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Freund genervt von Trauer?

Hallo,

Ich bin seit einem halben Jahr mit meinem Freund zusammen. Vor wenigen Tagen hat sich bei meinem Vater eine schwere Erkrankung manifestiert und aktuell ist er deswegen im Krankenhaus. Die Diagnose ist noch nicht sicher, aber es gibt einen schlimmen Verdacht und heute habe ich deswegen schon weinen müssen. Ich fühle mich hilflos und traurig und weiß nicht weiter, es kommt plötzlich, mein Vater ist erst 72 geworden. (Wir haben ihn an seinen Geburtstag ins Krankenhaus gebracht). Niemand hat in dem Alter mit irgendwas gerechnet.

Nun zu meinem Freund: Ich habe heute ein schlimmes Gespräch mit dem Arzt gehabt und meinen Freund gefragt, ob er heute Abend nach der Arbeit auf sein Training verzichtet. Da ist er auf Whatsapp richtig wütend geworden und meinte, ich wäre ja ein Gefängnis und er wuerde mit mir Schluss machen, wenn das nochmal vorkommen würde, dass ich ihm quasi sein Training "verbieten " würde. Dabei fühle ich mich einfach furchtbar traurig, morgen fahre ich zudem wieder nach Hause (wir führen eine 150km entfernte Fernbeziehung). Ich hab das Gefühl, ich darf nicht richtig trauern und bin eine Belastung für ihn. Ich kann es nicht verstehen, ich wäre auch genauso für ihn da gewesen.... Und hätte bestimmt nicht mit Schluss machen gedroht.

Ich fühle mich ganz alleine mit meinen Emotionen und muss mich auch noch für meine Gefühle entschuldigen dabei sollte er doch eigentlich für mich da sein, oder?

Liebe, Familie, Trauer, Beziehung, Krankheit, Trennung, Psychologie, Partnerschaft

Was würdet ihr in der Situation machen krank?

 Hallo, ich habe eine Frage! Und ich weis es gibt schlimmere Sachen im Leben

Mein Mann meint, ich sei schwer depressiv und hätte mich abgekapselt, nur weil ich momentan keinen Besuch möchte. Ich bin in der 16. Schwangerschaftswoche und seit Beginn der Schwangerschaft gesundheitlich angeschlagen. Alles begann mit einer Nierenbeckenentzündung, dann kam eine Grippe, und danach setzte die Schwangerschaftsübelkeit ein, bei der ich 4 Wochen lang täglich 5-10 Mal erbrechen musste. In dieser Zeit war ich wirklich zu nichts fähig. Jetzt hatte ich erneut eine Grippe und fühle mich seit drei Tagen zumindest halbwegs besser.

Da wir kürzlich umgezogen sind, möchten viele Verwandte meines Mannes uns besuchen – und einige haben sich sogar einfach selbst für morgen eingeladen.die Wohnung sieht aus als wäre eine Bombe explodiert weil mein Mann nicht aufräumen kann da ich es immer gemacht habe. Ich weiß das zwar schon seit drei Tagen, aber ich hatte weder die Kraft, aufzuräumen noch einzukaufen oder Essen vorzubereiten. Ich wollte mir einfach mal eine Woche Ruhe gönnen, um wirklich gesund zu werden und nicht wieder einen Rückfall zu erleiden.vorallem da ich schwanger bin!!!

Mein Mann jedoch erwartet, dass ich aufstehe, putze, koche und den Besuch willkommen heiße er sagt er würde auch helfen. Als ich das abgelehnt habe, macht sich die Familie Sorgen, dass ich „depressiv“ sei und keinen Besuch will.Ich will erst jeden einladen wenn ICH es will! und nicht andere…

Ende vom Lied ist das sie trotzdem kommen obwohl ich verneine ? Weil ich ja so depressiv bin ???

Bin ich wirklich so schlimm, oder liegt hier der „Fehler“ bei der anderen Seite? Wie würdet ihr euch als Besucher fühlen, wenn ihr wüsstet, dass ich schwanger bin und wie es mir gesundheitlich geht was würdet ihr hier machen ? Oder bin ich hier wirklich das Problem ??

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