Nun, in der Moschee brauchst du definitiv ein Kopftuch. Ganz besonders im Gebetsraum. Das Gebet wäre ja auch gar nicht gültig ohne korrekte Bedeckung.

Möge Allah dich standhaft machen, liebe Schwester. Amin! Das ist eine sehr sensible und schwierige Situation, und Gott weiß, wie schwer es für neue Muslime ist, den Glauben zu praktizieren, wenn die Familie noch nichts weiß.

Für das Gebet ist der Hijab Pflicht, wie ich es schon sagte. Das heißt, wenn du in der Moschee betest, musst du dein Haar und deinen Körper islamisch korrekt bedecken.

Außerhalb des Gebets ist der Hijab ebenfalls Pflicht, sobald du dich unter Nicht-Mahram-Männern befindest.

Aber in deiner Notlage gilt: Allah schaut auf deine Absicht. Wenn du den Hijab erst vor dem Eintritt in die Moschee anziehst und nach dem Gebet gleich wieder abnimmst, ist das erlaubt.

Allah sagt:

„Allah erlegt keiner Seele mehr auf, als sie zu leisten vermag.“ (Koran 2:286)

Das bedeutet, wenn du in einer schwierigen Lage bist, zählt deine Aufrichtigkeit und dein Bemühen.

Was dir helfen könnte: Zieh den Hijab kurz vor der Moschee an (z. B. in einer Seitengasse oder sogar im Waschraum der Moschee).

Nach dem Gebet kannst du ihn dort auch wieder ablegen.

Trag ihn im Gebet unbedingt, denn das ist die Bedingung, dass dein Gebet gültig ist.

Bitte Allah in deinen Duas um Erleichterung, Schutz und eine gute Lösung mit deiner Familie, in sha Allah.

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Von Blitz und Donner bis Urknall: Warum Gott für mich keinen Sinn ergibt

Hallo,

früher war ich selbst gläubig. Doch je mehr ich nachdachte, desto mehr fiel mir auf: Viele Erklärungen, die Religionen geben, waren nur Lückenfüller für das, was die Menschen damals nicht verstanden.

Früher dachte man, Donner und Blitze kämen von einem Himmelswesen. Heute wissen wir, es sind elektrische Entladungen. Eine göttliche Erklärung war also gar nicht nötig sie verschwand, sobald Wissen da war.

Genauso beim Universum: Die Frage „Woher kommt alles?“ wurde oft mit „von Gott“ beantwortet. Doch die Physik zeigt, dass Energie nicht erschaffen oder vernichtet werden kann sie wandelt nur ihre Form. Das heißt: Etwas war schon immer da. Und genau daraus konnte auch der Urknall entstehen. Für mich ist das viel plausibler, als dass ein einsamer Gott plötzlich „auf die Idee“ kam, eine Welt zu erschaffen ohne Inspiration, ohne Vorbild. Woher soll ein Wesen, das völlig allein existiert, überhaupt den Gedanken haben, etwas Neues zu kreieren?

Hinzu kommt: Laut Schriften wurde der Mensch aus Lehm erschaffen. Aber die Wissenschaft zeigt eindeutig: Wir bestehen aus Zellen, Proteinen und Aminosäuren nicht aus Lehm. Solche Widersprüche haben mich irgendwann überzeugt: Die Vorstellung eines Gottes macht keinen Sinn.

Ich finde, Wissen nimmt uns nicht den Sinn, sondern gibt uns die Freiheit, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist.

Wie seht ihr das? Glaubt ihr noch an Gott und wenn ja, warum?

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Nun, ich werde darüber sprechen aus meiner Sicht als Muslima.

Viele Menschen, die sich vom Glauben entfernen, argumentieren ähnlich.

Gott ist erstmal kein „Lückenfüller“ für Unwissenheit. Er ist die erste Ursache und der Grund, dass überhaupt etwas existiert.

Blitze, Donner, Planetenbewegung, alles das sind natürliche Vorgänge. Aber die eigentliche Frage ist: Warum existieren die Naturgesetze überhaupt?

Ein Naturgesetz kann nicht sich selbst erschaffen haben. Wenn Energie „schon immer da war“, warum ist sie geordnet und folgt Gesetzen? Das weist auf einen Ordner hin.

Der Koran sagt:

„Er ist der Erste und der Letzte, der Offenkundige und der Verborgene.“ (57:3)

Interessant ist, dass Koran Dinge erwähnt, die erst Jahrhunderte später wissenschaftlich verstanden wurden.

Über den Urknall selbst sagt Gott, dass er ihn ausgelöst hat. Er nennt ihn nicht so, beschreibt aber den gleichen Prozess:

„Haben diejenigen, die ungläubig sind, nicht gesehen, dass die Himmel und die Erde eine geschlossene Masse waren, und Wir sie dann auseinandersprengten? Und Wir machten aus dem Wasser alles Lebendige.“ (Koran 21:30)

Das klingt exakt nach dem Urknall und der Entstehung des Lebens aus Wasser.

