Prüfung – die neusten Beiträge

Fahrstunden + Gangschaltung?

Hallo, ich mache zurzeit meinen Führerschein in der B197 Klasse. Ich habe die Theoriestunden alle besucht und auch die Theorieprüfung bestanden. Alle Sonderfahrten und Pflichtstunden mit dem Automatik habe ich ebenfalls schon hinter mir. Bald werde ich also meine Prüfung machen. Jedoch habe ich nur einmal in der Woche eine Fahrstunde, und es fühlt sich dadurch wie eine Ewigkeit an, wenn ich wieder im Auto sitze. Ich habe auch schon nach mehr Fahrstunden in der Woche gefragt aber mein Fahrlehrer meinte, dass bei denen der Fahrplan durcheinander wäre und er deswegen nicht viel machen kann.

Ich fühle mich auch so nicht so wohl bei meinem Fahrlehrer, aber ich habe schon deutlich schlimmere Geschichten gehört. Ich würde nur gerne meinen Führerschein wenigstens bis Weihnachten schon haben, da ich in ein paar Wochen schon volljährig werde, und ich frage mich was ich noch machen soll, damit ich mehr Fahrstunden bekomme. Außerdem hatte ich bei ihm eher schwammige Gangschaltstunden. Meine erste Gangschaltstunde war ganz gut, da hatte er mir alles auch gut erklärt, sodass ich alles verstanden habe. Aber die nächste Gangschaltstunde hatte ich ca. zwei Monate später und dort ist er ausgerastet weil ich nichts wusste und zu gefährlich fahre und hatte mich dann angeschrien, dass ich die Prüfung so verhauen hätte. Nach einer halben Stunde, sind wir dann Automatik gefahren. Dann ist er erstmal wieder Automatik mit mir gefahren und ca. 2 Wochen später saß ich wieder im Gangschaltauto in den letzten 20 Minuten und die ging wieder etwas besser.

Aber müssten die Gangschaltunden nicht länger sein? Ich habe da ein ungutes Gefühl dabei, da meine Eltern meinen Führerschein bezahlen und somit auch die Gangschaltstunden. Ich habe die Sorge, dass ich nach der Fahrschule nicht mit der Gangschaltung umgehen kann, und mein erstes Auto höchstwahrscheinlich ein Gangschaltauto wird. Habt ihr Erfahrungen oder Tipps, was ich tun könnte?

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Wenn Zuneigung Noten ersetzt – Wie „Sympathiepädagogik“ das Leistungsprinzip gefährdet

Schon 1983 untersuchte der Pädagoge Bernd Bossong, wie stark die wahrgenommene Sympathie eines Lehrers das Selbstbild eines Schülers beeinflusst. Das Ergebnis: Schüler, die glauben, von ihrem Lehrer gemocht zu werden, schätzen ihre eigenen Fähigkeiten höher ein, unabhängig von ihren tatsächlichen Noten. Besonders Jungen neigen zu einer positiveren Selbsteinschätzung, während Mädchen tendenziell vorsichtiger urteilen.

Was Bossong damals beobachtete, wirkt heute aktueller denn je. Denn die moderne Pädagogik scheint sich zunehmend vom Leistungsprinzip zu verabschieden. Statt objektiver Bewertung rücken „Wohlfühlen“, „soziale Atmosphäre“ und „emotionale Bindung“ in den Vordergrund. Lehrer sollen nicht mehr primär Wissen vermitteln, sondern „Coach“, „Bezugsperson“ oder gar „Freund“ sein. Doch Bossongs Ergebnisse zeigen, wie problematisch das werden kann: Wenn Sympathie zum entscheidenden Faktor wird, verzerrt sie das Leistungsbewusstsein, und damit das Fundament von Bildungsgerechtigkeit.

Wenn Gefühle über Fakten entscheiden

Bossong stellte fest, dass Schüler, die meinen, ihr Lehrer möge sie, ihre Intelligenz überschätzen, auch bei durchschnittlichen Leistungen. Umgekehrt sinkt das Selbstvertrauen, wenn man sich vom Lehrer abgelehnt fühlt, selbst bei guten Noten. Mit anderen Worten: Das Gefühl, gemocht zu werden, kann wichtiger werden als die tatsächliche Leistung.

Hier offenbart sich eine gefährliche Tendenz: Bildung wird emotionalisiert. Wer sich in der Schule wohlfühlt, gilt als „erfolgreich integriert“, unabhängig davon, ob er auch wirklich etwas kann. Das ist der Kern einer Entwicklung, die konservative Bildungspolitik seit Jahren kritisiert: Die Verweichlichung des Leistungsbegriffs.

Vom Lehrer als Autorität zur Lehrkraft als Sympathieträger

Bossongs Studie deutet an, dass Schüler die Lehrerpersönlichkeit in ihre Selbsteinschätzung einbeziehen. Doch in einem System, das Leistung objektiv bewerten soll, darf das subjektive Empfinden keine Hauptrolle spielen.

