An Atheisten: Wie erklärt ihr euch die Existenz der Welt? Wie kann die Welt entstanden sein, wenn es vorher nichts gab?

43 Antworten

Materie entsteht nicht aus dem Nichts. Die Bausteine waren schon da, bevor sich uner Universum daraus gebildet hat. Mann kann bereits sagen, wie z.B. Sterne entstehen, welche Voraussetzungen es dafür benötigt und wo das passiert.

Das Denken besteht vielleicht darin zu Glauben, dass es einen für uns erreichbaren Anfang gab. Wir erforschen immer mehr, können immer mehr Rekonstruiren, aber am Anfang sind wir noch lange nicht, falls wir das überhapt jemals rausbekommen.

Es geibt Theorieren, dass sich das Universum irgendwann wieder zusammen ziehen und es einen neuen Urknall geben wird- In dem Fall wäre es möglich, dass sich die Geschichte schon mal wiederholt hat.

Ich weiß nicht, was vor dem Universum, wie wir es kennen war, aber wie die Geschichte zeigt, finden wir für fast alle Sachen, die uns unglaublich und unerklärbar erscheinen, mit der Zeit raus , wie sie funktionieren.

"Materie entsteht nicht aus dem Nichts." 

Sie entsteht, weil es Energie schon immer gegeben hat, denn ohne Energie gäbe es keine Materie. Ohne Intelligenz würde dennoch keine Materie existieren, selbst wenn genug Energie vorhanden wäre.

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Die Erde ist weitaus jünger als das Universum. Es gab also vor ihrer Entstehung etwas.

Und auch das Universum ist nicht aus dem "Nichts" entstanden, sondern aus vorhergehenden Zuständen. Man geht da nicht davon aus, dass es jemals ein "Nichts" gegeben hätte.

Den von Nichts kommt nichts wie es so schön heißt. Dass also etwas da ist und nicht Nichts, zeigt, dass es schon immer etwas gegeben hat.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Recherchen und Forschungen
von Nichts kommt nichts

Ich meine, was hast du schon zu verlieren, du weißt, du kommst aus dem Nichts und du gehst wieder ins Nichts zurück. Was hast du also verloren? Nichts!

Das Leben des Brian

(Sorry. Das musste sein)

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@Jekanadar

Das stimmt auch, nur dass "Nichts" in diesem Fall metaphorisch gemeint ist. Man existiert nicht und ist somit im "Nichts". Nach dem Tod existiert man wieder nicht und ist damit wieder im "Nichts". Das ist aber in diesem Sinne nur das subjektive Empfinden und kein Zustand die restliche Existenz betreffend.

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@Jekanadar

Nothing will come from nothing, ya know what they say

Cheer up ya old bugga c'mon give us a grin

😂👍

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sondern aus vorhergehenden Zuständen

Diese vorherigen Zustände müssen auch durch was verursacht bzw. geschaffen sein. Das heißt, sie haben einen Anfang. Die Frage ist, wer oder was für den ersten Anfang und damit auch für die Entstehung der Zeit verantwortlich ist.

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@Aurofons

Nein, das ist ja der springende Punkt. Diese Zustände haben einen individuellen Anfang, das ist korrekt, aber dieser Anfang ist nicht der Beginn der Existenz.

Noch einmal: Aus Nichts kommt nicht. Das heißt es hat nie ein "Nichts" gegeben und es hat schon immer etwas existiert aus dem eine andere Form der Existenz hervor gegangen ist.

Es gab nie eine Entstehung oder "Schöpfung" aus dem Nichts.

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@Andrastor

Genau, es muss etwas geben, dass selber keinen Anfang (und auch kein Ende) hat und damit nicht der Zeit (Ewigkeit) und keinen Naturgesetzen unterworfen ist, weil Zeit und Naturgesetze sorgen für Vergänglichkeit.

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@Aurofons

Ja, die Existenz an sich. Mehr braucht es dafür nicht. Die Existenz an sich hat es schon immer gegeben und sie nimmt verschiedene Formen an. Aktuell hat sie die Form unseres Universums.

Sie hat damit weder einen Anfang noch ein Ende und ihre jeweiligen Formen bringen die Naturgesetze hervor.

Alles einfach erklärt ganz ohne die Notwendigkeit irgendwelcher außerirdischer kosmischer Zauberer.

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"Dass also etwas da ist und nicht Nichts, zeigt, dass es schon immer etwas gegeben hat."

Du als Atheist bist davon überzeugt, dass schon immer etwas existiert hat.

Ich bin davon überzeugt, dass schon immer etwas mit Intelligenz existiert hat. Genau aus dem Grund bin ich auch von der Existenz eines Schöpfers überzeugt.