Oder die Ausdehnung des Universums:

„Und den Himmel haben Wir mit Kraft erbaut, und Wir weiten ihn wahrlich aus.“ (51:47)

Das ist keine „Lücken-Erklärung“, sondern beschreibt Prozesse, die wir heute physikalisch bestätigen.

Kein Prophet hat gesagt: „Donner ist nur Gott, weil ich es nicht verstehe.“ Im Gegenteil: Sie sagten, dass Naturzeichen Hinweise auf den Schöpfer sind. Der Prophet Muhammad lehrte, dass Naturphänomene uns Demut lehren sollen, nicht dass sie die einzige Erklärung sind.

Wir beten Gott nicht an, weil wir Blitze nicht verstehen, sondern weil Er der Ursprung ist. Alles andere, Energie, Materie, Gesetze, sie sind nur Wirkungen, nicht die Ursache.

Der eigentliche Unterschied ist, dass der Atheist sagt „Materie war schon immer da“. Der Muslim sagt: „Gott war schon immer da.“

Die Frage ist: Was macht mehr Sinn?

Materie ohne Bewusstsein, die sich selbst ordnet?

Oder ein bewusster Schöpfer, der Materie und Gesetze ins Dasein setzt?

Wissenschaft erklärt das Wie, aber nicht das Warum.

Der Urknall erklärt, wie das Universum begann, aber nicht, warum es Gesetze hat, warum es überhaupt existiert.

Der Koran ist kein „Wissenslücken-Füller“, sondern zeigt, dass alles, von Blitzen bis zur Expansion des Universums, Zeichen des Schöpfers sind.

Wissen nimmt nicht den Glauben weg, es bestätigt ihn, wenn man tiefer schaut.

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Ja, natürlich fällt dir nichts ein. Anrufen kann man ja auch nur Dinge, die vorher gespeichert wurden. Aber da du kein islamisches Wissen hast, wie willst du da überhaupt mitreden können?

Du bist wie die Nichtmuslime, die sich Islam-Experten nennen: sie haben von allen Dingen eine Ahnung. Nur nicht vom Islam.

Deine Frage ist ganz typisch eine Islamhasser-Frage. Nur Provokation und nichts dahinter als heiße Luft.

Ein Prophet ist nicht eben jemand, den Menschen sich aussuchen, sondern den Gott selbst erwählt. Er sagt im Koran:

„Allah weiß am besten, wo Er Seine Botschaft anbringt.“ (6:124)

Also, die Frage: "Warum Muhammad?“, beantwortet sich schon darin: Weil Gott ihn ausgewählt hat.

Muhammad hat den Koran bekommen, das einzige unverfälschte Wort Gottes, das bis heute existiert.

Ein Buch voller Wissenschaftswunder, sprachlicher Perfektion und erfüllter Prophezeiungen.

Es hat Millionen Menschen geleitet und verändert, bis heute.

Das ist sein größtes Wunder und sein Siegel als Prophet.

Was hat er getan?

Er hat aus Analphabeten ein Volk gemacht, das die Welt in Wissen, Kultur und Gerechtigkeit anführte.

Er beendete Kindstötung, brachte Frauenrechte, verankerte Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Menschenwürde.

Er selbst lebte bescheiden, schlief auf einer Matte, gab alles für die Armen, und wurde trotzdem von Millionen geliebt.

Sein Leben ist detailliert überliefert und sein Charakter so rein, dass selbst seine Feinde ihn „al-Amin“ (der Vertrauenswürdige) nannten.

Durch ihn haben Milliarden Menschen gelernt, Gott allein anzubeten, ohne Priester, ohne Mittler, ohne Götzen.

Dass Milliarden bis heute bekennen: „Es gibt keinen Gott außer Allah, und Muhammad ist Sein Gesandter“, ist selbst Beweis seiner Echtheit. Kein Lügner oder Hochstapler könnte über 1400 Jahre hinweg eine solche Treue und Wirkung bewirken.

Wie gesagt, Muhammad ist ein Prophet, weil Gott ihn erwählt hat, um Seine letzte Botschaft, den Koran, zu überbringen.

Er brachte eine Offenbarung, die unverändert bis heute existiert, und verwandelte eine Gesellschaft von Unwissenheit zu Wissen, von Ungerechtigkeit zu Gerechtigkeit.

Er ist der meistgefolgte Mensch der Geschichte, und sein Leben ist ein klares Siegel seiner Prophetenschaft.

