Trennung – die besten Beiträge

Wie ging es euch nach der Scheidung/ Trennung?

Ich habe es geschafft mich von meinen Partner nach 19 Jahren, zu trennen. Die Beziehung war sehr toxisch und psychisch belastend, sodass ich schweren Herzens diese Entscheidung treffen musste. In letzter Zeit habe ich durch meine Arbeit (Selbständigkeit) viel zu tun gehabt und das war auch ein Grund seinerseits das ganze für mich noch schwerer zu machen als es ohnehin schon ist, indem er oft streit gesucht hatte zb wenn ich keine Zeit hatte Zuhause zu putzen. Ich ging in der Früh um 7:30 und kam gegen 21 Uhr wieder Heim. Trotzdem hat er mir nicht geholfen.

Er hatte selbst wenig gearbeitet, war oft Zuhause aber dennoch wollte er dass ich mich trotz meinen anstrengend Tag mich um den Haushalt kümmere. Ich hatte bis August 24 noch sogar 2 Jobs (Vollzeit + meine Selbständigkeit) und trotzdem war er nicht einsichtig und hat mir nicht geholfen, obwohl er Zuhause war. Seine Eifersucht gegenüber meine Tätigkeit (Gebäudereinigung) und meine Kunden wurden zur Last und letzten Endes hat er mich aus unseren gemeinsamen Mietswohnung raus geekelt. Ich bekam oft böse und respektlose WhatsApp Nachrichten, er hat meine Kleidung alle ins Wohnzimmer auf einen Haufen geworfen, zusammen mit anderen Sachen die mir gehörten.

Ich musste die letzten 2-2,5 Monate auf der ungemütlichen Couch schlafen, weil er mich nicht mehr im Bett mit Ihm haben wollte. Zudem war es auch so, dass er, wenn ich zb. Wochenenden frei hatte und Zuhause war, er aber unterwegs ging, hat er die Türe von unseren Schlafzimmer abgeschlossen, damit ich nicht mehr reinkomme. Das war ein Verhalten das ich bis jetzt nicht verstehe. Er hatte sogar Müll im Wohnzimmer abgestellt, damit wenn ich Zuhause bin, es wegschmeiße, obwohl er den ganzen Tag Zuhause war.

Als ich ausgezogen bin, hatte ich ganz alleine schwere Umzugskisten geschleppt (3 Stock, ohne Aufzug) und er war währenddessen im Schlafzimmer und hatte eines seiner Bücher laut gelesen. Ein paar Tage später, als ich schon fast komplett fertig war mit dem Umzug, bekam ich eine WhatsApp Nachricht in der stand: "Gott sei Dank ist dieser Albtraum vorbei! Ich bin froh dass du weg bist!".

Ich bin jetzt Seit September 24 in meiner schönen, größeren und sauberen neue Wohnung. Er schrieb mir dennoch Nachrichten aber diesmal wollte er reden, meinte dass er nur ein Mensch ist und Fehler nun menschlich sind, dass er mir hilft falls ich was brauche usw. Ich habe auf keines der Nachrichten reagiert und irgendwann ihn blockiert. Am Weihnachtstag schrieb er mir erneut, diesmal per Mail, da er woanders blockiert war. Dieses mal bekam ich böse Worte. Er sagte unter anderem dass ich ein schlechter Mensch wäre, da ich mich am Weihnachten nicht bei ihm gemeldet habe und auch nicht an seinen Geburtstag (November, nach meinem Auszug). Zudem wünschte er für mich nur schlechtes und ich würde enden wie meine Mutter, die geschieden und derzeit alleine ist. Ich hatte für ein paar Tage etwas Angst, den ich wusste nicht was passieren würde. Menschen sind schlimme Dinge fähig wenn sie wütend oder sauer sind.

Die Beziehung und so wie es geendet ist, hat dazu geführt, dass ich erstens Angst habe in Zukunft jemanden an mich ran zu lassen, weil ich eben befürchte nochmal enttäuscht zu werden und zweitens das Vertrauen gegenüber anderen ist weg. Die Beziehung war eigentlich von Anfang an toxisch, aber ich blieb weil ich geliebt habe und ich wollte eine Zukunft mit ihm. Ich bin sehr froh da raus geschafft zu haben, ich bin dankbar für meine tolle Wohnung und dass ich mich mental stück für Stück erhole. Einsam fühle ich mich dennoch nicht wirklich, da es währen der Beziehung ich sehr oft alleine und nur gut war um Rechnungen zu bezahlen.

