Was geht in Menschen vor, die Verwahrlosung befürworten?

Und warum wollen manche Eltern sich nicht ändern? Ist denen, denn nicht bewusst ein Menschenleben in die Welt gesetzt zu haben? Selbst wenn sie dann Hilfe bekommen, wollen sie diese dann nicht.

- Vorgeburtliches Verhalten der Kindesmutter.

Umwelteinflüsse: Rauchen/Trinken während der Schwangerschaft wodurch evtl. eine Frühgeburt ausgelöst wird. Fehlernährung. (Desinteresse an Vorsorgeuntersuchungen etc. )

- Alkohol/Gewalt/Körperverletzung

- schlechte Wohnverhältnisse/Gesundheitsgefährung

- keine Förderung und Unterstützung (Abschiebung)

- Kinder sozial isolieren

einschließen, selbst überlassen (Paranoia, Gefahren)

- Überforderung

das Kind existiert eigentlich nicht, jede Art von Aufmerksamkeit ist zu viel

Ein paar Besuche von der Familienhilfe und Besuche in Einrichtungen sollen es dann richten, sofern eine Unterbringung woanders nicht für notwendig gehalten wird.

Beispiel:

Ein Freund von mir mit spinale Atexie, (von der Geburt an aber erst später ersichtlich) kam mit 10 ins Heim. Die Mutter litt ebenfalls unter einer Atexieart und saß im Rollstuhl. Sein Vater war Alkoholiker und er konnte sich in Begleitung von Sozialarbeitern den Entzug noch hautnah ansehen. Die Mutter war mit sich selbst beschäftigt und hat ihm eher als Belastung gesehen. Tagesstruktur gab es nicht und die Straße wurde zunächst zum besten Freund. Vom Heim aus ging es dann nach einem Jahr Pflegefamilie, anschließend zurück ins Heim. Vom Heim dann ins Internat. Während er in der Pflegefamilie war, fiel das erste Mal auf, dass sein Gang anfing zu torkeln und die Pflegefamilie wollte erstens ein jüngeres und keineswegs ein behindertes Kind haben = Abschieben.

Was es für ihn bedeutet, erneut abgeschoben zu werden, darüber sollte man sich erstmal im klaren werden...

Von der Hauptschule auf die Förderschule geschickt, Mobbing in der Schule, keinen Schulabschluss, Ausbildung abgebrochen. Endstation: falsche Freunde und Drogenkonsum. Nun stelle ich mir die Frage, weil ich ja schwarz-weiß denke, ist er an allem Schuld?

Nun ist er 36 und versucht immer noch seine Mutter an Geburtstagen, Feiertagen etc. zu erreichen. Die Mutter geht nicht einmal ran. Mir als Mutter wäre doch klar, dass es sich um mein eigenes Kind handelt - egal was ich erlebt habe.

Kranke Psyche 37%
Gleichgültigkeit 25%
Sehen das Kind als Spielzeug 12%
Selbst keine Vorbilder gehabt 12%
Keine Lust 12%
Kein Bewusstsein/keine Seele 0%
Ungeplante Schwangerschaft/Abbruch war zu spät 0%
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19 Antworten
Dreck und Unordnung als Lebensstil?

Moin, also kommen wir gleich mal zur Sache: Ich(19) bin selber nicht der ordentlichste und mir ist bewusst, dass ich Faul bin. Trotzdem reiße ich mich alle Paar Tage zusammen und räume mein Zimmer auf.

Bin aber auch jeden Tag( außer Wochenende) 11 Stunden unterwegs, und wenn ich dann nachhause komme, bleibt manches halt mal nen Tag länger liegen.

Und jetzt kommen wir zum Problem:

Mein Bruder (18) hat keine Ausbildung und arbeitet nur Teilzeit (1Tag in der Woche) und ist ansonsten den ganzen Tag in seinem Zimmer an der Xbox. In seinem Zimmer stapeln sich die Teller, Schokoladenverpackungen, seine Kleidung liegt überall auf dem Boden verteilt.

Und er ist wenn er zockt nicht mal bereit aufs Klo zu gehen sondern pinkelt halt in Flaschen und macht sich wenn er mitten in nem Match ist halt auch einfach gerne mal in die Hose (klein u. groß). Seine Unterhosen versteckt er dann unter seinem Bett.

