Glaubt ihr an die Evolution?

35 Antworten

An die Evolution.

Grund: Es ist ein einfaches, in sich geschlossenes Prinzip (Mutation und Selektion), für das es zahlreiche Belege gibt (genetisch/anatomisch) und mitunter bei z. B. sich schnell ändernden Umweltbedingungen zigfach auch heute noch nachvollziehbar war. Auch das Resistentwerden von Keimen beruht auf diesem Prinzip.

Davon abgesehen muß der Glaube an die Evolution den Glaube an eine Schöpfung nicht ausschließen, denn was vor dem Urknall war, weiß keiner. Was, wenn eine schöpferische Kraft alles, was ist (auch die Naturgesetze) im Urknall angelegt hat?

Ja, ich glaube daran. Mittlerweile ist es ja keine Theorie mehr sondern schon fast bewiesen. Und um das zu sehen das zu mindestens der Grundinhalt der Evolution stimmen muss reicht es mir verschiedene Arten anzusehen wie sie sich angepasst haben. Auch manche Entwicklungen kann man nur schwer leugnen, wenn man sich zwei Arten betrachtet.

Z.B

Mensch-Affe

Hund-Wolf

Die Evolution kritisch zu betrachten oder das eine oder andere infragezustellen ist nicht schlecht, aber sie komplett zu leugnen ist mittlerweile ziemlich sinnlos, da wie Beweise und Forschungen doch dafür sprechen.

Danke für deine Antwort!

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Ja... dein Vergleich von zwei Arten hinkt aber bei: Pantoffeltierchen und Orang Utan... und der Evolutionstheorie nach sind die ja auch verwandt. Du sprichst (wahrscheinlich) von Anpassung im engeren Sinne - also Aufspaltung einer Art in Rassen. Das läuft vor unseren Augen ab. Wie ein wasserlebendes Tier auf einmal zigtausend Mutationen durchlaufen soll, damit es funktionstüchtige Lungen hat - und dann auf einmal vom Eierlegen auf Lebensgeburt umstellt - also dazu hat keiner wirklich eine sinnvolle Erklärung. Bzw. keine, die nicht so viele Annahmen enthält, dass man sie wirklich als Tatsache hinstellen könnte.

Bei Affe - Mensch hinkt das übrigens auch schon ganz gewaltig. Nicht mal Evolutionsbiologen behaupten, dass der Mensch vom Affen abstammt. Also bitte fein unterscheiden :-)

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Du hast eine falsche Formulierung, und es ist schlimm, die Antworten zu lesen. Teilweise fühle ich mich in das 15. Jahrhundert zurückversetzt... 

Man kann an einen Schöpfer glauben, auch wenn ich das belächele. Ich kann es nicht widerlegen, deshalb werde ich niemandem an den Karren fahren, der glaubt. Aber ich kann es verstehen, denn: 

"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." 

Das sollte man aber nicht so verstehen, als dass Wissen unwichtig ist....

Anders verhält es sich bei der Evolution. Diese ist bewiesen, und damit ein Fakt. Fakten kann man leugnen, doch es bleiben weiter Fakten. Nur Menschen, die Fakten leugnen, und das im 21 Jahrhundert, das ist sehr erschreckend. Und das alles wegen der Religion. Überlege, wo wir wären, gäbe es diese Vereinigungen nicht. Und der negative Einfluss auf die leicht zu manipulierenden Massen ist schädlich für unsere Gesellschaft. Außerdem zeigt es, wie leicht Menschen zu manipulieren sind, und ich möchte hier noch einmal Einstein zitieren:

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Und noch ganz zum Schluss: Schöpfer und Evolutionstheorie schließen sich nicht aus. Aber die Evolution gibt es, das erste kann man nicht beweisen. 

LG

Richtig meine Formulierung ist falsch und ich musste zu lange warten, bis jemand dies erkannt hat. Danke für deine Antwort. 

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@richsyn1994

#richsyn1994

Eigentlich ein unverschämter Kommentar von Dir.

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@arevo

Eigentlich ein unverschämter Kommentar von Dir.

Nein, es trifft den Nagel auf den Kopf. Es wurde vorher nicht erwähnt, und ist richtig.

