Die Hausärztin forderte mich auf: "und jetzt ziehen Sie mal ganz schamlos die Unterhose herunter!" Was waren wohl Ihre Beweggründe?

Hallo, vor ein paar Tagen war ich in der Hausarztpraxis zu einem jährlichen Termin im Rahmen eines Asthmaprogrammes. Etwas anderes war im Vorfeld nicht vereinbart oder besprochen worden. Trotzdem fragte mich die Helferin an der Anmeldung, ob ich schon zur Melanom-Vorsorge und zur urologischen Vorsorgeunterschung war in diesem Jahr. Ich bejahte beides. Als nächstes stellte mir die Helferin nach dem Lungenfunktionstest die gleichen Fragen. Wieder bejahte ich und sagte, dass ich in diesem Jahr schon beim Hautarzt und bei der Urologin war zur Vorsorgeuntersuchung. Die Helferin sagte, ich sollte mich freimachen bis auf die Unterhose. Als nächstes kam die Ärztin und hörte meine Lunge ab. Dann forderte Sie mich (wörtlich) auf: "und jetzt ziehen Sie mal ganz schamlos die Unterhose herunter!". Ich war etwas überraschte Aber da ich von Natur aus leicht exhibitionistisch veranlagt und stolz auf meinen Körper bin, folgte ich der Anweisung. Die Ärztin musterte mich einige Sekunden und forderte mich dann auf, mich umzudrehen und zu bücken (offenbar die Hämorrhoiden-Begutachtung). Danach sollte ich mich wieder anziehen.

Meine Frage: wird das Hautkrebs-Screening von den Krankenkassen so gut bezahlt, dass nun auch die Hausärzte daran verdienen wollen (mit wenigen Sekunden Aufwand für die Begutachtung)? Oder könnte es sein, dass meine Hausärztin ein persönliches Interesse an einem gut aussehenden (wenn auch ein wenig älteren) Herrn wie mir hat?

Exhibitionismus, Gesundheit und Medizin, Hausarzt, melanom, Vorsorgeuntersuchung
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Machen 50 Gramm Fleisch einen Unterschied?

Es hat eine ernsthafte Diskussion unter einer Trollfrage gegeben. Diese Diskussion hat sich komplett vom Thema der Trollfrage losgelöst und verselbstständigt. Daher möchte ich das ernste Thema hier jetzt auslagern.

Es kam die Frage in der Dikussion auf, ob Frauen wegen exhibitionistischen Handlungen in der Öffentlichkeit belangt werden können.

Quelle: https://dejure.org/gesetze/StGB/183.html

§183 StGB Exhibitionistische Handlungen

(1) Ein Mann, der eine andere Person durch eine exhibitionistische Handlung belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, daß die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält.

(3) Das Gericht kann die Vollstreckung einer Freiheitsstrafe auch dann zur Bewährung aussetzen, wenn zu erwarten ist, daß der Täter erst nach einer längeren Heilbehandlung keine exhibitionistischen Handlungen mehr vornehmen wird.

(4) Absatz 3 gilt auch, wenn ein Mann oder eine Frau wegen einer exhibitionistischen Handlung

1. nach einer anderen Vorschrift, die im Höchstmaß Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe androht, oder

2. nach § 176 Absatz 3 Nummer 1 oder § 176 Abs. 4 Nr. 1

bestraft wird.

So... Wenn ich Quatsch erzähle, entschuldige ich mich schonmal. Ich bin kein Jurist.

In dem Gesetzestext wird in Absatz (4) dann Mann ODER Frau erwähnt. Wird dadurch Absatz (1) ungültig?

Oder ist es wirklich so, dass eine Frau sich vor den Supermarkt stellen kann, ihren Schlüpper auszieht (vielleicht nochn bisschen spreizen) und das gesetzlich völlig ok ist?

Machen 50 gr. Fleisch, die da unten rumbaumeln, wirklich einen Unterschied?

Fleisch, Politik, Recht, Gesetz, Exhibitionismus, salami, verwirrtheit
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Kann ein ärztliches Attest vor der Strafe für Urinieren in der Öffentlichkeit schützen?

Hallo, schon seit langem habe ich das, was man eine schwache Blase nennt. Mit zunehmendem Alter sind dann noch u.a. eine Prostatavergrößerung und eine Fruktoseintoleranz hinzukommen. Dies führt dazu, dass ich manchmal 5-6 pro Stunde Wasser lassen muss. Wenn ich auswärtige Termine habe, achte ich meist darauf, dass ich vorher nicht viel trinke und kein Obst esse. Aber manchmal habe ich dann doch einen starken Drang. Vor ein paar Wochen habe ich an einer belebten Strasse vergeblich nach einer öffentlichen Toilette oder einem Rückzugsort gesucht. Dann wurde der Druck auf der Blase so schmerzt, dass ich mich, trotz aller Ängste und Schamgefühle, an eine Ecke stellen wollte. Als dann aber eine Frau vorbeikam, die aussah wie eine dieser typischen Radikalfeministinnen von den Grünen, habe ich mich dann doch nicht getraut. Wiederum ein paar Wochen vorher hatte ich im Zustand großer Not endlich eine mutmaßlich unbeobachtete Ecke in einem kleinen Park gefunden. Aber als ich mich gerade erleichterte, kamen plötzlich 2 Frauen auf dem Fahrrad vorbei. Da ich gut ausgestattet bin, gelang es mir nicht auf die Schnelle alles zu verbergen. So hörte ich, wie die eine etwas von "Exhibitionist" sagte. (§ 183b: Ein Mann, der eine andere Person durch eine exhibitionistische Handlung belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.) Jetzt habe ich mal gegoogelt und gesehen, dass in manchen Städten Strafen von bis zu 1000 Euro für das Urinieren in der Öffentlichkeit verhängt werden. Aber vielleicht noch schlimmer, bei https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo/haeufige-fragen/volle-harnblase.html steht (Zitat): "...Ist der Blasenmuskel chronisch überdehnt, wie beispielsweise bei vielen Patienten mit einer vergrößerten Prostata, kann dieser Schutzmechanismus jedoch unter Umständen versagen. Denn, wenn sich regelmäßig zu viel Urin ansammelt, wird der Blasenmuskel auf Dauer überdehnt. Er erschlafft und hat nicht mehr genug Kraft, um die Flüssigkeit in die Harnröhre zu drücken... die Patienten unter stärksten Schmerzen ins Krankenhaus kommen, wo der Urin mit Hilfe eines Katheters abgelassen werden kann. ... Bei .... Unfällen mit gefüllter Blase kann es zu Harnrührenabrissen, zu Einrissen oder sogar zum Platzen der Blase kommen..." Das ist ja furchtbar! Und jetzt: 1000 Euro Strafe riskieren oder gesundheitliche Schäden? Könnte ein ärztliches Attest vom Urologen das Ordnungsamt oder die Polizei milder stimmen?

Medizin, Polizei, Blase, Exhibitionismus, Gesundheit und Medizin, Ordnungsamt, Urin, urinieren, Urologe
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