Außerdem wiegt er fast 140kg und er hört einfach nicht auf zu essen. Wir waren schon mit Ihm beim Psychologen und wollten ihn zur Kur schicken, aber vor anderen Leuten streitet er alles ab. Weshalb Hilfe von außerhalb auch nichts gebracht hat.

Meine Mutter ist Asthmatikerin und ist nicht mehr dazu in der Lage, in sein Zimmer zu gehen, weil sie bei dem beißenden Gestank einfach keine Luft mehr kriegt.

Dass schlimmste aber ist, dass er sich absolut keinem Problem bewusst ist. Er nennt dieses verhalten seinen "Lebensstil" und bestätigt immer wieder, dass es ihm gefällt so zu leben.

Wir können absolut nicht verstehen wie es zu dieser Entwicklung gekommen ist, weil es weder bei mir, meinen anderen 3 Geschwistern, noch bei meinen Eltern ähnlich aussieht.

Uns ist natürlich bewusst, dass er Spielsüchtig ist und mein Vater hat ihm die Xbox auch schon öfters für mehrere Tage weggenommen, aber das macht ihn einfach nur extrem aggressiv und er droht meinen Eltern dann Teilweise auch.

Sie sind auch total eingeschüchtert von ihm und wir wissen einfach nicht mehr weiter. Das Problem ist einfach, dass er in seinem Verhalten kein Problem sieht.

Ich weiß auch nicht so genau, was ich mit diesen Text hier erreichen will, hoffe einfach, dass hier jemand einen Rat für mich hat.

Hygiene, Erziehung, Pädagogik, Bruder, Lebensstil, Übergewicht, Unordnung, Verwahrlosung
3 Antworten
An welche Behörde könnten sich Leute wenden, wenn sie auf extreme Verwahrlosung einer anderen Person aufmerksam werden?

Ich frage nur aus Interessensgründen, weil mich das mal interessieren würde.

Ich hatte heute folgendes Erlebnis -->

Ich wohne in Hamburg.

Ich habe in einem Supermarkt eingekauft.

Im Supermarkt roch es plötzlich extremst nach Urin, und damit meine ich, dass es wirklich bestialisch nach Urin gerochen hat, und das ist noch untertrieben.

Zuerst dachte ich, dass auf dem Boden eine Urin-Lache / Urin-Pfütze liegen würde, doch da war weit und breit nichts zu sehen.

Erst dann wurde ich auf einen mir unbekannten älteren Mann aufmerksam, ich schätze, dass er über 60 war, aber das ist nur eine Vermutung von mir, er könnte auch erst 50 gewesen sein.

Er sah bizarrer-weise gar nicht wie ein Obdachloser aus, und hatte auch keinen Alkohol im Einkaufswagen, jedenfalls konnte ich keinen sehen, und sein Einkaufswagen war gut gefüllt, er muss also über ausreichend viel Geld verfügen und ein Obdach besitzen, wo er all seine Einkäufe hin bringt.

Er war die Quelle / Ursache des Urin-Gestanks, und jeder schaute zu ihm hin.

Seine Hose sah trocken aus, es musste sich also um eingetrockneten Urin handeln. Und da er extremst nach Urin gerochen hat, muss er diese Hose schon sehr oft eingenässt haben.

Ich meine diese Person muss doch Nachbarn haben, da wo er wohnt, und sollte er in einem Obdachlosenasyl leben, dann wird er dort Sozialarbeiter oder sowas haben.

Meine Frage lautet jetzt -->

An welche Behörde können sich Nachbarn wenden, wenn sie bemerken, dass ihr Nachbar verwahrlost ist ?

Gesundheit, Alter, Menschen, Kultur, Behörden, Gesellschaft, Verwahrlosung
4 Antworten
Unser Mieter ist vollkommen hilflos, vermüllt zunehmend, uriniert sich ständig ein und wäscht sich nicht, wie bekommen wir HIlfe dem Drama ein Ende zu setzen?