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@KarinBreez

Und genau da irrst du. Denn während alles dafür spricht, dass schon immer etwas existiert hat, spricht überhaupt nichts dafür, dass außer den Lebewesen die wir kennen, jemals etwas mit Intelligenz existiert hätte.

Zudem nimmst du mit der Idee eines "Schöpfers" nicht nur an, dass es sich bei diesem "Etwas" um ein intelligentes Etwas handelt, sondern auch um ein magisches, da du ja in deinem Aberglauben davon ausgehst, dass dieses Etwas auf mystisch magische Weise das Universum erschaffen hätte.

Also haufenweise Annahmen, bzw. Aberglauben ohne jegliches Fundament.

Das ist einer der Unterschiede zwischen Wissenschaft und Aberglauben.

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@Andrastor

"dass außer den Lebewesen die wir kennen, jemals etwas mit Intelligenz existiert hätte."

Was spricht denn deiner Meinung nach nicht dafür?

"dass dieses Etwas auf mystisch magische Weise das Universum erschaffen hätte."

Selbst die Wissenschaft kann über die ursprünglichen Entstehungsprozesse des Kosmos keine valide Aussage treffen. Genau wie viele Dinge, die laut einigen Atheisten durch Zufall entstanden sind. Also durch mystisch magische Weise.

Die Wahrscheinlichkeit, dass das Leben durch Zufall entstanden ist, ist vergleichbar mit der Wahrscheinlichkeit, dass ein vollständiges Wörterbuch das Ergebnis einer Explosion in einer Druckerei ist.

Auf welche Weise der Schöpfer das Universum erschaffen hat, weiß niemand. Selbst wenn wir die Informationen darüber hätten, bezweifle ich, dass ein Mensch in einer dreidimensionalen Welt es begreifen würde.

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@KarinBreez
Was spricht denn deiner Meinung nach nicht dafür?

Alles. Es gibt nicht das geringste Anzeichen dafür, dass es außerhalb der Erde Intelligenz geben würde.

Gegen einen intelligenten Schöpfer spricht vor allem die Unperfektheit des Universums. Umlaufbahnen die in Sonnen oder darin enden ins All geschleudert zu werden (Unser Mond z.B. verabschiedet sich von uns), Sterne die zu Supernoven oder schwarzen Löchern werden, Galaxien auf "Kollisionskurs" etc.etc.

Das Universum entstand aus dem Urknall. Das ist bewiesen und für den Urknall finden ständig neue Beweise.

Zufall ist erstens nicht mystisch magisch, sondern einfach nur ungeplant und unerwartet. Zudem gehen Atheisten nicht von einer Entstehung durch Zufall aus, sondern von einer Entstehung als logische Folge vorhergehender Ursachen.

Du sagst auch nicht, dass es zufällig anfängt zu regnen. Du weißt, dass Regen als logische Folge der vorhergehenden Ursachen entsteht. Ohne Regenwolken in der Nähe gibt es zum Beispiel keinen Regen. Deine Einstellung hier ist als würdest du Atheisten unterstellen zu behaupten, dass Regen völlig ohne vorhergehende Umstände zufällig irgendwo entstehen würde, wie an einem sonnigen Tag in der Garage, während du jedoch glaubst, dass Regen-Feen regen herbeizaubern würden.

Diese Vergleiche mit Wörterbüchern und Computern sind so kindisch wie ungebildet. Du demonstrierst damit nur dein Unverständnis gegenüber der Wissenschaft.

Die Entstehung des Lebens geht auf sehr einfache Schritte zurück. Natürlich ist nirgendwo eine komplexe Lebensform ohne vorhergehende Schritte in die Existenz geploppt, wie du es dir scheinbar vorstellst. Alles hatte seine Vorstufen.

Interessant ist hier, dass du davon ausgehst, dass so etwas komplexes wie das Leben nicht von alleine entstanden sein soll, aber dein außerirdischer kosmischer Zauberer soll ganz von alleine entstanden sein? Das ist als würdest du behaupten, die Entstehung des Lebens ist als wäre ein Duden von alleine entstanden, aber Quantencomputer hat es immer schon gegeben.

Die Doppelmoral deines Aberglaubens ist so amüsant wie erschütternd.

Dein gesamter Aberglaube macht absolut keinen Sinn und er ist auch völlig unnötig und unfähig etwas zu erklären. Trotz deines Aberglaubens an diesen außerirdischen kosmischen Zauberer, musst du zugeben etwas nicht zu wissen. Wofür diesen Zauberer dann überhaupt annehmen?

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@Andrastor

"Es gibt nicht das geringste Anzeichen dafür, dass es außerhalb der Erde Intelligenz geben würde."

