Wie gehen Atheisten mit dem Tod von geliebten Menschen um?

22 Antworten

Kleine Kinder verstehen meistens noch garnicht was der Tod ist ode bedeutet. Wenn jemand stirbt ist er tot, das muss man halt so hinnehmen. Warum sollte es ein Leben nach dem Tod geben? Weil das in einem Buch steht, wovon es zigtausende Übersetzungen gibt, wo keiner weiß welche richtig ist? Wenn Gott alles kann, kann er dann auch in einem runden Raum in die Ecke scheißen? Der Glaube funktioniert nur wenn man es seinem Kind von Baby an einprägt... Man sollte mal darüber nachdneken, an was man glaubt, und nicht nur zu glauben um an irgendetwas glauben zu können.

Die leiden auch, aber sie können sich nicht trösten. Denn die Nummer mit dem Himmel und dem Engel funktioniert ja nicht. Für Kinder ist es wirklich ganz gut, dass es sowas, wie Glauben gibt - und für mich auch.

schwachsinn, man kann auch an anderen dingen trost finden...

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@ravenmuc

dann teile uns doch mit, worin du Trost findest... ich könnte es auch nicht ohne Glauben. sicher hört es sich seltsam an, wenn man sagt, dass man glaubt, weil man sonst den Tod oder auch das Leben nicht ertragen könnte, aber es hilft sehr. die Dinge, in denen du Trost suchst, würden mich interessieren, denn das ist doch dann nichts Ewiges, es kann sich dabei nur um etwas Vergängliches handeln...

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@warenjka

dass du es nicht könntest, heißt nicht, dass es atheisten nicht wirklich können. ich bin auch nicht religiös geboren, sondern war auch mal atheist. kenne also beide seiten. worin man als atheist trost findet habe ich in ner eigenen antwort beschrieben, siehe unten. ich finde auch trost im glauben, aber gegen pauschalisierungen hab ich nunmal was...

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Wieso soll Glauben für Kinder gut sein. Hast du dir schon mal überlegt, wie sich Kinder Fegefeuer und Hölle vorstellen?

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@Eifelmensch

naja, dann hängt es davon ab, ob man den Kindern Angst macht... wenn man sehr streng religiös erzogen wird, wundert es mich auch nicht, wenn man später zum Atheist wird. ich z.B. wurde sehr liberal erzogen, nicht unbedingt religiös, aber da ich mich dafür interessierte, kam das von selbst. das gründete allerdings nie auf Angst, sondern auf Unterstützung...

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@warenjka

Das mit der Hölle, das ist Unsinn. Wer macht denn Kindern mit so etwas Angst? Ich hatte eine katholische Stiefmutter, aber ich hatte schon immer ein frei denkendes, protestantisches Herz.

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@Nachtflug

auch Kinder müssen lernen mit dem Tod umzugehen! Alles andere ist Augenwischerei

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Ich persoenlich bin Atheist gewwesen,als meine Mutter vor knapp 9Jahren verstorben ist.. Es war sehr schwer und natuerlich nicht zu begreifen,obwohl es aufgrund ihrer Kranheit abzusehen war! 2Tage nach ihrem Tod ist sie zurueckgekommen um sich zu verabschieden. Wir hatten keine Gelegenheit dazu. Seither wurde ich eines Besseren belehrt..Meine Denkweise ueber den Tod,als ich noch Atheist war,war schlicht und einfach:Nichts. Man stirbt und da ist nichts mehr! Wie dumm ich mal gewesen bin.. Ich glaube auch nicht an Gott und die Geschichte die uns in der Bibel aufgetischt wird(mal ehrlich seit wann koennen Schlangen sprechen??) aber ich bin mir sicher das es da etwas Hoeheres gibt,wie man es bezeichnet oder welchen Namen man dem gibt ist jedem selbst ueberlassen..

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