Wir haben einen Mieter in unserem Haus, der seit 10 Jahren bei uns eine Wohnung bewohnt. Seit ihn seine Frau vor ein paar Jahren verlassen hat lässt er die Wohnung vollkommen verkommen. Er selber hat sich seit bestimmt 3 Jahren nicht mehr gewaschen. Ich muss es einmal drastisch ausdrücken, er "kotet" sich ständig ein und rennt dann mit der eingekoteten Hose tagelang rum. Er hat auch seinen Harndrang nicht mehr im Griff und pisst sich ständig ein. Wir hatten in der Vergangenheit mehrfach versucht mit Ihm zusammen sein Chaos in der Wohung zu beseitigen - all seine Zugeständnisse uns Ihm helfen zu lassen schlugen fehl. Meine Mutter hatte vor zwei Wochen den Sozialpsychiartrischen Diens unserer Stadt eingeschaltet und war mit einem Sozialarbeiter der Stadt in der Wohung - obwohl die Wohnung sich in einem Menschenunwürdigen Zustand befand ( die Dusche war nicht mehr zu benutzen durch in der Duschtasse schwimmende Fäkalien, die Toilette die eigentlich als solche nicht mehr zu erkennen war sowie ein Bett dessen einmal wahrscheinlich beiges Bettlaken durch Kot und Urin so verschmutzt war, das jedwede Beschreibung nicht annähernd das Bild beschreiben könnte ) teilete uns der Sozialarbeiter mit, das wir NUR dafür Sorge zu tragen hätten die Wohnung zu entmisten - 90 Prozent müssen hier raus, war seine Aussage - könnten wir NICHTS unternehmen, da der Mann ja noch klar im Kopf sei. Ich definiere den Zustand " klar" mal ganz Objektiv damit, das er räumlich und zeitlich vollkommen orientiert ist, sich der Wohnsituation auch bewusst ist, er aber nicht mehr dazu in der Lage ist seine Geldgeschäfte zu erledigen, deshalb bekommen wir auch seitens der Rentenkasse seine Rente überwiesen und zahlen seine ganzen Rechnungen, der Rest geht auf sein Girokonto. Mein Einwand, das er ja durch seine mangelnde Körperhygiene eine Gefahr für sich sei wurde seitens des Sozialarbeiters unter Verweis auf das GG ( freie Entfaltung der Persönlichkeit ) abgetan. - Um dem ganzen ein Ende zu setzen haben wir letzte Woche eine Firma kommen lassen, die ALLES in der Wohnung ( bis auf Briefe und Fotos ) entsorgt hat, haben Ihm eine neue Dusche, neue Toilette, eine neue Singleküche einbauen lassen. Sowie ein neues Bett, Schrank Sofa Matratze gekauft und Ihn mit Bekleidung eingedeckt. Meine Mutter und ich haben 3 Tage in der Wohung mit Tywek Anzügen bekleidet und mit Hilfe von etlichen Flaschen Bref und Dan Chlorix seinen Kot vom Laminat gekratzt und die ganze Hütte geputzt, einen Fensterputzer kommen lassen. Ihn unter Druck dazu gebracht ENDLICH mal eine neue Unterhose und Jeans anzuziehen, was er auch tat. Am anderen Tag kommen wir in die Wohung und er empfängt uns mit vollkommen eingenässt - geschissener Hose und tut als wäre alles in Ordnung !! DIe ganze Aktion hat mitsamt der Entrümpelung und Neuanschaffung mehr als 4000€ gekostet welches wir gar nicht von Ihm haben wollen, aber wir sind vollkommen am Ende und haben keine Ahnung wie wir an Hilfe kommen damit IHM geholfen wird.

Verwahrlosung, hilfolose Person
2 Antworten
Schwiegervater total heruntergekommen, nimmt keine Hilfe an

Hi zusammen,

mein Schwiegervater macht mir zusehends Probleme.

Er lebt alleine, ist geschieden, körperlich angeschlagen und nimmt keinerlei Hilfe an.