Das widerspricht jedoch jeglicher Logik. Es ist absurd, dass ein ungelenkter Prozess über einen langen Zeitraum Sachen konstruiert haben soll, von dem die Menschen, welche ganz klar eine Intelligenz besitzen, nur träumen könnten, sie zu entwickeln.

"Sterne die zu Supernoven oder schwarzen Löchern werden"

Viele Elemente entstehen erst während einer Supernova Explosion. Schwarze Löcher sorgen in vielerlei Hinsicht für Ordnung und Struktur. Was denkst du wohl, warum es Galaxien mit Spiralform gibt?

"Du sagst auch nicht, dass es zufällig anfängt zu regnen. Du weißt, dass Regen als logische Folge der vorhergehenden Ursachen entsteht. Ohne Regenwolken in der Nähe gibt es zum Beispiel keinen Regen."

Das was du hier beschreibst, sind simple Vorgänge, die jeder nachvollziehen kann. Man sollte jedoch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und behaupten, es wäre das Gleiche. Vor allem wenn man die Komplexität des Lebens nicht mal ansatzweiße begriffen hat. Das Lebewesen sich weiterentwickeln und anpassen können sollte klar sein. Die vorhergehenden Ursachen für die Entstehung des Lebens können jedoch nicht nachgewiesen werden, da der Mensch es bisher ja noch nicht mal geschafft hat aus lebloser Materie einen lebenden Einzeller from scratch zu erschaffen. Letztendlich sind es alles nur Theorien und Annahmen.

"Natürlich ist nirgendwo eine komplexe Lebensform ohne vorhergehende Schritte in die Existenz geploppt, wie du es dir scheinbar vorstellst."

Es hat mehrere 1000 Jahre gedauert, bis der Mensch dazu fähig war, einen Computer zu bauen. Wie lange würde es wohl dauern, ein Universum mit Leben zu erschaffen?

"aber dein außerirdischer kosmischer Zauberer soll ganz von alleine entstanden sein" 

Der Schöpfer ist nicht entstanden. Energie ist auch nicht entstanden. Beides ist miteinander vereint und hat schon immer existiert. Ohne Energie gäbe es keine Materie. Ohne Intelligenz würde dennoch keine Materie existieren, selbst wenn genug Energie vorhanden wäre. 

"Wofür diesen Zauberer dann überhaupt annehmen?"

Weil ich von einem Schöpfer als übergeordnete Intelligenz mit mehr Möglichkeiten überzeugt bin. Ein Mensch, der gerade mal nur fünf Prozent von dem versteht, was in seinem Gehirn vor sich geht, gehört nicht in diese Kategorie.

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@KarinBreez
Das widerspricht jedoch jeglicher Logik. Es ist absurd, dass ein ungelenkter Prozess über einen langen Zeitraum Sachen konstruiert haben soll, von dem die Menschen, welche ganz klar eine Intelligenz besitzen, nur träumen könnten, sie zu entwickeln.

Erstens: Nein, das widerspricht der Logik keineswegs.

Und zweitens: So ungelenkt ist der Prozess nicht. Er lenkt und reguliert sich selbst, was dir jede/r Biologe/in bestätigen kann. Evolution folgt nicht einem Lotterie-System sondern einer strengen Auslese durch die Lebensumstände.

Die vorhergehenden Ursachen für die Entstehung des Lebens können jedoch nicht nachgewiesen werden

Konnte man bereits nachweisen. Man hat in Experimenten nachgewiesen, dass organische Säuren in der richtigen Umgebung von alleine aus anorganischen Materialien entstehen.

Damit konnte man die ersten Schritte zur Entstehung des Lebens nachvollziehen.

Und da du das nicht zu wissen scheinst: Der Volksmund verwendet das Wort "Theorie" falsch. Eine wissenschaftliche Theorie ist ein durch zahlreiche Beweise gestütztes Modell das die Wirklichkeit erklärt.

Was du meinst, eine Idee der es an Beweisen fehlt, ist eine wissenschaftliche These.

Und nur weil dir das nötige Wissen fehlt um die Entstehung des Lebens zu verstehen, bedeutet das nicht, dass es außerirdische kosmische Zauberer geben müsste.

Das was du hier so verzweifelt versuchst, ist ein Argumentum ad ignorantiam. Ein "Argument an die Unwissenheit". Ein Fehl- oder Scheinargument. Du weißt etwas nicht und benutzt diese Unwissenheit zur Rechtfertigung einer fiktiven Antwort der es an jeglicher Basis mangelt.

Nimm statt Gott das Rumpelstilzchen an und du würdest dich nicht lächerlicher machen.

