An Christen: Wie geht ihr mit Mobbing und Schikane am Arbeitsplatz um?
Ich merke, dass man als Christ schnell als andersartig wahrgenommen wird. es zeigt sich ja bei der Gesprächsthemen, der Zurückhaltung beim Alkohol und auch dem Umgang mit Kollegen. Beispielsweise sind die typischen Lästerungen, die im Alltag normal sind, für einen Christen verboten. Das Zeigen von Statussymbolen ebenso. Schnell steht man im Abseits.
Ich mache die Erfahrung, dass man schnell das Ziel von Anfeindungen ist, nicht weil man Anlass gibt, sondern weil man weiß, das man eben nicht alles mit gleicher Münze heimzahlt.
Kennt ihr das Problem? Wie geht ihr damit um?
Ich glaube, dass es eine große Herausforderung ist, wenn die Pflicht zur Demut auf Demütigung trifft. Der narzisstische Reflex und auch Vergeltung liegen menschlich nahe, aber sind schwere Fehler.