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Wird JESUS Menschen vor GOTT ewig verleugnen? Können Sünder in GOTTES Reich? Wie passt Mt 10,33 zur Allversöhnung?

Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.“ (Mt 10,33) „Diejenigen, die solche Dinge praktizieren, werden das Reich Gottes nicht erben!“ (Gal 5,21)

Um Verse wie diese zu verstehen, müssen wir zunächst einen wichtigen Grundsatz begreifen, der sich in vielen Versen findet: Nur Menschen, die sich Jesus voll und ganz hingegeben haben, können in das Reich Gottes eingehen.

Und warum? Ganz einfach! Denn wenn man Wölfe in den Schafstall lässt, dann wird es im Schafstall nicht sehr friedlich sein. Jetzt regiert Gott durch die Liebe (die den freien Willen nicht außer Kraft setzt) und das wird er auch in seinem zukünftigen Reich tun. Er wird uns nicht kontrollieren, und deshalb muss er wissen, dass die Menschen, die in sein Reich kommen, sich ihm und seinem Weg der Liebe wirklich hingeben. Denn wenn die Herzen nicht völlig hingegeben sind, würden Sünde und Leid in Gottes zukünftigem Reich wieder Einzug halten. Daher werden nur Menschen, die sich Gott und seinem Weg der Liebe voll und ganz hingegeben haben, in der Lage sein, das zukünftige Reich Gottes zu betreten (was völlig logisch ist, denn ein Königreich ist ein Bereich, in dem ein König regiert, das heißt, das Reich ist dort, wo Gott regiert; daher können wir das Reich Gottes nur betreten, wenn wir uns Gottes Herrschaft unterwerfen).

Menschen, die noch an der Sünde festhalten und sich nicht der Herrschaft Jesu unterordnen, können das Reich Gottes nicht betreten. Dies wird in zahllosen Versen des NT bekräftigt: 1 Kor 6,9-10; Gal 5,19-21; Eph 5,5; Offb 22,15

Wie können wir nun die Behauptung, dass Sünder nicht in das Reich Gottes gelangen können, mit Versen in Einklang bringen, in denen behauptet wird, dass Gott letztendlich den gesamten Kosmos wieder mit sich versöhnen wird (vergl.: Eph. 1,10).?

Sünder können das Reich Gottes nicht betreten, solange sie Sünder sind. Das Prinzip ist klar: Solange Menschen sich gegen Gott und seinen Weg der Liebe auflehnen, können sie nicht in das Reich Gottes eintreten, aber wer umkehrt und sich der Herrschaft Jesu unterwirft, kann in das Reich Gottes eintreten.

Der Glaube, dass Gott letztlich alle Menschen versöhnen wird, bedeutet nicht, dass Gott die Sünde einfach ignoriert und jeden in das Reich Gottes eintreten lässt. Was wir tun, hat Konsequenzen. Gott wird richten. Und sein Gericht wird schmerzhaft sein (nicht im Sinne von körperlichen Qualen, sondern eher im Sinne von Reue und schmerzlicher Erkenntnis der Wahrheit), aber es wird auch wiederherstellend sein. Umkehr ist immer notwendig für Errettung. Denn Umkehr bedeutet, sich vom Weg der Selbstsucht und des Bösen abzuwenden und das eigene Leben auf Gottes Weg der wahren Liebe und Vergebung auszurichten.

Die frühen Kirchenväter, die glaubten, dass Gott jeden retten wird, glaubten nicht, dass Ungläubige sofort in das Reich Gottes eingehen würden. Sie glaubten an ein Zeitalter (oder vielleicht sogar mehrere Zeitalter (=Äonen)) der Korrektur.

In dieser Zeit der Korrektur (die Gottes wiederherstellende Gerechtigkeit entspricht) wird Gottes reinigendes Feuer der Liebe alle Menschen zur Umkehr führen, sodass sie dann in das Reich Gottes eingehen können.

Gottes Erlösungswerk ist nicht auf diese Welt beschränkt, sondern seine treue Liebe hat kein Ende.

Gottes verzehrendes Feuer wird all unser Böses und unsere Sünde wegbrennen, und er wird uns zu sich ziehen, indem er uns die Wahrheit offenbart und uns von unserer Blindheit und unseren Illusionen befreit.

Mit all dem im Hinterkopf können wir Mt 10,33 in der richtigen Weise verstehen. Solange Menschen Christus verleugnen, werden sie von ihm zurückgewiesen werden. Alle, die sich Christus widersetzen, werden nicht in das Reich Gottes eingehen können, und deshalb muss Christus sie zurückweisen. Aber das gilt nur so lange, bis sie Buße tun und sich seiner Herrschaft unterwerfen.