Ohne Intelligenz würde dennoch keine Materie existieren, selbst wenn genug Energie vorhanden wäre.

Völlig haltlose und belanglose Annahme von dir. Da du diese Aussage nicht beweisen kannst, ist sie völlig wertlos. Das ist als würdest du behaupten, ohne Magie könne es keinen Magnetismus geben.

Weil ich von einem Schöpfer als übergeordnete Intelligenz mit mehr Möglichkeiten überzeugt bin.

Und da haben wir das Problem mit Abergläubischen. Du suchst keine Antworten und willst die Wirklichkeit nicht kennen lernen. Du hast bereits Antworten in Form deines Aberglaubens und willst, dass die Realität sich diesem Aberglauben anpasst. Du gehst also rückwärts und suchst nur nach Bestätigung, nicht nach Wahrheit.

In einer Detektiv-Geschichte wärst du der völlig unqualifizierte Polizist, der den Mord unbedingt dem Nachbar anhängen will weil er diesen nicht mag und wer der tatsächliche Mörder ist, interessiert dich gar nicht.

Solange du diesen kindischen Aberglauben nicht loslassen kannst, hat eine Unterhaltung mit dir keinen Sinn, da jedes Wort auf taube Ohren stoßen wird.

Daher werde ich mich jetzt auch aus dieser Unterhaltung zurückziehen. Ich habe die Faktenlage erläutert und mehr als einmal demonstriert wie unsinnig, überflüssig und realitätsfern dein Aberglaube ist.

Sollte von dir also zur Abwechslung nicht mal ein zumindest halbwegs intelligenter Beitrag kommen, hast du keine weitere Reaktion mehr von mir zu erwarten.

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@Andrastor

"Man hat in Experimenten nachgewiesen, dass organische Säuren in der richtigen Umgebung von alleine aus anorganischen Materialien entstehen."

Und damit sind es immer noch Lichtjahre bis zum ersten Einzeller. Der Mensch kann offensichtlich nur simple Vorgänge beweisen, denn für alles andere fehlt ihm das nötige Wissen.

"wissenschaftliche Theorie ist ein durch zahlreiche Beweise gestütztes Modell das die Wirklichkeit erklärt"

Bis sie von der nächst besseren Theorie abgelöst wird. Theorien, die auf Halbwissen beruhen, sind für mich keine verlässliche Quellenangabe.

"nur weil dir das nötige Wissen fehlt um die Entstehung des Lebens zu verstehen"

Dein Know-how lässt zu wünschen übrig. Du konntest noch nicht mal nachvollziehen, was der Sinn und Zweck von einer Supernova ist. Viele Elemente, die es auf unserem Planeten gibt, sind dadurch entstanden.

"Du gehst also rückwärts und suchst nur nach Bestätigung, nicht nach Wahrheit."

Nein, ich richte mich nach der Logik.

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" Wie kann die Welt entstanden sein, wenn es vorher nichts gab?"

Das sagt niemand, dass es vorher nichts gab. Genauso sagt niemand, dass es vorher etwas gab.

"Wie kann die Welt aus nichts entstanden sein?"

Wer sagt das? Niemand mit Verstand sagt das...

"Wie erklärt ihr euch die Existenz der Welt?"

Diese Frage ist unbeantwortet bis heute.

"Das verstehe ich nämlich einfach nicht."

Das ist schön. Wir verstehen vieles nicht. Und anstatt auf eine Antwort auf nicht beantwortbare Fragen zu hoffen ist irrational.

"Atheisten"

Was hat das alles mit Atheismus zu tun? Atheismus verneint nur den Glauben an einen Gott. Mehr nicht

Urknall

Einen wissenschaftlichen "Beweis" für die Urknalltheorie gibt es nicht, aber es gibt sicherlich viele starke Evidenzen, dass sie wahr ist.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Biologie Selbststudium (2018- )

Was aber den Urknall ausgelöst hat, kann auch die Urknalltheorie nicht erklären. Für die Vorstellung einer göttlichen Schöpfung lässt sie durchaus Raum. Übrigens wurde die Urknalltheorie von einem katholischen Priester begründet. https://de.wikipedia.org/wiki/Georges_Lema%C3%AEtre

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Das ist eben das Problem: Die existenz des Planeten Terra als (angeblich) einzig bewohnten Planeten dieses Universums ist NICHT erklärbar.

Oder anders herum gesagt:

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Welt, wie wir sie kennen, eine Simulation ist, ist vermutlich sogar um einiges höher, als die Wahrscheinlichkeit, dass der Planet Terra aus dem NICHTS heraus entstanden sein soll - durch so etwas wie einen "Urknall".

Was möchtest Du wissen?