  • Er hat keine Zähne mehr im Mund, isst/trinkt entsprechend, geht aber nicht zum Zahnarzt. Ich habe ihm angeboten, mitzugehen, er hat auch keine Angst, er hat einfach keine Lust dazu. Dass seien Essmanieren einfach zum K*sind, ist ihm egal, es ist halt so.
  • Er ist stark übergewichtig (150 kg), aufgrund dieser Übergewichtigkeit und dem damit verbundenen körperlichen Einschränkung ist es ihm beispielsweise nicht möglich, die Toilette im Sitzen aufzusuchen (er kommt nicht mehr hoch) und er pinkelt in der Regel bei sich in den Garten, bei uns pinkelt er die Hälfte neben das Klo, auf den Teppich etc. - dass uns (mich und meinen Mann, seinen Sohn) das eventuell stört bzw. mich absolut anekelt, ist ihm gleichgültig (so wie ihm alles gleichgültig ist :( )
  • Er ist finanziell gut gestellt, lebt allerdings in einem so heruntergekommenen Haus, dass es diese Bezeichnung nicht mehr verdient. Jegliche Versuche, ihn zu überreden, in eine neue Wohnung zu ziehen, lehnt er ab. Auch Angebote, ihm beim Putzen zu helfen, lehnt er ab. Eine Putzfrau würde bei ihm gar nicht putzen, es ist einfach nur eklig-dreckig.

  • Er hat eine charakterliche Eigenart, welche ich nicht sehr mag. Er lästert. Da er niemanden in seinem Leben hat (außer seine drei Kinder, von denen wir uns nur aus Pflichtgefühl/Mitleid kümmern und die anderen beiden Geschwister ihn halt an Weihnachten/Geburtstagen aus Anstand einladen) lästert er bei jedem Kind über das andere. Allerdings ist es nicht nur einfaches Lästern, sondern er erfindet dann auch Dinge oder verdreht einem die Wörter im Mund und so entstand früher Streit zwischen uns allen, bis wir einmal hintenrum merkten, dass er eigentlich der Schuldige ist. Darauf angesprochen meinte er nur, dass sonst nix los sei und man ja über irgendwas reden müsse.

Ich bin wirklich stark hilflos. Auf der einen Seite tut er mir leid, und ich möchte ihm helfen, auf der anderen Seite will er die Hilfe nicht und seine Art (alles, das Unhygienische ebenso wie das charakterliche) überfordert mich und ich gebe zu, es ekelt mich auch an.

Er weigert sich, Hilfe anzunehmen, ich (und auch die Schwester meines Mannes, also seine Tochter) habe ihm angeboten, zu putzen, ihn zum Arzt zu begleiten - er will das alles nicht, er will einfach so leben, wie er lebt und nichts weiter.

Sein Tagesablauf besteht aus Essen, Zeitung lesen und TV-Schauen, er hat keine Freunde, keine Hobbys.

Falls jemand eine Idee hat, sagt es nur.

Danke, Rubeus

Familie, Messie, Soziales, Verwahrlosung, schwiegervater
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Verwahrloste Frau

Hallo, meine Nachbarin bringt mir immer wieder Obst und Gemüse aus ihrem Garten als Geschenk mit. Als Gegenleistung bekommt sie bei mir einen Kaffee und ich nehme mir Zeit und unterhalte sie ein wenig, da sie keinerlei Themen hat. Für mich ist das soweit in Ordnung. Allerdings besteht das Problem, dass sie sich und Ihre Kleidung nicht wäscht und Stuhl und Urin nicht halten kann - was sie sichtlich nicht stört! Ich habe sie auf ihr verschmutztes T-Shirt hingewiesen, das sie nun schon 2,5 Monate weiter an hat. Auch habe ich es zuvor versucht sie über "Lob" und "Anerkennung" für einen "Fortschritt" zu motivieren sofern sich eine Gelegenheit - neue Frisur - neuer Pulli - gab. Sie reagiert auf beide Arten nicht. Wenn ich sie nicht mehr zum Kaffee einlade, würde sie diesen Umstand persönlich nehmen: "Da bringe ich ihr dauernd Geschenke und dann bin ich ihr wohl nicht gut genug." Ich habe mit ihrem Mann gesprochen, der sich auch nicht zu helfen weiß, weil er sie ja auch nicht zwingen kann und daher so neben ihr her lebt und sich für seine Frau schämt. Sie ist gerade mal 59 Jahre alt, hat wohl als kinderlose Bäuerin, die die Erwartungen an einen Erben nicht erfüllt hat einen psychischen Knacks bekommen. Der Mann ist zwar sehr nett, hat aber wahrscheinlich auch seinen Part beigetragen, dass sie sich derart gehen lässt. Wen auch immer die Schuld trifft ist nach diesen langen Jahren wohl gleichgültig, da mir ihr Fall irgendwie hoffnungslos erscheint, da sie keinerlei Sinn für ein normale Umgangsformen hat nicht gerade sehr intelligent ist und von sich aus keinen Antrieb zeigt. Dennoch sollte doch ein gewisses Maß an Sauberkeit und Versorgung gewährleistet sein. Sie ist ja ansonsten körperlich einigermaßen "fit". Wie geht man mit solch einem Menschen um und wen könnte man dazu um Hilfe fragen, da ihr Mann sichtlich überfordert ist?

