Ja, natürlich fällt dir nichts ein. Anrufen kann man ja auch nur Dinge, die vorher gespeichert wurden. Aber da du kein islamisches Wissen hast, wie willst du da überhaupt mitreden können?
Du bist wie die Nichtmuslime, die sich Islam-Experten nennen: sie haben von allen Dingen eine Ahnung. Nur nicht vom Islam.
Deine Frage ist ganz typisch eine Islamhasser-Frage. Nur Provokation und nichts dahinter als heiße Luft.
Ein Prophet ist nicht eben jemand, den Menschen sich aussuchen, sondern den Gott selbst erwählt. Er sagt im Koran:
„Allah weiß am besten, wo Er Seine Botschaft anbringt.“ (6:124)
Also, die Frage: "Warum Muhammad?“, beantwortet sich schon darin: Weil Gott ihn ausgewählt hat.
Muhammad hat den Koran bekommen, das einzige unverfälschte Wort Gottes, das bis heute existiert.
Ein Buch voller Wissenschaftswunder, sprachlicher Perfektion und erfüllter Prophezeiungen.
Es hat Millionen Menschen geleitet und verändert, bis heute.
Das ist sein größtes Wunder und sein Siegel als Prophet.
Was hat er getan?
Er hat aus Analphabeten ein Volk gemacht, das die Welt in Wissen, Kultur und Gerechtigkeit anführte.
Er beendete Kindstötung, brachte Frauenrechte, verankerte Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Menschenwürde.
Er selbst lebte bescheiden, schlief auf einer Matte, gab alles für die Armen, und wurde trotzdem von Millionen geliebt.
Sein Leben ist detailliert überliefert und sein Charakter so rein, dass selbst seine Feinde ihn „al-Amin“ (der Vertrauenswürdige) nannten.
Durch ihn haben Milliarden Menschen gelernt, Gott allein anzubeten, ohne Priester, ohne Mittler, ohne Götzen.
Dass Milliarden bis heute bekennen: „Es gibt keinen Gott außer Allah, und Muhammad ist Sein Gesandter“, ist selbst Beweis seiner Echtheit. Kein Lügner oder Hochstapler könnte über 1400 Jahre hinweg eine solche Treue und Wirkung bewirken.
Wie gesagt, Muhammad ist ein Prophet, weil Gott ihn erwählt hat, um Seine letzte Botschaft, den Koran, zu überbringen.
Er brachte eine Offenbarung, die unverändert bis heute existiert, und verwandelte eine Gesellschaft von Unwissenheit zu Wissen, von Ungerechtigkeit zu Gerechtigkeit.
Er ist der meistgefolgte Mensch der Geschichte, und sein Leben ist ein klares Siegel seiner Prophetenschaft.
Schaue, was selbst Nichtmuslime über ihn sagten:
Z.B. Mahatma Gandhi (1869–1948), indischer Freiheitskämpfer:
„Ich wollte wissen, wer derjenige war, der ohne Zweifel das Herz von Millionen Menschen heute noch besitzt. … Ich wurde mehr als je zuvor überzeugt, dass es nicht das Schwert war, das dem Islam damals seinen Platz in der Welt gab. Es war die schlichte Einfachheit, die vollkommene Selbstverleugnung des Propheten, die strenge Wahrhaftigkeit, die Treue zu seinen Freunden und Anhängern, seine Furchtlosigkeit, seine völlige Hingabe an seine Mission.“
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Michael H. Hart (amerikanischer Historiker, Autor von The 100: A Ranking of the Most Influential Persons in History):
„Meine Wahl Muhammads, die Spitze der Liste der einflussreichsten Menschen der Weltgeschichte einzunehmen, mag für einige Leser überraschend sein, aber er ist der einzige Mensch in der Geschichte, der sowohl auf religiösem als auch auf weltlichem Gebiet außerordentlich erfolgreich war.“
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Was nun Elischa betrifft:
Elischa wird im Koran erwähnt (6:86; 38:48).
Er war ein Prophet Israels nach Ilyas (Elija).
Seine Aufgabe war es, sein Volk an Gott zu erinnern und den reinen Glauben zu bewahren.
Über sein Wirken wissen wir wenig, außer dass er rechtschaffen war und in der Reihe der Propheten steht.
Im Islam gilt: jeder Prophet ist wichtig, aber manche erhielten größere Aufgaben und Offenbarungen als andere. Und manche erhielten gar keine heilige Schrift.
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Der Unterschied zu Muhammad:
Elischa war ein Prophet für ein bestimmtes Volk zu einer bestimmten Zeit.
Muhammad dagegen ist der letzte Gesandte für die gesamte Menschheit bis zum Jüngsten Tag gewesen.
Der Koran sagt:
"Und Wir haben dich (oh Muhammad) nur als Barmherzigkeit für die Welten gesandt.“ (21:107)
Wenn jemand sagt: „Was hat Muhammad getan, dass er ein Prophet sein soll? Elischa hat doch Wunder getan!“ – dann ist die Antwort:
Propheten sind nicht an der Anzahl ihrer Wunder zu messen.
Muhammads größtes Wunder ist der Koran, ein bleibendes Zeichen, das bis heute unversehrt ist, während die Geschichten von Elischa nur bruchstückhaft in Bibel und Überlieferungen stehen.
Zudem hat Muhammad nicht nur einzelne Wunder vollbracht, sondern ganze Gesellschaften verändert und einen Weg geschaffen, der bis heute Milliarden Menschen prägt.
Elischa war also ein Prophet – begrenzt auf sein Volk.
Muhammad ist der letzte Gesandte für alle Menschen, mit einer Botschaft, die ewig bleibt.
Kurz gesagt: Elischa ist wie ein Licht in seiner Zeit, Muhammad ist die Sonne, die bis zum Ende scheint.