Wie soll ich mit einem Messie in der Verwandtschaft pädagogisch richtig umgehen, der keine Hilfe annimmt?

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9 Antworten

Auch wenns schwer ist. Aber helfen kann man nur Menschen die sich ihrer Probleme bewusst sind. Und die auch bereit sind sich helfen zu lassen.

Ohne Einsicht und Mitwirken des Betroffenen funktioniert es nicht.

Ist aber bei jeglichen Psychischen Erkrankungen / Problemen so. 

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ist wie mit suchtpatienten... die betroffenen müssen selbst erkennen, dass sie etwas ändern müssen. ansonsten wird die person nur abblocken...

das einzige was man versuchen könnte wäre, den messi mal für ein par tage aus seiner wohnung zu kriegen, etwa durch urlaub. einfach, damit er sich mal kurz an eine ordentliche umgebung gewöhnt, und dann selbst geschockt ist, wenn er wieder nach hause kommt. die realisieren das nämlich oft garnicht mehr wenn sie nur noch zuhause sind.

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Hallo!

Meine Devise ist ganz klar -------> wer die Hilfe nicht will bzw. ablehnt, dem sollte man sie garnicht anbieten. Man sollte sich da nicht einmischen, wenn es schon nicht estimiert wird & so schwer es fällt, den Messie einfach mal "machen lassen". Gerade einen Erwachsenen sollte man nicht "führen"... das bringt nix & so jemand ist in den meisten Fällen exakt das was man beratungsresistent nennt.

Spätestens wenn er doch mal den Überblick komplett verliert & merkt, dass es nicht mehr geht, wird er sich schon einen Ausweg suchen.

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WEnn der Messie HIlfe nicht annimmt, kannst du nichts machen. GAr nichts. Es sei denn der Messie ist ein Kind. Das kannst du natürlich erziehen. Aber ein Erwachsener muss sehen , wie er klarkommt  oder auch nicht. Und die Konsequenzen ertragen.

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Aus psychologischer Sicht liegen die Ursachen des Messie-Syndroms in der
Diskrepanz zwischen äußerer und innerer Welt der Betroffenen. Ein
Messie schafft es nicht, die eigenen Wünsche und Triebe mit den äußeren
Anforderungen der Umgebung in Einklang zu bringen und scheint auf
ständiger Suche nach etwas zu sein, das er nicht benennen kann.
Psychoanalytiker sprechen von einer narzisstischen Störung oder einer
oralen Schädigung: Die Betroffenen versuchen unbewusst, die Löcher in
der Seele mit Äußerlichkeiten – in diesem Fall mit Sammeln und Horten –
zu stopfen. Frühkindliche traumatische Verlusterlebnisse,
Bindungsstörungen und kritische Lebensereignisse können eine
Einschränkung des emotionalen Erlebens hervorrufen. Es wird dann
versucht, dies mit Besitz zu kompensieren: Die Unfähigkeit zu fühlen,
bringt Messies dazu, sich für das „Haben“ statt für das „Sein“ (nach
Erich Fromm) zu entscheiden. Viele Psychologen, so auch Gisela Steins (9),
sehen im Messie-Dasein ein äußerlich sichtbares Spiegelbild des inneren
Chaos. Ein erhöhtes Erregungsniveau (oft gespeist durch soziale Ängste,
überhöhte Ansprüche an sich selbst und die Trauer darüber, dass man sie
nicht erreicht) erschwert die Kontrolle über das Messie-Verhalten.
Untersuchungen von Renate Pastenaci (2)
zeigen, dass der Müll die Betroffenen von seelischen Problemen
entlasten kann und dass bei einer „Entmüllung“ der Wohnung
Panikreaktionen auftreten können.

Wie willst du das leisten ?

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Wieso pädagogisch? Bist du erziehungsberechtigt?

Wenn es ein erwachsener Mensch ist, ist er für sein Handeln und Tun selbst verantwortlich. Er darf so handeln, wie er meint, glücklich zu sein, solange Rechte anderer nicht tangiert werden.

Stell dir mal vor, dir würde einer unbedingt helfen wollen, obwohl du keine Hilfe willst!
Und mit Laiendiagnosen, das ist auch immer so eine Sache...

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'Die fünf Sprachen der Liebe für Singles'

ist ein Buch, in dem im

Abschnitt 11 'Von Mitbewohnern, Kommilitonen und Kollegen'

beschrieben ist, wie ein Student seinen Zimmergenossen dazu brachte,
aufzuräumen und Ordnung zu halten.

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Warum fühlst du dich verantwortlich? Wohnt ihr zusammen in einer Wohnung? Wenn nicht, dann lass ihn/sie einfach in Ruhe.

Die Motivation sich zu ändern muss von einem selbst kommen.

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Das wird solange schwierig, bis ein Vormund bestimmt wird. Ansonsten kann man über die Hausverwaltung etwas machen, dort wo er wohnt, wenn er die anderen Bewohner mit seinem Dreck stört.

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