Schaue, was selbst Nichtmuslime über ihn sagten:

Z.B. Mahatma Gandhi (1869–1948), indischer Freiheitskämpfer:

„Ich wollte wissen, wer derjenige war, der ohne Zweifel das Herz von Millionen Menschen heute noch besitzt. … Ich wurde mehr als je zuvor überzeugt, dass es nicht das Schwert war, das dem Islam damals seinen Platz in der Welt gab. Es war die schlichte Einfachheit, die vollkommene Selbstverleugnung des Propheten, die strenge Wahrhaftigkeit, die Treue zu seinen Freunden und Anhängern, seine Furchtlosigkeit, seine völlige Hingabe an seine Mission.“

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Michael H. Hart (amerikanischer Historiker, Autor von The 100: A Ranking of the Most Influential Persons in History):

„Meine Wahl Muhammads, die Spitze der Liste der einflussreichsten Menschen der Weltgeschichte einzunehmen, mag für einige Leser überraschend sein, aber er ist der einzige Mensch in der Geschichte, der sowohl auf religiösem als auch auf weltlichem Gebiet außerordentlich erfolgreich war.“

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Was nun Elischa betrifft:

Elischa wird im Koran erwähnt (6:86; 38:48).

Er war ein Prophet Israels nach Ilyas (Elija).

Seine Aufgabe war es, sein Volk an Gott zu erinnern und den reinen Glauben zu bewahren.

Über sein Wirken wissen wir wenig, außer dass er rechtschaffen war und in der Reihe der Propheten steht.

Im Islam gilt: jeder Prophet ist wichtig, aber manche erhielten größere Aufgaben und Offenbarungen als andere. Und manche erhielten gar keine heilige Schrift.

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Der Unterschied zu Muhammad:

Elischa war ein Prophet für ein bestimmtes Volk zu einer bestimmten Zeit.

Muhammad dagegen ist der letzte Gesandte für die gesamte Menschheit bis zum Jüngsten Tag gewesen.

Der Koran sagt:

"Und Wir haben dich (oh Muhammad) nur als Barmherzigkeit für die Welten gesandt.“ (21:107)

Wenn jemand sagt: „Was hat Muhammad getan, dass er ein Prophet sein soll? Elischa hat doch Wunder getan!“ – dann ist die Antwort:

Propheten sind nicht an der Anzahl ihrer Wunder zu messen.

Muhammads größtes Wunder ist der Koran, ein bleibendes Zeichen, das bis heute unversehrt ist, während die Geschichten von Elischa nur bruchstückhaft in Bibel und Überlieferungen stehen.

Zudem hat Muhammad nicht nur einzelne Wunder vollbracht, sondern ganze Gesellschaften verändert und einen Weg geschaffen, der bis heute Milliarden Menschen prägt.

Elischa war also ein Prophet – begrenzt auf sein Volk.

Muhammad ist der letzte Gesandte für alle Menschen, mit einer Botschaft, die ewig bleibt.

Kurz gesagt: Elischa ist wie ein Licht in seiner Zeit, Muhammad ist die Sonne, die bis zum Ende scheint.

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Sehr wichtige und oft gestellte Frage, und sie betrifft Männer wie Frauen gleichermaßen.

Die überwiegende Mehrheit der Gelehrten betrachtet die Selbstbefriedigung als haram (verboten) – egal ob bei Mann oder Frau.

„Und diejenigen, die ihre Scham hüten – außer gegenüber ihren Ehefrauen oder was ihre rechte Hand besitzt, denn dann sind sie nicht zu tadeln. Wer aber darüber hinaus etwas sucht, das sind die Übertreter.“ (Koran 23:5–7)

Daraus leiten Gelehrte ab, dass die Lustbefriedigung ist nur innerhalb der Ehe erlaubt ist.

Einige Gelehrte (z. B. Ibn Taymiyya, Ibn Hazm) erlauben Selbstbefriedigung aus Notwendigkeit, wenn jemand sonst in Gefahr fällt, in Zina (Unzucht) zu geraten. Aber auch dann gilt: besser als das Verbotene (Ehebruch), doch nicht wirklich erlaubt, sondern eher als „kleineres Übel“.

Natürlich, Frauen mit Kopftuch sind genauso Menschen, mit Gefühlen, Bedürfnissen und Versuchungen. Das Kopftuch macht sie nicht „gefühllos“, sondern zeigt ihre Hingabe an Allah.

Aber wie jeder Muslim müssen sie lernen, mit ihren Bedürfnissen halal umzugehen.

Gefühle und Bedürfnisse sind menschlich – aber sie müssen im Rahmen der Ehe erfüllt werden.

Wer kämpft und sich enthält, wird dafür belohnt, und Allah verspricht:

„Und diejenigen, die um Unseretwillen kämpfen, denen werden Wir gewiss Unsere Wege zeigen.“ (Koran 29:69)
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Das ist eine sehr sensible und gleichzeitig kontroverse Sache.