Früher galt der Lehrer als Autorität, als Vermittler von Wissen und Werten. Heute wird er oft zum Animateur, der Harmonie über Disziplin stellt. Das Problem: Wenn Lehrer nicht mehr bewerten dürfen, ohne sich dem Vorwurf mangelnder „Empathie“ auszusetzen, verliert das Notensystem an Glaubwürdigkeit.

Bossong warnte indirekt davor, dass Schüler beginnen, Noten nicht mehr als Ausdruck ihrer Leistung, sondern als Ergebnis persönlicher Sympathien oder Launen zu interpretieren. Das erzeugt Misstrauen, und zerstört langfristig den Glauben an Fairness.

Leistung statt Laune – eine konservative Forderung

Ein konservatives Bildungsideal beruht auf Leistung, Ordnung und Gerechtigkeit durch objektive Maßstäbe. Natürlich soll ein Lehrer freundlich sein, aber nicht parteiisch. Sympathie darf kein Ersatz für Qualität werden. Wenn Schüler glauben, Erfolg hänge vom Gefallen des Lehrers ab, verlieren sie das Vertrauen in die Leistungslogik, und lernen stattdessen, sich anzupassen statt anzustrengen.

Wie soll Schule in Zukunft aussehen?

  • Soll der Lehrer vor allem „nett“ sein – oder gerecht?
  • Wollen wir Schüler, die sich stark fühlen, weil sie beliebt sind, oder weil sie tatsächlich etwas leisten?
  • Und wie viel Autorität darf ein Lehrer heute noch haben, ohne als „streng“ oder „unsensibel“ zu gelten?

Bessongs Forschung ist über 40 Jahre alt, aber sie trifft mitten ins Herz der heutigen Schuldebatte. Denn sie erinnert uns daran, dass Bildung nicht durch Sympathie entsteht, sondern durch Leistung, Disziplin und klare Maßstäbe.

Zur Studie: https://www.pedocs.de/volltexte/2024/29521/pdf/Bossong_1983_Wahrgenommene_Sympathie.pdf

PolitikNews

Von Markus Falkenried, 24. Oktober 2025

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Fahrschul-Reform wird zum Desaster: Ohne Theorie-Unterricht droht der Führerschein-Kollaps!

Die neue Fahrschulreform sorgt bundesweit für Diskussionen: Künftig soll der klassische Theorieunterricht in Präsenz weitgehend entfallen, Lernende sollen sich stattdessen ausschließlich digital, über Apps und Online-Module, vorbereiten. Was auf den ersten Blick nach Modernisierung klingt, könnte sich in der Praxis als gefährlicher Rückschritt entpuppen.

Bereits jetzt liegt die Durchfallquote bei der Theorieprüfung laut TÜV bei rund 50 Prozent, Tendenz steigend. Wer glaubt, dass weniger persönlicher Unterricht diesen Trend umkehren wird, verkennt die Realität an den Fahrschulen.

Ein Fahrlehrer aus Bayern, der seit 22 Jahren unterrichtet, schildert im Gespräch mit PolitikNews:

„Viele Jugendliche sitzen ohnehin täglich am Handy, aber das heißt nicht, dass sie dort konzentriert lernen. Der direkte Austausch, das gemeinsame Durchsprechen von Fehlern, das alles fällt jetzt weg. Und das merkt man spätestens in der Prüfung.“

Auch wirtschaftlich sei die Reform ein Problem. Fahrlehrer verdienen vielerorts ohnehin nur knapp über dem Mindestlohn, insbesondere in ländlichen Gebieten. Der Wegfall des Theorieunterrichts bedeutet weniger bezahlte Stunden, weniger Planungssicherheit und sinkende Attraktivität des Berufs.

„Die Politik redet ständig von Fachkräftemangel, aber gleichzeitig nimmt man uns die Grundlage, junge Leute richtig auszubilden“, kritisiert ein anderer Fahrschulinhaber aus NRW.

Fachleute warnen außerdem, dass das Fahrenlernen kein rein theoretischer Prozess sei: Disziplin, Kommunikation und Verantwortung entstünden erst im gemeinsamen Unterricht, Werte, die kaum durch eine App vermittelt werden können.

Eine Verkehrspädagogin formuliert es treffend:

„Der Straßenverkehr ist sozial. Wer das nicht im Unterricht erlebt, sondern nur digital abarbeitet, wird später auf der Straße kaum teamfähig reagieren.“

Unterm Strich droht eine Reform, die zwar modern wirkt, aber das Gegenteil bewirkt: schlechtere Prüfungsergebnisse, überlastete Fahrlehrer, und letztlich mehr Unsicherheit auf den Straßen.

PolitikNews

Von Markus Falkenried, 21. Oktober 2025

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Angst wegen der Ausbildung?

Hallo,

mir geht’s momentan echt nicht gut und ich mache mir große Sorgen, denn ich habe Angst, dass ich meine Abschlussprüfung nächstes Jahr als Fachkraft für Lagerlogistik nicht bestehe. In der Zwischenprüfung hatte ich 59% im praktischen und 67% im theoretischen Teil.