Es würde mich freuen, wenn ich hier eine hilfreiche Antwort finden könnte. Vielen Dank schon einmal.

Inkontinenz, Verwahrlosung
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"messiealarm"-Rettungsplan für kranke Nachbarn?

Ich hab mir ein kleines süßes Studentezimmer in Bestlage gemietet, perfekt um zur Uni und überall hinzukommen. Mehrere Studenten wohnen auf dem Flur und es gibt ein Gemeinschaftsbad und Toilette. Eigentlich kein großes Problem, wenn nicht Wand an Wand eine ältere Frau leben würde, deren Lebensgefährte mit ihr in dem kleinen 12 quadratmeter Zimmer hausen würde. Die beiden leben wirklich mies, das zimmer ist zugemüllt, sie haben nur Kerzen an, der Mann geht so gut wie nie raus nur die Frau verlässt die "Höhle" zum essenholen. Erbärmlicher Gestank strömt durch den Flur, das schlimmste ist jedoch, dass sie die Toilette und das Bad so verschmutzen. Jedesmal wenn Freunde kommen putze ich und hoffe, sie merken nichts, bevor ich dusche, desinfiziere ich zumindest die Badarmaturen. Besonders schlimm ist auch, dass die beiden sich lautstark wüst beschimpfen, ab und an lallt die Frau nachts, Alkoholkrank sind beide wohl auch. Es ist richtig unheimlich der missmutigen Frau auf dem Flur zu begegnen, sie murmelt böse vor sich hin oder beschimpft einen. Der Vermieter meint, es gäbe einen Rechtsstreit, die Frau lebe dort seit 10 Jahren, zahlt auch die Miete etc, sie wurde wohl schon gekündigt, aber nichts geschieht. Neulich habe ich mitbekommen, dass man die Frau wohl unter Betreuung stellen will, die Frau vom Sozialdienst wurde aber von meiner Nachbarin abgewimmelt und die Tür zugeschlagen. Nachts höre ich die beiden Menschen reden oder streiten, Betreuung sei ja "Schwachsinn", der Mann meint "das ist Blödsinn, die wollen auf dich aufpassen, das ist doch scheiße". Somit wird es wohl schwierig werden, die beiden menschenwürdiger unterzubringen. Ich vertehe gar nicht, wie ein Vermieter so ein Studentenzimmer an ein Paar vergibt. Zu zweit auf 10 Quadratmetern zu wohnen muss doch schiefgehen. Die beiden leben erbärmlich, es tut mir eineseits leid, andererseits ist es sehr unschön, mit den Messies ein Bad und Toilette zu teilen(wobei sie eher ihre Essensreste wegschütten als zu duschen..), sie immer schimpfern zu hören etc. Räumen der Wohnung ist wohl keine Lösung, ich glaube der Mann war wohl schon obdachlos. Aber ich verstehe nicht, wieso es nicht möglich ist, sie psychologisch und sozial zu betreuen, ihnen eine grössere wohnung zu geben etc. damit wäre doch allen geholfen. Ich möchte nicht ausziehen, für Studenten ist so ein Zimmer perfekt, habe es sehr gemütlich und meine Freunde sehen es auch wie eine Art Studentenwohnheim in einem schönen Wohnhaus in super Lage. Wisst ihr, wie man die Verwahrlosung und die schlimmen Zustände schnell beseitigen könnte. In die Psychatrische Anstalt kann man die Menschen ja auch nicht einweisen und gegen die Betreuung wehren sie sich vehement..

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7 Antworten
Vorgarten-Pflege - was tun, wenn Vermieter ihn verwahrlosen lässt?

Schönen 1. Advent Euch allen!

Eine Freundin von uns hat folgendes Problem:

Sie wohnt als Mieterin in einem Zweiparteien-Haus, beide Wohnungen sind vermietet. Laut Mietvertrag ist keine Partei zur Pflege von Vorgarten oder Grundstück verpflichtet.