Einige Christen verstehen die Liebe Jesus' als allumfassend, dass er jedem Menschen Zuwendung, Mitgefühl und Hoffnung schenkt, egal welcher Herkunft oder Lebenslage.

Aber in den klassischen Lehren der Kirche bedeutet das nicht automatisch Zustimmung zu jedem Lebensstil. Jesus' Liebe gilt allen Menschen, doch sie fordert auch zur Umkehr und Veränderung auf.

Ich bin Muslima und aus islamischer Sicht kann ich das absolut nicht gutheißen. Ich verstehe auch die Christen nicht, die das tun.

Im Islam gilt Jesus als einer der größten Propheten Gottes; rein, keusch und von Gott auserwählt. Er ist aber weder Gott noch Gottes Sohn.

Ihn als homosexuell oder untersexuell o.ä. darzustellen ist islamisch gesehen eine große Respektlosigkeit und sogar eine Beleidigung gegenüber einem Propheten.

Islamisch ist klar: Gott ist vollkommen gerecht, auch zu LGBTQIA+-Menschen. Aber die Handlungen (wie gleichgeschlechtliche Beziehungen) gelten als schwere Sünde. Die Liebe Gottes bedeutet nicht, dass alles erlaubt ist, sondern dass jeder Mensch immer die Tür zur Vergebung und Reue offen hat.

Das Bild will ausdrücken: „Jesus' Liebe schließt alle ein.“ – das ist der Gedanke des Künstlers.

Aber sowohl im Christentum als auch im Islam gilt: Liebe heißt nicht, jede Handlung zu bestätigen. Liebe heißt, Menschen anzunehmen, aber auch zur Wahrheit und Reinheit des Lebenswegs einzuladen.

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Lass dir doch so einen Unfug nicht erzählen. Das musst du nicht. Du hast die Pflicht als Muslim, dich vorher zu versichern, dass das Essen halal ist, wo du isst. Darüber musst du dich vorher erkundigen.

Wenn du das verpasst hast oder absichtlich nicht getan hast, hast du gesündigt. Du hast fahrlässig gehandelt. Du solltest das bereuen und Allah um Vergebung bitten in der Absicht, in Zukunft besser vorher zu recherchieren. Es gibt so viele Möglichkeiten heute. Selbst dort nachfragen kann man ja.

Sowas mit dem Essig, das ist im Islam nicht überliefert. Man soll lediglich den Mund ausspülen, nachdem sowas passiert ist. Mit Wasser.

Essig im Mund halten als „Reinigung“ hat keinen islamischen Beleg – das ist eher ein Volksglaube oder kulturelle Erfindung.

Wa Allahu 3alim.

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Ja, definitiv. Wer in islamischen Ländern war und das über längere Zeit erlebt hat, weiß, wie schön das ist und wird es hier vermissen.

In sha Allah werde ich ihn bald wieder in so einem Land hören. 🥰

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Ich bin keine Christin, sondern Muslima. Und natürlich kann Gott Menschen davon heilen. Könnte er das nicht, wäre er nicht allmächtig. Aber er ist der Allmächtige.

Jede Heilung kommt ausschließlich von Gott. Ärzte, Medikamente und Psychotherapien sind nur Werkzeuge, durch die Gott heilt.

Und im Übrigen ist Jesus nicht Gott. Jesus ist ein Mensch. Er konnte diese Dinge auch nur tun, weil Gott ihm temporär immer wieder solche Fähigkeiten gab.

Aus der Bibel geht hervor, dass Jesus vor solchen Wundern, die er wirkte, auch immer Bittgebete zu Gott machte. Und Gott half ihm.

Wichtig ist das Vertrauen auf Gott. Man muss geduldig sein und immer Bittgebete machen. Wer das tut und innerlich die absolute Gewissheit hat, dass Gott ihn heilen wird, der wird auch erfolgreich sein.

Es gibt aber hin und wieder auch Krankheiten, die eine lebenslange Prüfung sein können. Wenn man sie geduldig erträgt und nicht vom Glauben abfällt, dann wird man im Jenseits dafür entschädigt werden. Und schon im Diesseits werden Sünden für jedes Leiden ausgelöscht, das man erlebt. Sogar nur für den Stich an einem Dorn.

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Wieso kann ich nicht an Gott glauben?

Hallo

bevor hier Diskussionen ausbrechen:

Ich bin relativ überzeugt vom Wahrheitsanspruch in der Auslegung der Bibel der katholischen Kirche. Ich möchte hier nicht darüber streiten.

Also:

Ich möchte gerne an Gott glauben. Wirklich.