LG

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Traurig ist nicht, dass Menschen an einen Schöpfer glauben, sondern Menschen wie Du mit solch nichtssagenden Aussagen:

1) Außerdem zeigt es, wie leicht Menschen zu manipulieren sind

Diese Menschen sind in allen Gesellschaftschichten vertreten, auch unter Atheisten...

2) Einstein

Ein Zitat, welches zum schmunzeln anregt, aber nichtssagend ist, da die menschliche Dummheit ebenso auf alle Gesellschaftsschichten anzuwenden ist...

Das Vernünftige: Schöpfer und Evolutionstheorie schließen sich nicht aus. Aber die Evolution gibt es, das erste kann man nicht beweisen.

Gruß Fantho

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@Fantho

Nein, sie sind nicht nichts aussagend.

Es gibt sehr wenige Atheisten, welche etwas gegen die Evolution sagen, und wenn, dann zweifeln sie nicht an der kompletten Theorie, sondern bringen einige fundierte Argumente, was dagegen spricht, aber es ist eher die Seltenheit. 

Und Menschen sind leicht zu Manipulieren, in sehr viele Richtungen und aus allen schichten. Das will ich nicht leugnen. Es zeigt sich hier nur noch einmal. Ich habe nie behauptet, dass es nur hier so ist.

Und das gilt auch für deinen zweiten Punkt....

LG

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@Fantho

Zu 1) und 2): Roboboy hat nicht einmal behauptet, dass die genannten Aussagen nur auf Gläubige zutreffen.

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@roboboy

Ich habe nie behauptet, dass es nur hier so ist.

Aber Du stelltest Einsteins Zitat nur in den Raum der Gläubigen auf...

diesen Eindruck hatte ich...

Gruß Fantho

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Albert Einstein sagte auch: " Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind." ;D

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@Tucanbutter

Und bevor mir hier reininterpretiert wird, dass ich die Wissenschaft für vollendet halte, das tue ich auf keinen Fall. Die Wissenschaft macht Fehler, und lernt aus diesen. Ich habe selbst schon viel mitbekommen, was mich sehr erschrocken hat, vor allem im Medizinischen Bereich. Jedoch ist die Evolution in sich schlüssig und über diverse Beispiele belegt. Deshalb habe ich keinen Grund an ihr zu zweifeln.

LG

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@roboboy
Jedoch ist die Evolution in sich schlüssig und 
über diverse Beispiele belegt. Deshalb habe ich
keinen Grund an ihr zu zweifeln.

Und auch für Christen gibt es da  nicht den geringsten Anlass.
Es sind meist "Bibelgläubige" und oder Ignoranten welche etwas anderes "glauben".
Außerdem weiß jeder Züchter (mit oder ohne Evolution) von Pflanzen oder Tieren, daß durch Auslese gezielt Seins-Eigenschaften von Lebewesen gestaltet werden können. Dies wird vor allem bei unseren Hunden deutlich. Daß die Natur die Auslese (Selektion) der Mutationen durch die (Über-)  Lebensfähigkeit  in unterschiedlichen Regionen bewirkt ist auch nachvollziehbar.
Wieso du aber die Ignoranz vieler Menschen zu Erkenntnissen in einem obigen Beitrag als Manipulation der Religion bezeichnest ist schleierhaft. Wo tun dies die (großen) Kirchen ?

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Nur eine kleine Korrektur: Die Evolutionstheorie ist eine ziemlich komplexe und insgesamt plausible Theorie. Bewiesen ist sie nicht - und in diesem Sinne kann sie auch nicht bewiesen werden.

Darum muss man auch nicht an sie "glauben". Man kann schauen, was man für plausibel hält, man kann kritisch hinterfragen, was unplausibel ist. Man kann bisher gegebene Antworten hinterfragen, verfeinern, verwerfen: So macht man das in der Wissenschaft.

Bei den Schöpfungsgeschichten der Bibel geht es um ganz andere Fragen als die, die die Evolutionstheorie beantwortet. Insofern dürften wir übereinstimmen. :-)

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Zum Thema "Fakt"... genau genommen gibt es in der Wissenschaft keine Fakten. Stattdessen ist eine Theorie so lange gültig, bis sie entweder durch Experimente widerlegt wurde oder bis eine Theorie entwickelt wurde, die besser ist. Das gilt auch für die Evolutionstheorie.

