Habt ihr eine andere Religion, als eure Eltern?
Mich würde interessieren, wer etwas anderes glaubt, als die Eltern, und v.a. was ihr glaubt.
meine Eltern sind atheistisch, haben mich agnostisch erzogen, und ich habe in den letzten Jahren ein bisschen darüber nachgedacht, und bin jetzt überzeugte Atheistin
57 Stimmen
24 Antworten
Mein Vater ist Atheist. Was gut ist. Er ist mit 14 im Dorf aus der kath. Kirche ausgetreten.
Meine Mutter ist nicht theistisch. Allerdings hängt sie diverse Esoterikblödsinnssachen an. Wenn man diese Esokrams als "Religion" betrachten würde, hätte sie also eine andere als ich.
Darfst du gerne so finden - ich finde mich schon gut, dass mir überhaupt "Krams" einfiel, denn eigentlich hätte dort "Esoschwachsinn" gestanden.
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Meinethalben glaubt an Zahnfeen, Mary-Sue-Götter, Mondwasser, Heilsteine oder Glitzervampire, aber erwartet dann nicht von mir, dass ich den Unsinn ernst nehme, außer in Bezug auf die wirtschaftlichen und machtpolitischen Aspekte dabei.
Is völlig ok… ging nur darum, das eS zumindest in „Social-Media“ immer etwas unschön (oder unangemessen) ist, Sachen oder Religionen unsinnig zu nennen (denken kann man es (;)
Soweit, so gut. Dein Vater ist mir sympathisch, da ich auch schon jung aus der Kirche ausgetreten bin. Hat er damals viel Stress gehabt wegen seiner mutigen Entscheidung? Und was ist jetzt mit dir?
Ich bin agnostischer Antitheist - und ja, ich finde die Entscheidung auch bewundernswert. Da ich ohne Religionen und Götter aufgewachsen bin, ist das für mich natürlich einfach zu sein.
Bzgl. der Schwierigkeiten: Mein Vater redet er selten darüber - warum auch immer. Ich denke, sein Vater wird ihm wenig Schwierigkeiten gemacht haben, seine Mutter nur im Sinne von, was die Nachbarn wohl denken sollen, und seine Oma - nun, die war unverheiratete Mutter auf dem Dorf, von daher ... Ich weiß nicht, ob das Dorf große Schwierigkeiten bereitete. Das war 1971, ich vermute, da waren die Dörfler schon nicht mehr ganz so ... strikt. Zumal ich drauf wetten würde: mein Vater war auch mit 14 schon der Freigeist (und Freak) der er heute noch ist :-D.
Nice. Du und deine Familie sind ganz ok. Wie es auf dem Dorf gesehen wurde und heute noch wird ist wohl regional unterschiedlich. Bei uns in einem netten Städtchen war es den meisten egal was man ist. Den eigenen Eltern überhaupt nicht. Oha!
Ich war schon als Kind gläubig, hatte aber auch hin und wieder Zweifel. Ich habe mich mit Religion beschäftigt und habe Gründe/Argumente erfahren, die mich überzeugen, dass es Gott wirklich gibt. Ich habe Sachen erlebt, die meinen Glauben an den Gott der Bibel gestärkt haben.
Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.
bzw wie meine Mom, mein Dad ist nicht mehr gläubig, er war es aber früher
Ich war der erste in meiner fünfköpfigen Familie, der an Jesus geglaubt hat. Allerdings kamen nach und nach alle anderen dazu. Zuletzt mein Vater, bevor er starb
Fast alle aus der Familie sind Protestanten es gibt nur wenige Katholiken in meiner Fam! Aber ich selbst spüre keine Verbindung zu Gott
Meine Eltern sind bzw. waren katholische Christen.
Ich bin Agnostiker. Meine Mutter evangelisch und mein Vater Atheist.
LG.
Mein Vater war gläubig und ist jetzt tot und meine Mutter ist eher ungläubig.
Meine Eltern waren zwar Kirchenmitglieder, allerdings nur aus familiärer Tradition, "weil man das eben damals so gemacht hat". Die Großeltern-Generation war da sehr konservativ und hätte offenen Atheismus in der Familie nicht geduldet. "Was sollen denn die Nachbarn denken, wenn du nicht in die Kirche gehst?????" - oder so...
Bei meinem Vater bin ich sehr sicher, dass er nicht gläubig war, und ich meine, mich an kirchenkritische Äußerungen seinerseits erinnern zu können. Meine Mutter fand Kirchengebäude schön und hat sehr selten, vor allem an christlichen Feiertagen, Gottesdienste besucht, des Ambientes wegen. Als gläubige Frau habe ich sie aber nie wahrgenommen.
Ich selbst bin völlig frei vom Thema Religion erzogen worden, also auch nicht aktiv atheistisch in dem Sinne, dass mir beigebracht wurde, dass es keine Götter gibt. Es wurde einfach nie darüber gesprochen und das Thema hat mich bis ins frühe Erwachsenenalter auch nicht interessiert.
Etwa ab dem 20. Lebensjahr, oder etwas später, erwachte dann mein religiöses Interesse. Ich begann, mich mit verschiedenen Religionen und spirituellen Gedanken zu befassen, darüber hinaus auch mit Weltanschauungen und Philosophie.
Nachdem ich mich nun jahrelang intensiv zu zahlreichen Religionen belesen und mich dabei auch nicht vor anspruchsvoller, theologischer Wissenschaftsliteratur gescheut habe, kann ich heute sagen: ich bin agnostischer Atheist, ich glaube an keine Götter.
