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Warum sind Kommunisten und "Antifaschisten" für ein Kurdistan?

Hallo,

die Frage klingt jetzt vielleicht merkwürdig, doch ich habe mich schon öfters gefragt, warum Kommunisten und "Antifaschisten" pro-Kurdistan sind. Also gerne einen "Kurdischen Staat" auf der Karte sehen wollen, obwohl sie doch "No borders - No nations" unterstützen und Nationalstaaten ablehnen?

In der Vergangenheit habe ich auf einer Demonstration mal einen "Antifaschisten" gefragt, woher diese Doppelmoral kommt und der Jugendliche meinte mit einem amüsierten Grinsen "Is' nun halt mal so.".

Geht dieses "für ein Kurdistan" sein auf die PKK zurück, weil diese den Kommunisten wohlgesonnen ist und deshalb "Der Freund meines Freundes... ist mein Freund"?

Ein Bekannter von mir, der Mitglied bei der Partei "Die Linke" ist, meinte mal zu mir, dass die Kurden in Berlin ein nützlicher Bündnispartner für alternative und linke Politik sind und man daher zumindest verbal dieser Bevölkerungsgruppe ein wenig entgegenkommt.

Diese Aussagen befriedigen mich halt nicht wirklich und deshalb würde ich gerne historische oder politische und gesellschaftliche Bezüge zu dieser Einstellung in Erfahrung bringen.

Schönen Abend und bereits jetzt vielen Dank für hilfreiche Antworten. Ich würde an dieser Stelle auch neben der Antwort zur Frage... gerne wissen, ob ihr der Auffassung seid, dass es sich hierbei um einen Doppelstandard handelt oder nicht.

Ich setze "Antifaschisten" mal in Klammern, weil diese Gruppe Menschen aus verschiedensten Gruppen besteht.

"No nations" fordern und Kurdistan widersprechen sich nicht. 67%
"No nations" fordern und Kurdistan widersprechen sich. 33%
Es ist nur ein politisches Zweckbündnis. 0%
Deutschland, Politik, Antifa, Antifaschismus, Kommunismus, Kommunisten, Kurden, Kurdistan, Nationalismus, pkk

Kurdin führt Beziehung mit Türken?

Hey Leute,

ich (w,20) bin Kurdin, meine Familie ist streng patriotisch, sie sind so stolz dass es für sie nie in Frage käme ihre Tochter mit einem Türken zu verheiraten. An sich sind wir selber Kurden aus dem türkischen Teil, Sirnak um genau zu sein, dennoch differenzieren meine Eltern stark zwischen Kurden und Türken. Es ist nicht so dass meine Eltern was gegen Türken haben, sie würden bloß nicht wollen dass ihre Kinder mit denen heiraten. Wie es das Schicksal so will bin ich seit einigen Monaten in einer Beziehung mit einem Türken (23), als wäre es nicht schon kompliziert genug, lebt er auch noch in der Türkei und hat auch nicht vor nach Deutschland zu kommen, sprich, er wünscht sich dass ich zu ihm in die Türkei ziehe. Für seine Familie ist das ganze kein Problem dass ich Kurdin bin, aber für meine eben schon. Ich finde das so ärgerlich, denn so schlimm kann es doch nicht sein? Wir haben die selbe Religion und unsere Kulturen sind doch eh fast gleich. Mich interessieren Nationen nicht, ich gucke auf den Menschen, nicht auf seine Herkunft. Ich weiß dass ich ihn nur heiraten könnte wenn ich abhaue aber das könnte ich meiner Familie doch niemals antun. Dazu kommt dass zurzeit jeder davon redet wie schlecht es den Kurden in der Türkei doch angeblich geht, letztens seien 2 Jungen erstochen wurden weil sie kurdisch sprachen. Da denke ich mir, könnte ich dort leben? Was wenn man mich nicht akzeptiert? Ich weiß dass man den Medien nicht immer trauen sollte aber man weiss eben nie. Er ist mein erster Freund, der erste Mensch den ich wirklich liebe, ich will ihn nicht aufgeben. Ich finde es so schade dass die Poltik mein Lebensglück kaputt macht.

Hat jemand schon Ähnliches erlebt? Ich weiß dass ich mich wohl zwischen Familie und Freund entscheiden muss, ich würde trotzdem gerne ein paar andere Geschichten hören.

Türkei, Türkisch, Kurden, Kurdisch, Türken

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