Mein Weg:

Ehrlich gesagt kann ich die Gründe für diesen Wunsch nicht wirklich benennen. Ich fühle viel eher eine emotionale Anziehung zur Kirche; zur Liturgie, zur Kultur und auch zur Kunst. Ich stimme der Morallehre der Kirche in weiten Teilen zu (hier neige ich aber zu FSSP/SSPX), ich bewundere das kohärente System, das die Kirche philosophisch bietet und nicht zuletzt passieren Dinge, die ich mir nicht anders erklären könnte, als mit der Existenz eines Gottes.

Trotzdem fällt es mir schwer, zu glauben. Ich war lange Zeit agnostisch, nun sehne ich mich nach dem Glauben. Aber trotzdem kann ich nur sagen, dass ich nicht weiß.

  • Ich komme aus einem reformierten, teils evangelikalen Umfeld. Nicht von Kindertagen an, aber es hat mich religiös geprägt. Glaube war oft sehr emotional, an Bekehrungsgeschichten und Gefühle gebunden. Aber Gefühle ändern sich nunmal so schlagartig und sind so subjektiv, dass ich mich darauf nicht verlassen kann. Trotzdem sehne ich mich nach ihnen, als Bestätigung dessen, was ich glauben will. Ich fühle in Kirchen Frieden, und bei der Wandlung (natürlich nehme ich nicht an der Eucharistie teil) Aufregung, Freude, Sehnsucht. Aber ich habe kein Erweckungserlebnis oder eine plötzliche Änderung in mir. Da ist nichts…
  • Ich zweifle. Mir fällt es schwer, offene Fragen zu akzeptieren und wenn ich etwas nicht verstehe, dann verzweifle ich daran. Ich war lange Zeit am Materialismus interessiert, Analysen haben alles erklären können, sachlich und rational. Ich frage mich oft, ob diese Antworten nicht mehr Wahrheit in sich tragen, als ein so alter Glaube. Ich frage mich, ob meine Suche nach Gott nicht nur ein psychologisches Phänomen ist. Ich frage mich, ob die Kirche nicht nur eine Institution zur Machterhaltung ist. Und so weiter… Diese Zweifel kommen immer und immer wieder.
  • Meine Herangehensweise ist seltsam. Ich verstehe nicht, wie ich Glauben suchen kann. Warum will ich an etwas glauben, von dem ich offensichtlich nicht ganz überzeugt bin? Was, wenn ich mich nur aus Sehnsucht nach irgendetwas anderem hier reinmanipuliere?
  • Was ist Glaube überhaupt? Werde ich wissen, wenn ich glaube?

Außerdem habe ich Angst, aus den falschen Motiven glauben zu wollen. Ich neige dazu, mich extrem auf Themen zu fokussieren, aber nach einigen Monaten ein neues zu suchen. Was, wenn ich nur glauben will, weil ich so fixiert auf Theologie bin? Andererseits - was, wenn Gott mich so erreichen will?

Wie glaubt man? Die Antworten die man erhält sind meistens „Bitte Gott darum“ und „Lass dich einfach darauf ein“. Wenn es so einfach wäre, müsste ich ja nicht fragen.

Ich bitte tagtäglich Gott um Glauben, damit ich Ihm folgen kann. Aber wieso sollte Gott mich erhören, wenn ich selbst nichtmal weiß, ob ich an Ihn glaube?

Ich will keinen Priester um Rat fragen, weil ich meine Herangehensweise und Gründe selbst so befremdlich finde. Es ist mir ehrlich gesagt peinlich, dass ich so bin.

Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen. Ich freue mich über persönliche Zeugnisse von Leuten, die in der gleichen Lage waren. Ich freue mich über Rat. Ich freue mich über Chatanfragen.

Danke!

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Man muss es nicht nur können, man muss es vor allem wollen. Und es stimmt nicht, was man oft sagt: entweder man glaubt, oder man glaubt nicht. Das ist falsch! Man kann auch den Glauben erlernen. Ich selbst bin das beste Beispiel dafür. Ich war über 35 Jahre lang Atheistin. In so einer Familie wuchs ich auf, und so wurde ich in der damaligen DDR indoktriniert durch Schule und dem Großteil der Gesellschaft.

Und dennoch habe ich zum Glauben gefunden. (Ich bin Muslima.)

Im Islam gilt: Jeder Mensch ist mit einer natürlichen Anlage (Fitrah) geboren, also mit der inneren Veranlagung, an Gott zu glauben. Wie eine Art Instinkt.

Zweifel, Ablenkung oder falsche Lehren können das überlagern, aber die innere Sehnsucht bleibt. Dass du dich nach Gott sehnst, ist also nicht „seltsam“ oder „peinlich“, sondern der Ruf deiner Seele nach ihrem Ursprung.

