Ich stelle mir die Frage ob das Leben früher nicht einfacher war? Da die Möglichkeiten früher ja auch eingeschränkter waren, fokussierte man sich eben im Alltag auf die existenziellen Dinge, d.h. man verbrachte die meiste Tageszeit dazu die Grundbedürfnisse zu befriedigen:
- Für warmes Wasser brauchte man Feuer, wofür man auch aufwändig Holz machen musste
- Nahrung musste eig. immer frisch zubereitet werden, sowas wie einen Kühlschrank gab es nicht.
- Familie war wichtig, es war normal immer viele Menschen um sich zu haben. Heute ist es normal den Großteil der Zeit alleine zu verbringen.
Der Alltag mag zwar körperlich schwieriger bestreiten zu sein, doch denke dass es psychisch wesentlich angenehmer war zu leben. Man hatte immer eine klar Aufgabe vor sich. Die ganzen Ablenkungen (Computer, TV, Social-Media, Fast-Food,...) bringen den Menschen denke ich in große Verwirrung und an dem explosionsartigen Ausbreitung von psychischen Erkrankungen lässt sich auch ablesen, dass an der modernen Lebensweise irgendwas nicht stimmen kann.
Und wenn man mal 200 Jahre in die Zukunft schaut, wird man das selbe über uns denken, wenn der Mensch dann noch bequemer ist, z.B. Nahrung per Infusion aufnimmt - wir mussten ja noch mühsam manuell essen, usw...