Ich würde sagen, dass mich diese Trennung gewissermaßen gestärkt hat und mir bewusst gemacht, dass ich was besseres verdient habe und auch dass ich was besseres Wert bin. Ich muss sagen, dass ich meinen Ex blockieren musste ist mir auch nicht leicht gefallen, aber es war ein Schritt für mich und meinen Seelenfrieden, den er hat mich sehr oft verletzt, respektlos behandelt, Grenzen nicht respektiert und mich kaum unterstützt hat als ich es nötig hatte und immer noch habe. Ich habe mir selbst versprochen, auch wenn es weh tut, dass er zwar Teil meines Lebens ist und immer sein wird, aber ich lasse ihn nicht mehr in diese hinein.

Ich bin gewissermaßen auch froh, dass wir keine gemeinsamen Kinder haben oder gemeinsamen Verpflichtungen, sodass die Trennung recht zügig und ohne weiteres durchgezogen werden konnte.

Wie erging es euch nach eure Trennung oder Scheidung?

Wie seid ihr damit klar gekommen?

Wie lange habt ihr gebraucht, bis ihr das alles verarbeitet habt?

Wie geht es euch jetzt?

Männer, Gefühle, Menschen, Frauen, Beziehung, Scheidung, Trennung, Psychologie, Ehe, Erfahrungen

Finanzielle Trennung? "Stiefkind" mitfinanzieren?

kurz und knapp

hab meine Freundin kennen gelernt, da war ihre Tochter kein Thema

Wir lebten in verschiedenen Städten, ich war hauptsächlich bei ihr weil sie dies so wollte.

Ihre Tochter war nie da, da sie seit einem Jahr anscheined bei ihrem Vater lebt,

Irgendwann hat es angefangen mit jedes zweite Wochenende komplett da.

Nun jede zweite Woche eine komplette Woche.

Sie ist 16.

Da meine Freundin schwanger wurde hab ich sie trotz Beziehungsschwierigkeiten nicht verlassen!

Stattdessen hab ich sogar meine Wohnung aufgelöst und bin zu ihr....naja was soll ich tun....sie in dieser Situtation alleine lassen? Abtreibung war zu diesem Zeitpunkt nicht in meinem Optionen...nein....kann ich nicht sowas! (vielleicht wärs besser gewesen...wer weiß das schon)

Nun ist so, ich bin beruflich total der Versager. Hab mich nie darum gekümmert. Nur auf wunsch der Eltern etc Ausbildungen begonnen und natürlich nie abgeschlossen...

Dementsprechend steh ich jetzt da mit Mitte 30....Sh*t!!!

Hab mich natürlich, durch die Schwangerschaft, etwas beworben und hab ein Job mit knapp 2500brutto erlangt.....in diesen Zeiten Peanuts....zumindest als Paar.

Wie dem auch sei, ich seh nicht ein auch noch finanizell für eine 16 Jahrige aufzukommen....auch wenn es nur Kleinbeträge sind für Nahrung, es läppert sich.

Vom Strom und Wasser will ich gar nicht anfangen.

Vielleicht bin ich da hart aber nur weil es die Tochter meiner Freundin ist heißt es nicht dass ich für sie aufkommen möchte. Wäre sie von Anfang an hier gewesen bzw auch nur alle paar Wochen eine Woche, wäre es vermutlich nie zu dieser Schwangerschaft bzw längeren Beziehung gekommen. Ganz klar.

Die beiden gehören zusammen, auch klar.

Nur muss ich eben auf meine Finanzen noch mehr wert legen. Ich muss extrem hart für dieses Geld arbeiten und mach mich körperlich kaputt. Nun weiß ich das Geld zu schätzen....nicht so wie früher

Was meint ihr, wie kommt es rüber wenn ich sage, ich möchte die finanzielle Trennung? Ist dies verständlich?

Ich war sonst immer für mich und nun muss ich für ein Neugeborenes sorgen, dieser soll mein Geld fressen und nicht irgendein verwöhnter Teenanger.

Finanzen, Kinder, Geld, Trennung, Partnerschaft

Meistgelesene Beiträge zum Thema Trennung