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@CountDracula

Ok... Alles gute Einwände. Ich habe leider keine Zeit auf alles einzugehen, deshalb das wichtigste: 

In jedem Fall, egal wie man es dreht und wendet, ist die Evolutionstheorie erheblich sinnvoller als die Schöpfung. Was den Kommentar zu den Fakten und der Wissenschaft angeht, teilweise ja. In diesem speziellen Gebiet gilt das, aber es können sehr wohl dinge Bewiesen werden, die dann auch gelten. 

Wieso du aber die Ignoranz vieler Menschen zu Erkenntnissen in einem obigen Beitrag als Manipulation der Religion bezeichnest ist schleierhaft. Wo tun dies die (großen) Kirchen ?

Ich hoffe, ich verstehe Kirchen richtig, denn Kirche ist eigentlich etwas Christliches, und da haben es tatsächlich die meisten kapiert. In anderen großen Weltreligionen wird die Evolution sehr stark abgelehnt, beispielsweise im Islam (Natürlich auch hier wieder nicht alle, dennoch relativ viele, oder Hinduisten, auch ein Beispiel)

Aber auch in Amerika wird an einigen Schulen/Staaten immer noch die Schöpfung unterrichtet. 

LG

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@roboboy

Sorry, aber die Evolutionstheorie an sich ist ziemlich sinnlos. Was ist der Sinn von Evolutionstheorie? Fressen und gefressen werden. Wer sich an die Umstände am besten anpasst, überlebt. Wer nicht, stirbt aus. Das ist so. Aber was ist davon der Sinn?

Die Evolutionstheorie beschreibt dieses Werden und Vergehen ziemlich gut. Darüber müssen wir nicht streiten.

Aber wenn es um "Sinn" geht, dann wird die "Schöpfung" relevant. Denn sie diskutiert eben den Sinn und Nichtsinn oder versucht zumindest, in dieses zufällige Gewirr einen Sinn zu interpretieren.

Keinen Sinn, den ich Dir vorschreiben oder beweisen könnte, aber als eine Interpretationshilfe zur eigenen Sinnfindung.

Und genau darum kann man beides nicht gegeneinander ausspielen. Beides hat seinen "Sinn":

Das eine zur Beschreibung der Fakten, dass andere um über deren Sinn zu philosophieren.

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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Ja, ein sehr schönes Zitat :-)
ich  möchte es auch auf die Leute anwenden, die ohne wirklich zu hinterfragen einfach alles glauben, was die Wissenschaft ihnen vorsetzt - die Lücken einfach ignorieren - die wichtige Fragestellungen einfach ausklammern... und das alles nur, damit die EvolutionsTHEORIE als Fakt dargestellt werden kann :-)

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@MoBruinne

Ich sehe die Wissenschaft nicht als Vollkommen an. 

Ja, in der Hinsicht glaube ich auch. Nur mein Glaube an die Evolutionstheorie ist durch etliche Indizien gestützt, was das ganze zu mehr als einer Theorie macht. Es ist erheblich mehr gestützt, als das "Kartenhaus" Religion, welches beim ersten Windhauch zusammenbricht.

LG

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@roboboy

Geh mal ins Krankenhaus. Auf die Station, wo Krebs diagnostiziert wird. Dort, wo man feststellt: Wir können nicht alles rausschnibbeln, wir kriegen diesmal auch mit Bestrahlung und Chemo nicht alles weg.

Und dann schauen wir noch mal auf zusammen brechende Kartenhäuser.
Und ob dann die Evolutionstheorie oder eine gute Religion die bessere Chance hat, den völligen Absturz zu vermeiden.
("Chance", eine Garantie habe ich auch bei der Religon nicht.)

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@nachdenklich30

Tja, Irgendetwas muss den Menschen ja in seinen auswucherungen limitieren... Da kommt Krebs und Aids eigentlich ganz gut, so böse wie das jetzt klingt. 

Aber um auf deine Aussage zurückzukommen. Du verwechselst da was. 

Du trennst nicht Religion und Glauben. Hier muss aber klar getrennt werden. Der Glauben an Gott oder was auch immer kann Menschen Hoffnung geben. Religion kann das nicht. Religionen sind auf gut Deutsch *******. Denn sie bringen uns den Dschihad und ähnliches. Und du möchtest mir jetzt erzählen, dass die Religion den hundertausenden Menschen auf der Flucht nach Europa etwas gebracht hat? Nein, denn ohne eine Religion würden sie in ihrer Heimat friedlich leben, und sich nicht vom IS abschlachten lassen. 

