Ich muss mich mit Armut abfinden oder?
26, naja bald 26, keine Ausbildung nichts, kein Abitur, wegen Krankheit und anderen Problemen. Ich muss mich mit Armut abfinden oder? Weil ich ja keine Möglichkeit habe gut zu verdienen.
Ich kann auch nicht mehr studieren, oder gute Ausbildung machen wegen krankheit, kein abitur, und halt lücke im Lebenslauf.
Und wie will man sonst gut Geld verdienen? Gäbe es irgendeine Möglichkeit für mich doch noch Armut zu entkommen, oder eher nicht so?
Autismus, chronische krankheiten.
3 Antworten
Ave
Grundsätzlich ist es erstmal gut, dass du in Deutschland als Sozialstaat ein Anrecht auf Sozialleistung hast, damit hast du eine Wohnung, Dach, Geld zum Leben etc. zugute und bist nicht auf der Strasse. Das sollte man schon mal positiv sehen.
Wie du alternativ Geld verdienen kannst, hängt von deinen Fähigkeiten und deiner Disziplin ab, wenn du z.B. Technisch affin oder gut im Programmieren bist, so gäbe es genügend Möglichkeiten da zu wirken. Am Ende kann jede Person etwas zu Geld machen, es kommt nur darauf an was es ist und wie man daran kommt.
Was für chronische Krankheiten du hast, weiss ich nicht und Autismus ist immer unterschiedlich aber man geht davon aus das Albert Einstein oder Isaac Newton Autismus hatten.
Mach das wofür du stehst und dir Spass macht.
"Reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig braucht."
Dieses Zitat soll von Ghandi stammen. Ich hab mein ganzes Leben danach gelebt und hab immer Freude am Leben gehabt.
Wenn du in Deutschland lebst, gibt es den Sozialstaat. Ein Dach überm Kopf, Klo, fließend Wasser und genügend zu essen ist dir garantiert. Voraussetzung: Anträge stellen, dich durchchecken lassen, Hilfen und Angebote annehmen.
Wenn du denkst das du für alles andere nicht gesund genug oder ähnliches bist, dann bleibt dir nichts anderes übrig.
Wenn es nicht anders geht, dann ja. Der Staat, sprich das Jobcenter oder das Sozialamt, wird schauen, ob es für dich nicht doch noch eine andere Verwendung gibt. Und du kannst dich selbst darum bemühen.
also aufgeben? Tja, dann muss ich aufgeben.
Zufriedenheit und glücklich sei, dieser Reichtum wird immer weniger anerkannt.