • — Das zeigt Ablehnung gegenüber Mindestlohn-Erhöhungen, die für viele Arbeitnehmer wichtig sind.
  • Jörg Meuthen (ehemaliger AfD-Vorsitzender):
  • „Wir brauchen einen flexibleren Arbeitsmarkt, damit Unternehmen nicht durch überbordende Arbeitnehmerrechte belastet werden.“
  • (Rede auf Parteitag 2019)
  • — Das heißt: Arbeitnehmerrechte sollen zugunsten der Arbeitgeber gelockert werden.
  • Björn Höcke (AfD-Landeschef Thüringen):
  • „Betriebsräte sind häufig ein Hemmschuh für wirtschaftliche Dynamik und sollten nicht übermäßig viel Macht bekommen.“
  • (Interview, 2017)
  • — Kritik an Mitbestimmung, was die Position der Arbeitnehmer schwächt.

2. Auszüge aus dem AfD-Grundsatzprogramm (2020)

  • Mindestlohn:
  • „Die AfD lehnt eine weitere Erhöhung des Mindestlohns ab und fordert eine stärkere Ausrichtung an der Leistungsfähigkeit der Wirtschaft.“
  • Mindestlohn soll also begrenzt bleiben, obwohl viele Arbeitnehmer darauf angewiesen sind.
  • Arbeitsrecht und Mitbestimmung:
  • „Die AfD fordert die Reduzierung bürokratischer Belastungen für Unternehmen und sieht in übermäßigen Mitbestimmungsrechten von Betriebsräten eine Belastung.“
  • Das heißt: Arbeitnehmervertretungen sollen weniger Einfluss haben.
  • Sozialstaat:
  • „Sozialleistungen sollen strikt an die Staatsbürgerschaft gebunden werden.“
  • Das fördert soziale Spaltung und schwächt solidarische soziale Absicherung.

Beispielhafte Stellen aus offiziellen AfD-Dokumenten

  • Wahlprogramm 2021:
  • „Wir setzen uns für Deregulierung des Arbeitsmarktes ein, um mehr Flexibilität für Arbeitgeber zu schaffen.“
  • Flexibilität geht meist zulasten des Kündigungsschutzes und stabiler Arbeitsverhältnisse.
  • Sozialpolitik:
  • „Wir lehnen eine Vergesellschaftung von Unternehmen ab und wollen eine marktwirtschaftliche Ordnung stärken.“
  • Ablehnung von Sozialstaatselementen und kollektivem Schutz der Arbeitnehmer.
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Sollte die Regierung mehr für Maja T. tun?

Wie kann es sein, dass eine deutsche Staatsbürgerin, die sich gegen Faschismus stellt, in einem Staat wie Ungarn in Isolationshaft sitzt?

Und Deutschland hat das nicht nur zu verantworten sondern schaut nun auch noch weg? Dabei ist die Schuld noch längst nicht nachgewiesen!

Maja T. ist nicht einfach irgendeine Person. Sie ist non-binär, politisch aktiv, und offenbar ein Dorn im Auge eines Systems, das Schritt für Schritt in autoritäre Gefilde abdriftet. Orbáns Ungarn ist als Rechtsstaat an vielen Stellen beschädigt. Es ist ein Musterbeispiel für illiberale Demokratie im rechtsnationalen Stil. Nur dass dort schon umgesetzt wird, wovon >20% der Wähler*innen hier noch träumen.

Dass Friedrich Merz sich in solchen Fällen lieber auf Seite der sogenannten „Law & Order“-Fraktion schlägt, überrascht leider niemanden mehr? Es reicht nicht, ein paar grüne Delegationen loszuschicken. Das muss Chefsache werden. Und ja; wenn nötig mit Konsequenzen: Sanktionen. EU-Gelder einfrieren. Deutlich machen: Wer europäische Werte mit Füßen tritt, bekommt keinen Cent mehr.

Wir reden hier nicht über Bagatellen. Sondern über die Menschenwürde. Über eine Aktivistin, die im Hungerstreik sitzt, weil sie unter haftähnlichen Bedingungen in einem Land leidet, das LGBTQ-Feindlichkeit zum Staatsprogramm gemacht hat. Wer jetzt schweigt, macht sich mitschuldig.

Wie seht ihr das?

Nein - linke Aktivist*innen sollen weiterhin ausgeliefert werden 79%
Ja - Deutschland muss hart gegen Ungarn durchgreifen 21%
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Das 3. Mal feiern die Menschen den Stolzmonat. Wandelt sich diese Zeit zu einer Art einmonatigen Karneval im Internet?

Wie schon im Jahr zuvor, nehme ich Veränderungen im Bezug des Stolzmonats wahr. Entgegen der weitverbreiteten Annahme, wird dieser Monat vermehrt von Menschen gefeiert, welcher auf humoristische Art auf den spießigen Zeitgeist hindeuten, anstelle von mürrischen Rechtsextremisten wie es gern propagiert wird.

Es wird gelacht und sich amüsiert. Ähnlich wie beim Straßenkarneval, nehmen Stolzmonat-Partybegeisterte das (woke/grüne/linke) Spießbürgertum auf die Schippe. Aktuell bewegen wir uns in eine Richtung, wo Witze und Memes kriminalisiert werden, oder der Zensur zum Opfer fallen. Das sich immer weniger Menschen in Deutschland trauen ihre Meinungen zu äußern, ist (meines Erachtens) auch Folge des extremen Linksrucks.

Stolzmonat zielt nicht auf LGBTQ-Personen ab an sich ab, sondern viel eher die sehr negativen Auswüchse und jene Personen dahinter, die diese glorifizieren bzw. relativieren (und damit mehr Vorurteile aufgebaut, statt abgebaut haben).. oder einfach nur die Gesellschaft weiter spalten wollen.

Was meint Ihr dazu?

Ich wünsche allen Stolzpersonen einen tollen Juni!

(Bild durch Moderation entfernt)

(Achtung: Habeck hat diese Äußerung nicht getätigt. Es ist ein Meme und hat sich nicht so zugetragen).

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