Gott sagt:

„Und wenn Meine Diener dich nach Mir fragen, so bin Ich nahe. Ich erhöre den Ruf des Bittenden, wenn er Mich ruft.“ (Koran 2:186)

Glaube ist nicht bloß ein „Gefühl“ oder eine plötzliche Erleuchtung, sondern ein Prozess: suchen, zweifeln, prüfen und Allah Gott bittend um Führung.

Die Propheten waren keine Gefühls-Schauspieler. Sie kamen mit klaren Beweisen, Zeichen und Argumenten. Der Islam lädt nicht zu blindem Gefühlsglauben ein, sondern zu einem Glauben, der Herz und Verstand anspricht.

Der Prophet Muhammad sagte:

„Wenn Allah Gutes für einen Menschen will, lässt Er ihn in der Religion verständig werden.“ (Sahih Bukhari)

Das bedeutet: Zweifel und Fragen sind Teil des Wegesy sie sind nicht Zeichen von Schwäche, sondern oft der Weg zur Klarheit. Und der Islam hat logische Antworten auf die existenziellen Fragen der Menschheit. Alle Zweifel können damit auch ausgeräumt werden. Der Satan will einen nur immer davon abhalten, zu Gott zu finden.

Im Islam besteht Glaube aus drei Säulen:

1. Die Überzeugung im Herzen

2. Das Bekenntnis mit der Zunge

3. Das Handeln mit den Taten

Er beginnt nicht immer mit völliger Gewissheit, sondern wächst Schritt für Schritt. Manchmal kommt zuerst die Überzeugung im Kopf, manchmal zuerst die Liebe im Herzen, manchmal das Praktizieren, und Gott stärkt dann das Ganze.

Das islamische Glaubensbekenntnis ist sehr einfach:

„Es gibt keinen Gott außer Allah, und Muhammad ist der Gesandte Allahs.“

Man muss kein „Erweckungserlebnis“ haben, um das anzunehmen. Viele Muslime sind dazu gekommen, weil sie die Wahrheit darin rational erkannt haben, und die spirituelle Gewissheit kam mit der Zeit.

Zweifel sind also absolut kein Beweis gegen den Glauben, sondern oft der Weg dorthin.

Glaube ist nicht immer ein „plötzliches Gefühl“, sondern ein Wachsen durch Erkenntnis, Gebet und Erfahrung.

Wer aufrichtig sucht und Gott darum bittet, den lässt Gott nicht im Stich.

Aber der Glaube ist nicht nur Gefühl. Er ist ein Weg. Manchmal voller Fragen, Zweifel, Rückschläge.

Aber schon die Tatsache, dass du suchst, zeigt, dass dein Herz lebt. Glaube wächst nicht immer in einem Moment, sondern Schritt für Schritt.

Bitte Gott weiter ehrlich, und prüfe die Quellen, die du liest. Gott verspricht: Wer aufrichtig sucht, den führt Er.

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Nein, bist du nicht als Christ. Du bist dann erretet, wenn du der Religion angehörst, die Gott den Menschen bestimmt hat. Und seinen Ge- und Verboten so gut wie möglich folgst.

Und die Religion bei Gott ist der Islam. Das habe ich mir nicht ausgedacht, das sagt Gott selbst im Koran.

Der Koran ist das einzige Buch heute noch, in dem Gott selbst und ausschließlich er spricht. Er stellt sich darin als Gott der Menschen vor und als Autor des Buches. Darin sagt er, dass der Islam die Religion ist, und er keine andere am jüngsten Gericht akzeptieren wird.

Diese Dinge findest du in keinem anderen Buch auf der Erde. Und in keinem anderen Buch sagt er sowas über eine andere Religion.

In der Bibel kommt Gott selbst gar nicht zu Wort. Menschen reden über ihn, Propheten, Zeitzeugen und sogar anonyme und unbekannte Autoren.

Nirgendwo in der Bibel sagt Gott, dass die Bibel sein Buch wäre und dass das Christentum die Religion bei ihm wäre.

Dennoch trägt Matthäus 7:21 eine große Wahrheit in sich. Was ich damit meine, könntest du dir in diesem Video ansehen (es hier zu beschreiben, würde zu viel sein):

https://youtu.be/y5veaMxQYrI?si=iS9dDCLDepBNFFzf

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Ich bin Muslima und möchte es mal christlich und islamisch beleuchten. Stimme dem Bibelvers nicht ganz zu.

In Islam ist es so: alles Gute, wie Glaube, Hoffnung, Liebe, stammt von Gott. Ohne Ihn gibt es keine wahre Kraft in diesen Eigenschaften.

Im Koran werden Glaube, die Hoffnung auf Gott Barmherzigkeit und die Liebe zu Gott und um Gottes willen zu einem Menschen oft miteinander verknüpft.

Ein Vers fasst das zusammen:

„...Diejenigen, die glauben, am stärksten in ihrer Liebe zu Allah sind.“ (Koran 2:165)

Hier wird die Liebe zu Gott als höchster Antrieb genannt.