Bislang hat das aber eine der Parteien freiwillig übernommen und auch Pflanzen in den Vorgarten eingesetzt. Diese Mitbewohner sind ausgezogen letztes Jahr, und der Vermieter hat versichert, sich jetzt wieder selbst um die Pflege zu kümmern. Leider hat er das nicht getan, und als dann im Mai die Nesseln schon kniehoch standen, hat meine Freundin das Unkraut entfernt, neues gepflanzt und gegossen und den Vorgarten freiwillig in Ordnung gehalten. Weil sie meinte, das sieht einfach asozial aus, und die Verwahrlosung fällt auf sie als Mieterin zurück.

Der Garten war schön gepflegt, mit in Form geschnittenen Buchsbäumchen, blühenden Christrosen, Azaleen, Rosen.... Letzte Woche ist der Vermieter angerückt und hat alles Schöne herausgerissen, um es in seinen eigenen Garten einzusetzen. Juristisch ist das wohl sogar in Ordnung, sobald die Pflanzen im Boden sitzen, gehören sie rechtlich zum Grundstück, das gilt sogar für Blumensamen. Meine Freundin war sehr geschockt und ist jetzt nicht mehr bereit, freiwillig Pflanzen zu kaufen oder zu pflegen. Sie möchte aber auch nicht mit einem verwahrlosten Vorgarten leben, weil sie sich dann schämt.

Gibt es einen Rechtsanspruch des Mieters, dass der Vermieter seinen Grund in Ordnung hält? kann man zur Not wegen Verwahrlosung die Miete kürzen? oder hat das den Mieter nicht zu interessieren, weil er ja nur die Wohnung gemietet hat?

vielen lieben Dank für Euren Rat dazu!

Garten, Mietrecht, Verwahrlosung
4 Antworten
eigensinnige alte Dame verwahrlost zunehmend - wo kriege ich Hilfe her.

Ich habe ein Haus von meinen Eltern vor 20 Jahren geerbt. Meine Tante hat darin für 2/3 des Hauses lebenslanges Wohnrecht, so das wir nicht mit drin wohnen können (es stehen nur 2 Zimmer frei. Jahrelang ging alles gut, obwohl meine Tante schon immer herrschsüchtig und starrsinnig war. In den letzten Jahren wird das immer schlimmer, und ich weiß mir keinen Rat mehr. Mittagessen kommt ins Haus. Für den Rest bin ich zuständig, ohne das ich ihrgendwelche Wünsche kenne, es ist sowieso immer falsch was ich einkaufe. Aber nun kommt es: der Wasserveerbrauch liegt bei unter 6 l pro Tag - für Waschen, Kaffee kochen, Wohnung reinigen. Dementsprechend stinkt es im ganzen Haus nach Fäkalien. Wäsche ist seit Monaten nicht gewaschen, die Waschmaschine steht unbenutzt in der Ecke. Anscheinend gehen wir ohne Unterwäsche - denn sonst würde Wäsche anfallen. Geschlafen wird in voller Bekleidung auf dem Sofa, spart auch Wäsche. Von mir und meinem Mann lässt sie sich absolut nichts sagen. Ich habe schon versucht über Hausärztin und Krankenkasse Hilfe zu bekommen. Aber der Kommentar der Ärztin war:"So verwahrlost ist sie noch nicht, das ich was unternehmen müsste." und die Krankenkasse meint"Wenn sie sich noch drum kümmern, brauchen wir uns ja nicht kümmern." Klar die Wohnung sieht oberflächlich ok aus, aber dem Gestank kann man sich eigentlich nicht entziehen. Vor 2 Jahren war sie weil sie gestürzt war 3 Monate im pflegeheim, dort ist sie dem MDK so dumm gekommen, das Pflegstufe 3x abgelehnt wurde. Und jetzt steht sie auf dem Standpunkt "Es ist alles in Ordnung - mir kommt kein Fremder ins Haus."

Nur wo bekomme ich Hilfe: wir gehen beide Arbeiten, mein Mann oftmals auf Montage und haben noch schulpflichtige Kinder. Ich gehe langsam aber sicher an der Situation kaputt. Habe ich gar keine rechte, nur Pflichten und muss mir alles gefallen lassen.? Wer weiß Rat?

alte Menschen, lebenslanges Wohnrecht, Verwahrlosung
5 Antworten

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