Sorry, aber die Evolutionstheorie an sich ist ziemlich sinnlos. Was ist der Sinn von Evolutionstheorie? Fressen und gefressen werden. Wer sich an die Umstände am besten anpasst, überlebt. Wer nicht, stirbt aus. Das ist so. Aber was ist davon der Sinn?

Mit dieser Begründung wäre so ziemlich jede Wissenschaft unnötig. Was bringt es uns, zu wissen, dass wir aus Molekülen bestehen? Genau, erstmal nichts. Davon können wir uns nicht ernähren.

Aber ohne Wissen wären wir wieder in den Höhlen, und Jäger und Sammler. In vielerlei Hinsicht wäre das sehr positiv, denn wir hätten unsere Erde nicht vernichtet (bzw. wären nicht dabei, es zu tun) und würden solche unsinnigen Diskussionen auch nicht führen....

LG

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Ich bin Christ und glaube an einen Schöpfer. Ob nun allerdings die Erde genauso wie in der Bibel beschrieben geschaffen wurde, oder ob alles durch die Evolution entstanden ist, das ist  meiner Meinung nach zweitrangig, wichtig ist, dass es überhaupt einen Schöpfer gibt, und nicht, wie genau dieser jetzt was geschaffen hat, darüber ist er mir schließlich keine Rechenschaft schuldig.

Sehe ich auch so. Zudem sollten wir Gott nicht auf unsere begrenzte Menschlich Wahrnehmung reduzieren.

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Ich bin Christ und glaube an einen Schöpfer. Ob nun allerdings die Erde genauso wie in der Bibel beschrieben geschaffen wurde,

Bist Du nun Christ oder nicht?

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@Flo834

Entweder nimmt man die Bibel als wahr an oder man ist kein Christ. 

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@Abahatchi

Habe ich gesagt, dass ich die Bibel nicht als wahr ansehe? Nein, ich habe nur gesagt, dass es nicht wichtig ist, ob am Anfang der Schöpfung ein Urknall stand, ob es im laufe der Zeit eine Evolution gab und ob die "Tage" Tage im heutigen Sinn sind, sondern das die Anwesenheit eines Schöpfers die einzige Rolle spielt. Lies demnächst lieber mal mehr meiner Antworten als die erste Zeile.

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@Flo834

Habe ich gesagt, dass ich die Bibel nicht als wahr ansehe? Nein, ich habe nur gesagt, dass es nicht wichtig ist, ob am Anfang der Schöpfung ein Urknall stand,

Warum gibt es Menschen, die ein Paradoxon nicht als solches erkennen?

Was steht den bezüglich Schöpfung in der Bibel? Wenn Du wüsztes, wie der sogenannte Urknall vom der Planck-Zeit an ablief, dann sollte Dir klar sein, dasz das eine nicht mit dem anderen vereinbar ist. 

Es werde Licht, dann schaue mal, wann und wie es (bei Annahme eines Urknalles) Licht wurde. 

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@Abahatchi

Aber auch nur, weil der Urknall davon ausgeht, dass es keinen Gott gibt. Wenn es nun einen gibt, warum kann das Licht dann nicht durch einen Knall gekommen sein? Aber ganz offensichtlich willst du überhaupt nicht verstehen, was ich sage.

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@Flo834

Aber auch nur, weil der Urknall davon ausgeht, 

Der Urknall gehst schon einmal von gar nichts aus, erst recht nicht, ob es einen Gott gibt oder nicht, denn damit befassen sich Astrophysiker beruflich nicht. 

Wenn es nun einen gibt, warum kann das Licht dann nicht durch einen Knall gekommen sein? 

Daran sieht man mal wieder, dasz Ihr der Umgangssprache auf dem Leim gegangen seit. Das Wort Urknall ist nämlich keine Kreation von uns Wissenschaftlern. Bei dem sogenannten Urknall hat rein gar nichts geknallt. Ich habe jetzt echt keine Lust, hier mit Dir beim Urschleim an zu fangen. Nur so viel. Urknall im Sinne des Wortes gibt es nicht. Wir können die Raumexpansion messen. Es geht also um die Expansion von Raumzeit. Seit des 1. Seins des Universums war es nach dem astronomischen Prinzip in sich absolut unendlich und jeder Punkt im Raum hätte völlig unbewegt sei können und dennoch hätten sich die Abstände zwischen den Punkten vergröszert. Zu keinem Zeitpunkt des Universums ist das Universum irgendwohin rein explodiert. 