Der Prophet Muhammad hat gezeigt:

Ohne Glaube gibt es keine Verbindung zu Gott, ohne Hoffnung würde der Mensch verzweifeln.

Aber die Liebe zu Gott macht die Anbetung süß und führt zu Aufrichtigkeit.

Er sagte:

„Niemand von euch glaubt (vollkommen), bis ich ihm lieber bin als sein Vater, seine Kinder und die gesamte Menschheit.“ (Sahih Bukhari, Sahih Muslim)

Auch hier: Liebe ist der Gipfel, der Glaube zur Vollendung bringt.

Ein Muslim lebt zwischen Furcht (vor Gottes Strafe), Hoffnung (auf Seine Barmherzigkeit) und Liebe (zu Seinem Wesen).

Die Gelehrten sagten:

Furcht ist wie die Peitsche, die dich antreibt.

Hoffnung ist wie das Ziel vor Augen.

Liebe ist wie die Seele, die dich wirklich aufrichtig macht.

Man sagt auch: Gottesfurcht und Liebe sind wie die Flügel eines Vogels. Nur mit einem Flügel kann der Vogel nicht vernünftig fliegen oder gar nicht. Nur wenn beide funktionieren, ist der Vogel in Balance. Fehlt aber der ganze Körper des Vogels, so sind beide Flügel wertlos, selbst wenn sie an sich intakt sind.

Das Glaubensbekenntnis im Islam beginnt mit dem Glauben, aber sein Ziel ist die Liebe zu Allah.

Im Christentum gilt die Liebe als das Größte (1. Korinther 13:13).

Im Islam ist es ähnlich: Glaube, Hoffnung und Liebe gehören zusammen, aber die Liebe zu Gott ist die höchste Stufe, weil sie den Glauben belebt und die Hoffnung trägt.

Dennoch gilt:

Der Glaube ist die Grundlage, die stärkste Macht beim Menschen. Ohne ihn gibt es keine Hoffnung und auch keine Liebe, die Gott annimmt.

  • Liebe ohne Glauben kann ins Falsche gehen – z. B. Liebe zu Geld, zu Menschen oder zu falschen Ideologien.
  • Hoffnung ohne Glauben wird schnell zur Illusion.

Der Koran sagt:

„Wer aber nicht glaubt – dessen Werke sind wie eine Fata Morgana in der Wüste…“ (24:39)

Das bedeutet: selbst gute Gefühle oder Taten verlieren ohne Glauben ihre bleibende Kraft.

Die Reihenfolge ist so:

  1. Glaube = Fundament, Wurzel.
  2. Hoffnung = treibt den Menschen nach vorn.
  3. Liebe = ist die Krone, die das Ganze verschönert.

Ohne Glauben ist Liebe nur ein Gefühl – mit Glauben wird sie eine Kraft, die dich zu Gott zieht. Deshalb: Der Glaube ist die stärkste Macht, aber seine höchste Blüte ist die Liebe zu Gott, nicht zu den Menschen.

Wer nämlich nicht geglaubt hat, dem nutzt es auch am jüngsten Gericht nichts, wenn er Menschen oder einen Ehepartner aufrichtig geliebt hat.

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Ja, ich bin eine deutsche Konvertitin. Ich war Atheistin und bin 2010 zum Islam gekommen. Gott sei Dank! Ich habe es niemals bereut.

Die ganze Geschichte hier zu erzählen, würde aber zu weit führen.

Wenn du sie erfahren möchtest, könnte ich dir den Link senden zu einem kurzen Video, dass ich darüber gemacht habe auf TikTok.

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Nein, das ist nicht erlaubt! Bitte verbreite hier nicht absichtlich oder unabsichtlich falsche Dinge über den Islam.

Diese Aussage ist falsch und man sollte sie klarstellen.

Im Islam ist es nicht erlaubt, 10 Frauen zu heiraten.

Maximal erlaubt sind 4 Ehefrauen, unter der Bedingung, dass der Mann sie alle gerecht behandelt in Versorgung, Zeit und Rechten. Es gibt also feste Bedingungen dazu und Umstände.

„Heiratet, was euch an Frauen gut erscheint: zwei, drei oder vier. Doch wenn ihr fürchtet, nicht gerecht zu sein, dann nur eine.“ (Koran 4:3)

Und an einer anderen Stelle im Koran steht sinngemäß: ...und ihr werdet nicht gerecht sein...

Mehr als vier Frauen gleichzeitig sind ausdrücklich verboten.

Rechtlich in Deutschland ist die Vielehe verboten.

Das deutsche Recht erkennt nur eine Ehefrau an.

