Gibt es einen Zusammenhang zwischen Fotografieren und Sucht?
Es gibt ja substanzungebundene Süchte wie Internetsucht, also wo Leute sich schwertun, vom Web auch in der Realität wegzukommen. Hier in Wien erlebe ich neben Touristen auch viele Leute, die nur knipsen... also es gibt z.B. Asiaten, die stellen sich in den Straßenverkehr und machen trotz Hupkonzerts dann ihre Aufnahmen. Oder Leute, die überlange für ihre Fotos stehen - die sehen ast wie diese lebenden Statuen oder Kunstobjeke aus. Oder Leute, die enorm viel Fotos machen. Ich seh da schon so etwas wie Nichtaufhörenkönnen in deren Verhalten. Ein shönes Gebäude z.B. können die überhaupt nicht auf sich wirken lassen, oder ein Fiakerpferd streicheln wäre wohl eine Katatrophe für die. Deshalb meie Frage: Kennt man, z.B. in der Psychologie, auch eine Sucht im Zusammenhang mit Fotografieren, Kamera oder etwa Handy?