Als ich das dann in der Berufsschule kundgetan habe, erntete ich Spott und Hohn, weil das ja „so ein schlechtes Ergebnis ist“. Nicht von Lehrern, sondern von Schülern. Alle anderen hatten auch besserer Ergebnisse als ich und im theoretischen Teil lag ich mit 67% auch unter dem Durchschnitt.

Außerdem liegen mir manche Aufgaben einfach überhaupt nicht. Bei Textaufgaben habe ich teilweise große Schwierigkeiten und im Betrieb ist es so, dass schon mehrere mir gedroht habe, dass ich die Ausbildung nicht schaffe. Bisher gab es in jeder Abteilung irgendwelche Probleme.

Mittlerweile würde ich mich schon als depressiv bezeichnen und möchte mir Hilfe holen, doch meine Eltern meinen, das sei nicht nötig. Sie glauben auch fest daran, dass ich die Ausbildung schaffe und ich habe echt Angst, sie am Ende zu enttäuschen, wenn ich es nicht schaffe und es würde mich doch auch zum Gespött der gesamten Firma machen, wenn ich es nicht schaffe. Die, die meinten oder dachten, dass ich es nicht hinkriege, werden sich nur in ihrer Annahme bestätigt fühlen und der Druck würde noch größer werden von außen, wenn ich es nicht schaffe beim ersten Mal.

Ich habe wirklich Angst davor, dass ich am Ende versage, meine ganze Familie enttäusche und mich niemand mehr in der Firma ernst nimmt.

Kann mir bitte jemand helfen?

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Noch eine Chance fürs Studium?

Hey Leute, ich hätte mal euren Rat ob ich noch ne Chance hätte mein Studium zu retten oder nicht:

Ich hab 8 Jahre Kartographie (Bachelor) studiert und wurde im 6. Semester wegen einer Prüfung exmatrikuliert. Konnte mich dann wieder rematrikulieren und hatte 2 Versuche offen, weil der Studiengang reformiert wurde. Habe die Prüfung beim ersten Versuch dann wieder nicht bestanden und habe mich direkt exmatrikuliert, weil es mich psychisch einfach kaputt gemacht hat und ich es wirklich satt hatte. Ich bereue es jetzt ein wenig und versuche, mich wieder dort einzuschreiben. Ich habe halt jetzt noch diese eine Prüfung und die Bachelorarbeit. Das Problem ist, beide haben Nachfristen, die Bachelorarbeit habe ich zum ersten Mal nicht bestanden, weil ich sie letztes Semester abgeben musste. Jetzt läuft die Frist fürs Wintersemester, aber ich bin nicht eingeschrieben. Ich hab die Frist für den Nachfristantrag der Bachelorarbeit verpasst, das ist das Problem. Bei der anderen Prüfung kann ich den Nachfristantrag, glaube ich, noch stellen, aber das wird alles so knapp, weil ich wieder zum Amtsarzt muss, das dann auch wieder total aufwändig wird und mich Energie, Zeit und Geld kostet. (Die haben mir vor einpaar Jahren nämlich schon einmal den Nachfristantrag abgelehnt deswegen, Amtsärzte sind kein Spaß)

Ich arbeite nebenbei in Teilzeit und habe ehrlich gesagt andere Probleme, will mich beruflich auch umorientieren. Aber dieses halboffene Studium mit den ganzen Credits sitzt mir im Nacken. Was soll ich machen?

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Schaltstunden B197 alle auf Simulator + Testfahrt?

Abend zusammen.

Diese Frage ist an Fahrlehrer, Fahrlehrerverbände, Führerscheinstellen etc. gerichtet, die sich mit FS-Regeln auskennen.

Ich habe vor vielen Jahren mal den Führerschein gemacht, leider nur auf Automatik, wegen Prüfungsangst (Notiz: Ich habe keine Angst vor‘m Straßenverkehr, sondern nur Stress in Prüfungssituationen, wenn jemand neben mir sitzt!), obwohl ich normal gut schalten kann.

Jetzt höre ich, dass eine Reform des Führerscheins geplant sein soll, darunter um Schaltfahrzeuge einzusparen, dass man die Schaltstunden künftig an einem Simulator machen soll.

1.)

Gibt es jetzt schon Fahrschulen mit Simulatoren, wo man die 10 Schaltstunden plus Testfahrt bei einem Simulator machen kann? Das würde mir zumindest ein wenig Prüfungsstress wegnehmen.
Wenn nicht, wann soll das Ganze eingeführt werden? Steht da schon etwas dazu?

2.) Eine weitere Interessante Frage:

Der B197 hat ja die „Macke“, dass wenn man aufbauende Klassen wie C und D machen möchte, dann die Schlüsselzahl 78 eingetragen wird.
Wenn aber irgendwann alle Fahrschulen nur noch Simulatoren als Schalter haben, kann dann keiner mehr die normale Klasse B mehr erwerben oder?
Wird dann quasi jeder bald gezwungen B197 statt B Schaltung zu machen, wenn die meisten Fahrschulen nur noch Automatikfahrzeuge haben? Oder ist da auch etwas in der Richtung geplant, diese Unterscheidung abzuschaffen?

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