Exen (unangekündigte Tests) beibehalten?
Also ich bin selber noch in der Schule. Ich habe an sich keine schlechten noten und kein riesen problem damit, exen zu schreiben. Natürlich muss man sich mal anstrengen und lernen. Aber was mich an den exen stört, ist der Zeitdruck (oft nur 10 Minuten für mehrere Schreibaufgaben) und die Notenverteilung. Oft gibt es bei exen nur 10 Punkte, wenn man also ein paar kleine Fehler macht, hat man oft schon eine 5 bis 6. Viele meinen dann, man sei faul, dabei liegt es oft nur daran, dass man aufgrund der kurzen Zeit die Aufgaben nicht richtig bearbeiten konnten.
An sich finde ich exen teilweise auch sinnvoll, damit Lehrer beispielsweise herausfinden können ob die schüler alles verstanden haben, oder auch als "Vorbereitung" für die Schulaufgabe, wobei allerdings vielleicht so etwas sinnvoll wäre die der "Übungsaufsatz" im Fach Deutsch, der in der Regel nicht benotet wird. Ich finde diesen unnötigen Druck sehr hart und ich bin selber sehr gut in der Schule also muss teilweise nicht so viel lernen wie andere aus meiner klasse. Ich will garnicht wissen, eie sehr die sich manchmal anstrengen müssen, um eine gute note hinzulegen.
Was ist eure Meinung?
4 Antworten
Ich halte von diesen Kurztests auch nicht viel. Es gibt oft auch Lehrer, die das nicht zur „Eigenkontrolle" für die Schüler oder zur Prüfung des Kenntnisstandes einsetzen, sondern mehr als disziplinarische Maßnahme nutzen, wenn die Klasse mal schläfrig ist oder wenn zwei Clowns meinen, ständig Blödsinn verzapfen zu müssen.
Wenn dadurch dann selbst die Noten bei den guten Schülern verpatzt werden, ist die Motivation allgemein im Eimer.
Also Exen kann man durchaus schreiben lassen. In meiner Schulzeit war es so das für Exen etwa 20 Minuten Zeit war, bei Kurzarbeiten 30-40 Minuten und bei Schulaufgaben 60-90 Minuten je nach Umfang/Fach. Also 10 Minuten finde ich definitiv zu kurz vor allem wenn viel schreiben muss, ich finde es sollten mindestens 15 Minuten sein. 10 Punkte sind auch sehr wenig für eine Ex (das hatte ich glaube einmal) da war dann die Verteilung wie folgt:
10 - 9 Punkte = Note 1
(8,5) - 8 Punkte = Note 2
(7,5) - 7 Punkte = Note 3
(6,5) - 5 Punkte = Note 4
(4,5) - 3 Punkte = Note 5
(2,5) - 0 Punkte = Note 6
Mir fällt aber gerade ein das sich die Zeit der Arbeit an der Anzahl der Punkte richtet bzw. bei uns damals gerichtet hat d. h. bei 10 Punkten eben = 10 Minuten oder umgekehrt
Es ist natürlich auch die Bepunktung der einzelnen Aufgaben nicht immer gut gewählt. Z. B. gibt es für eine Aufgabe 10 Punkte wo man nur 10 Sachen aufzählen Muss (1 Punkte pro Sache, hier würde ein 1/2 Punkt reichen = insgesamt 5 Punkte) dafür braucht man dann keine 10 Minuten. Wiederum für eine Aufgabe gibt es nur 5 Punkte wo man eine längere Erläuterung aufschreiben muss wo 5 Minuten nicht ausreichen und 10 Punkte besser wären
Nicht nur Tests, sondern auch Klassenarbeiten sollten bis zur 10. Klasse generell nicht angesagt werden. Das ist auch für die Schüler gut.
In meiner Schulzeit wussten wir nie, wann eine Arbeit geschrieben wurde. Am Tag davor haben wir nicht "für die Arbeit" gelernt, sondern ganz locker unsere freie Zeit genossen.
Bei unangekündigten Leistungskontrollen sieht man, was der Schüler wirklich sicher "drauf" hat und nicht, was er kurzfristig eingepaukt hat.
Natürlich muss man sich mal anstrengen und lernen.
Wenn man das konsequent jeden Tag tut, muss man sich nicht anstrengen...