Auch wenn jemand im Ausland mehrere Frauen heiratet, wird in Deutschland rechtlich nur die erste Ehefrau anerkannt. Familienzusammenführung gilt deshalb nur für eine Frau.

Die Behauptung, ein Muslim dürfe „10 Frauen heiraten“, ist also falsch, sowohl islamisch als auch rechtlich.

Es gab aber Ausnahmen bei Flüchtlingen. Wenn diese Flüchtlinge nachweisen konnten, dass sie nach dem Recht ihres Herkunftslandes bereits mehrere Ehen geschlossen haben, können die Behörden in seltenen Ausnahmefällen die anderen Frauen nicht einfach „auflösen“.

Das bedeutet aber nicht, dass die Frauen alle den Status einer „Ehefrau“ im deutschen Recht bekommen, oft laufen sie dann eher unter „besondere Härtefälle“ oder als „Familienangehörige“.

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Ist Thriller-Schreiben Zeitverschwendung?

Nicht unbedingt. Kreatives Schreiben ist eine Gabe von Allah. Auch Geschichten, die keine religiösen Texte sind, können Nutzen haben: Sie regen Menschen zum Nachdenken an, zeigen Moral, warnen vor Sünden oder Ungerechtigkeit.

Selbst Unterhaltung an sich ist nicht haram, solange sie nicht zu etwas Verbotenem führt.

Zum Thema: islamische Bücher schreiben -->

Dass du Angst hast, falsches Wissen zu verbreiten, ist sehr gesund, es zeigt deine Gottesfurcht. Viele Gelehrte warnen davor, ohne Wissen religiöse Texte zu verfassen.

Das heißt, warte besser ab, bis du sicher bist, authentisches Wissen weiterzugeben. Bis dahin kannst du dich weiterbilden, Koran und Ahadith lernen, islamische Werke lesen und später, in sha Allah, über den Islam schreiben.

Thriller schreiben kannst du also ruhig, wenn du darauf achtest, nichts Harames einzubauen (z. B. keine Verherrlichung von Zina, Alkohol oder Shirk).

Islamische Bücher hebe es dir auf, bis du genug Sicherheit im Wissen hast. Du kannst aber auch klein anfangen, z. B. mit islamischen Gedichten, kurzen Reminder-Texten, Reflexionen über dein eigenes Glaubensleben. Tägliche Blogs etc...

Der Prophet s.a.s. hat selbst Geschichten erzählt, um Wahrheiten zu lehren, Gleichnisse, Beispiele, historische Erzählungen.

Das Geschichtenerzählen ist eine erlaubte und sogar wertvolle Kunst, wenn man sie klug einsetzt.

Du musst also nicht aufhören zu schreiben. Schreib deine Thriller, nutze dein Talent, aber bewahre dein Herz rein. Und wenn Allah dich reifen lässt, wird Er dir Wege öffnen, auch islamisch zu schreiben, ohne Angst, Fehler zu verbreiten.

Wa Allahu 3alim.

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Für die Gültigkeit des Ghusl ist es Pflicht, dass der gesamte Körper einschließlich dem Gesicht mit Wasser benetzt wird. Wenn ein Teil bewusst oder unbewusst ausgelassen wird, ist Ghusl nicht vollständig.

Wenn du sicher bist, dass dein Gesicht nicht gewaschen wurde, dann ist das Ghusl ungültig und du müsstest es wiederholen und auch das Gebet nachholen.

Wenn du dir unsicher bist („vielleicht habe ich es gewaschen, vielleicht nicht“), dann gilt im Islam das Prinzip: Gewissheit wird nicht durch Zweifel aufgehoben.

Das heißt, du gehst davon aus, dass dein Ghusl gültig ist, solange du dich nicht ganz sicher an das Auslassen erinnerst.

Der Prophet s.a.s. sagte:

„Wenn einer von euch einen Zweifel hat, so soll er nicht aufgrund des Zweifels handeln, sondern nach dem, worüber er Gewissheit hat.“

(Sahih Muslim)

Wa Allahu 3alim.

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Nach dem Tod folgt das ewige Leben im Jenseits. Es wird eine Wiederauferstehung geben, aber etwas wie Wiedergeburten gibt es nicht. Das entspringt nicht meiner Idee, sondern Gott hat es selbst offenbart.

Und das ewige Leben erfolgt im Paradies oder in der Hölle...

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Ja, natürlich. Jeder Mensch hat sie. Manchmal merkt man es, andere merkt man gar nicht. Einer hat schlimme Einflüsterungen, der andere weniger.

Wir machen es uns nur nicht immer bewusst. Aber du merkst es fast immer, wenn du keine Lust auf etwas hast, dass der Satan dir Ausreden einflüstert, eine Sache nicht zu tun oder aufzuschieben, morgens sofort aufzustehen, wenn der Wecker klingelt usw...

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