Meine Eltern sind zwar beide getauft, sind aber eher als agnostisch zu bezeichnen. In meiner Kindheit haben sie sich bemüht, mir christliche Werte mitzugeben und steckten mich in eine römisch-katholische Schuleinrichtung. Über die Jahre hinweg haben sich meine Eltern eigentlich völlig vom Glauben entfernt, wie die restliche Familie auch und das Umfeld ist in den letzten 25 Jahren leider eher atheistisch geworden, sodass der Glaube belächelt wird.
Ich selbst bin seit ca. 2006 bekennender Christ und lebe aktuell meinen Glauben für mich alleine oder in der Gemeinde aus. Und ja, mir ist der Glaube sehr wichtig.
Es ist nur logisch und nachvollziehbar wenn Eltern ihre Kinder auch im Glauben erziehen wollen. Es ist daher auch kein Wunder, wenn die Kinder zunächst den Glauben der Eltern annehmen.
Um es dennoch Kindern zu ermöglichen, ihren Glauben später selbst zu wählen, dürfen Kinder mit Vollendung des 14. Lebensjahrs, ihre Religion selbst wählen.
Selbst wenn dies den Eltern nicht passt.
Jup. Find ich genauso richtig, wenn ein Kind nach dem 14 Lebensjahr wechseln will ok. Was es davor glauben will, ist mir egal (wenn es mein Kind wäre) dennoch muss/soll es sich solange an die Religion der Eltern halten (sprich Traditionen und Bräuche)
Mein Freunde sehen das genauso. Sie haben ihre Kinder alle nicht taufen lassen was ich generell gut finde, da ich auch nicht mehr in der Kirche bin. Die Kinder erhalten eine gute Schulausbildung nach "Normen und Werten".
Nein, ich bin muslim, und werde InShaaAllah auch als Muslim sterben. Meine Eltern sind ebenfalls muslim, Alhamdullilah.
Meine Eltern sind eigentlich katholisch, aber nur auf dem Papier.
Ein Elternteil ist Muslim anderer nicht, aber den Weg zum Glaube unabhängig gefunden, alhamdulillah
Meine Eltern haben mich im evangelischen Glauben erzogen. Ich wuchs in der DDR auf, wo der Atheismus staatlich verordnet war. Wir haben uns erfolgreich widersetzt.
Eltern und Großeltern beider Seite sind Christen … ich nicht 😅
Meine Eltern waren ihrem christlichen Glauben sehr verbunden. Dieses Korsetts habe ich mich entledigt d.h.: Ich bin aus der Kirche ausgetreten.
Meine Mutter ist Mom nominell christlich, aber sehr offen. Mein Vater ist Atheist.
Meine Tante ist sogar in einer Schwesternschaft (eine Art evangelische Nonne) und hat einen Doktor in Theologie, mein Großvater war Pfarrer und Theologieprofessor.
Ich war als Jugendliche ziemlich intensiv christlich, aber bin dann wieder ausgetreten und bin jetzt Neuheide / Polytheistin.
Eigentlich bin ich meinen Eltern sehr ähnlich. Wir stammen alle drei aus christlichen Familien und Traditionen, und wir haben uns alle damit intellektuell auseinandergesetzt... wir sind nur alle zu verschiedenen Ergebnissen gekommen.
Ich bin Agnostiker. Mein Vater war Atheist und meine Mutter ist evangelische Christin.
Bei mir würde diese Variante am ehesten zutreffen.
Sie gehören auch der evangelisch-reformierten Kirche an.
Doch der Gedanke der Bekehrung, wie man ihn in einigen Bibelelstellen findet, der ist ihnen fremd:
1.. Erkennen, dass man in Gottes Augen nicht so gelebt hat, wie Gott es möchte. Reue über die Sünden haben.
2. Bereit sein, sein Leben Jesus Christus zu übergeben.
3. Anerkennen, dass Jesus für alle unsere Sünden am Kreuz gestorben ist.
4. Den Willen sein Leben zu ändern und so zu leben, wie es uns Jesus vorgelebt hat. Möglichst Sünden zu vermeiden. Für die Not der Mitmenschen da sein.
Die Lebensumkehr wird mit der öffentlichen Taufe bestätigt.
Ich bin aber erst mit ca. 16/17 Jahren Gott näher gekommen und lebe erst seit diesem Jahr aktiv mit ihm✝️💗
Meine Mum war locker Evangelisch, ich bin Atheistin, meinen Bruder würde ich als Agnostiker bezeichnen..
Meine Eltern waren auf dem Papier Katholiken, und haben auch vage an JESUS geglaubt, den Glauben aber kaum gelebt.
Ich selbst bin sehr intensiv auf die GOTTsuche gegangen ab Anfang 20, habe nach vielen Irrungen und Wirrungen mir schließlich eine eigene Beziehung zu JESUS aufgebaut.
: )
Meine Mutter war Atheistin, mein Vater war eher agnostisch. Ich wurde auch atheitisch geprägt. Durch das Elternhaus und damals durch die Schule und die Gesellschaft in der ehemaligen sozialistischen DDR.
Man muss aber nicht dabei bleiben. Als Erwachsener sollte der Verstand schon ausreichend funktionieren....
Dieser „Kram“ is tatsächlich ne Religion beziehungsweise ein Glauben … finde es bissle respektlos es so zu bezeichnen.. btw bin auch mit 14 ausgetreten