Die Grammatik des Verses bestätigt diese Lesart. Die Zeitform des Verbs verleugnen „impliziert eine fortlaufende Handlung, die eine fortlaufende Reaktion auslöst. Mit anderen Worten: Solange jemand Jesus verleugnet, verleugnet Jesus ihn auch vor dem Vater. Und das Gegenteil ist auch der Fall. Sobald jemand aufhört, Jesus zu verleugnen, hört Jesus auf, ihn vor dem Vater zu verleugnen“ (David Artman, Grace saves all, 2020:Being disowned).

Gottes Liebe ist so unwiderstehlich, dass sie letztlich jeden Menschen zur Umkehr von ganzem Herzen führen wird, was wiederum dazu führt, dass sich jeder Mensch Gott unterordnet. Dann wird Gott alles in allem sein (1. Korinther 15,28), und er wird von allen angebetet werden.

(Auszug aus diesem Artikel)

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Kann ein Christ/Muslim das beantworten bitte?

Ist Gott/Allah gerecht und perfekt?

Wir machen es ganz simpel und einfach.

Es gibt Gott/Allah, die Erde auf der wir leben und unser Leben ist ein Test. Wer ihn besteht, kommt ins Paradies, wer nicht, kommt ins Höllenfeuer. FÜR IMMER & EWIG.

Wir reden hier von IMMER & EWIG! Sprich, alles muss perfekt und fair ablaufen, für jeden Menschen! Ist es aber fair und perfekt?

Wir gehen von diesem Szenario aus: Allah ist Gott und der Islam die Wahrheit. Wer nicht als Muslim stirbt, kommt für immer in das Höllenfeuer. <- Hier könnte man auch das Christentum als Beispiel nehmen, ist ja auch egal.

Person A: Wird geboren als Moslem, seine Eltern leben in Saudi Arabien, sind strenggläubig und führen ein gutes leben. Person A wird niemals sein Glauben hinterfragen. Er lebt gut in Saudi Arabien, hat den Islam von klein auf gut beigebracht bekommen. <- Seine Prüfung: So weiter leben, nichts hinterfragen und auf den Tot warten.

Person B: Wird geboren als Christ, in einer Sekte, irgendwo in Nordamerika. Er lebt ebenfalls gut und wird von klein auf christlich erzogen und wird mit der Zeit immer gläubiger. Auch er darf nichts hinterfragen, er ist in eine Sekte. Würde sonst alles verlieren, was hat er. <- Seine Prüfung: Alles hinterfragen, seine Familie verlassen, seinen starken Glauben ablegen und einen Moslem auf Social Media folgen und anschließend den Islam annehmen.

Kann so eine Prüfung von Gott kommen? Vor allem, wenn es um das Ewige Leben geht? Wir reden hier nicht von 1000 Jahren, 1000 Millionen Jahren oder 1000 Trillionen Jahren. Wir reden hier von immer & ewig. Für immer & ewig zu verbrennen.

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Theologie-Frage zum Baum der Erkenntnis von Gut und Böse - Eine Frage der Zeit?

Guten späten Abend ihr lieben 🤗

Ich bin auf einen spannenden Vers der Bibel gestoßen. Es geht um Hebräer 5:14 :

„Die feste Speise aber ist für Erwachsene, die infolge der Gewöhnung geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten wie auch des Bösen.“

In diesem Vers kann man schnell eine Verbindung zum Baum der Unterscheidung von Gut und Böse erkennen. Im Hebräerbrief erkennen wir, dass Gott uns die Erkenntnis der Unterscheidung von Gut und Böse offensichtlich nicht auf ewig vorenthalten wollte.

Ich schließe hieraus, dass unsere Gier nach vorzeitiger Erkenntnis das Resultat des Abfalles ist.

Offensichtlich hat Gott uns geboten nicht von diesem Baum zu essen. Doch bedeutet dies nicht, dass er uns die Unterscheidung von Gut und Böse auch verwehren wollte. Doch laut Hebräer müssen wir erst wachsen und lernen bis es soweit ist.

Es ist ein kleines Detail und für viele wahrscheinlich schon längst offenbar. Doch ich stieß im heutigen Bibelstudium auf diesen Vers und erst heute realisierte ich die Verbindung zu Eden und diesem kleinen aber feinen Gedankengang 🤭

Was sagt ihr?

Ist die Interpretation soweit okay und ich kann mich tiefer in diese Verse begeben?

Oder habe ich etwas übersehen?

Gibt es vielleicht noch weitere Impulse die ihr einbringen wollt / könnt?

Liebe Grüße 😊

Kirche, Christentum, Altes Testament, Bibel, Evangelium, Heilige Schrift, Jesus Christus, Judentum, Theologie

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