Die Expansion der Raumzeit ist auch jetzt noch im Vollen Gange, während Du hier lieszt. Du bist mitten dabei im "Urknall".

Aber ganz offensichtlichwillst du überhaupt nicht verstehen, was ich sage.

Weil Dir gänzlich die Wissensgrundlagen für das Thema fehlen und es bei Deinen "Vorstellungen" nicht zu verstehen gibt. 

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@Abahatchi

Da du meinen Kommentar zum einen nur bestätigst und zum anderen immer mehr in einer Diskussion unzulässige Mittel benutzt (zum Beispiel bringst du mir immer neue Strohmänner) belasse ich es mal dabei.

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@Flo834

Na, dann zitiere doch bitte ganz exakt die "Strohmänner" die ich hier angeblich gebracht habe. Da bin ich aber mal gespannt. 

Es liegt wohl kaum an mir, wenn Du das Wort Urknall wörtlich verstehst. 

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@Abahatchi

Und dann war da eine große Explosion ... oh man. 

Zugegeben, eine Singularität ist ein schwieriges Konstrukt für den Menschen zu begreifen, aber das bedeutet nicht, dass man sich mit der Theorie nicht auseinandersetzen muss, bevor man sie kritisiert. 

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Die Entstehung der Arten widerspricht nicht den Glauben an einen Schöpfergott. Der kann nämlich immer noch die Bedingungen geschaffen haben, unter denen sich Leben über mehrere Milliarden Jahre hinweg  weiterentwickeln konnte

Setz dich mal mit den vielen physikalischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten und Konstanten des Universums auseinander, die auf unser Leben ziemlich abgestimmt erscheinen.

Natürlich bedeutet das noch nicht, dass Gott der Erstbeweger war, aber für mich ist das ein Hinweis auf etwas überdimensionales.

Aber ist es für dich ein Hinweis auf etwas überdimensionales, weil du es nicht erklären kanns?

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Weil wir es nie erklären können werden, worin der Ursprung jenes Lebens liegt, glaube ich, dass es etwas überdimensionales gibt.

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@Hyperdinosaurus

Genauso wie wir nie erklären konnten, wo Krankheiten wirklich herkommen, oder warum Dinge von oben nach unten fallen, oder wie ein Mensch redet und läuft.

Nur weil wir etwas heute nicht erklären können, heißt das nicht, das wir es nie erklären werden können.

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Ach Atheisten haben immer die gleiche Argumentationslinie, eure Denkmuster sind erstaunlich homogen. Wie unzählige Male ich mich auf solche Diskussionen einlasse.

Ich stelle Gott an den Anfang des Geschehens im Universum, ob das jetzt für dich ein Lückenfüllen von Unwissenheit ist kannst du meinetwegen behaupten. Ich bin so unverschämt und ignoriere die Grenzen der atheistischen Weltanschauung.

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@Hyperdinosaurus

Da Kreationisten immer nur die selben abgenutzen Behauptungen auffahren, kann man ja auch nur die entsprechenden Wiederlegungen bringen.

Muss man nicht behaupten. Wenn man Gott an die Stelle von Dingen setzt, die man nicht weiß, benutzt man ihn Füllmasse für Wissenslücken. Das ist einfach, was das ist.

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Setz dich mal mit den vielen physikalischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten und Konstanten des Universums auseinander, die auf unser Leben ziemlich abgestimmt erscheinen.

Wenn man davon absieht, das wir nur auf einem Bruchteil der Erdoberfläche leben können, und ohne extrem fortgeschrittene Technologie, nirgendwo außerhalb unseres Planeten überleben würden.

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Genauso wenig wie man Gottes Existenz für bewiesen oder widerlegt erklären kann, genauso wenig kann man den aller ersten Ursprung von allem nicht erfassen. Und das wird auch die Naturwissenschaft nie aufklären können.  

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Ich gehe von einer Grenze der objektiven Erkenntnis aus, unser Erklärungsraum ist eben begrenzt ;)

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