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Welchen Karriereweg wählen?

Guten Morgen zusammen!

Ich beginne jetzt mein Studium der Wirtschaftspsychologie und muss mit jetzt schon Gedanken machen, welchen Weg ich danach anstreben will und ich habe halt so 2/3 zur Auswahl bzw. Welche die ich anstreben will/könnte. Muss halt jetzt schon zumindest ein wenig die Richtung wählen, wegen Master und Vertiefungen. Und ich wollte mal erfragen, was ihr als Außenstehende empfehlen würdet. Ich mache auch im jedem Bereich Praktika, worauf ich mich in den nächsten Wochen bewerben will.. aber möchte eure Einschätzung:

  1. Human Ressource: also im HR arbeiten, daher auch einen solchen Master machen, dann berufsbegleitend einen MBA um dann später als HRler in die Geschäftsführung oder zumindest Leitungseben zu kommen - ich weiß dass sowas lange dauert und man Glück haben muss, dennoch ist es meine Ambition
  2. Consulting: auch einen masher in Wirtschaftspsychologie machen, danach bei einer der Big 4 oder next 10 anfangen und im Consulting tätig sein, später in die Wirtschaft. Ich habe Kontakte bei BCG - hab daher dort auch ein Praktikum..
  3. elterliche Unternehmen übernehmen. Würde einen Master of taxation machen, dann in der Wirtschaft erst arbeiten und nebenher einen MBA machen und dann das Unternehmen für 20 Millionen circa ablaufen und fortführen..

ich bin halt ein wenig unsicher, alle sagen mir sehr zu, aber auch bei allen bin ich immer etwas unsicher:

  1. HR: nicht immer so gute Optionen im Management
  2. wahrscheinlich häufig von Zuhause weg
  3. obwohl das Unternehmen sehr sehr gut läuft dennoch das Risiko..

Aber was ist von außerhalb erstmal eure Einschätzung?

3. elterliches Unternehmen 67%
2. Consulting 17%
Andere Antwort 17%
1. HR 0%
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Ich dachte früher, man weiß einfach, was man will – jetzt bin ich 31 und habe keine Ahnung

Früher habe ich bei Dating-Apps oder auch im echten Leben öfter den Satz gehört: „Ich suche jemanden, der weiß, was er will.“ Damals habe ich darüber eher geschmunzelt. Klar weiß man doch, was man will, dachte ich mir. Ich hatte einen Plan, konkrete Ziele vor Augen und eine ziemlich klare Vorstellung davon, wie mein Leben aussehen sollte.

Heute, mit 31, sieht das plötzlich ganz anders aus. Nach einigen Jahren im Job habe ich mich entschieden, nochmal ein Studium zu beginnen. Vielleicht liegt es an dieser Veränderung, aber ich spüre immer öfter: Je mehr Optionen sich auftun, desto unklarer wird mein innerer Kompass.

Ich ertappe mich dabei, wie ich mich oft orientierungslos fühle. Nicht nur in Bezug auf meine Karriere, sondern auch, was meine Werte, Beziehungen oder meinen Lebensstil betrifft. Früher hatte ich ein festes Bild davon, wie „mein Leben“ laufen soll — inzwischen fühlt es sich eher an wie ein offenes Experiment ohne klare Richtung.

Geht es jemandem von euch ähnlich? Wie geht ihr damit um, wenn ihr merkt, dass ihr gar nicht mehr so genau wisst, was ihr eigentlich wollt? Gibt es Fragen, Bücher, Gespräche oder Erfahrungen, die euch geholfen haben, wieder ein bisschen Klarheit zu finden?

Ich bin gespannt auf eure Gedanken – oder einfach nur darauf, zu hören, dass ich mit diesem Gefühl nicht allein bin.

Karriere, Sorgen

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